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> SägeWeb > Webzeitung > Feste und Feiern

- Jeder hat eine wunderschöne Rose bekommen
- Süße und herzhafte Köstlichkeiten erfreuten die hungrigen Gemüter
- Unser Gitarrist Rainer entführte und in die englische Liederwelt der 70er und 80er Jahre
- Egbert und Sibylle spielten Flötenduette aus dem Mittelalter
- Unsere Feuerspuckerin versetzte die Zuschauer in Erstaunen und Begeisterung
- Der Sinnesparcour forderte den Geruchs- und Geschmacksinn und dass Schätzungsvermögen
- Die Sieger wurden zur Rosenkönigin und Rosenkönig gekürt
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Am 7. August war unsere Abschiedsfeier von Andrea. Wir habe nicht gern Abschied genommen, aber es ist ja nicht für immer. Am Vormittag wurden die Vorbereitungen getroffen und ab 14 Uhr durfte Andrea kommen. Es wurde erst gegrillt und später gab es selbstgebackenen Kuchen. Gerda hatte ein Tiramisu vom Feinsten gemacht. Wochen vorher haben wir schon angefangen zu dichten und die Feier vorzubereiten. Es wurden keine Kosten und Mühen gescheut, um unsere Andrea würdig zu verabschieden. Natürlich durfte Andrea auch keine Mühen scheuen und musste ihr in der Oase Gelerntes nach dem Motto: “Schlag die Oase“ unter Beweis stellen. In verschiedenen Disziplinen musste sie gegen die Besten der Oase antreten. Z.B. Kartoffelwettschälen gegen Ermi, Geschmackstest gegen Elisabeth oder Armverbinden gegen Otto. Zum Glück hat Andrea doch knapp gewonnen und so konnten wir ihr das Abschiedsgeschenk überreichen.
Als absoluten Höhepunkt der Feier hat unsere Leitung sogar Costa Cordalis und seine Hupfdohlen einfliegen lassen. Costa ist ein total sympathischer Sänger und sehr umgänglich. Es hat sehr viel Spaß gemacht.
Auch Andrea hat sich etwas ganz besonderes ausgedacht. Sie hat Lose gefertigt und jeder konnte einen Preis gewinnen: So gab es zum Beispiel „eine Ausrüstung um Berge zu versetzen“ – halt eine Klobürste und für Otto einen BMW - Brot mit Wurst. Besonders nahe gegangen ist es uns, als sie zu jedem einzelnen Mitglied etwas sagte. Daran haben wir gesehen, dass sie sich intensiv mit uns und unseren Belangen beschäftigt hat. Eine besondere Freude war ein Geschenk für jeden - eine Perle, die jetzt so manchen Hals ziert.
Andrea wir danken Dir. Deine Oasler Uta
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Mitte Juli richteten wir wieder einmal ein Bayrisches Sommerfest aus. Weiß-blau war der Himmel die Sonne verwöhnte uns mit ihren Strahlen, alles war vorbereitet, die geladenen FreundInnen und Gäste unserer Oase konnten kommen. Und über 90 Leute kamen in bester Laune und hatten ihren Spaß. Die Dekogruppe hatte sich ins Zeug gelegt und die Cafeteria sah aus wie ein Festzelt vom Oktoberfest. Auch der Garten war schön hergerichtet. Sogar ein echtes Hirschgeweih prangte an der Hauswand und auf der Wiese stand eine fast echte Kuh. Für die musikalische Unterhaltung hatten wir wieder den allseits beliebten Edi, der auch bayrische Lieder spielte, zu denen die feschen Frauen und Männer in ihren Dirndln und Lederhosen tanzten. Der Spiele-Parcours war wieder der Hauptteil des Nachmittags. Das Nägel schlagen, Maßkrugstemmen, Wettmelken an der Holzkuh, Ringe werfen auf das Geweih und Holzstammsägen, waren für die Teilnehmer ein lustiger Wettbewerb. Weilheims stellvertretender Bürgermeister und Freund des Hauses Ingo Remesch nahm sich wieder die Zeit uns zu besuchen, sowie die vielen Gäste aus dem sozialen Bereich. Das herrliche Essen und die Getränke wurden serviert, bis die Gäste aus den Clubhäusern Rendezvous aus Garmisch, Atelier aus Penzberg und Kuckucksnest aus Schongau nach und nach die Heimreise antraten. So können wir uns wieder über dieses schöne Sommerfest und auch schon auf das nächste freuen.
Leni
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.....unsere Oasenfaschingsfeier
Es ist doch unglaublich, was ein paar kreative Leute mit Phantasie und Krepppapier zaubern können. Die Faschingsparty stand vor der Tür, die seit langer Zeit mal wieder in der Oase stattfinden sollte…(sonst waren wir immer in Garmisch im Clubhaus Rendevous) und das ausgewählte Motto lautete :“Dschungel“
So hielt der wilde Dschungel Einzug in unsere Cafeteria und es sah einfach toll aus. Mitten im Raum eine große Kokusnusspalme an der sich Affen räkelten. Überall hingen Lianen herunter aus denen Schlangen und andere Tiere äugten. Und die Stimmung war perfekt, als die super verkleideten Dschungelbewohner auftauchten…. Bei manch einem konnte man sich nicht sicher sein, ob der nicht wirklich grad aus Afrika kam. Oder was haltet ihr von der netten (?) Kanibalendame an die sich der Alois so mutig herantraut?
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Was ist eine gescheite Faschingsparty ohne Polonaise? Nichts…deshalb ging es erstmal mit Musik so quer durch den Saal und den Garten (kalt!) um sich dann auf der Tanzfläche angekommen, warm zu tanzen. Alex hat uns die passende Musik aufgelegt.
Ein paar kleine Dschungelprüfungen mussten nun auch noch absolviert werden, bevor es leckere Würstl und Krapfen gab.
Ich denke, dass die Party ein voller Erfolg war und alle viel Spaß miteinander hatten. Auch die, die eigentlich überhaupt keinen Fasching mögen!
Maren
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Die Adventszeit ging auch bei uns im Clubhaus nicht spurlos vorbei. Alles was zu dieser Zeit gehört, gibt es auch bei uns. Da wurden viele Plätzchen gebacken, ein Adventskranz gebastelt und die Räume weihnachtlich dekoriert. Dabei hat Leni besonders viel Geduld aufgebracht und ganz filigrane Sternlein für die Fensterscheiben gebastelt, während Uta auf dem Tisch herumturnte, um die „Daxn“ aufzuhängen.
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Am Freitag den 5.12.08 wurde viel gefeiert. Denn bevor der Nikolaus zu uns kam wurde noch unsere Praktikantin Julia verabschiedet. Dazu hat der Chor noch mal alles gegeben und sogar ein russisches Lied gesungen. Es war toll zu hören, wie ihr mit Julias Unterstützung singen könnt….nämlich unglaublich gut!!! Zum Dank haben wir für Julia Karaoke gesungen. Hoffentlich haben ihre Ohren alles verkraftet ….
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Nach einer kleinen Umräumpause und einer Zigarette am Lagerfeuer kam er dann… der beste Nikolaus aller Zeiten mit dem großen Sack voller Geschenke in Begleitung eines gar lieblichen Engelchens. Der Nikolo hatte für jeden ein nettes Wort über, sogar auch für unseren Schelm…! Und alle andern konnten sich freuen
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Außerdem gab es auch wieder ein Weihnachtsessen außerhalb der Oase. Da wurde in der Mitgliederversammlung ganz demokratisch abgestimmt, in welches Restaurant wir gehen wollen und zum wiederholten Mal hat der Italiener von gegenüber gewonnen. Die Herzogsägmühle lädt die Mitglieder der Oase dazu ein: „Es ist schön, auf diese Weise eine Annerkennung für unsere Arbeit im Clubhaus zu bekommen“, freute sich ein Mitglied.
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Gemütlich wurde es auch beim Bratapfelessen. Neben dem Schlemmen gab es einige nette Weihnachtsgeschichten bei Kerzenschein.
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So schnell war dann der Heiligabend da. Weihnachten, das Fest der Familie ist für viele unserer Mitglieder ein eher einsames Fest. Deshalb gibt es für unsere Mitglieder eine Weihnachtsfeier mit geschmücktem Weihnachtsbaum und schönem Essen. Diesmal wurde eine Suppe, Sauerbraten mit Knödel und ein leckeres Dessert zubereitet. Ca. zwölf Mitglieder und Jessica haben sich so und mit festlich gedecktem Tisch einen schönen Weihnachtstag beschert.
Maren
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EM-Fieber in der Oase
Wir schauen uns zwei Spiele an
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Das Thema diesmal: „Sommernachtstraum“ Denk ich doch gleich: „Weite Seidengewänder, der laue Nachtwind bläst und lässt die wallenden Haarmähnen flattern. Die Männer haben bloß so weiße Hemden, graue Hosen und Jacken an, stehen am Rand und schauen den elfengleichen Frauen zu.“ Doch es kam ganz anders. Kleiderordnung glücklicherweise keine, es regnete, die paar elfigen Frauen hatten Regenjacken an und zerzauste Haare, und die Männer waren auch ganz verschieden anzusehen. Rein äußerlich passte ich jetzt wenigstens zur Szenerie. Jedoch was den Abschluss des Festes. Als Überraschung angekündigt, betrifft, also da könnte ich jetzt sagen wenn ich wollte: „Alle Achtung, warum nicht!“ Der erste Gedanke aber war: „Jetzt schaust! Hast deine >Vogeltabletten< nicht genommen, schon hörst und siehst etwas das gar nicht da sein kann!“ Ein kurzer Realitätsblick auf die anderen 94 Anwesenden, doch es war da, es fand statt!
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Ein Donnern und Krachen, ein Wirbeln und Zischen, ein Blitzen und Zucken, bunt, bunt, alles bunt. Und das auf 2qm Rasenplatz. Da frag´ ich mich schon, wie ist so etwas möglich! Was zwischen den Regenjacken und dem Feuerwerk geschah, ja da kann ich nur anmerken: „Hut ab. Einwandfrei. Super!“
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Die Sommernachtsmode für die Modenschau wurde vom Laden I&S Pfaffenwinkel zur Verfügung gestellt. Auf rotem Teppich und zu dieser Zeit noch ohne nasse So-cken, modelten Mitglieder vom Clubhaus mit flirtenden Augen, einer unfreiwillig mit heruntergerutschter Anzughose, erheiterte die Sache zusätzlich. Das Quiz danach gewannen wie immer nur die Besten, und dann war er da! Der Mann, der aus dem Regen kam. Er steckte sein Keyboard an und sein Sound durch-drang die schwarze Nacht. Ja, der Edi, unser Garant für Stimmung, Tanz, und Freude. Das Essen war wieder vom Feinsten, mit Nachspeisen und Getränken, Kaffee sowieso. Und dann der gemischte Oasenchor mit alten Weisen so interessant mehrstimmig vorgetragen, dass wir aufsprangen als hätten wir Spiralen am Hintern. Wir stampften und tanzten und der neue hölzerne Boden im Gartenhaus hatte seinen ersten Härtetest. Da dachte ich: „Jetzt muaßt aufpassen sonst kriegst a Manie aa no dazu!“ Die aufgestaute Energie konnte sich beim Feuerwerk entladen und wir fragen uns bis heute, wo die jetzt wohl sein mag.
Leni
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in der Schweiz und in Österreich
Am 7. 6. beginnt die Fußball-EM 08. Das Interesse in Clubhaus hält sich bis einige Tage vorher noch in Grenzen. Die Herzogsägmühle bietet einen Computer-Tipp an, bei dem man alle 24 Vorrundenspiele auf einmal tippen muss, das ist natürlich sehr schwierig. Um bei uns im Clubhaus vor dem ersten Spiel Deutschland-Polen die Stimmung etwas anzuheizen, bieten auch wir Wetten an. Der Modus ist relativ einfach. Der Einsatz beträgt 1 Euro. Bei richtigem Ergebnis-Tipp gewinnt man 2 Euro, bei richtigem Tendenz-Tipp gewinnt man 50 Cent. Nach einem Sieg gegen Polen und einer Niederlage gegen Kroatien geht es jetzt gegen den „Erzfeind“ Österreich, um den Einzug ins Viertelfinale. Die Deutschen gewinnen 1:0. Nach jedem Spieltag wird in der Morgenrunde heftig diskutiert. Nach einem Sieg gegen Portugal und einem glücklichen 3:2 gegen die Türken im Halbfinale, geht es am 29. 6. in Wien gegen Spanien. Alle tippen auf einen Sieg der Deutschen. Nur Helmut H. traut sich 1:0 für Spanien zu tippen. Doch im letzten Moment ändert er noch seinen Tipp, so ist er knapp am Titel „Wettkönig“ vorbeigeschrammt. Nach der Niederlage der Deutschen ist natürlich das Thema EM sehr schnell abgeschlossen. (Burkhard R.)
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Im Juni dieses Jahres wurde das Clubhaus Rendezvous 10 Jahre alt. Zu Beginn des Jahres setzten wir – die Mitarbeiter und Mitglieder – uns in der Clubhausversammlung zusammen und beratschlagten wie wir unser Jubiläum begehen wollen. Sehr schnell waren wir uns einig, dass dies ein schönes und großes Fest werden soll, aber wo?? In unseren Räumen war dies nicht möglich, da wir mit mehr als fünfzig Personen rechnen mussten. Also gingen wir auf die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten. Der Pfarrer der katholischen Kirche in Partenkirchen hatte uns schon seit Eröffnung der Tagesstätte im Jahr 1998 wohlwollend begleitet und unterstützt, so fragten wir bei ihm nach, ob wir unser Fest im Pfarrgemeindesaal abhalten dürfen. Herr Pfarrer Hofherr zögerte nicht lange und sagte uns zu, der Raum war nun gefunden. Nun ging es an die Programmgestaltung. Wie sollte unser Fest ablaufen? Wir mussten eine Gästeliste erstellen, Einladungen gestalten und verschicken, das Essen planen, kulturelle Einlagen sollten stattfinden und wir dachten an ein Tombola. Natürlich mussten auch, die Vorbereitungen und Aufräumarbeiten geplant werden und, und, und ….. Schnell wurde uns allen klar, dass es viel zu tun geben wird. Jeder, der im Clubhaus mithelfen wollte und konnte war herzlich willkommen.
Das „Projekt 10 Jahres Feier“ konnte gestartet werden.
Wir verteilten die Aufgaben. Die Küchengruppe übernahm die Vorbereitungen für den Empfang, Kaffeenachmittag, das Abendessen und den Service. Die Haustechnikgruppe bereitete den Saal vor, ermittelte die optimale Tischanordnung, und den besten Platz für die Band und das Celloensemble und sorgte dafür, dass die Tombola an der besten Stelle aufgebaut wurde. Auch der Eingang wurde gestaltet, hier wurde eine Pinwand aufgestellt. Die Bürogruppe erstellte die Gästeliste, gestaltete die Einladungen und übernahm deren Versand, und stellte die Tombola zusammen. Die Zeitungsgruppe machte sich an die Arbeit, eine Jubiläumsausgabe der Clubhauszeitung herauszugeben. Auch unser Clubhaus musste auf „Vordermann“ gebracht werden, denn wir wollten ja unser Zuhause herzeigen und planten vom Festsaal aus einen Ausflug ins Clubhaus. Die Gäste sollten hier mit einem Begrüßungscocktail empfangen und anschließend durch das Haus geführt werden. Jeder konnte sich nun seinen Aufgaben widmen und es ging an die Arbeit. Am 20. Juni war es dann soweit. Wir waren alle gespannt und sehr aufgeregt und hofften, es werde alles wie geplant verlaufen. Der Tag war strahlend schön so war wenigstens der Fußweg in das Clubhaus nicht durch Regen beeinträchtigt. Gegen 13.00 Uhr waren wir alle im Pfarrsaal, wir hatten alles vorbereitet und die Gäste konnten kommen. Ab 14.00 ging`s dann los, der Begrüßungscocktail wurde gereicht, jeder Gast konnte sich im Gästebuch eintragen und wurde dann von einem Clubhaus-Mitglied an seinen mit einem Namensschildchen versehenen Platz geführt. Das Programm konnte starten. Zunächst wurden die Grußworte gesprochen und dann folgten die Festreden vom Landrat Herrn Kühn, der 2. Bürgermeisterin von Garmisch-Partenkirchen Frau Bittner, Herrn Pfarrer Hofherr, Frau Strasser vom Clubhaus Lichtblick, sie berichtete zusammen mit Charly über die Clubhausentwicklung und vom Direktor der Herzogsägmühle Herrn Knorr. Gleichzeitig gab es Kaffee und Kuchen und das Celloensemble sorgte für die musikalische Umrahmung. Auch Herr Pfarrer Hofherr ließ es sich nicht nehmen und erfreute uns mit seinem Zitterspiel. Die Lose für die Tombola wurden verkauft und die Mitglieder der Penzberger Oase sangen uns ein Lied vor. Über den Beamer konnten wir Grußworte von Herrn Richter und Anne Richter vom Clubhaus Oase in Weilheim sehen. Die Möglichkeit das Clubhaus zu besichtigen, wurde von vielen Gästen wahrgenommen und dann wieder zurück im Pfarrsaal wurden sie von unseren Mitgliedern mit Schweinekrustenbraten erwartet. Die Band spielte dazu und jeder ließ es sich gut schmecken. So langsam neigte sich das Fest dem Ende zu. Wir verabschiedeten unsere Gäste und begannen den Saal wieder aufzuräumen. Spät am Abend hatten wir alles sauber gemacht und waren mit dem gelungenen und schönen Tag sehr zufrieden. Allen hatte es gut gefallen und jeder hatte seine Aufgaben hervorragend gemeistert und vollbracht.
Hier sei nochmals der Dank an alle helfenden Hände und die große Unterstützung von allen Seiten ausgesprochen.
(Ricarda Bollinger-Schönnnagel)
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Das Motto „Hippis im Zirkus“ ist wohl ganz nach dem Clubhausprinzip entstanden. Es gab bei der Mottoabstimmung nämlich ein Unentschieden und so durften die Hippis im Zirkus tanzen gehen. Auf jeden Fall ein Motto bei dem das Verkleiden schon viel Spaß gemacht hat. Hippis sind einfach so locker und cool, das es allen gefallen hat in die Rolle zu schlüpfen. Die Beteiligten haben alles gegeben...siehe Bilder....
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Der Freitag stand ganz im Zeichen der 70er Jahre. Die Oase Penzberg hatte keine Mühen gescheut um einem echtem Discoclub gerecht zu werden. So manches Lokal in Penzberg könnte sich daran ein Beispiel nehmen. Zuerst war es notwendig sich Gedanken über Raumaufteilung, Dekoration, Cocktaildrinks und Personaleinteilung zu machen. Aber Dank konkreter Aufgabenverteilung, Kooperation, Logistik, Ideenreichtum, Kreativität und viel Engagement jedes Einzelnen gestaltete es sich nicht allzu schwierig, die Vorbereitungen zu treffen. Lediglich die Tische, die für die Tanzfläche weichen mussten, erforderten viel Geschick und Kraft, um sie in das Zimmer nebenan zu manövrieren. Der Zeitplan wurde somit genau eingehalten, sodass unser DJ ``Oldschool Rainer`` keine Probleme hatte, pünktlich um 15.00 Uhr loszulegen. Dabei hat er sich im Voraus genauestens überlegt, das Beste aus seinem umfangreichen Repertoire an Schallplatten in dieser kurzen Zeit zu präsentieren. So war es auch kein Wunder, dass sich die Gäste sofort wohl fühlten. Nachdem sie auch mit Cocktails und Knabbereien reichlich versorgt wurden, begannen sie gleich, das Tanzbein zu schwingen. Dabei kannte keiner Scheu, sodass Jeder mit Jedem tanzte. Dies zeigen auch unsere Fotos, die von der Oasepresse geschossen wurden. Die Überraschung fiel zuletzt, als ein jeder bemerkte, dass die Zeit viel zu schnell vorüber strich. Schnell wurden Gerüchte laut, dass in nächster Zeit mit den 80er Jahren fort gefahren werden muss.
PS: Die Rezepte und Zutaten der Cocktails bleiben geheim, wurden am nächsten Tag erfolgreich patentiert und dürfen nur von den Barmixern Phil und Johannes ausgeschenkt werden.
Johannes
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Wieder kamen zu unserem Oase - Fest Gäste und Freunde von Nah und Fern. Und da das Fest im Mai stattfand gab`s einen Oase-Maibaum, eine Maikönigin und einen Maikönig. Bei Musik und Tanz, Spiel und Spaß, Kuchen und Kaffee, Pizza und Braten genossen wir das fröhliche Zusammensein.
Großen DANK an die fleißigen Helferinnen und Helfer! Edith
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Am 1. Juli 2001 wurde die Oase Penzberg eröffnet. Irmgard Müller und Anne Richter haben viele Wochen davor mit großem Einsatz die Räumlichkeiten mit allem Notwendigem liebevoll und praktisch gestaltet und eingerichtet. Die Oase war angelegt- quasi als Ableger und junger Setzling von der Stammoase Weilheim. Meine Aufgabe war es dann, sie zu bestellen und weiter auszubauen. Das Merkmal einer Oase (laut Brockhaus) ist unter anderem, dass sie dicht bevölkert ist und intensiv bewirtschaftet wird. Wie wird sie das? Folgendes Rezept kann sich weiterempfehlen, Risiken und Nebenwirkungen mit eingeschlossen:
1. Guten Mutes und voll Gottvertrauen die Herausforderung annehmen.
2. Phantasie entwickeln und Informationen einholen was für die Pflege und das Wachstum einer solch jungen Pflanze hilfreich ist. Hier war insbesondere Anne Richter als erfahrene Oase-Betreiberin in Weilheim eine wichtige Ansprechpartnerin, Beraterin und Stütze. Vielen Dank Liebe Anne.
3. Eine gute, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Kollegin Irmgard Müller vom SpDi. Danke auch dir liebe Irmgard.
4. Besucher, die neugierig und interessiert immer öfter und immer mehr in die Oase kamen, die Vertrauen fassten, sich offenbar sehr wohl fühl(t)en und das Wachstum der Oase mit in die Hand nahmen. Vielen Dank für Euer beständiges Mitwirken.
5. Eine Kollegin und einen Kollegen, die engagiert, verlässlich, eigenständig und gemeinsam mit mir ein starkes Team bilden. Danke Euch liebe Irmgard und lieber Frank.
6. Das Vertrauen der Vorgesetzten, den Direktoren Herrn Dürr und Herrn Knorr, Herrn Dr. Flatz und Herrn Richter, die ein selbstständiges und selbstverantworliches Arbeiten gewähr(t)en. Vielen Dank Ihnen.
7. Wohlwollen, Anerkennung und Unterstützung von vielen anderen: wie den Mitarbeitern der Pfarrei und der Pfarrgemeinde ( Herrn Pfarrer Kirchensteiner, Herrn Dreifürst, Herrn Sturma, Frau Herdrich und Frau Heinze und weitere), den Mitarbeitern der Stadt Penzberg ( Herrn Bürgermeister Mummert, Frau Bürgermeisterin Bartsch, Frau Endrunat, Herr Röder), Nachbarn der Oase, Ärzte, Kollegen, Angehörige. Dafür allen vielen Dank.
So wurde aus dem ehemaligem Ableger und Setzling eine kräftige, gesunde, lebendige und eigenständige Oase Penzberg, die wie anfangs definiert, dicht bevölkert ist und intensiv bewirtschaftet wird. Und zwar inzwischen so sehr, dass wir Bedarf an zusätzlichen Bewirtschaftungsräumen haben. Konkret hoffen wir, schon bald den Büroraum vom sozialpsychiatrischen Dienst in unseren Oasebetrieb integrieren zu können. Und groß war die Überraschung und ist die Freude, wie schnell und unbürokratisch Herr Direktor Knorr unsere Jubiläumswünsche erfüllte: Einen eigenen Oase-Bus für unsere beliebten Ausflüge. Ein herzliches Dankeschön von uns allen. Von nah und fern kamen viele liebe Menschen, um mit uns zu feiern. Viele fleißige Hände packten mit an und gute Geister brachten Speis und Trank (dafür nochmals allen vielen Dank) Zauberhaft (mit der Zauberin) geistvoll (Wörterspiel Anagramm) und musikalisch(mit Hr. Fiedler) war es ein schönes, fröhliches Fest. Ich wünsche unserer Oase, dass sie weiterhin gedeiht, einlädt und genutzt wird zum Wohlergehen aller, die sie aufsuchen und mitgestalten.
Von Edith
Ausgabe No. 2006/2007 Artikel im Forum diskutieren
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Das Törggelen ist ein alter Brauch aus Südtirol. Seit 2 Jahren ist das Törgelen auch in der Faukenstraße fester Bestandteil im Jahresablauf und sehr beliebt. Frau Schönnagel hat leider einen Außentermin, aber sie überläßt uns Ihr Rezept von dem sehr wichtigen Zwiebelkuchen. Im Team probieren wir es und er wird sehr lecker. Anschließend gibt es eine große Auswahl von Südtirolern Spezialitäten: Etschtaler Bauernspeck, Kaminwurz´n, Salami, Bergkäse, Griebenschmalz, heiße Maroni, Peperonchini, Weintrauben, Schüttelbrot und Vinschgerl, dazu gibt es Trauben- und Apfelsaft. Alle Besucher bedienen sich selbst am großen Bufett zum Abschluß backen wir frische Apfelkücherl die mit Zimt und Zucker serviert werden.
R. B.
Ausgabe No. 04/2006
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Zum ersten Mal gibt es in unserem Clubhaus eine Halloween-Party! Wir sind alle sehr gespannt. In einem Draculakostüm begrüßt unsere Praktikantin Frau Kreis alle Besucher.
Der völlig verdunkelte Aufenthaltsraum ist mit Lichterketten und schwarz- orangenen Luftschlangen dekoriert, im Hintergrund spielt der CD-Player unheimliche Geistermusik. Mitten im Raum steht ein großer Kürbis, den Frau Kreis sehr Kunstvoll in einen Halloweenkürbis verwandelt hat. Aus dem Fruchtfleisch bereiten wir gemeinsam eine traditionelle Kürbissuppe zu. (Rezept siehe unten) um alle Vampiere zu vertreiben gibt es mit reichlich Knoblauchbutter gefüllte Baguette.
Eine völlig ungiftige kleine Vogelspinne (Frau Königsberger) verteilt jede Menge Süßigkeiten. Am Nachmittag backt Frau Kreis noch ganz köstliche Himbeermuffins für uns!
Es war ein schöner, gruseliger Tag!
Original Clubhaus- Halloween- Kürbissuppe:
Ein mittelgroßer Kürbis
100 gr. Karotten
100 gr.Kartoffeln
Ingwer
Brühe
Muskatnuss
Butter
Rahm
Gewürfelte Karotten, Kartoffeln und Ingwer anschwitzen und mit Gemüsebrühe auffüllen. Mit dem Kürbisfleisch gut durchkochen, etwas Muskatnuss zugeben. Mit kalter Butter und Rahm pürieren. Mit Sahnehäubchen und „Jungfrauenblut“ (Lebensmittelfarbe oder Ketchup) servieren.
Guten Appetit!
R. B.
Ausgabe No. 04/2006
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Dieses Jahr war zu unserer Faschingsfeier, die am 28 Februar stattfand, das Motto „Wilder Westen“ angesagt. Alle Tagesstätten der Herzogsägmühle waren dazu geladen und sind auch zahlreich, maskiert und bis auf die Zähne bewaffnet, erschienen. Die Weilheimer schossen ihrem echten Indianer-Dress den Vogel ab, was sich dann bei der Maskenprämierung bemerkbar machte. Gefeiert mit Musik und „Indianertanz“ wurde im dekorativen „Festsaal“ unserer Tagesstätte. Die Unmengen Krapfen wurden im ganzen Haus mit Freude vernichtet. Ziemlich K.O. zogen dann die müden Cowboys und Indianerkrieger von dannen und begaben sich wieder in ihre Blockhütten und Wigwams.
Ausgabe No. 04/2006
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Wieder einmal hatten wir einen Grund für eine Feier, obwohl eigentlich eher Tränen angesagt waren: Herr Keck geht weg! Was für ein Schreck! Trotz aller Versicherungen wir würden ihn weiterhin häufig zu Gesicht bekommen, war die Trauer sehr groß. Vom Kuchen essen hat es trotzdem niemanden abgehalten, der bei solchen Gelegenheiten reichlich dargeboten wird.
Die Laudatio in Gedichtform wurde von Frau Schönnagel charmant vorgetragen. Gleichzeitig bekam Herr Keck eine Fahne überreicht, (keine Deutschlandfahne, auch wenn man das dieses Jahr durchaus annehmen könnte) auf der alle Mitarbeiter und Mitglieder hier Autogramm zum Andenken verewigt haben. Wir können zwar nur schwer auf Herrn Keck verzichten, aber für seine Laufbahn stehen wir gerne zurück, und wünschen ihm vor allem:
ALLES GUTE!!!!!!!!
Ausgabe No. 04/2006
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Nach 40 Wochen, geht leider die Praktikantinnenzeit von Frau Schuberth zu Ende. Wir werden sie alle sehr vermissen, da sie sehr viel mit uns unternommen hat, unter anderem eine unvergessliche Fackelwanderung durch die Partnachklamm.
Am 14. Februar bereiten wir alle zusammen eine Abschiedsparty vor, zum Mittagessen gibt es Schweinefilet in Pfefferrahmsauce, Kartoffelkroketten und Speckbohnen. Zum Nachtisch gibt es als Überraschung eine brennend servierte Eisbombe. Bei der gemeinsamen Kaffeetafel am Nachmittag hält Frau Schönnagel eine ihrer berühmten Reden. Es gibt Geschenke, Blumen und ein Gedicht. Von den Besuchern wird Frau Schuberth ein persönliches Zeugnis überreicht, dass natürlich sehr gut ausfällt.
Wir freuen uns immer sehr über einen Besuch von Frau Schuberth und wünschen ihr für ihren weiteren Lebensweg alles Gute.
Ausgabe No. 04/2006
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Die Fußballweltmeisterschaft 2006 bei uns im Lande mit dieser fantastischen Stimmung überall und dem super Wetter ging auch an uns nicht vorbei. Wir feiern ja auch sehr gern mal und so wurden wir alle zu ganz dollen Fußballfans und die Party konnte steigen.
Ab, den Fernseher in den Garten, die Sonne lacht, ...von wo aus kann man am besten was sehen....noch ein Fläschchen Becks (natürlich alkoholfreies) und Chips dazu und alle hatten ihren Spaß. Ach ja, das Eröffnungsspiel Deutschland – Costa Rica haben wir klar mit 4:2 gewonnen und hatten so viel Gelegenheit zum Jubeln und Fähnchen wehen.
Ausgabe No. 19/2007
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Am 21. Juli fand bei uns im Clubhaus Oase eine denkwürdige Feier statt. Einen so besonderen Anlass wie den zehnjährigen Geburtstag der Oase wollten die MitarbeiterInnen und Mitglieder der Oase mit einem Galafest würdigen. Die an die hundert extra fein herausgeputzten Teilnehmenden ließen es sich unter den Sonnendächern im Garten gut gehen, und fanden Genuss an den tollen Speisen und Getränken.
Schon der Zugang zum Ort des Geschehens war mit einem roten Teppich ausgelegt, was den freudig begrüßten Vizebürgermeister der Stadt Weilheim, Herrn Ingo Remesch, bei seiner Rede zu folgendem Ausspruch veranlaßte: "Über einen roten Teppich zu laufen erlebe ich auch nicht alle Tage, drum werde ich das nachher noch mal machen". Da Herr Remesch sich sehr für die Belange der
Psychiatrie-Erfahrenen einsetzt und auch sonst bei keinem Sommerfest fehlt, kennt er die Oase recht gut. Dr. Flatz von der Herzogsägmühle erlebte wieder hautnah, was für ein quirliges Haus da unter seiner Leitung existiert, und bemerkte hoffentlich auch, wie wir Mitglieder durch das Clubhaus fitter werden. Auch der stellvertretende Landrat, Herr Schweiger, hatte für uns aufbauende Worte in seiner Rede und einen dankbar entgegengenommenen Scheck und Grußworte vom Schirmherrn der Oase, Herrn Landrat Braun.
Das Herr Bernhard Richter vom Sozialpsychatrischen Dienst und einer der Initiatoren des Clubhauses nicht nur eine Rede hielt, sondern auch noch bei unserer Theateraufführung mitmachte, freut uns natürlich besonders. Der Chef der Herzogsägmühler Integrationsfirma i&s in Weilheim und Penzberg, Herr Buchmann, schenkte uns ein gerahmtes Bild einer herrschaftlichen Villa, als eine Zukunftsvision für die Oase im Jahre 2020.
Die Leiterin unseres Hauses, Anne Richter, sowie die Leiterin des befreundeten Münchner Clubhauses Schwalbennest, Vera Hahn, beschrieben die Abläufe in dieser arbeitsorientierten Einrichtung und was Empowerment im Clubhaus bedeutet. Musik erfreut wohl jedes Menschen Herz; so brachten vier junge Klarinettenspielerinnen der Musikschule Weilheim mit ihrer gelungenen Darbietung, Schwung in die Runde. Dies war ein Geschenk der Stadt Weilheim. Unter der Leitung des Mitarbeiters Martin Stengel, haben ein paar Mitglieder das Theaterstück ´Ten Years After´ einstudiert und so einiges Lustiges und Informatives aus dem Clubhausalltag vorgetragen. Die Gäste zeigten sich sichtlich erfreut und spendeten den Schauspielern viel Beifall. Unser Hausbarde Edi lies mit seinen Tanzstücken, diesen für uns alle wundervollen Feiertag schwungvoll ausklingen.
Die ausgesprochen gute Presse, die wir tags darauf in den Regionalzeitungen lesen konnten, erweckt in uns die Hoffnung, dass wir eines Tages in der Gegend noch etwas bekannter werden. Aber bekannt und geschätzt wird die Oase allemal...und zwar von denjenigen, die sie brauchen: Als eine Einrichtung, die einen auffängt, wenn´s im Leben nicht mehr weiter geht.
Leni W.
Ausgabe No. 19/2007
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Heuer bin ich zum ersten Mal nach fünf Jahren wieder beim Herzogsägmühler Weihnachtsmarkt gewesen. Wir sind mit drei Autos gefahren, zwei Mitglieder und unsere Praktikantin Elisabeth. Nachdem ich einen Parkplatz gefunden hatte, zeigte ich stolz einem neuen Mitglied wie, wo und was es in Herzogsägmühle zu sehen gibt. Da es ein Dorf zum Leben ist, gibt es dort viele Dinge, die ein anderes Dorf auch hat. Eine Krämerei, eine Metzgerei, eine Bäckerei, ja gar eine Gärtnerei mit Laden. Und auch eine Feuerwehr. Die hatte aber an diesem Tag nur die Aufgabe, die Autos an die Parkplätze zu verweisen. Aber heute hatte sich der Ort "herausgeputzt". Fahnen wehten auf dem Dorfplatz. Und ja, genau, da sind schon die ersten Buden und es riecht nach Punsch und Maroni. Aber hier ist etwas anders, ja viele Hände haben in den Werkstätten das ganze Jahr über getöpfert, gezimmert, gebastelt usw. Da gibt es vieles zu sehen. Die Wachswerkstatt hat schöne Kerzen gemacht. Es gibt schöne gebundene Notizbücher von der Buchbinderei. Von der Holzwerkstatt allerlei Nützliches vom Kerzenständer zum Kleiderbügel übers Schuhregal zu Kisten. Doch heuer war etwas neu, nachdem wir uns an den Buden draußen mit Grillfleisch und Spezi gestärkt hatten, und noch mal auf einen Milchkaffee in der Cafeteria vorbeigeschaut hatten, hatte Gerda ein Schild gesehen: Ausstellung in der Gärtnerei - das war schön - dort gab es schöne Weihnachtsschmuck, Kränze, gelbe und rote Weihnachtssterne. Das war was für uns Frauen. Da konnte man im Dämmerlicht die Wirkung der Lichter genießen. Ich hatte mir allerdings an dem Stand des EU-Büros ein Mauspad mit mir und meinem Namen draufmachen lassen, worüber ich mich sehr freute, denn das hat nicht jeder.
Anna
Ausgabe No. 18/2006
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In Indien war der Dalai Lama vor ein paar Jahren beim Fest zur geplanten Errichtung eines tibetischen Tempels eingeladen. Ich stand da und freute mich, dass es endlich was zu Feiern gab. Da kam er daherspaziert, legte den Grundstein, ratschte mit ein paar Umstehenden und weg war er. Man sagte mir, dass der Dalai Lama nie ausgiebig feiert, weil er das gar nicht unbedingt braucht und auch ohne großes Tamtam glücklich ist.
Wir Turbomenschen des Abendlandes hingegen wollen mal gerne Gas geben, es krachen lassen... Feiern bis zum Abwinken. Ja und das ist uns Oaslern auch in diesem Jahr wieder gelungen. Schon das Ideensammeln und die Vorbereitungsaktivitäten warEN ein Heidenspaß. Der Sand für den blauen Meeresstrand wurde herangekarrt, die Cocktailbar mit Muscheln beklebt, die Sitzgruppen und Sonnenschirme platziert, der Flip-Flop-Verleih und der Grill an den Baum verfrachtet, das Fischernetz, die Plastikbälle und Aufblasfische bekamen Freiluftplätze. Die Gäste, darunter viele aus anderen Herzogsägmühler Tagesstätten, trafen ein. 90 Hungrige kamen in der Warteschleife am Kuchenbuffet unvorhergesehen mit anderen Eintreffenden ins Gespräch und das Wasser lief im Mund zusammen. Die Getränke an den Tischen und an der Cocktailbar wurden wieder profimäßig gemixt und serviert. Wir fühlten uns wie im Schlaraffenland. Anne hielt eine flammende Begrüßungsrede. Unser V.I.P., der 2. Bürgermeister Ingo Remesch, fand sich wie immer in bester Laune ein. Wir sind sehr stolz, dass wir so große Anteilnahme und Beachtung erfahren durften. Ihm gebührt unser ganz spezieller Dank auch dafür was Herr Remesch und seine Mitstreiter für uns bei der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft auf die Beine stellen.
Beim Highlight des Tages, einer Modenschau der besonderen Art, bekamen wir die einzigartige Gelegenheit, auch mal grazilere Bewegungen auszuprobieren. Ein paar Bretter auf Limokisten befestigt – der Laufsteg, Alex Lagerfeld mit Pferdeschwanz – unser Moderator, das Gartenhaus mit Schminke, Spiegel und Klamotten – unsere Umkleide. Die Fotografen warteten und die Mikrofonanlage versagte ihren Dienst. Das Erscheinen des ersten Models, einem Orientalen, löste tosenden Beifall aus. Etwas ruhiger wurde es, als sich der Laufsteg verschob und der Ärmste kurz in die Knie ging. Nun kamen die restlichen Phantasiekostüme vorübergetänzelt oder geflitzt, je nach Können und Angst vor den Brettern. Eine Palmenfrau kam zum Vorschein, ein Gangboy mit Sonnenbrille, eine verführerische Haremsdame, eine grell geschminkte Hausfrau und die vielen fantastischen Eigenkreationen flanierten im Blitzlichtgewitter bei flotter Discomusik vorüber.
Es war vorbei. Die Aufregung legte sich, die Models konnten die Gesichter entspannen und weiterfeiern. Das gegrillte Fleisch und die mit Kräutern aus dem Oasengarten abgerundeten Salate, schmeckten augenscheinlich allen. Es war Friede auf Erden. Die Rauchschwaden der dicken Havannas stiegen noch zum Himmel, als Edi mit seiner unverwechselbaren Tanzmusik begann. Beim Rock´n Roll und später beim Sirtaki ging uns dann die Luft aus und nach dem Aufräumen gingen wir alle zufrieden nach Haus.
Leni W.
Ausgabe No. 18/2006
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Am 7. 7. 2005 war es soweit. Die Tagesstätte Clubhaus Rendezvous feierte ihr 7jähriges Bestehen. Schon Wochen vorher wurden die Einladungen an derzeitige und ehemalige BesucherInnen und MitarbeiterInnen der Tagesstätte verschickt. Tage vorher liefen die Vorbereitungen an: ein Großeinkauf mußte getätigt werden, für das kalte Buffet wurde Fleisch gebrutzelt, Obst und Gemüse geschnippelt und Kuchen gebacken. Zur Unterhaltung wurden eine Chronik und ein zugehöriges Quiz angefertigt. Spielemöglichkeiten wie Stoßbuddeln etc. wurden für die Gäste bereitgestellt. Der Computerraum wurde kurzerhand für das kalte Buffet Zweck entfremdet und im Essensraum mußte Platz für etwa 40 Personen geschaffen werden. Viele helfende Hände waren an den Vorbereitungen beteiligt. Gegen 10.00 Uhr kamen die ersten Gäste an und als sich die Räume immer mehr füllten, begrüßte Fr. Schönnagel die Gäste und gab noch einige Informationen zur siebenjährigen Geschichte der Einrichtung. Danach begann der „Run“ auf das kalte Buffet. Dort gab es jede Menge Schlemmereien, die aufs Appetitlichste angerichtet waren. So wurde nicht an Lob für unseren Koch und seine fleißigen Helfer gespart Schön war es, zu sehen, wie sich MitarbeiterInnen der ersten Stunde in den Räumen umsahen, sich mit Besuchern unterhielten und daran freuten was im Laufe der Jahre geworden ist. Oder Gäste, die früher zu dem regelmäßigen Kreis der Besucher zählten, schilderten wie es ihnen in der Zwischenzeit ergangen ist. Die Beantwortung der Quizfragen veranlasste viele Gäste sich in die oberen Räume zu begeben. Denn dort gab es in Form einer Chronik entscheidende Hinweise zur Beantwortung der Fragen. Drei Hauptpreise und zahlreiche Trostpreise winkten dem sorgfältigen Chronikleser. Am frühen Nachmittag erfreuten uns noch Hr. Direktor Wilfried Knorr und Hr. Dr. Harald Flatz in Begleitung von Regina Dupper, der Leiterin des Sozialpsychiatrischen Dienstes, mit ihrem Besuch. Sie überreichten den Mitarbeitern der Tagesstätte ein Geschenk und wünschten auch weiterhin ein gutes Gelingen der Tagesstättenarbeit. Im Laufe des Nachmittags klang die Feier dann aus.
Clubhauszeitung Rendezvous GAP, Ausgabe 03/2005
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Unser diesjähriges Sommerfest in der Herzogsägemühler Tagesstätte "Clubhaus Oase" in Weilheim
"Die Ödnis des Lebens hinter sich lassen und in die Oase gehen", das ist der Wahlspruch von unseren Mitgliedern der Tagesstätte.
Vor nunmehr acht Jahren auf Initiative des kürzlich in Ruhestand verabschiedeten Direktors der Herzogsägemühle Herrn Dürr, gegründet, hat diese schöne alte Villa mit großem Garten so manchem von uns zu einer neuen Überlebensstrategie verholfen.
Nicht immer psychisch stabil genug für die Wechselfälle des Lebens, sind wir mehr oder weniger hier hereingeflüchtet oder gestolpert und haben direkte Hilfe und Anteilnahme bekommen.
Und es werden immer mehr, die sich einfinden, von den einfühlsamen Betreuern und " alten Hasen" unvoreingenommen aufgenommen und so weit es gewünscht, unterstützt zu werden.
Die täglichen Arbeiten erledigen wir je nach Fähigkeiten der Einzelnen gemeinsam. Große Herausforderungen sind zudem die jährlich stattfindenden Feiern, von denen unser Sommerfest vor drei Wochen wieder ein voller Erfolg war.
"Bayrische Tradition" war das Thema, weiß-blau geschmückt der Garten unserer Oase, dazu passend der weiß-blaue Himmel über Weilheim. Die Spannung stieg, die geladenen Gäste kamen und zuletzt zählten wir 82 gutgelaunte Leute, kräftig feiernd. Der dargebotene Kaffee und Kuchen waren die ideale Stärkung für die Anstrengung beim Punktesammeln an den Spielstationen:
Das Gummistiefelwerfen auf eine Mistgabel, die bei Erfolg umgefallen ist, das Nägelhämmern, das Wettsägen, das Maßkrugstemmen, wobei auch die Muskelkraft, entschied und eben die Denkaufgabe beim "Bayerntest", bei dem Wörter wie "Schuabutzbiaschtn" ins deutsche zu übersetzen waren.
Beim anschließenden Grillen und Salatessen war Gelegenheit zum Plaudern mit Besuchern und FreundIinnen aus den anderen Herzogsägmühler Tagesstätten, den verschiedenen Sozialarbeitern aus verschiedenen Einrichtungen für psychisch kranke Menschen und Leuten die uns kennenlernen wollten.
Bei Musik; bayrisch natürlich; klang das Fest langsam aus und wir stehen schon wieder in den Startlöchern für unsere nächste Unternehmung: eine Radltour an den Ammerse
Leni, Clubhauszeitung Oase WM Ausgabe 17/2005
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Eine Faschingsparty ohne Alkohol, wie soll denn das funktionieren? Wie soll ich denn
Mitmachen können, ohne das enthemmende Gläschen Wein, ohne den auflockernden Sekt,
den wärmenden Schnaps? Früher hätte ich gedacht,“da brauchst doch gar nicht hingehen“!
Seit ich aber vor 4 Jahren Mitglied im Weiheimer Clubhaus Oase bin, weiß ich, daß man auch feiern kann, ohne einen Tropfen Alkohol. Andere Mitglieder, die Mitarbeiter haben es mir gezeigt, daß das geht. Die lockere Stimmung schon bei der Vorbereitung, beim Schminken, da kommt man schon in Faschingsstimmung. Da geht es bei uns zu, wie in einem Hühnerstall. Alles gackert und lacht.
Da werden Otto und Georg in Wilderer verwandelt, die Claudia, die Ermi, die Liliana werden zu Männern, die Marianne zur Chinesin, mit Mikadostäbchen im Haar. Der Martin stellt sich uns als fragwürdige Lady vor, mit grünem Seidenkleid, schwarzer Zopfperücke, Nerzjacke und Handtäschchen.
Die Anna erscheint als Meister Propper (da kann ja nichts mehr schief gehen).
Steffi wird zum Stefano, der nun keiner Herausforderung mehr aus dem Wege geht. Alois taucht als bekehrender Mönch auf und die Anne ist zum galanten, älteren Herrn mutiert, der auf der Suche nach scheener Frau ist, die er zum Drink einladen möchte.
Ich war nicht mehr die Leni, sondern ein tanzender Derwisch mit Bart und orientalischer Kopfbedeckung.
Im Rendezvous dann, fingen ein paar zu tanzen an und wir machten mit, jeder nach seinem Rhtythmus. Es war herrlich, wieder die alten Rock´n Roll-Lieder zu hören, mitzusingen und sich danach zu bewegen. Da Sieht man es wieder, dachte ich, es geht auch ohne Alkohol.
Inzwischen waren auch die Penzberger Freunde eingetroffen. Beim Kaffee und Krapfenessen plauderten wir, bis Ricarda die Garmischer Schäffler ankündigte, die nur alle sieben Jahre ihren Tanz unten auf der Straße aufführten. Ihnen hätte Martin bald die Schau gestohlen, einige der Zuschauer sahen zu uns herüber und lachten mit uns mit. Seine seidenbestrumpften Beine und die feinen Schühchen waren ja auch zu schön. Die Anne ließ ihren Spazierstock kreisen und wir amüsierten uns köstlich über diese Zwischeneinlagen.
Nach der guten Verköstigung mit Würstchen und Beilagen, waren die Aufführungen oben im Tanzraum dran. Drei Chinesen (ohne Kontrabaß) zeigten uns, wie es gelingt, ganz gelb gekleidet und in chinesicher Sprache die Zuschauer zum Johlen zu bringen. Da hatten sich die Penzberger was Tolles einfallen lassen. Jedoch waren jetzt wir an der Reihe: Ein in Zeitlupentempo, nach schneller Musik aufgeführtes Ballettstück stand den Penzberger Chinesen in nichts nach.
Ein Fragequiz war zum Abschluß der Party noch angekündigt Ricarda lockte mit einer Funkuhr für den Gewinner und einem Italienischen Essen für zwei Personen die Gerda und den Alois an, mitzumachen.
Das Gemeine daran war, daß als Funkuhr die Fernsehzeitschrift und dem italienischen Essen ein Päcken Miracoli überreicht wurde.
So fuhren wir nach Hause (völlig nüchtern im Kopf) und wir wußten, wenn das nächste Mal eine Tanzveranstaltung ist, sind wir wieder dabei.
Leni, Clubhauszeitung Oase WM Ausgabe 17/2005
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Die Sonne schien, was sie konnte. Unser Garten stand für Aktivitäten zur Verfügung. Also konnte es losgehen.
Doch halt, es mußten noch Vorbereitungen getroffen werden. Zum Beispiel wollten wir Gesichtsmasken anbieten dazu war nötig Avocados auszuhöhlen, oder Zutaten mit Honig anzurühren.
An einer Station wurde rasiert. Natürlich naß, und im Sonnenschein unseres Gartens.
An einer anderen Station waren zwischen den Bäumen Hängematten aufgehängt, die zum Relaxen einluden. Nina unsere Praktikantin machte entspannende Massagen, auch unter Verwendung eines Massageballs, was total gut ankam.
Frau Richter machte ungleiche Haare wieder gerade, und unsere Angelika sah nachher aus, als käm sie frisch vom Friseur.
Ich war für die Gesichtsmasken zuständig, reinigte meinen "Kunden" vorher die Haut, da es so warm war, daß Mann bzw. Frau schwitzte.
Ruth bereitete etwas für die Wahrnehmung der Füße vor, nämlich einen Barfußpfad bei dem man über Rinden, verschiedene Steinarten, und ein Lammfell gehen konnte. Zum Schluß konnte man seine Füße in eine Wasserschüssel tauchen.
Gerda machte eine Station, in der man durch Streching mit den Therabändern seine Muskeln dehnen konnte.
Zum Abschluß gab es Fingerfood a la Gemüse mit Dip, dazu Fruchtsäfte, und wir hatten alle das Gefühl, wenigstens an diesem Tag wirklich etwas für die Gesundheit gemacht zu haben, und waren rundum zufrieden, und fit für weitere Oasentage, die da kommen sollten.
Anna, Clubhauszeitung Oase WM Ausgabe 17/2005
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Unsere liebe Nina verwöhnte uns an diesem Abend mit leckeren Cocktails, die da waren Caipirinha, Solero und Mai Tai, zwar antialkoholisch, aber das tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Auch für gute Musik war gesorgt, es gab Evergreeens zu hören und auch Modernes.
Es wurde getanzt, wie der Lump am Stecken.
Alex und ich besorgten noch bunte Strahler damit wir uns fühlten wie in der Disco. Da tanzen anstrengt, waren wir bald hungrig, und so tat unserem Magen der gute Nudelsalat und die Schnittchen entsprechend gut.
Dazu noch ein zweiter Cocktail und die Nina kam kaum noch nach mit dem Mixen.
Alles in allem ein gelungener Abend, von dem wir meinen,
das müßte man doch wiederholen, eventuell nächstes Frühjahr.
Anna und Claudia, Clubhauszeitung Ausgabe 17/2005
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Seit einigen Jahren nun wird in der Oase regelmäßig gekegelt. Das heißt einmal monatlich, meist Freitagnachmittag, findet das Kegeltraining statt an dem alle Interessierte teilnehmen können. Standen am Anfang eher Spaß und Gaudi im Vordergrund, hat sich im Lauf der Zeit der sportliche Charakter durchgesetzt, was nicht heißen soll, dass bei den „Sport- Keglern“ der Spaß zu kurz kommt. Als Organisator und Kegeltrainer hat sich Alois von Anfang an engagiert. Die Erfolge der letzten beiden Turniere in Oberau und Peiting (jeweils 1.Platz) zeigen, das sich das regelmäßige Training doch gelohnt hat. Es wurde in den letzten Turnieren auch deutlich, das die Mannschaft nicht mehr gegeneinander antritt, sondern miteinander versucht ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen. Besonders interessant waren die Zweikämpfe mit den Penzbergern, die für Spannung bis zur letzten Minute sorgten.
Es bleibt zu hoffen, das sich für uns auch beim nächsten Turnier der Erfolg einstellt, so das wir endlich den Wanderpokal für immer in die Oase holen.
Georg und Martin, Clubhauszeitung Ausgabe 17/2005
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Auf die Anfrage nach einem Kurzstatement zu Weihnachten für die WISN, die wir an Kostenstellenleiter richteten bekamen wir zwei Rückmeldungen:
Herr Fichtner (Schöneckerhaus) schrieb:
"... ich habe leider keine Zeit, denn vor Weihnachten ist es sehr stressig und mit vielen Veranstaltungen, Berichten, Statistiken gespickt, und heute haben wir noch Überprüfung durch die Heimaufsicht und MDK.
Also bitte ich um Verständnis oder sie nehmen dies als Statement für den Advent."
Stefan Fratzscher (Werkstätten und Wohnung für Menschen mit Behinderung) schrieb:
"Ganz "einfach": Mach’s wie Gott, werde Mensch!"
Darf das nicht unser Trost sein, wenn wir dieses Jahr Weihnachten feiern, dass wir nicht nur wie die Weisen mit Gold, Weihrauch und Myrrhe zur Krippe kommen dürfen, sondern auch mit allem Versagen, aller Schuld, aller Unwahrheit, aller Unaufrichtigkeit, allen Abgründen, aber auch allen Fragen und aller Unsicherheit. Möge uns das Christuskind im Gegenzug für diese Gaben seine Freude schenken.
Natürlich dürfen wir auch unsere Gaben, Fähigkeiten und Stärken mitbringen, die jeder von uns hat (auch wenn sie vielleicht verborgen scheinen mögen).
Das Kind in der Krippe, das später der Mann am Kreuz war und der Auferstandene ist, lädt uns ein, ihm nachzustolpern und will gleichzeitig mit uns gehen.
Lassen wir uns einladen?
Frohe Weihnachten!
(jk)
Wo anders sollen wir die Gnade suchen für alle Untreue, allen Kleinglauben, alles Versagen als in der Niedrigkeit Gottes in der Krippe?
(Dietrich Bonhoeffer)
Wenn die Erde
gewürdigt wurde,
den Menschen Jesus Christus zu tragen,
wenn ein Mensch wie Jesus gelebt hat,
dann und nur dann
hat es für uns Menschen
einen Sinn zu leben.
Hätte Jesus nicht gelebt,
dann wäre unser Leben
trotz aller anderen Menschen,
die wir kennen, verehren und lieben,
sinnlos. (Dietrich Bonhoeffer)
[WISN 1/2004]
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Was braucht es zu einer gelungenen Feier: eine Natasa, eine Sonja, eine Bohrmaschine + Martin, ca. 15 bereitwillige Oase-Mitglieder. Die Comedian Harmonists trällern mit uns den „kleinen grünen Kaktus“ , ja und dann die Dirty Dancing CD, passend zum momentanen Zustand im Hause (Die Küche wird umgebaut).
Dann ging‘ s los – vom Thomas über die Ursel bis hin zu Ermi kam Leben in die Körper. Plötzlich die Erkenntnis: Huch, wir leben ja; der Tanzpartner, den ich doch irgendwie anfassen muss, ist ja ganz warm und weich, einfach angenehm. Die Polonaise geht dreimal um die Tische und gleich noch einmal, weil es so schön war. Dann die Treppe runter – Martin besuchen; da steht er mit der Bohrmaschine in der Hand , staubig von oben bis unten. Er lacht und macht ein paar Fotos. Wir jedoch mußten uns auf den Text des Liedes konzentrieren, damit wir im passenden Moment um so mehr rausschrieen als sangen: „Uh, ah“ war der Text; leicht zu merken.
Den individuellen Freitanz konnte man dann als gute Gymnastikübung absolvieren, jedoch beim Betrachten der Hip hop und La ola-Bewegungen von Sonja und Natasa, die zwischendurch mit einem großen Stecken in einem großen Topf die Suppe umrührten (= ganz neue Tanzform), merkten wir, dass die beiden dabei eine Mords-Gaudi hatten. Also probierten wir es auch mal aus. Und siehe da: es wirkte. Aber wer kann so viel Gaudi und Lebendigkeit über eine längere Zeit aushalten?
Die Bohrmaschine, in der unteren Etage, erinnerte uns immer wieder an die rauhe Wirklichkeit des Lebens.
Wenn man am nächsten Morgen erwacht, an die Feier vom Vortag denkt und die Gaudi dann nochmal in Gedanken erlebt , kann man davon ausgehen, dass es ein gelungenes Fest war.
Heut Abend gehe ich gleich noch einmal zum Tanzen, mal schaun, ob‘ s wieder klappt!
Alex, Bert und ich kamen nur bis zur Kasse beim TSV Turniertanz. Es kostete allerdings 16 € Eintritt. So war die „Crème de la Crème“ erleichtert, dass wir wieder gingen und wir waren froh, dass wir im „Chrom de la Chrom“ doch noch eine Gaudi hatten.
Leni, Clubhauszeitung Oase WM Ausgabe 16/2004
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„Alle Jahre wieder" kann man sagen, richtet das Clubhaus ein Sommerfest für seine Besucher, Gäste und Freunde aus. Nun, dieses Jahr gab es einen ganz besonderen Grund:
Unser Clubhaus besteht nun seit fünf Jahren in Partenkirchen in der Faukenstraße 1.
Mit großem Engagement wurde an die Vorbereitungen gegangen. Programm und Einladung entwerfen und die künstlerisch gestalteten Einladungen verschicken. Ganz nebenbei kam der Gedanke, das Programm mit einer Schnitzeljagd zu ergänzen, verbunden mit der Hoffnung, dass das schöne Wetter anhält. Es galt, das nähere Umfeld des Clubhauses zu erforschen, Alt-Partenkirchen von seiner schönsten Seite zu bewundern und einen Sommerspaziergang ohne Lärm und Autos zu genießen.
Endlich war es soweit. Nach und nach trudelten 60 Gäste ein. Ein Clubhaus-Mitglied kassierte, und ein anderes übernahm heldenhaft das Grillen am Vorplatz, kein Vergnügen bei 30 Grad im Schatten, wenn der Rauch zwischen den Häusern nicht abzieht. Pünktlich konnte Frau Schönnagel das Fest eröffnen und begrüßte die Gäste der Tagesstätten Schongau, Weilheim und Penzberg mit den Betreuern. Das üppige Buffet zu Grillfleisch und Würstchen war überwältigend mit seinen verschiedenen Salaten und ließ keine Wünsche offen. Nach dem Essen wurde um 15.00 Uhr die Schnitzeljagd eröffnet. Neugierig machten sich die kleinen Gruppen auf den gut beschatteten Weg. Mit bester Laune und frisch kamen die Jäger stolz zurück. In der Zwischenzeit haben die Heinzelmännchen, die bei diesen Festen Gott sei dank immer noch aktiv werden, alles abgeräumt und Kaffee gekocht. Dazu gab es vielerlei Kuchen, Rote Grütze und Schlagrahm.
Das Ergebnis der Schnitzeljagd war überwältigend, manche Antworten übertrafen alle Erwartungen, und einige Einheimische, die befragt wurden, waren überfordert. Zur großen Überraschung wurden die „Penzberger“ eindeutige Sieger, der Rest war Ihnen hart auf den Fersen.
Die Gastgeber gaben sich alle erdenkliche Mühe und die Gäste genossen diesen Tag mit schlemmen, spazierengehen, sich unterhalten, lachen, sich austauschen und alte Bekannte treffen.
Dieser Tag war der Auftakt zu den Sommerfesten der Herzogsägmühler Tagesstätten und er hat viel Freude gemacht. Diese Jubiläumsfeier war schon ein Höhepunkt im Jahresablauf und wir hoffen, dass noch viele solche harmonischen Feste folgen werden.
Clubhauszeitung Rendezvous Ausgabe 02/2003
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Bei strahlendem Wetter, Hitze und massenhaft guter Laune, machten wir uns von Schongau auf zum Sommerfest in die " Oase" nach Weilheim. Und die machte an diesem Tag ihrem Namen alle Ehre.
Nachdem wir unseren Obolus von zwei Euro/Person entrichtet hatten, suchten wir uns zuerst einen Schattenplatz und versorgten uns mit kühlen Getränken. Eigentlich vermuteten wir, nur mit Kaffee/Kuchen bewirtet zu werden, doch weit gefehlt. Es ging gleich "in die Vollen" mit Würstchen, Schweinehals und vielen leckeren Salaten. Dazu ein alkoholfreies Bier, oder auch ein Spezi, und die Welt war in Ordnung.
Gut genährt hatten wir anschließend viel Spass an den diversen Spielen. Die Mohrenkopfmaschine war ein echter Hit und wer sich an den Hula-Hup-Reif herantraute, machte an diesem Sportgerät nicht immer eine glückliche Figur. Doch ein Spass war es allemal. Die Siegerehrung bescherte uns dann auch einen dritten und vierten Platz, sowie kleine, nette Geschenke für alle Teilnehmer.
Last but not least wurde dann auch Kaffee und Kuchen gereicht, für den bekanntlich immer noch ein kleines Plätzchen im Bauchraum vorhanden ist. Doch nun mussten selbst die allerbesten Schongauer Esser kapitulieren.
Bei Tanz, Musik und einem witzigen "Nimm-Hut-vom-Kopf-Spiel" amüsierten wir uns und ließen das Sommerfest langsam ausklingen.
Zufrieden und satt traten wir die Heimreise an und freuten uns auf ein ähnlich schönes Fest im neuen Jahr.
Michael, Clubhauszeitung Oase WM Ausgabe 16/2004
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Wie jedes Jahr, treffen wir Oasler uns an einem Abend im Dezember zum gemeinsamen Weihnachtsessen. Alle waren auch schon gespannt, wie es mir beim Essen ergehen würde, weil ich ihnen viele Stories über Unzulänglichkeiten in Restaurants erzählt hatte: Ein Haarkamm in meiner Paella, eine Stecknadel im Essen, eine Fliege, innen noch rohes Fleisch, ein Lehmklumpen in gefüllten Paprika und „ähnliches“. Die Mehrheit hatte eine benachbarte Pizzeria ausgewählt, die wir als ganz ordentlich kannten. Was sollte da schiefgehen?
Nun, der Kellner kam und nahm die Getränke auf. Daraufhin tat sich in der nächsten halben Stunde gar nichts mehr. Schließlich kamen einige der bestellten Getränke. Christina, die mir gegenüber saß, bekam eine kleine Orangensaftschorle , zu der sie anmerkte, dass sie doch eine große bestellt hatte. Martin, links neben mir, wurde eine halbe Helles angeboten. Er hatte aber ein helles Weizen bestellt. Petra, rechts neben mir, war mit einer Rotweinschorle nicht zufrieden, weil sie Rotwein bestellt hatte.
Das andere Tischende war auch ein wenig unruhig, bis ein Teil der Leute endlich Getränke hatte. Ich bekam gar nichts zu trinken, dafür aber die Pizza, die ich bestellt hatte. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass das ein Privileg war.
Da ich meine Oasler nicht enttäuschen wollte, schaute ich meine Pizza genau auf Mängel an. Außer stellenweise verbrannten Flecken fand ich aber nichts. Hätte das Restaurant Sterne gehabt, wäre sowieso schon einer, wegen der schleppenden Bedienung weg gewesen.
So nach und nach kamen Gerichte an, die nicht ins Schwarze trafen. Dafür traf es Christina wieder. Sie bekam statt der Spinat-Lasagne eine Hackfleisch-Lasagne, was sie als Vegetarierin zurückgehen ließ.
Ihre Spinat-Lasagne dauerte (Kellner: sie ist schon im Ofen) bis 21 Uhr 15. Die Feier hatte um 19 Uhr begonnen.
Bis 21 Uhr hatte auch Leni noch nichts. Da nahm sie irgendwas, was unbestellt, aber geliefert herumstand. Dieses Gericht hatte auch Gerda – und ? Es war Pizzateig (oben verbrannt) statt Blätterteig, die Steinpilze, die in der Füllung sein sollten, musste man mit der Lupe suchen.
Trotz – oder wegen aller Unzulänglichkeiten, war die Stimmung gut. Da sich im Laufe des Abends die Pannen weiter häuften, wollte Anne den Chef sprechen. Der sei nicht da, meinte der Kellner und gewährte auf Annes Vorschlag hin 3 € Rabatt auf jedes Gericht. Er war echt blass um die Nase, und nichts wollte mehr klappen.
Da war es schon fast egal, dass Angelikas Pizza ganz blass war und Ermis dicke Blasen hatte. Zu guter letzt kamen 3 Pizzen an, die wegen Doppelbestellung nicht mehr benötigt wurden. Ich nehme an, der Kellner hatte nach diesem Arbeitstag Alpträume.
Wir waren auch am Ende der Feier noch fröhlich, trotzdem wollte Anne dem Kellner nicht zusagen, dass wir bald wieder kämen. Er erklärte, dass er seinen 2. Arbeitstag gehabt hatte und einfach von der Rolle war.
Irgendwie ärgerten wir uns eher weniger und freuten uns schon auf das nächste gemeinsame Essen.
Brigitte, Clubhauszeitung Oase WM Ausgabe 16/2004
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