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Türkeiurlaub


Mein Name ist Riza Erel. Ich bin seit 35 Jahren in Deutschland. Jeden Sommer fliege ich mit meiner  Familie  in unsere Heimat nach Istanbul – Bursa. Jedoch entschieden wir uns, in diesem Sommer mit dem Auto zu fahren. Nun möchte ich euch von meinem Abendteuerurlaub erzählen.
Am 23. Juli sind wir nachts um 23.00 Uhr von Grainau losgefahren. Wir hatten 2400 km vor uns, durch folgende Länder: Österreich, Slowenien, Kroatien, Serbien und Bulgarien. Zu unserer Erleichterung besitzen wir zusätzlich ein Navigationsgerät.
Durch Österreich sind wir in 4 Stunden durchgefahren. Danach kam Slowenien. Es war eine schöne Autobahn, bis wir nach Bulgarin kamen. Dort war die Fahrbahn dann leider nicht mehr so gut. Letztendlich, nach langer Fahrt, kamen wir an der Grenze zu Kapikule (Türkei) an. In der Nacht haben wie noch 3 Stunden bis nach Istanbul gebraucht.
Eine Nacht haben wir bei meinem Bruder übernachtet und sind in der früh über den Bosphorus nach Bursa gefahren. Sind danach ca. 30 Minuten mit der Fähre auf dem Marmara Meer gefahren um uns die Fahrt auf dem Festland zu verkürzen. Nur noch 2 Stunden dann sind waren wir endlich zu Hause.
Wir waren froh nach so langer Zeit daheim angekommen zu sein. Am 1. Tag waren wir schwimmen, unser Haus hatte einen Pool. Dann bekamen wir ständig Besuch von unserer Verwandtschaft. Nach einer Woche Burga machten wir einen Ausflug auf die Prinzeninseln (Istanbul). Das Wetter dort war sehr schön, über 35° C. Wir waren ständig unterwegs, Shoppen in der Stadt, Sightseeing und haben Moscheen besucht. Die Tage gingen schnell vorbei!
Am 17. August haben wir wieder den Weg Richtung Deutschland aufgenommen. Dieses Mal jedoch wollten wir einen anderen Weg einschlagen. Und so fuhren wir von Bursa weg Richtung Tekirday. Die Zollgrenze überquerten wir von Ipsala nach Griechenland. Mit der Fähre fuhren wir dann von Igounanitsa nach Ancona (Italien). Danach ging es noch mit dem Auto nach Innsbruck. Auf der Fähre waren wir ganze 14 Stunden (über Nacht) unterwegs. Das Schiff  war riesig, viele Leute waren dort und es gab leider nur wenige Kabinen. Dies führte dazu, dass die Leute, welche Tickets für die Deckpassage gekauft hatten, auf dem Boden im Gang schlaffen mussten.
Nach ca. 8 Stunden kamen wir wieder in Garmisch an. Wir waren alle sehr müde nach der anstrengenden und ungefähr 34 Stunden dauernden Rückreise.
Letztendlich war es eine sehr abenteuerliche Reise mit schönen Erinnerungen.
               
Riza E.

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BMW Motorrad-Days in Garmisch-Partenkirchen




Frei und wild – so schmeckt das Biker-Leben

Vom 03. Juli bis 05. Juli war es wieder soweit, dass alljährliche BMW Motorradtreffen in Garmisch-Partenkirchen fand wieder statt. Dieses Mal war es leider ein sehr verregnetes Wochenende. Trotzdem folgten 35.000 Biker dem Ruf zu den 9. BMW Motorrad Days an der Hausbergbahn.
Das tiefe Hämmern edler Motoren erfüllte am Wochenende den Landkreis. Ein Klang, der nicht nur die Herzen der 35.000 Biker aus 40 Ländern höher schlagen ließ. Das Festival zog auch Zaungäste an, die für ein paar Stunden das Gefühl von Freiheit und Abenteuer schmecken wollten.
Die Wiesen rund ums Veranstaltungsgelände glichen einem riesigen Fahrerlager. Auf Wiesen und Feldern ragten Zelte wie Pilze aus dem Boden, daneben reihten sich Motorräder in endlosen Reihen. Die Teilnehmer kamen aus der ganzen Welt. Die weiteste Anreise hatte Charles Quast aus Seattle im US-Staat Washington hinter sich. Der 59-Jährige Weltenbummler ist seit drei Jahren auf seiner Maschine unterwegs. Nach Garmisch-Partenkirchen kam er über den Balkan und Österreich.
Zu sehen gab es natürlich auch einiges. Zum einen gab es eine Offroad-Strecke, für die 1.000 Kubikmeter Sand, Erde und Steine aufgeschüttet wurden. Außerdem gaben die beiden Werksfahrer von BMW Troy Corser (Australien) und Ruben Xaus (Spanien) fleißig Autogramme. Des Weiteren feierte das neue Motorrad S 1000 RR seine Premiere und wurde feierlich der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Das Highlight jedoch war der 2.400 Quadratmeter große BMW xDrive Kurs. Hierbei konnten begeisterte Fans mit einem BMW X6 an verschiedenen Hindernissen (z.B. Auf- & Abfahrten mittels hydraulischer Wippe, Schrägfahrten, etc.) die eigenen Offroad-Talente erfahren. Unvergessliche Probefahrten mit aktuellen Modellen von BMW Motorrad konnten durch das Werdenfelser Land gemacht werden. Natürlich fanden wieder einige Korsos, mit Start und Ziel am Hausberg, statt.
Auf dem Veranstaltungsgelände waren viele kleine Zelte für die Aussteller aufgebaut, die eine 7.000 Quadratmeter große Fläche für sich zur Verfügung hatten. Auch ein großes Zelt, in der für das leibliche Wohl gesorgt wurde, stand in der Mitte des Geländes. Dort war eine große Bühne aufgebaut, auf der drei Bands ihr Können zeigten. Sie sorgten mit heißem Sound für eine tolle Stimmung und echtes Partyfeeling. Dort zeigte auch Chris Pfeiffer (dreifacher Indoor-Streetbike-Freestyle-Weltmeister) atemberaubende Trickkombinationen mit seinem Bike.
Auf den Wiesen rund um das Veranstaltungsgelände konnten die vielen Biker ihre Zelte aufbauen. Dieses Campingareal war ca. 15.000 Quadratmeter groß. Die Aussteller hatten eine 7.000 Quadratmeter große Fläche für sich.

Andrea R.

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Gedächtnistraining


Seit ca. zwei Monaten findet regelmäßig einmal die Woche der Kurs "Gedächtnistraining" im Clubhaus statt. Leiterin und Ideensucherin dieses Kurses ist die Praktikantin Andrea Röckl. Der Kurs wird voraussichtlich bis Mitte August weiter laufen!
Jeden Donnerstagnachmittag finden sich zum Gedächtnistraining etwa drei Mitglieder (variiert!) und die Praktikantin ein. Nach einer kurzen Aufwärmrunde, in der Dinge gefragt werden, die die Mitglieder letzte Woche z.B. gegessen haben oder nach der Geschichte gefragt wird, die wir in der letzten Einheit gehört hatten, fängt der Ernst an!
Es werden Bilderrätsel, Spiele (z.B. "Ich packe meinen Koffer ...", "Stadt, Land, Fluss") oder auch Geschichten mit speziellen Fragen dazu gemacht. Alle Mitglieder, die regelmäßig daran teilnehmen, werden von Einheit zu Einheit besser! Der Spaß kommt dabei natürlich nicht zu kurz!
Während den Terminen werden aber nicht nur Übungen für das Gedächtnis gemacht, sondern es werden auch Möglichkeiten aufgezeigt, wie man sich Dinge besser merken kann! Diese Möglichkeiten werden natürlich auch ausprobiert! Ein Beispiel dazu wäre folgendes: Da man sich ja viele Zahlenkombinationen merken muss (z.B. PIN-Nummern), kann man sich jede Zahlen mit einem Bild (s. Abb.1) verbinden. Wenn man diese Bilder nun mit den einzelnen Zahlen verknüpft hat (immer wieder die Bilder ansehen), wird aus der zu merkenden Zahlenkombination einfach eine Geschichte gebastelt! Dies wäre z.B. bei der Zahlenkombination „96319“  Schlange, Elefant, Stuhl, Kerze, Schlange! Daraus macht man dann eine Geschichte, wie z.B. die Schlange erschreckt den Elefanten so sehr, dass dieser vor Schreck auf den Stuhl springt und mit einer Kerze versucht die Schlange abzuwehren! Es kann auch eine andere Geschichte gebastelt werden, wie es einem selber gefällt. Und je ungewöhnlicher die Geschichte ist, desto besser kann man sie sich merken!
Natürlich gibt es noch einige andere Möglichkeiten, wie sich z.B. eine Eselsbrücke zu "bauen"! Das muss jeder Einzelne selber ausprobieren und sich die für sich beste Möglichkeit heraussuchen!
Auch die Mitglieder bringen neue Ideen für Übungen oder Möglichkeiten, wie man sich etwas einfacher merken kann, ein. Davon lebt der Kurs auch!

Andrea R.

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Wissenswertes über unsere geschuppten Mitbewohner



Im September 2007 beschlossen wir in der wöchentlichen Clubhausversammlung uns ein Aquarium anzuschaffen. Aber nicht bevor gewährleistet wurde, dass die artgerechte Haltung in Ordnung geht.
Drei Mitglieder übernehmen die Aufgaben wie tägliches Füttern, Wasserparameter (Nitrat, Nitrit, PH usw.) messen so wie Wasser wechseln und den Filter zu reinigen. Clubhausmitarbeiter Herr N., unser Fachmann für alle Tierfragen, übernimmt die Organisation.

Unser Aquarium hat eine Größe von 120 Liter. Die Wassertemperatur sollte nicht wärmer als 20°C betragen, aber auch nicht kälter als 12°C. Das Becken ist mit natürlichen Pflanzen (Stengelpflanzen, Rosettenpflanzen) und mit gewaschenem, grobkörnigem Kies ausgestattet. Neben einem kräftigen elektrisch betriebenen Filter sorgen für die natürliche Reinigung unseres Aquariums die drei Antennenwelse. Die ca. 10 cm großen Fische sind sehr nachtaktiv. Sie ernähren sich überwiegend von Pflanzen und Algen, raspeln aber auch totes Holz mit ihren Raspelzähnen von den Wurzeln ab. In der freien Natur gelten diese Fische auch als Aasfresser. Ihre Herkunft ist das gesamte Amazonas Gebiet.

Der Goldfisch (Carassius auratus) ist der bekannteste und älteste Zierfisch der Welt. Der Ursprung dieser Züchtung begann vor mehr als 1000 Jahren in China. Die Goldfische werden ca. 10 bis 15 cm groß. Die Wassertemperatur für diese Art sollte nicht über 20°C übersteigen. Die Wassermessung sollte wöchentlich erfolgen. Teilwasserwechsel  und Filterreinigung sind je nach Bedarf, spätestens aber 14-tägig, durchzuführen. Füttern täglich, wenn möglich immer zur gleichen Zeit mit einem speziellen Goldfischfutter. In unserem Aquarium fühlen sich zurzeit elf Goldfische (drei Perlschupper, 2 Sarasahnkometen, 1 Löwenkopf und 5 Goldfische von unterschiedlicher Größe) sehr wohl.
Wir alle erfreuen uns täglich über das bunte treiben in unserem Aquarium das auch eine sehr beruhigende Wirkung hat!

Burkhard R.

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Watten



Der Überlieferung nach ist das Spiel in der heutigen Form in der Zeit der napoleonischen Kriege in Südtirol entstanden. Damals verbrachten die miteinander verbündeten Franzosen und Bayern ihre Freizeit in den dortigen Feldlagern damit. Der Name entstand aus dem französischen Begriff  va tout (letzter Trumpf).

Georg, ein Besucher unserer Tagesstätte hat dieses Spiel in der Schulzeit gelernt. Immer, wenn etwas Zeit war und 4 Kinder beinander standen wurden die Karten hervorgeholt und los ging es:

Gespielt wird mit einem deutschen Kartenspiel. Es kommt auf die Kritischen an, nämlich Spitz, das ist die Eichel Sieben, kann nur vom Max gestochen werden. Wird mit Zwinkern des linken Auges dem Partner gedeutet.
Belle, das ist die Schelle Sieben, kann nur vom Max gestochen werden. Wird mit Zwinkern des rechten Auges gedeutet.
Max, das ist der Herz-König, sticht alles. Wird durch formen der Lippen zu einem Kuss dem Partner angedeutet.

Die Gegenübersitzenden spielen zusammen. Jeder Mitspieler erhält 5 Karten.  Trumpf und Schlag ändern sich in jedem Spiel. Der Spieler links vom Geber ist Vorderhand, er darf den Schlag ansagen, der Geber den Trumpf (die Farbe). Der Hauptschlag ergibt sich aus Farbe und Trumpf, z. B. ist als Schlag eine 8 angegeben und als Farbe ein Herz, so ist die Karte Herz 8 der Hauptschlag (=Haube). Hat der erste Spieler diese Karte, darf er „Trumpf oder Kritisch“ sagen. Nun müssen alle die entsprechenden Karten zugeben.erjenige, der die höchste Karte in einer Runde zugegeben hat, bekommt den Stich. Wer die meisten Stiche gemacht hat, hat die Runde gewonnen. Für jede gewonnene Runde darf sich die Spielerpartei 2 Punkte gutschreiben.

An einem Spielenachmittag in der Tagesstätte bot Georg dieses Kartenspiel an. Schnell saßen 4 Personen zusammen, und los ging es. Mit Leidenschaft und Konzentration wurde gespielt. Nur Eingeweihte konnten die geheimnisvolle Mimik und Gestik verstehen.

Georg

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Vom Wiederentdecken


Im Dschungel von Südamerika
Seit nunmehr 2 Jahren besuche ich regelmäßig die Tagesstätte. Dadurch bekommen meine Tage Struktur und ich habe Ansprache. In Gesprächen besinne ich mich auch darauf, was ich schon mal gut konnte und was mir Freude bereitet. Ich erzählte von meinen vielen Reisen in den tropischen Regenwald. So hielt ich in der Oase einige Diavorträge und nahm die Besucher mit auf meine Reisen nach Borneo zu den Ibans und Orang-Utans, nach Südamerika zu den Yanomami Indianer, den Goldgräbern und auf den höchsten Berg Brasiliens, den Pico Neblina. In einem Einbaum ging es tagelang über den Amazonas, begleitet von dem oft seltsam klingenden lauten Geschrei der unterschiedlichsten Tiere aus dem dunklen Tropenwald. Immer wieder zwangen uns Stromschnellen des riesigen Flusses unser sicheres Boot zu verlassen und es mit Hilfe der Indianer über Klippen zu hieven. Um unseren Proviant durch Bananen und anderes Obst aufzubessern, mussten wir in den Wald, der so dicht war, dass das Tageslicht kaum durchdringen konnte. Schlangen und andere Tiere würden durch unsere Erschütterungen, die wir beim Gehen verursachten, vertrieben, meinte unser indianischer Begleiter. Auch die Nächte in den Hängematten waren gewöhnungsbedürftig. Wir waren erleichtert, wieder im sicheren Boot auf dem Fluss weiterfahren zu können.
Die Besucher fragten mir oft „Löcher in den Bauch“, und ich freute mich über das rege Interesse. Ich bin froh, dass ich mich getraut habe, vor so vielen Leuten von den Reisen zu sprechen und meine Dias zu zeigen. Ich erinnerte mich, wie neugierig und mutig ich auf den Reisen gewesen bin – diesen Mut brauche ich jetzt auch wieder in meinem Leben, um mit meiner Erkrankung zu recht zukommen und zu gesunden.

Sibylle

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Meine zwei neuen Katzenbabys


Eigentlich wollte ich keine Katzenbabys mehr haben, nur noch Erwachsene Katzen. Nun ja, es kam anders. Die zwei räumen meine Wohnung total um und animieren dazu noch die großen. An manchen Tagen geht es hier zu wie im Narrenhaus und ich darf danach dann wieder aufräumen. Chassy ist eine langhaarige Rexkatze, das ist eine Katze mit Locken. Ihre Mutter kannte ich schon als Baby und wollte sie eigentlich schon haben, aber ich blieb vernünftig. Aber bei Chassy konnte ich nicht mehr nein sagen. Als sie ein halben Tag alt war, sah ich sie zum Ersten Mal. So klein und süß und die Ohren so groß wie bei einer Fledermaus. Eigentlich sah sie hässlich aus, aber mir gefiel sie einfach. Und je älter sie wurde umso schöner wurde sie. Ich bin schon sehr gespannt darauf wie sie als Erwachsene aussieht. Zumindest ihre Mutter ist sehr schön geworden. Als es dann fest stand das ich die Chassy nehme, dachte ich mir, mein Güte die Kleine und meine Großen, die braucht doch noch einen Spielkameraden in ihrem Alter. Also dachte ich mir was sollst, ob ein oder zwei Babys. Aber wer die Wahl hat, hat die Qual. So musste mir ja dann unter zehn anderen Babys eine auswählen, und ich glaube die Entscheidung war gut. Goldi passt so richtig gut dazu. Sie hat sich sehr mit meinem großen Kater angefreundet. In der Zwischenzeit verstehen sich alle meine Katzen sehr gut miteinander, will gar nicht verraten wie viele es jetzt sind, sonst denkt ihr noch ich bin verrückt.
Gruß aus der Katzenfamilie, Susa

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Do you speak English?


(Englischunterricht im Clubhaus Rendezvous)

Fünfe sind der harte Kern. Wir gaben uns die Rollen so: einer ist Lehrer, und vier sind Schüler/innen. Aber alle sind wir grown-ups (Erwachsene). Der Unterricht ist zwar locker, aber er hat ein festes Ziel.

Er ist locker: hie und da ein Witzchen, der Lehrer erklärt ein englisches Wortspiel, die Schüler/innen geben Rückmeldungen der von ihnen so empfundenen Güte (oder eben nicht Güte) des Unterrichts und der eigenen Verfassung/Aufnahmefähigkeit. Und es gibt natürlich keine Prüfungen/Noten.

Der Unterricht hat aber auch ein festes Ziel: zwei der Schüler/innen wollen im Dezember `09 nach New York/USA und dafür ihr Englisch verbessern. (Dafür lernen wir seit etwa Oktober `08). Deshalb lernen wir Grammatik und nach einem Karteikartensystem auch Wörter; wir lesen Texte und machen dazu Übungen (u.a. Gespräche) und wiederholen, wenn eine/r der vier mal eine Stunde fehlte. Auch haben wir CDs und Kassetten und zwei Englisch-Bücher, und manche der vier haben ein Dictionary (Wörterbuch). Wir machen zweimal pro Woche eine halbe Stunde Unterricht. Das Dictionary, Hörmaterial, Kopien und die Karteikärtchen sind auch zum selber üben für zu Hause.

Der Lehrer ist nicht perfekt, auch er schaut ab und zu nach im Dictionary und lernt so dazu. Er ermuntert die vier, auch hin und wieder zu Hause zu üben.

Im Clubhausbetrieb läuft der Englischunterricht einigermaßen geschützt ab: wir haben einen eigenen Raum, belegt für die halbe Stunde, und schauen, daß wir nicht gestört werden.

The teacher likes the course. But do the other four pupils like it?
(Der Lehrer mag den Unterricht. Aber ob die anderen vier Schüler den Unterricht mögen?)
The pupils answer: of course! (Die Schüler antworten: natürlich!)
Unterrichtssprache ist oft Englisch.



Der folgende Comic zeigt uns die Härte des Lehrerdaseins:


Testen Sie ihr Englisch:
There was a smiling young lady of Niger
Who once went for a ride on a tiger.
They came back from the ride
With the lady inside
And a smile on the face of the tiger.

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Die TÜRKEI


ABK.T.C.(TÜRK.CUMHURIYETI)

Herr E. lebt seit etwa 30 Jahren in Deutschland. Seine Heimat ist jedoch die Türkei. Im folgenden Artikel beschreibt er uns sein Heimatland.

Die Türkei befindet sich, geographisch gesehen, über zwei Kontinente mit der Fläche von ca. 820 km² (doppelt so groß wie Deutschland).
Den europäischen Teil bildet Thrakien, den asiatischen Teil Anatolien.
Nachbarländer sind: Griechenland, Bulgarien, Georgien, Armenien, Aserbeidschan, Iran, Irak und Syrien. Die Insel Zypern ist politisch geteilt und der nördliche Teil gehört zur Türkei, der südliche den Griechen.
Angrenzende Meere sind im Westen das Ägäische Meer, im Süden das Mittelmeer und im Norden das Schwarze Meer.
Zwischen dem europäischem Teil und dem asiatischen Teil erstreckt sich zusätzlich das Marmara Meer. Dort befindet sich auch die ca.15 Mio. Einwohner große Stadt  Istanbul.

Hauptstadt ist jedoch mit 6 Mio. Einwohnern Ankara, und somit ist sie die zweitgrößte Stadt des Landes.
Weitere große Städte sind Izmir mit ca. 4 Mio., Bursa mit 2 Mio., Antalya mit  ca. 1 Mio. Einwohner.
Antalya lockt mit seinen wunderschönen Küstengebieten viele Touristen aus  allen Ländern an.
Die Region um Bursa bildet das wirtschaftliche Zentrum der Türkei. Die Millionenstadt ist ein Kurort und berühmt für ihre Schwefel und Thermalquellen. Sie liegt zu Füßen des Uludag-Gebirges. Der Berg mit 2500m ist ganzjährig ein beliebtes Ausflugsziel.
Im Osten liegt Kappadokien, das wegen seiner in Tuffstein getriebenen Wohnhöhlen und Felsenkirchen in bis zu 2000m hohen Bergkegeln berühmt ist.
Inneranatolien ist überwiegend durch eine Steppenlandschaft geprägt, und gehört zu den trockensten Gebieten Anatoliens.
Die Steppen werden von Sträuchern, Nadelwäldern und von Schwarzkiefern beherrscht, die trockenen Gebiete auch von Disteln und Kakteengewächsen (Dornpolster). Im Norden, vor allem an der Schwarzmeerküste, finden sich ausgedehnte Haselnuss-, Mais- und Teeplantagen, im Süden und Westen eher Obst- und Baumwollplantagen.

Die höchsten Berge der Türkei sind unter anderem der Ararat mit 5200m, der Buzul mit 4200m und der Süphan mit 4100 m.

Politik: Die Türkei ist eine demokratische Republik in Asien und Europa. Der Einheitsstaat ist laizistisch geprägt, er ging nach dem 1. Weltkrieg aus dem Osmanischen Reich hervor.

Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk, Vater der Türken, war bestrebt, die Türkei durch viele gesellschaftliche Reformen nach dem Vorbild europäischer Nationalstaaten zu modernisieren. Regierungschef heute  ist Recep Tayyip Erdogan.

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Unser Gartentipp:


Wie baue ich erfolgreich Tomaten an?!

Tomaten stammen aus den tropischen Ländern Süd- und Mittelamerika.                                                              
Ihren heimatlichen Indianernamen „Tumad“ brachten die spanischen Eroberer im 16. Jahrhundert zusammen  mit den roten Früchten, aus dem Reich der Azteken-Kaiser nach Europa. Hier traute man sich anfangs nicht die leuchtend roten Fruchtkugeln zu essen und betrachtete sie lange Zeit als Zierfrüchte. Später nannte man sie in Ungarn und Südeuropa "Liebesapfel" oder "Paradiesapfel". Heute noch in Österreich Paradeiser.

Ganzjährige Pflege und Kulturtipps vom Gärtner

Sie werden im Gewächshaus im Abstand von 50cm in der Reihe
und im Abstand von Reihe zu Reihe 90cm-100cm im Verband gepflanzt.




Man kann die Tomaten auch in Pflanzkübeln pro 10l Eimer eine Pflanze oder auch in Balkonkästen 1m Kästen 3 Pflanzen setzen.




Kulturpflege

Die Geiztriebe der Tomaten müssen regelmäßig herausgebrochen
werden (ausgeizen); sie wachsen aus den Blattachseln.




Gepflanzt werden Tomaten möglichst tief, damit sich auch am Stengel genügend zusätzliche Wurzeln bilden können.

Sorten

Die gängigste Tomatensorte ist die rundförmige. Es lohnt sich aber auch die aromatische knubbelige Fleischtomate oder die süße kleine Cocktailtomate auszuprobieren. Die rundförmigen Fleisch- oder Cocktailtomaten werden im Gewächshaus hochgebunden. In Pfanzkübeln oder Balkonkästen mit Bambusstangen oder speziellen Tomatenstangen (Spiralen) hochgezogen.

Nach einer Wuchshöhe von ca.120cm-150cm (4-5 Blütenstände)
wird bei den Tomaten die Spitze entfernt (geköpft).
Die würzige Buschtomate oder Balkonstar ist besonders für Balkonkästen oder kleine Pflanzkübeln von ca. 5l geeignet.
Pflanzabstand in Balkonkästen siehe Skizze. Die Buschtomaten
brauchen nicht ausgegeizt werden. Man läßt sie wachsen, sie wird
ca.40 cm - 50 cm hoch und hat winzige gut schmeckende Tomaten.
Kein Hochbinden oder sonstiges. Sie sind fast gegen alle Tomaten-
krankheiten resistent.

Düngung

Im Gewächshaus beträgt die Grunddüngung 100g organischen Dünger (Hornspäne) auf 1qm  Fläche.

Bei Pflanzkübeln (10l) eine Handvoll unter die Erde mischen (gut
durchmischen).

Dünger während der Kulturzeit ca. alle 3 Wochen mit Hornspäne
auf die Oberfläche geben und mit der Hand leicht einarbeiten.
Man kann auch mit Guano flüssig düngen.
Dies gilt für alle Tomaten.

Noch ein Tipp zum Schluß:
Sie haben noch von dem ersten Frost grüne Tomaten an ihrer Staude?
Ernten sie die grünen Tomaten.
Einzeln nebeneinander ohne Berührung in Kisten lagern. Mit Zeitungen abdecken, am besten auf einem Schrank lagern und ca. jede Woche nachschauen und die roten Tomaten entnehmen.



Viel Erfolg!

                                Ihr Gärtner
    
                                Albert B.

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Meine Reise nach Monaco



Start war am 27.02.09 um 6 Uhr in Weilheim am Hallenbad mit dem Busunternehmen Gansneder. Gemeinsam mit meiner Zimmernachbarin Rosmarie machte ich mich bei Regenwetter und mit kleinem Reisegepäck für 4 Tage auf den Weg in den Urlaub in den Süden.
Die Fahrt dauerte insgesamt 10 Stunden, alle 2-3 Stunden fand eine Kaffeepause statt und Raststättenaufenthalte zum Austreten wurden ebenfalls gemacht.
Am späten Nachmittag kamen wir im Hotel in Italien, unsere Unterkunft an der Grenze zu Frankreich, an. Nach dem Kofferauspacken genossen wir unser 3-gängiges Abendessen. Das kleine 3- Sterne-Hotel war schön, sauber und vor allem gemütlich. Danach ließ ich den Abend mit Fernsehprogramm, es gab nur RTL, ausklingen.

Am Samstag, nach dem Frühstück mit gutem italienischen Kaffee, fuhren wir mit dem Bus nach Nizza. Dort bummelten wir über den berühmten Blumenmarkt, auf dem die Reichen und Adeligen einkaufen. Nachmittags sahen wir uns zwei Stunden lang Auftritte von Artisten und Künstlern an, die sehr schöne Karnevalskostüme trugen und einen riesigen selbstgebauten Drachen mitführten. Dies alles wurde von lauter Discomusik begleitet, ein französischer Moderator führte durch das Programm. Allerdings verstand kaum jemand was er sagte!

Am Sonntag schauten wir uns vormittags das Fürstentum Monaco an. Am berühmten Casino spazierten wir vorbei, leider waren wir nicht drin und verspielten deshalb unsere Urlaubskasse nicht.
Die Häuser von Caroline und Stephanie bestaunten wir neugierig, außen werden sie von einem wunderschönen Park umgeben, den wir durchwandert haben. Die Kathedrale, in der das Fürstenpaar Rainer und Grazia Patrizia begraben liegt, durften wir leider nur von außen besichtigen und fotografieren.
Das Zitronenfest in Menton war etwas ganz besonderes. Gebaut aus lauter Zitrusfrüchten waren die verschiedensten Wägen und Skulpturen, die in einem großen Festzug durch die Menge gefahren wurden.

Schließlich am Montagmorgen nach dem Frühstück traten wir die Heimfahrt an, sie war genauso lang wie die Hinfahrt. Ohne Stau kamen wir wieder abends um 20 Uhr in Weilheim an, froh dass nichts passiert war, aber reich an Erlebnissen und Eindrücken vom warmen Frankreich.
Eine Reise hierhin lohnt sich immer, es ist wirklich wert öfter hinzufahren!

Mal sehen wo meine nächste Reise hingeht, Pläne habe ich schon!

Anna Schmid

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Susa und ihre Tiere


(Leider wieder neuer Zuwachs)

Letztes Jahr, einen Tag vor Sylvester, musste ich meinen „Dicken“, meinen großen Kater einschläfern lassen. Er war einfach zu krank und man konnte ihm nicht mehr helfen. Das war sehr hart für mich, denn meine Tiere sind für mich wie meine Familie. Dann dieses Jahr im März musste ich auch noch mein Kaninchen Blacky einschläfern lassen. Es war unheilbar krank. So etwas schlaucht mich immer mehr. Ich war ziemlich fertig.Mitte Januar entschied ich mich doch, mir wieder einen neuen Kater zuzulegen. Es war wieder ein ängstlicher Kater, der aber nach 2,5 Wochen sehr anhänglich geworden ist. Er schmust sehr gerne und mag dauernd gestreichelt werden. Es ist wieder ein Rassekater, ein Highländer. Er hat halblanges Fell und eine silberne Farbe. Er ist eine sehr starke Persönlichkeit, hat aber meine große nicht von ihrem Platz vertreiben können. Denn meine große, Morle ist die Chefin unter den Katzen.Ein neues Kaninchen werde ich mir aber nicht zulegen: Die zwei, die ich noch habe, kommen auch so sehr gut zurecht und ich weiß noch nicht ob ich bei Kaninchen bleiben werde oder weiterhin Kaninchen in meinem Garten leben lassen werde. Lust habe ich eigentlich schon weiterhin Kaninchen zu haben, aber es macht halt doch viel Arbeit und ist auch immer mit Geld verbunden.

Susa

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Ausflug zum Textilmarkt nach Benediktbeuern



Mit einer Freundin war ich auf dem Textilmarkt in Benediktbeuern. Wir hatten ein unheimliches Glück mit dem Wetter. Es gab unheimlich viel zu sehen und viele neue Anregungen für meine Hobbys. Es gab massenhaft Sockenwolle, Filz in verschiedenen Arten verarbeitet und viele Webstücke, die unheimlich schön sind.
Ich habe mit einer Frau aus München Kontakt geknüpft, um mein Weben zu verbessern. Sehr viele Bilder waren ausgestellt, die mit Wolle und Filz gearbeitet worden sind, aber auch Webbilder waren dabei. Auch gab es viele Ideen für mich um Mobiles zu machen. Schöne Sachen auch, die man  mit der Nähmaschinen arbeiten kann.
Für mich war es ein großes Highlight dort zu sein. Die Spinnerin unten auf dem Bild saß da und genoss die Ruhe beim Spinnen. Dazu fehlt mir leider die Geduld und ich habe mein Spinnrad vor ein paar Jahren verkauft.
Susa

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Neuer Nachwuchs bei den Kaninchen



Das kommt bei mir ja des Öfteren vor. Aber leider ist mir im Frühjahr meine Kaninchendame verstorben. Und da man ein Kaninchen nicht alleine leben lassen soll, habe ich mich wieder umgehört, wo es Kaninchen nicht so gut geht, denn ich will immer Tieren helfen, die es vorher nicht so gut hatten. Daraufhin habe ich über Bekannte zwei Kaninchendamen bekommen, denen es vorher nicht so gut ging. Mein Kaninchenmann war ganz begeistert und wusste am Anfang gar nicht, wen er mehr beglücken sollte. Es klappte wieder von Anfang an und es war schön diese Idylle der Tiere zu sehen.

Susa

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Singen macht die Seele frei


Seit Mai existiert in der Oase eine Singgruppe. Sechs Mitglieder (Anni, Veronika, Ur-sel, Tilla, Roswitha und Georg), unterstützt von einem Gast (Monika), treffen sich jeden Dienstag von 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr zu einer gemeinsamen Singstunde unter meiner Leitung. Wir sind schon bei zwei Festen erfolgreich aufgetreten, einmal bei der Geburtstagsfeier und dann bei der Sonnwendfeier. Die Zeit für die Vorbereitung war sehr kurz, aber die Sängerinnen haben es großartig gemacht. Sie sind mit großem Eifer dabei. Wir sind so engagiert, dass wir gar nicht merken, wie schnell die Zeit vergeht.
Wir haben viel Spaß zusammen: Gemeinsam suchen wir die Lieder aus und erarbeiten die einzelnen Stimmen. Wir besprechen den Text, damit wir nachher beim Singen nicht über die Wörter stolpern. Wir versuchen auf alles, was beim Singen wichtig ist, zu achten, z.B. aufrecht sitzen, richtig atmen, die Wörter richtig artikulieren und natürlich auf die anderen Stimmen hören. Das hört sich nach Arbeit an, aber es ist Freude und tut der Seele gut. Wir singen Geburtstagskanons, Volkslieder z.B. „Ein Jäger aus Kurpfalz“, schwungvolle Fahrtenlieder z.B. „Lustig ist das Zigeunerleben“ und Lieder über die Liebe.
Ich bin sehr glücklich, dass ich diese Gruppe leiten darf und freue mich jedes Mal auf die tolle Zusammenarbeit.

Obwohl mein 22 wöchiges Praktikum am 1. August zu Ende ist, wird das Singgruppenprojekt bis Dezember weiter gehen. Wer sich angesprochen fühlt und Lust hat  mitzusingen, ist herzlich willkommen!
Julia

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Ein Tag im Fitnesscenter – Meine Sommerstaffelseetour im Winter


Schnell aufstehen, Kaffee trinken und ab ins Weilheimer Sportstudio. Kurz noch an der Tanke halten, Ziggis kaufen. ( Damit sie nicht ausgehen beim Training.)
Mittag,geschafft, ich sitze auf meinem Fahrrad im Studio und fahre um den Staffelsee. 

1.Etappe
Ich fahre nach Polling und dann am Bahngleis entlang nach Huglfing. Jetzt am Trachtenheim den Berg rauf durch den Wald nach Uffing. In Uffing angekommen rauche ich eine. (Ich stehe vor dem Fitnesscenter mit Trainingskleidung und friere.)

2.Etappe
Von Uffing aus geht’s um den Staffelsee. Zunächst geht’s durchs Naturschutzgebiet. Ich genieße den Seeblick. Nun kommt die Römerstraße. Sie ist schmal, total gerade und hat links und rechts einen Graben. Am Seekiosk in Murnau stoppe ich. Halbzeit. Ich kaufe mir einen Kaffee und beobachte die Enten am Seeufer.(Der Kaffee im Fitnesscenter ist fad und dünn, ich blicke auf Obi, McDonalds und einen großen Parkplatz)

3.Etappe
Ich fahre meine Seestrecke zurück.Am Westufer des Sees geht die Sonne unter. Ich komme mir vor, wie in Kanada, wenn ich Moos, Fichten und Berge sehe.(Die Technomusik im Studio nervt.).Ich komme wieder in Uffing an.

4. Etappe
Ich fahre zurück nach Weilheim und bin erschöpft, aber zufrieden mit mir selbst. Mein Fahrrad hatte keinen Platten und ich bin auch nicht umgekippt. ( Nachdem ich vier Stunden im Sportstudio gegen die Wand gefahren bin, schmerzt das Gesäß ). Alles in allem ein gelungener Tag und ich werde sicher gut schlafen.

Frank S. 

Das Wesentliche bleibt unsichtbar
der Reifen eines Rades
wird gehalten von den Spaeichen, aber das Leere zwischen ihnen
ist das Sinnvolle beim Gebrauch.
Aus nassem Ton formt man Gefäße,
aber das Leere in ihnen ermöglicht das
Füllen der Krüge.
Aus Holz zimmert man Türen und Fenster,
aber das Leere in Ihnen macht das Haus bewohnbar.
So ist das Sichtbare zwar von Nutzen,
doch das Wesentliche bleibt unsichtbar.

v. Lao-Tse

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Walking – ein Erfahrungsbericht


Walking bedeutet gehen, allerdings mehr ein schnelles, sportliches Gehen. Die Varianten sind vielfältig. Walking kann gemütlich oder flott, meditativ und entspannend, mit Power oder mit Sportgeräten durchgeführt werden. Beim Walking zählen Spaß, Fitneß, Gesundheit und Individualität. Im Mittelpunkt stehen die eigene Leistung und die persönlichen Ziele.

Ausdauersport, und hier insbesondere Walking, hat, neben dem Ernährungs- und dem Stressverarbeitungsverhalten, einen wissenschaftlich nachweisbaren Einfluss auf die Gesundheit.
Diesen positiven Einfluss können wir, zwei Walking erprobte Mitglieder des CH Rendezvous bestätigen.
Wir haben uns in der Klinik kennen gelernt und haben hier erfahren, daß im BKH Haar die Gruppe depressiver Patienten täglich, morgens walken geht. Dies gehört nach meiner Information zum Pflichtprogramm der Therapie. Da es im Rahmen unserer Therapie nicht angeboten wurde, beschlossen wir selbst tätig zu werden. Unsere Abmachung bestand darin bei jedem Wetter zu gehen. Dies nahm uns die Entscheidung ab, jeden Tag neu zu überlegen, ob das Wetter gut genug, ob wir Lust dazu hätten, etc. Durch diesen selbst gewählten Druck gelang es uns, an 4-5 Tagen in der Woche für ca. 1 1/2 Std. zu walken.

Besonders bemerkenswert, dass mein Walker-Partner, auch noch am Vormittag ca. 1 Std. allein unterwegs war. Dies setzt eine große Eigeninitiative voraus.

Nach ca. 2 Wochen traten die ersten positiven Veränderungen ein; so besserte sich beispielsweise mein Schlafverhalten (besseres Ein- und Durchschlafen) und mein Allgemeinbefinden ( gutes Gefühl etwas getan zu haben, weniger " Grübeln").
Erfreut konnte ich nach einigen Wochen feststellen, daß sich auch meine Kondition verbessert hatte. Auch die Gespräche taten den " Mitwalkern" gut und halfen uns, uns besser kennenzulernen. Besonders stolz sind wir, dass wir auch bei jedem noch so großem Mistwetter losgezogen sind.

Möglich ist es auch im Winter bei früh einsetzender Dunkelheit mit Stirnlampe zu gehen, auch damit haben wir gute Erfahrung gemacht.

Unserer Erfahrung nach, geht man am besten zu zweit oder zu viert, eine Gruppengröße von mehr als 8 Personen ist nicht zweckmäßig.
Wichtig beim Walken ist eine geeignete Ausrüstung.

Es empfiehlt sich:
• gute, bequeme der Jahreszeit entsprechende, Schuhe
• Walking oder Wanderstöcke nach Beschaffenheit des Geländes
• eine (atmungsaktive) Jacke, die auch einen guten Windschutz bietet.
• ein Rucksack, der Platz bietet für Getränke, Müsliriegel etc. und einen Regenschutz oder eine Regenjacke
• eine bequeme Trekkinghose
• im Winter warm genug anziehen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, daß sich das Walken positiv auf unsere Psyche (stimmungsaufhellend) und auf unsere körperliche Kondition ausgewirkt hat.
Für uns ist es ein fester Bestandteil unseres Tagesablaufes geworden, so dass wir das Walken nicht mehr missen möchten. 

Ein Tipp noch: Bei gesundheitlichen Problemen oder Einschränkungen, vorher den Arzt zu Rate ziehen.

(Rainer S. / Judith S.)

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Die Minigolfer


Auch beim Minigolfen haben wir regen Zuspruch, so dass wir auch hierbei Trainingseinheiten durchführen.Ein Vergleichskampf unter den vier Clubhäusern fand 2005 in Murnau statt. Uns gelang hierbei in der Mannschaftswertung der 2. Platz. Auch bei der Einzelwertung stellt das Clubhaus Garmisch-Partenkirchen den 2. Platz.Im Sommer 2007 wird wieder - je nach Wunsch der Clubhausmitglieder ein Minigolftraining stattfinden. 

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Die Sportkicker



Auch bei den Sportkickern fand zum Fasching 2007 ein Turnier in unserem Hause statt, zu dem jedes Clubhaus eine Mannschaft stellte. Durch den Vorteil, dass wir Garmisch-Partenkirchener auf unserem eigenen Kickerkasten trainieren konnten, waren wir unschlagbar, so dass der Pokal in unseren Händen blieb. Es fanden sehr spannende Spiele statt. 

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Die Kegelmanschaft


Jedes Clubhaus hat eine eigene Kegelmannschaft, so dass vierteljährlich ein Turnier stattfindet.Im Jahr 2003 ist es uns gelungen, den Wanderpokal dreimal hintereinander zu gewinnen, so dass er seitdem in unserem Besitz blieb. Dies gelang uns durch regelmäßiges Training. Dieses Training wurde nicht allzu ernst genommen. Trotz monatlichem Training ist es uns nicht gelungen, einen Sieg im Jahr 2004 und 2005 zu erlangen. Die Weilheimer Kegelgruppe war in dieser Zeit nicht zu bezwingen.Daraufhin wurde im Jahr 2006 in unserem Training konzentrierter gearbeitet. Der Erfolg stellte sich am 07.12.2006 wieder ein. Die Freude über unseren Sieg war in unserem Clubhaus sehr groß.Innerhalb des Clubhauses wurde die Kegelgruppe direkt in einen Erfolgszwang gedrängt. Durch den Ansporn des Clubhauses setzte sich die Kegelgruppe zusammen und überlegte sich, wie man den Erfolg wiederholen könnte.Als erstes wurde eine Änderung der Spiele vorgenommen, zum Beispiel Figurenkegeln ("Christbaum und Raute") und Abräumen auf 2 Schübe. Diese Spiele wurden konzentriert im Training eingeübt. Somit gelang uns am 16.03.2007 der nächste große Wurf mit der Verteidigung des Pokals.Dieser zweite Gewinn des Pokals strengt uns noch mehr an, den Pokal ein drittes Mal zu gewinnen, so dass er für immer in unserem Besitz bleibt. Die Sportabteilung möchte noch darauf hinweisen, dass bei uns jeder, der gerne mitkegelt auch mitmachen darf ohne Altersbegrenzung.

So ist unsere älteste Keglerin 91 Jahre alt und legt manchmal den Jüngeren noch was vor.

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Oase aktiv


Arbeitsmöglichkeiten im Clubhaus

In unserem Clubhaus ist eine aktive Gemeinschaft anzutreffen. Wir haben am Tag durchschnittlich 20 Mitglieder, die alle auf ihre Art am Clubhausalltag mitwirken und dazu beitragen, dass hier mit gegenseitiger Akzeptanz und oft viel Spaß was Tolles auf die Beine gestellt wird. In welchen Bereichen das sein kann, wollen wir nun vorstellen.
Der Schwerpunkt im Clubhaus liegt, wie Ihr wisst, auf dem arbeitsorientierten Tag. D. h., dass alle anfallenden Tätigkeiten von Mitgliedern und Mitarbeitern gemeinsamen erledigt werden. Die Mitglieder im Clubhaus Oase haben die Möglichkeit, in verschiedenen Bereichen mitzuwirken. Wir haben wenig feste Gruppen, wie das in größeren Clubhäusern üblich ist, sondern vielfältige Möglichkeiten sich aktiv zu beteiligen. So kann man an einem Tag mitkochen, aber auch an anderen Tagen im Garten, im Büro, in der Zeitungsgruppe oder vielleicht in der Cafeteria mitarbeiten. Um für Struktur und Verlässlichkeit zu sorgen, haben wir viele Jobs fest an Mitglieder verteilt, die aber immer wieder getauscht werden können.
An dieser Stelle möchten wir Euch die aktuellen Arbeitsbereiche im Clubhaus Oase vorstellen.




Unsere Technikergruppe:

An unsere Haustechniker wird alles herangetragen, was in Haus und Garten nicht funktioniert oder renovierungsbedürftig erscheint. Ob piepsender Feuermelder, kaputte Glühbirne oder zu streichende Fensterrahmen, alles wird fast sofort erledigt. Auch die Aufgaben im Garten, wie Rasen mähen, Hecke schneiden... werden meist von den Haustechnikern übernommen.

Da unsere große Fichte im Garten gefällt wurde, liegt momentan der Schwerpunkt auf Holzhacken...(kann auch gleich als Anti – Aggressionstraining eingesetzt werden...)



Arbeiten im Büro:

Im Büro gibt es einige feste Jobs, die die Mitglieder nach einer Einarbeitung selbständig übernehmen können. Dazu gehören Telefondienst, Kopieren, MG - Protokolle schreiben, Tagesliste zur täglichen Dokumentation der erfolgten Aktivitäten erstellen, MG - Anwesenheitslisten für den Bezirk in den Computer übertragen und Besorgungen von Bürobedarf. Der Geburtstagsdienst besorgt die Karten und achtet darauf, das kein Geburtstag vergessen wird.

Die Fotos am PC archivieren und Fotoalben erstellen, ist zur Zeit ein Projekt, das unsere Praktikantin Anke betreut.




Küche:
Das Essen in der Oase ist ein wesentlicher Bestandteil des Clubhausalltags.
Das gemeinsame Mittagessen schmeckt nicht nur, sondern tut einfach gut. Dass das Essen so frisch und lecker auf den Tisch kommt, dafür sorgen täglich einige aktive Mitglieder. In der Regel kochen 1 – 2 Mitglieder mit einem Mitarbeiter zusammen. Die anderen Esser gehen Einkaufen, spülen das Geschirr ab u.s.w.. Der Speiseplan, d. h., was gekocht wird, wird in der Mitgliederversammlung1 besprochen. Da kann jeder mal einen Essenswunsch äußern und sich auch als Koch/Kochhelfer melden.



Mitgliederkasse:

Ein neuer wichtiger Job für ein Oasenmitglied ist das Verwalten der Mitgliederkasse. Dazu bekommt der Kassier am Morgen Geld in seine Kasse ausgezahlt und ist damit zuständig für alle Geldaus- und Eingänge. D.h. er zahlt den Einkäufern Geld aus, nimmt das Restgeld wieder entgegen, kassiert das Mittagessensgeld und bekommt die Einnahmen der Cafeteria. Über das Alles muß er Buch führen und am Ende des Clubhaustages wird mit einem Mitarbeiter zusammen die Kassenabrechnung gemacht.




Cafeteria:
Der erste Anlaufpunkt für viele CH - Mitglieder ist unsere Cafeteria. Diesen oftmals recht anstrengenden Job teilen sich zur Zeit drei Frauen der Oase. Die Aufgaben sind neben Kaffee kochen, Ausschänken, Abrechnen und sich um sauberes Geschirr kümmern, auch ein offenes Ohr und ein nettes Wort für andere Mitglieder zu haben. Unsere Cafeteriadamen machen ihren Job sehr gut und zuverlässig. Bei Bedarf findet eine Cafeteriabesprechung mit einem Mitarbeiter statt.



Zeitungsgruppe:
Die Zeitungsredaktionsgruppe trifft sich jeden Freitag, um die neue Zeitungsausgabe zu besprechen. Die Artikel werden von verschiedenen Mitgliedern geschrieben. Einige schreiben etwas in der Oase oder möchten interviewt werden, andere schreiben ihren Artikel zu Hause. Diese Artikel werden dann von der Zeitungsgruppe korrigiert, formatiert, mit Bildern versehen und alles wird bis zum Endprodukt „neue Ausgabe der Oasenzeitung“ bearbeitet. Hut ab vor den tapferen Mitgliedern, die sich mit unseren veralteten Computern herum ärgern und nicht aufgeben!!!!



Zur Vervollständigung der Tätigkeitsgebiete in der Oase stellen wir Euch unsere zur Zeit bestehenden Kurse vor, die teilweise von Mitgliedern und Mitarbeitern gemeinsam angeboten werden, z. T. aber auch von Mitgliedern allein betreut

werden:



Nordic Walking:
unter fachlicher Anleitung von Susa geht es ca. 1 Stunde an der Ammer entlang; Walkingstöcke sind in der Oase vorhanden. Freitag 14.30 – 15.30 Uhr

 




Bewegungsgruppe:
offene Wandergruppe mit Anke; ca. 1 Stunde spazieren (und ratschen ☺). Bei trockenem Wetter führt der Weg in die Au oder an der Ammer entlang; Mittwoch von 14:00 – 15:00 Uhr
(Pausen dürfen sein...)



PC-Kurs:
offener Schnupperkurs für Anfänger und Fortgeschrittene, Angebote für Excel, Word und Schreibmaschine; immer Dienstag von 13:45 – 14:45 Uhr stehen euch Peter und Nataša mit Rat und Tat zur Seite.



Internet:
offenes Angebot von Susa für alle interessierten Mitglieder, die die Möglichkeiten des Internets kennenlernen möchten; Freitag ab 12:00 Uhr




Englisch:

Anne und Brigitte laden ein zum „How do you do ?„ Viele Mitglieder nutzen dieses Angebot, um ihr Englisch aufzufrischen und ihre Konzentrations- und Aufnahme-fähigkeit zu trainieren. Mit leichten Englischkenntnissen kann jeder noch einsteigen.

Mittwoch 11.00 –12.30 Uhr



Trommeln:

feste Trommelgruppe mit unserem Musiker Ulf, an der aber gern auch neue Mitglieder teilnehmen dürfen. Montag 11:00 – 12:00 Uhr

 

 

Maren

 

Ausgabe No. 20/2007

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Die Spaßvögel


Wir sind eine lustige und gesellige Gruppe Bei uns sind behinderte und Nicht-Behinderte herzlich willkommen.

Einmal im Monat findet ein Treffen in der Steigenberger Kirche statt. Das Programm wird dabei von den Betreuern ausgesucht. Zum Beispiel Fußball spielen, Kegeln gehen oder ein Besuch auf dem Volksfest.

Einmal im Jahr wird ein Wochenendausflug unternommen von Freitag bis Sonntag. Der letzte Ausflug war in Österreich in einer Herberge mit Ausflügen in die Berge.

Das Hauptprogramm der Spaßvögel besteht aus Basteln und gemütlichem Beisammen sein.

Im Durchschnitt nehmen 10 Leute am Treffen teil.

In der Weihnachtszeit findet auch eine Weihnachtsfeier statt. Dieses Jahr hat sie am 08.12.2006 statt gefunden.

 

Von Roland und Tamara

 

Ausgabe No. 2006/2007

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Kegeltunier 2006 in Oberau


Nach fleißigen Training für das anstehende Kegelturnier war die Mannschaft des Clubhauses Rendezvous bereit, die Gäste zu empfangen.

Überpünktlich waren wir, "die Garmischer", an der Kegelbahn "Alt Oberau" versammelt und warteten auf unsere Konkurrenten. Da waren die "Schongauer", die "Penzberger" und natürlich noch die "Weilheimer". Diese trafen alle rechtzeitig ein, man begrüßte sich gegenseitig.

Top in Form und mit äußerster Konzentration kegelten sich alle warm um bald darauf sein Bestes geben zu können.

Man spielte zwei Disziplinen, das "Abräumen" und das "Trapez". Beim Abräumen hatte jeder Spieler zwei Schübe hintereinander, der erste auf die Vollen, der zweite auf den Rest. Ziel dieser Disziplin war es natürlich, eine möglichst hohe Punktzahl bei insgesamt 120 Schub zu erreichen. Beim Trapez hatte jeder Spieler einen Schup auf die Vollen. Ziel hierbei, bestimmte Figuren nach Vorgabe zu werfen. Jede nicht erworfene Figur würde mit einem Punkt von der vorher beim Abräumen erzielten Punktzahl abgezogen werden.

Nun ging es los. Es lag neben viel Zigarettenrauch auch eine gewisse Spannung in der Luft, eine Mischung zwischen dem Verlangen zu gewinnen, Respekt der Gegner und natürlich dem Spaß am Sport. Mit ein oder anderen möglichst unauffälligen Seitenblicken wurde selbstverständlich stets der aktuellste Stand der anderen Mannschaften im Augen behalten. Anfangs legte Penzberg stark vor. Sie warfen schnell und gut. Wir fragten uns, ob sie dieses Tempo beibehalten konnten. Ebenfalls erwähnenswert ist die Tatsache, das Weilheim entgegen aller Erwartung etwas schwächelte. Hatten sie nicht genug trainiert? Immerhin waren sie Favoriten!

Anfangs lagen wir, die Garmischer, leicht zurück. Doch nicht zuletzt der ständige Ansporn unseres spitzen Trainers trieb unser Ego an. Moralisch, so stellten wir schon sehr früh fest hatten wir so oder so schon gewonnen.

Penzberg ließ nach - sie hatten sich mit ihrem schnellen Tempo wohl doch zu viel vorgenommen. Weilheim übernahm die Führung. Sie kegelten nicht schlecht. Doch nicht gut genug. Gegen Ende fuhren wir zu Höchstform auf. Garmisch konnte die höchste Punktzahl beim Abräumen erzielen.

Beim Trapez lief es ebenfalls gut. Nur wenige Figuren blieben ungeworfen und drückten unseren Schnitt. Am Ende war bereit vor den letzten Würfen klar:

WIR HABEN GEWONNEN !!!

Glücklich, zufrieden und natürlich mit dem Pokal in der Hand verließen wir die Kegelbahn und können nun auf ein gelungenes Turnier zurückblicken.

 

Ausgabe No. 04/2006

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Bücher von Isabel Allende


Dieses Mal möchte ich euch eine ganze Reihe von Büchern nahebringen.
Es handelt sich um eine äußerst spannende Trilogie von Isabel Allende.
„Das Geisterhaus“ ist vielen von Euch als Buch oder Film bekannt, aber wer von Euch kennt die Vorgeschichten ? „Fortunas Tochter“ und „Porträt in Sepia“ stehen der tollen, mitreißenden Erzählweise vom Geisterhaus in nichts nach.
Das ganze Familiendrama beginnt nämlich 1843 mit Eliza Sommers, einem Findelkind, das bei einer englischen Familie aufwächst. Die Nachfahren von Eliza landen später im besagten Geisterhaus, aber bis dahin passiert eine Menge. Neben den familiären Ereignissen, bekommt der Leser sehr viel über die chilenische Geschichte mit.


„Paula“ von Isabel Allende
Dies ist ein sehr persönliches Buch von Isabel Allende und ihrer Tochter.
Paula war die Tochter der Isabel Allende, die schwerkrank wurde und ins Koma fiel. Isabel Allende fuhr zu ihr und blieb ein ganzes Jahr bei ihr. Während dieser Zeit erzählte Isabel Allende ihrer Tochter (von der sie nicht wußte, ob sie zuhören konnte) ihre Lebensgeschichte: Sie wuchs in Chile auf und war die Nichte vom Senator Allende, und erlebte dort den Militärputsch, floh und fing ein neues Leben an.
Das Leben ihrer Tochter und ihre eigene Lebensgeschichte wird sehr spannend beschrieben. Die Geschichte Chiles wird interessant und historisch informativ erzählt.
Ich kann das Buch und die Bücher von oben nur empfehlen, ich wußte vorher nichts über Chile und war sehr neugierig und fand es toll, darüber zu lesen.


Susa

Ausgabe No. 19/2007

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Neuer Zuwachs


Anfang 2006 bekam ich Zuwachs in meiner Katzentruppe. Einen Britisch Kurzhaar Kater, Franz-Josef. Er bekam den Namen, da er schon als kleiner Kater einen so großen Kopf hatte. Und dann noch eine Exotisch Kurzhaar, Sabrina. Aber Sabrina wurde gleich am Anfang sehr krank. So krank, das sie in die Tierklinik mußte, wo ich sie auch besuchen konnte. Aber nach ein paar Tagen bekam sie ein Medikament, auf das sie allergisch reagierte und starb. Daraufhin bekam ich dann die Evita eine Britisch Kurzhaar Katze.
Franz-Josef und Evita waren sehr ängstliche Katzen. Franz-Josef hängte sich an meinen Dicken (mein alter Kater) und wurde durch ihn nach ein paar Monaten zahm. Er läßt sich jetzt streicheln und kraulen. Nur Evita hatte noch große Probleme damit. Sie läßt sich fast gar nicht streicheln, da sie vor meiner Hand Angst hat. Ansonsten hat sie vor mir keine Angst mehr. Sie fühlt sich wohl und kann sich gut entspannen und versteht sich gut mit den anderen Katzen. Das ist die Hauptsache. Von meiner Warte aus, kann sie sich soviel Zeit nehmen wie sie braucht, um die letzten Ängste zu verlieren.
Beim Franz-Josef bin ich ganz im Glück, das er jetzt soviel Vertrauen zu mir hat. Die ersten Tage mit ihm waren für mich ganz schlimm, denn ich sah ihn nicht. Er versteckte sich vor lauter Angst. Um so glücklicher bin ich jetzt, dass er nun soviel Vertrauen zu mir besitzt.

Susa

Ausgabe No. 19/2007

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der getigerte ist Franz-Josef, die braunweiße ist Evita



Kaninchennotfall


Ich telefonierte vor ca. zwei Monaten mit einer Freundin, die sich ganz krank am Telefon anhörte. Sie hatte Asthma, Schnupfen und tränende Augen, wegen einer Allergie auf ihr Kaninchen. Sie konnte es nicht einmal mehr anfassen, so schlimm war es geworden. Ich bot mich gleich an, den Kleinen zu nehmen, da es bei ihr einfach nicht mehr ging. Nun war der Kleine aber noch nicht kastriert, also machte ich einen Termin beim Tierarzt und ein paar Tage später wurde er kastriert. Da er noch mindestens drei Wochen zeugungsfähig sein könnte, wartete ich ein paar Wochen und holte dann aus dem Tierheim eine Kaninchendame zur Gesellschaft.
Der Kaninchenmann von meiner Freundin hieß „Mundel“, aber das war mir zu schwierig, bei mir heißt er ganz einfach Lümmelmann. Sie heißt Sofie.
Von vielen Leuten mit Kaninchenerfahrungen habe ich gehört, dass bei solch einer Zusammenführung große Probleme auftreten können. Aber bei mir war das zum Glück nicht, sie verstanden sich von der ersten Sekunde an sehr gut. Er buhlte um sie wie ein Wahnsinniger. Er ist jetzt richtig fit geworden, seit er nicht mehr alleine ist. Sie schmusen und putzen sich gegenseitig, es ist unheimlich schön, das zu beobachten.
Da ich keine Käfigtiere mag, habe ich einen ganz großen Käfig ohne Gitter in einem Zimmer stehen. Aber die Kaninchen sind so gut wie nie im Käfig, sie liegen am liebsten auf den Fleckerlteppichen rum und genießen es, sich lang zu strecken.
Ich habe sehr viel Freude mit meinen kleinen Zoo.

Susa

Ausgabe No. 19/2007

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Lümmelmann der Kleine braune und Sofie die große weiß schwarze



Kegeln im Clubhaus


Oase - Eine Erfolgsstorie !

Es wurde vor ein paar Jahren in dem Clubhaus Oase auf Vorschlag von Mitarbeitern und von mir, das Kegeln eingeführt. Zuerst wurde von ein paar Mitgliedern das Training aufgenommen, bis sich zu guter Letzt ein paar Mitglieder so stark fühlten, das Kegeln auf Turniere auszuweiten. Man sprach sich daraufhin mit den anderen Clubhäusern ab, ein allgemeines Clubhaus Kegelturnier zu veranstalten. Es wurde dann ein Pokalturnier, das alle viertel Jahre von einem der Clubhäuser ausgetragen wurde. Das heißt, daß jedes viertel Jahr ein anderes Clubhaus mit der Austragung des Turniers an der Reihe war. Es gab bei diesen Turnieren einen Wanderpokal, der ausgespielt wurde. Der Pokal wurde so oft ausgespielt, bis ihn ein Clubhaus dreimal hintereinander gewonnen hat. Daraufhin mußte dieses Clubhaus einen neuen Pokal kaufen und dann ging es wieder von vorne los. Es wurde daraufhin von allen Clubhäusern fleißig trainiert, so daß man das nächste Mal beim Turnier gut drauf ist. Ich muß sagen, daß sich alle Clubhäuser sehr viel Mühe gegeben haben.
Ich spreche für die innige Zusammenarbeit einen herzlichen Dank aus. Das Kegeln soll nicht nur eine Herausforderung untereinander sein, nein es soll auch zur körperlichen Ertüchtigung beitragen und von Sorgen und Problemen abzulenken. Ich möchte deshalb alle auffordern und bitten auch weiterhin beim Kegelsport mitzumachen.


Euer Alois Melitzer!!

Ausgabe No. 19/2007

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Kurzbericht über die Sportgruppe


Seit Juni 2004 bin ich schon bei der Sportgruppe dabei. Ich bin aus eigenem Interesse zu der Gruppe, die schon länger bestand, dazugestoßen.
Wir machen Streck-, Dehn- und Koordinationsübungen. Zur Erhöhung der eigenen Beweglichkeit machen wir Übungen im Stehen, Gehen und Sitzen.
Für den musikalischen Rahmen stellt ein Sportmitglied seine privaten CDs zur Verfügung.
Wir sind durchschnittlich 5 – 6 Aktive.
Es macht mir sehr großen Spaß, inzwischen bin ich ein festes Mitglied der Gruppe.
Wir arbeiten mit Therabändern, Seilen, Stäben und Bällen in unterschiedlichen Größen. Am meisten machen mir die Ballspiele im Sitzen Spaß.
Für mein körperliches Wohlbefinden bringt mir der Sport sehr viel.
Ich wünsche für mich selber und der Sportgruppe eine weiterhin rege Teilnahme.

Von Egbert

 

Ausgabe No. 2005/2006

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Mein Hobby, das Bogenschießen



Ich, Karl-Heinz,  verbringe viel Freizeit in der Herzogsägmühle.
Wir gehen wandern und haben auch schon eine Raftingtour gemacht.
Das Kuckucksnest hat auch ein gutes Programm.

Im Sommer 2005 habe ich einen Segeltörn auf der Sedov gemacht.

Eines Tages las ich im Freizeitprogramm über das Bogenschießen. Vielseitig und spontan, wie ich bin, machte ich dort mit. Ich hatte einen Riesenspaß dabei.
Zum Herbst 2004 hin wurde dann der Verein Bogenschießen gegründet, ich war als einer der ersten als Gründungsmitglied dabei, der auch regelmäßig teilnahm.
Ein Jahr später kaufte ich mir einen eigenen Bogen.
Mittlerweile sind wir über 42 Mitglieder und unser Parcours wird vergrößert.
Wir beziehen im Frühjahr ein neues Waldstück, dass rollstuhlgerecht ausgebaut wird.
Im Winter ist jeden Samstag Training in der Deckerhalle.

Von Karl-Heinz

 

Ausgabe No. 2005/2006

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Über das Singen


An der Universität Münster hat man die Auswirkungen des Singens getestet und festgestellt: beim Singen steigt die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, es hilft, schlimme Gefühle zu verarbeiten, schützt vor Stress und Depressionen und vertreibt Ängste. Sogar Aggressionen und Trauer könne man durch Singen abbauen. Man schlafe ruhiger, schnarche weniger, sei selbstbewusster, belastbarer und häufiger bei guter Laune. Und das Beste ist, auch wenn man falsch und schief singt, wirkt sich das Singen positiv auf Körper, Geist und Seele aus.
Wenn Sie nun das Singen mit dem Lachen kombinieren, erhalten Sie einen extrem starken Gesundheitserreger. Lachen und Singen befreien, Lachen und Singen beflügeln,
Lachen und Singen berauschen – also stimmen Sie mit ein!


Aus: "ich bin fröhlich" Impulse für einen humorvollen Alltag von Niccel Steinberger.

Ausgesucht von Margarete

 

Ausgabe No. 2005/2006

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Unser Trommelkurs


Das Universum besteht aus zwei Dingen:
Aus Klang und Rhythmus
(aus den vedischen Schriften)
 
Mit den obenstehenden Worten begann ich damals unsere erste Trommelstunde. Eigentlich hatte ich mit Widerspruch gerechnet oder zu- mindest mit einer Frage. Nichts dergleichen geschah. Es wurde „sang- und klanglos " hingenommen. Nun, vielleicht hielten die Teilnehmer es auch für die Schwärmerei eines Mannes, dem Musik seit Kindesbeinen ein inneres Bedürfnis ist.
Doch mitnichten, meine Lieben, das ist physikalische Realität. Rhythmus bestimmt unser Leben, ja, mehr noch, ohne Rhythmus wäre Leben nicht möglich.
An dieser Stelle erhebt sich nun natürlich die Frage, was ist Rhythmus?
Um es kurz und präzise zu sagen: Bewegung in der Zeit.
Dies mag dem einen oder anderen etwas abstrakt erscheinen, deshalb gestattet mir, es ein wenig genauer zu erklären.
Vom Raum ist nicht die Rede, d.h. die Bewegung ist unabhängig vom Raum. Egal wo du bist, ob zuhause, im Auto, im Büro oder an irgendeinem Urlaubsort auf dieser Welt, dein Herz schlägt immer rhythmisch.
Das Maß der Zeit macht die Bewegung vorhersagbar. Du kannst zählen, wie oft dein Herz in einer Minute schlägt. Dann kannst du genau voraussagen, wann es das nächste mal schlägt.

Das erste, was unsere Altvorderen reproduzierten, waren Rhythmen. Die ersten Instrumente der Menschheit waren Trommeln. Schon früh erkannten die Schamanen der Naturvölker, wie die Medizinmänner der Indianer, dass Trommeln der Genesung eines Kranken förderlich ist. Auch Pythagoras, der griechische Mathematiker, hat Abhandlungen darüber verfasst und Novalis kam zu der Erkenntnis, dass jede Krankheit ein musikalisches Problem ist.
Langzeituntersuchungen an der Uni Frankfurt ergaben, dass regelmäßige Beschäftigung mit Musik den Medikamentenbedarf von Schmerzpatienten um 50% reduzierte. Eine Studie der Uni Magdeburg belegte, dass die Funktion des menschlichen Körpers auf 26 verschiedene Rhythmen basiert.
Aus der Psychologie, explizit aus der Behandlung von Angstzuständen und Panikattacken durch Desensibilisierung wissen wir, dass der Körper dem Geist folgt. Wenn wir uns nun geistig mit einem Rhythmus beschäftigen, passt sich der gesamte menschliche Organismus diesem Rhythmus an, dadurch verändert sich die „ Stimmung " eines Menschen positiv.

Zudem ist das Trommeln in der Gruppe nonverbale Kommunikation par exellence. Jeder einzelne ist wichtig und trägt zum Erfolg der Gruppe, nämlich das Erzeugen von polymetrischen Rhythmen, bei. 

Durch die moderne Wissenschaft erarbeiten wir uns langsam das alte Wissen unserer Vorfahren erneut. Meines Erachtens wird die Musiktherapie neben der Homöopathie die Medizin der Zukunft sein, ohne die großartigen Leistungen der Schulmedizin, insbesondere der Chirurgie schmälern zu wollen. Auch hier, wie beim Trommeln, ist jedes Fachgebiet wichtig.
Nun, geneigter Leser, danke ich dir, dass du meinen Gedanken bis hierher gefolgt bist.
Jetzt können wir das Gesagte getrost wieder vergessen, denn in unserem Trommelkurs geht es in erster Linie um eines: Spaß haben !

Ich freue mich über jeden Teilnehmer und über die Fortschritte jedes einzelnen.

Ulf Lorenzen

(siehe auch "Der kleine Trommler" bei "Gedichte und Geschichten")

Ausgabe No. 18/2006

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Chevrolet


Heute schreibe ich einen Artikel über den besten Freund, den ein Mann je haben kann. Nein ich meine nicht seinen Hund, sondern sein Auto.
Speziell möchte ich über eine bestimmte Automarke schreiben: den Chevrolet , eher unter „Chevy“ bekannt.

Zuerst zur Geschichte des Fahrzeuges von der Gründung bis hin zum heutigen Absatzmarkt.

Chevrolet (Chevy) ist eine Automarke, die seit 1918 zum General-Motors-Konzern gehört.
Der Firmengründer Louis Chevrolet war ein Rennfahrer, der am 25. Dezember 1878 in La Chaux-de-Fonds, Schweiz geboren wurde. Am 10. November 1911 wurde die Firma gegründet, um vor allem gegen das Ford Modell T anzutreten. Im Jahr 1912 wurde der Classic Six eingeführt, ein Auto für 5 Personen, das 105 km/h Spitzengeschwindigkeit schaffte. Das bekannteste Modell ist die Corvette, die 1953 eingeführt wurde.
Auf dem europäischen Markt werden seit 2005 Chevrolets angeboten, die vormals unter dem Markennamen Daewoo verkauft wurden. Abgesehen vom Chevrolet-Logo basieren die Fahrzeuge jedoch auch weiterhin auf Daewoo-Technik. Somit handelt es sich bei diesen Fahrzeugen immer noch um asiatische Automobile und nicht um amerikanische.
Die Fahrzeuge von Chevrolet werden in vieler Hinsicht genutzt, und kommen in allen möglichen Bereichen zum Einsatz, wie die folgenden Aufzählung veranschaulicht :
Der Chevrolet Suburban wird in den USA heute noch oft als Militär- und Polizeifahrzeug genutzt.
Der  Chevrolet Impala (vor allem das '63er und '64er Modell) hat bereits Kultstatus erreicht, da er oftmals als Basis für den Bau eines Lowriders verwendet wird.
Der Chevrolet Corvette ist der ultimative Sportwagen von General Motors in der mittlerweile 6. Generation.
Der Chevrolet Caprice ist die Edelkarosse von GM. Sie wird zum größten Teil zum Bau von Limousinen genutzt.
Der Chevrolet Blazer ist eine Mischung zwischen Pkw und Geländewagen, vergleichbar mit der Mercedes M-Klasse und dem Porsche Cayenne.
Der Chevrolet Camaro entstand als Konkurrenz zum Mitte der 60er Jahre extrem erfolgreichen Ford Mustang und war ein typischer Vertreter der Muscle-Cars.
Dieser flotte Flitzer ist einer meiner persönlichen Favoriten. Der Camaro hatte sogar schon seine Auftritte in Fernsehserien und letztens sogar einen Kinoauftritt.

Hier noch ein kleines Bild von meinem „General Lee“. Vielleicht wisst ihr ja welche Serie ich meine.
Na, kennt ihr ihn oder die Serie “Ein Duke kommt selten allein“ ?

Ich hoffe, ich habe euch den Chevy ein bisschen näher bringen können und der Artikel hat euch gefallen.
             

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A.D.



Unsere Bewegungsgruppe


Wir wohnen in einer kleinen Stadt mit 25:000 Einwohnern. Die meiste Zeit haben wir gutes Wetter, was dem Wandern sehr entgegenkommt. In den Auanlagen ist ein See, an den wir uns des Öfteren zurückziehen können. Wir gehen immer mittwochs zum Wandern. Die Wanderung dauert zwei bis drei Stunden. Eine andere Möglichkeit ist es, zum Gögerl zu gehen. Das ist ein Berg mit 50 Metern Höhe, welcher eine gute Aussicht auf unsere Stadt ermöglicht. Die dritte Möglichkeit ist eine Wanderung durch die Schrebergärten, die in den Wald führt. In dem Wald gibt es Eichkätzchen und Rehe zu bewundern. Auf dem Rückweg kommen wir an Pferden vorbei. Außerdem liegt auf dem Rückweg noch ein Sportplatz, an dem wir uns ausruhen können. Das Wanderziel Sportplatz eignet sich für kürzere Wanderungszeiten.
Schade ist es, dass bei einer langen Wanderung alle Oasler schon weg sind, wenn wir zurückkommen, da man sich noch gerne zusammensetzen würde, um sich zu unterhalten. Die Erlebnisse beim Wandern würden wir gerne den anderen Oaslern weitergeben. Die Oase ist eine wunderschöne Gemeinschaft Gleichgesinnter.

Wer geht mit?
Stamm: Brigitte, Georg, Gerda, Veronika und Elisabeth
Gelegentliche Wanderer: Alois, Franz, Christina

Warum bist du einmal wöchentlich aktiv?
Es lockert den Tag auf. Außerdem ist Wandern die beste Massage für den Körper.

Was gibt dir das Wandern?
Beim Wandern ist eine freundliche Unterhaltung möglich. Darüber hinaus ist Wandern wie ein laufendes Bild: Man sammelt immer wieder neue Eindrücke, die an einem festen Ort nicht möglich sind.

Ich bewege mich,
weil ...es der Gesundheit dient.
weil ...ich Weilheimer bin.
weil ...ich dann mehr essen kann.

Von Georg, das Interview führte Elisabeth

 

Ausgabe No. 18/2006

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Mein Haustiertipp: Meerschweinchen


Meerschweinchen sind posierliche kleine Tierchen. Es macht sehr viel Spaß, sie sich zu halten. Ursprünglich sind Meerschweinchen in Südamerika beheimatet. Mittlerweile gibt es viele verschiedene Rassen. Zulegen sollte man sie sich, wenn sie ein paar Wochen alt sind (als Jungtiere). Meerschweinchen müssen mindestens zu zweit gehalten werden, da sie gesellige Tiere sind und immer Ansprache brauchen. Mit etwas Geduld werden sie sehr schnell handzahm.
Grundsätzlich werden die Männchen größer als die Weibchen. Die Mindest-Lebenserwartung liegt bei 4 Jahren; es sind auch Fälle bekannt, welche ungefähr zehn Jahre geworden sind. Dabei ist es auch wichtig, auf Hygiene zu achten, d. h. der Käfig sollte immer wieder öfters sauber gemacht werden (mit Desinfizieren).
Es wird empfohlen, entweder zwei Männchen oder zwei Weibchen zu halten. Ich persönlich habe zwei Weibchen (Rasse: Englisch Crested), mit denen ich sehr viel Spaß habe. Meerschweinchen sind auch für Kinder ideal als Haustiere geeignet.
Am besten sollte man sich Meerschweinchen direkt beim Züchter kaufen. Adressen dazu gibt’s im Internet. Wer sich Haustiere anschaffen möchte, die völlig problemlos zu halten sind (und auch keinen extrem großen Käfig benötigen, wenn sie zu zweit sind), dem kann ich Meerschweinchen auf jeden Fall empfehlen !

Michael Grimme

[WISN 1/2005 - zurück zum Inhalt]

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Mein Sport


Vor über zwei Jahren fing ich mit Sport an, da ich abnehmen wollte und um besser fit zu werden. Der Anfang war schon etwas schwer und gewohnheitsbedürftig, aber ich gewöhnte mich ganz gut daran, und es machte sehr viel Spass. In der Zwischenzeit mache ich vier mal in der Woche Aquatraining, Gymnastik, Nordic Walking und Krafttraining. Ich habe mich schon so sehr daran gewöhnt, dass ich es mir ohne Sport gar nicht mehr vorstellen kann.

Das Element Wasser ist so schön, dass ich manchmal das Gefühl habe, ein halber Fisch zu sein. Aber auch das andere ist ganz auf meiner Linie, nur mit der Gymnastik fange ich neu an, mal sehen ob es mir auch gefallen wird.

Ich fühle mich einfach besser, mit dem Sport bin wacher und besser drauf. Meine Arbeit schaffe ich besser und habe noch mehr zu tun als früher, und das hätte ich nie gedacht, dass ich das schaffen werde. Aber es geht. Ich habe heutzutage das Gefühl, manchmal wenn ich zu wenig Sport mache, dass mein Körper es richtig verlangt, ich muss es machen, denn mein Körper und meine Seele brauchen es.

Ich kann nur empfehlen, etwas zu tun für den Körper und dem Inneren in uns. Man wird ausgeglichener und ist fröhlicher gestimmt. Sicher, am Anfang ist es nicht so leicht, aber mit der Zeit spürt man, es wie gut er einem tut, der Sport. Es muss ja nicht übermäßig viel sein, aber ein Anfang lohnt sich, probiert es ruhig aus. Auch wenn man Probleme mit Knochen, Muskeln und so weiter hat, kann man was dafür tun. Das merke ich jetzt gerade, da ich zuviel getan habe, habe ich einige Probleme mit Schmerzen verbunden, aber ich mache weiter Sport mit Krankengymnastik und meiner Trainerin. Das hilft, und ich fühle mich nicht ganz wie eine alte Oma, die nur noch Zuhause sitzt und Däumchen dreht.

Aber was auch gut dabei ist, ich komme unter Leute bin nicht mehr soviel alleine, habe jemanden zum Reden und kann mich auch privat mit jemandem treffen, wenn ich mag, das hatte ich früher nicht, und es ist toll mit anderen herumzualbern und gleichzeitig miteinander zu sporteln.

Das mit dem Abnehmen ging eigentlich ganz gut, ich habe 20 Kilo abgenommen, und dann fuhr ich nach Irland in den Urlaub und nahm wieder ein paar Kilo zu, aber das war nicht so schlimm. Dann musste ich noch ein neues Medikament nehmen und davon nahm ich 12 Kilo zu, das ärgert mich schon enorm, dann wurde ich krank, und im Nu waren die 20 Kilo wieder drauf, aber zum Jahresanfang habe ich neu angefangen und das tut gut, ich habe immerhin schon wieder 5 Kilo abgenommen, aber ich habe auch meine Ernährung geändert, die gut zu meiner Lebensmittelallergie passt.

 

Susa, Clubhauszeitung Oase WM Ausgabe 17/2005

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"Die Asche meiner Mutter"


Buchvorstellung

„Die Asche meiner Mutter“ von Frank McCourt

Es ist die Lebensgeschichte von Frank McCourt, wie er in Irland aufgewachsen ist und das Leben meistert in völliger Armut und damit umgeht. Es ist bewundernswert, wie dieser kleine Junge, seine eigentliche Traurigkeit mit viel neuer Hoffnung auf bessere Zeiten, meistert. Der Vater ist ständig arbeitslos und vertrinkt das Wochengeld von der Fürsorge. Er kommt besoffen nach Hause und sagt , das nächste Mal bringe er das Geld, aber es passiert so gut wie nie. Der Junge wuchs mit 3 oder 4 Geschwistern auf, die aber nacheinander wieder starben und neue Geschwister wieder dazu kamen. Sie hatten teilweise nur ein Bett. Als sie dann umzogen und auf einmal zwei Betten hatten, hat sich der kleine Frank fürchterlich gefreut. Das war so überwältigend; eine ganz kleine Sache machte ihm solche Freude. Solche Dinge passieren in dem Buch immer wieder. Wir haben heutzutage alles schon als selbstverständlich da und verlangen es auch. Aber dieser kleine Junge war für mich faszinierend, auch war er stolz, wenn er mal etwas Geld verdient hatte und tat alles mögliche dafür, daß Geld hin und wieder da ist. Das Buch beschreibt das Leben von Frank McCount so, als könnte man es miterleben und fühlt sich gleich als wohlhabend, auch wenn man es nicht ist. Ich habe das Buch mit Begeisterung gelesen, vielleicht gefällt es Euch auch.

 

Susa, Clubhauszeitung Oase WM Ausgabe 17/2005

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Meine Katzen


Vor etwa eineinhalb Jahren habe ich mir wieder zwei Katzen zugelegt, nachdem mein Arzt mir gesagt hatte, dass die Allergie weg sei. Sicher, sie kann wiederkommen, aber ohne Tier war das Leben nur halb so schön. Bis jetzt habe ich von einer Allergie nichts gemerkt und bin sehr froh darüber. Über die Tierhilfe Oberland kam ich zu meinen beiden, er ein gestandener Kater von über 8 Kg und sie gerade mal die Hälfte an Kilo. Er hat schon seit einer Ewigkeit, also schon vor mir einen chronischen Schnupfen und schnieft halt so vor sich hin. Darauf hin habe ich ihn Schnüffelnase genannt. Sie heißt Mohrle und ist eine ganz Freche, sie stellt ständig was Neues an, ob sie etwas zerbeisst oder was runterschmeisst, ständig muss sie was tun. Abends sitzen wir zusammen oder besser gesagt liegen wir zusammen auf dem Sofa und schlafen oder schauen Fernsehen. Sie schaut auch begeistert mit, besonders wenn Vögel zwitschern, ist sie immer ganz aufgeregt und probiert in den Fernseher zu krabbeln. Letzten Monat mußte ich mit ihm zum Tierarzt, weil er eine Blasenentzündung hatte und dabei meinte die Tierärztin, er müsste eigentlich abnehmen, und jetzt ist es soweit: Er bekommt nur noch Diätnahrung und sie muss auch mit machen, da ich die beiden nicht getrennt füttern kann. So müssen wir jetzt alle Drei auf die Figur achten, hoffentlich wird etwas daraus.

 

Susa, Clubhausezeitung Oase WM Ausgabe 17/2005

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Katze Isabella


Das Lieblingstier von Christa

– die Katze Isabella –

Warum ich meine Katze besonders mag:

- weil wir so schön kuscheln können

- weil sie immer da ist, wenn ich sie brauche

- ich kann mich auf sie verlassen

 

Christa, Clubhauszeitung Oase PZ Ausgabe 01/2004

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Kegelnde Clubhäuser


Die Herzogsägmühler Tagesstätten für Menschen mit seelischer Erkrankung treffen sich regelmäßig zu einem Kegelturnier. Dazu gehören die Clubhäuser Garmisch-Partenkirchen, Schongau, Weilheim und Penzberg. Zum zweiten Male gelang es der Tagesstätte Clubhaus Oase Penzberg den Pokal zu holen. Wer an diesen und anderen Aktivitäten teilhaben möchte, ist herzlich eingeladen zum ersten Kennenlernen im Clubhaus Oase, Bahnhofstr, 35a in Penzberg zu den nachgenannten Öffnungszeiten vorbeizukommen oder sich telefonisch anzumelden: Telefon 08856/910843 - Öffnungszeiten: Montag und Donnerstag 10.00-14.00, Dienstag 10.00-13.00, Mittwoch  14.00-17.00 und Freitag 15.00-18.00 Uhr.

Clubhausezeitung Oase PZ Ausgabe 01/2004

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Königin der Nacht 2004


Dieser Kaktus blüht nur eine Nacht, wenn die Knospe nicht berührt wird.

 

Clubhauszeitung Oase PZ Ausgabe 01/2004

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