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Gegen 5 Uhr am 20. April war die Abfahrt vom BITZ mit unserer achtköpfigen Gruppe. Markus Sinn und Woitec (unser polnischer EU-Freiwilliger) starteten mit dem blauen Freizeit- und Bildungswerkbus und uns Teilnehmern – Antje und Walter, Christian, Joachim, Michael und mir. Unsere erste Etappe führte uns nach Breslau (auf polnisch Wroclaw). Der Bus zickte einmal als es einen Buckel hoch ging. Er war vor der Reise in Inspektion gewesen – würde er durchhalten ? Gegen nachmittag/Abend waren wir in unserem Hostel in Breslau angekommen, das wir dann bezogen. Zum Abendessen waren wir beim Mexikaner, wo uns die Bedienung zwar bauchfrei aber nicht kostenlos mit Nahrung versorgte. Getränke konnte man selber nachholen (Fanta, Cola, ...). Am nächsten Morgen frühstückten wir in unserem Hostel und machten uns in die Altstadt von Breslau mit schönen Fachwerkhäusern im Stadtkern auf. Breslau hat sich mir als junge, hübsche, aufstrebende Stadt präsentiert. Nächstes Reiseziel war Warschau (Warscawa), die Hautpstadt Polens. Dort sollten wir zwei Mal übernachten. Zwar mussten wir einmal ungeplant umziehen von einem Hostel in ein anderes, da mit der Buchung was schief gelaufen war. Aber wir beharrten nicht auf unserem Recht, sondern zogen um. Am Mittwoch war das Museum des Warschauer Aufstands vorgesehen. Historisch handelte es sich um den Aufstand der Polen Warschaus gegen die deutschen Besatzer, der blutig von den Deutschen niedergeschlagen wurde, während die anmarschierenden Russen vom Osten her warteten, bis diese Schlacht aus war. Warschau wurde dabei zerstört, aber inzwischen großteils wieder originialgetreu aufgebaut. Nachdem wir von einem ins andere Hostel umgezogen waren ging es zum Kulturpalast, der noch aus der Zeit der Abhängigkeit von Moskau kam. Wir bekamen einen guten Ausblick von oben über die polnische Metropole. Der Aufzug brachte uns in den über 30. Stock. Nachts konnte ich noch mit Markus und Woitec noch was trinken gehen. Am nächsten Morgen ging es noch in die Altstadt von Warschau und danach auf in unser großes letztes Reiseziel – die Masuren. Die Fahrt dorthin brachte uns durch die typisch anmutenden allee-mäßig gebauten Straßen – mit Bäumen links und rechts – vorbei an Storchennestern mit Einwohnern, durch viel wenig verbaute Natur bis hin zu unserem Ferienhäuschen in Sichtnähe zu einem schönen See. Dort blieben wir bis Dienstag früh, wo es um 5 Uhr in der Früh wieder hieß Aufbruch in Richtung Heimat. In den Masuren ließen wir es gemütlich angehen. Wir waren ja schließlich im Urlaub. Frühstück ab 9 Uhr. Mal einkaufen im nahegelegenen Dorf/Städchen, mal Grillen, gemeinsame Mahlzeiten und Spazieren gehen. am Sonntag erlebten wir einen Teil einer polnischen Messe mit. Einmal machten wir eine Dampferfahrt mit. Am Montag waren wir noch Ruderboot fahren, wobei ich mir eine kleine Blase zuzog. Unser Gemeinschaftsraum im Haus war mit einem offenen Feuer, das zeitweise brannte und auch sonst urig eingerichtet. Dort spielte ich mit Markus und Michael „Fang den Hut“ und musste mich aber in zwei Spielen jeweils geschlagen geben. Michael hatte die bessere Taktik. Der Abschlußdienstag war schließlich noch eine besondere Würze zum Abschluß – gegen 19 Stunden Autofahrt brachten uns wieder zurück nach Herzogsägmühle. Der Bus machte größere Probleme, aber er schaffte es noch. Zum Schluß: Gott sei Dank ! im wörtlichen Sinne – dass der Bus durchhielt, dass wir in Polen keinen Tropfen Regen und super Wetter hatten, und diese Reise miterleben konnten. Auch Dank freilich an Markus und Wojtec für Ihren Einsatz beim Fahren und für-die-Gruppe-da-sein. Wojtec hat die organisatorische Last geschultert ! Ach, nicht zu vergessen, an einem Abend in den Masuren hatten wir Live-Musik, wo man bisschen dazu abgehen konnte, und da lernten wir Beata kennen, die uns später noch einen Platz zum Essengehen empfohlen hat. Diesen Platz bzw. vielleicht haben wir auch einen anderen erwischt, fanden wir dann zu unserem gepflegten Abschlußessen am Montag Abend. Gut wars in Polen !
Jörg Kuppler
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Am 28.05.2009 organisierte unsere Praktikantin Frau Röckl einen Ausflug nach Benediktbeuern mit einer anschließenden Klosterführung. Nach 30 minütiger Fahrt erreichten wir unser Ziel. Dort nahm uns auch gleich Herr Kuhn, ein pensionierter Lehrer der ortsansässigen Schule, in Empfang. Nach einer kurzen Vorstellung begann dieser sofort mit seiner Führung. Auf eine sehr humoristische Art versuchte Herr Kuhn uns die Geschichte des Klosters zu vermitteln. Im Jahre 725 wurde das Kloster durch Karl Martell gegründet. Zunächst erst einmal um den Weg über den Kesselberg durchs Loisachtal zum Brennerpass nach Italien zu kontrollieren. Später erst kamen Mönche hinzu. 739 wird Lantfrid erster Abt. Der hl. Bonifatius weihte im selben Jahr die Kirche. Nach der Zerstörung 955 wird das Kloster durch Kaiser Konrad II. mit Benediktinern neu besiedelt und erlebt eine neue Blütezeit. Im Jahre 1250 umfasste die Bibliothek rund 250 Handschriften, darunter auch die „Carmina Burana“. Diese wird 1937 durch Carl Orff vertont. Im Barockfestsaal (1670) werden wegen seiner ausgezeichneten Akustik musikalische Aufführungen veranstaltet. Insgesamt viermal brannte das Kloster ab. Durch den Kreuzgang erreichten wir die Hauskapelle (Kurfürstensaal). Anschließend gingen wir über den Klosterinnenhof in die Pfarrkirche, die seit 1973 Basilika heißt. Da sie auf Sumpfboden erbaut wurde, hat sie eine besondere Architektur (deswegen hat sie keine Querschiffe). In der Kirche ist eine Uhr angebracht, was für eine Kirche sehr ungewöhnlich ist. Diese Uhr ist die sog. „Lebensuhr“ die besagt, dass die Zeit irgendwann gekommen ist, loszulassen! Viele Bilder, die in der Basilika vorhanden sind wurden von dem Künstler Georg Asam gemahlt. Eine sehr interessante aber auch witzige Führung ging zu Ende!
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Bevor wir schließlich zurück nach Garmisch-Partenkirchen fuhren, machten wir noch eine Pause in „Otti`s Cafe“. Ein kleiner Park zum Erholen und Entspannen. Es war ein sehr schöner und gelungener Tag!
(Burkhard R.)
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Wie alle Jahre wieder fuhren wir auch in diesem Jahr wieder zum Töpfermarkt nach Dießen am Ammersee.
Schon bei der Ankunft leitet uns ein freundlicher Parkwächter der Freiwilligen Feuerwehr direkt zum Haupteingang. So sparen wir uns einen weiten Fußweg. Der Dießener Töpfermarkt gilt als einer der größten Europas und wir können hier Ausstellungsstücke von Finnland bis Griechenland bewundern. Einige Töpfer stellen ihre Stücke direkt hier auf dem Markt her und wir schauen Ihnen bei der Arbeit neuer Stücke zu, dass ist sehr interessant, und man kann sich einige Tricks abschauen. Es ist ein schöner Frühlingstag und man hat nebenbei auch noch einen schönen Blick auf einen der Größten Seen Bayerns, den Ammersee.
Nach der Mittagspause in einem typisch bayrischen Biergarten fuhren wir wieder nach Garmisch-Partenkirchen zurück.
Werner V.
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Ausflug in die Tagesstätte "Lichtblick" nach München
So ungefähr um halb zwei Uhr mittags fuhren wir los, sieben Besucher des Clubhauses "Rendezvous", sowie Frau Schönnagel, die Leiterin unserer Garmischer Tagesstätte. Einen Besucher setzten wir in Farchant aus und düsten dann weiter, bis zu einer Autobahnunterführung, wo Frau Röckl, Praktikantin, in unseren VW-Bus einstieg und ihr Auto solange parkte.
Die Fahrt ging flott voran und wir ließen die Berge immer weiter hinter uns, Richtung Norden. Auch in der Stadt München selbst, kurvten wir gekonnt durch die Kreuzungen, bis wir schließlich in der Oggersheimer Straße landeten. Hans, einer der Leiter im "Lichtblick" begrüßte uns freundlich am Eingang und erkannte gleich einige von uns von früheren Besuchen wieder. Ich war das erste Mal in einer der Münchner Tagesstätten.
Ehrlich gesagt erschrak ich ein bisschen. Vom Äußeren wirkten einige der Münchner Besucher wirklich psychisch kranke. Ich fühlte mich ein bisschen, als sei ich in einer Behindertenwerkstätte angekommen. Im Gegensatz zu uns" Naturkindern" aus den Bergen, sah man ihnen den Stress und die Umwelteinwirkungen einer Großstadt und sicher aus längere Leidensgeschichte in ihrer Krankheit, an. Doch einzelne begrüßten uns aufgeschlossen und gingen offen auf uns zu.
Wir suchten- und fanden einen großen Tisch im Garten, wo wir uns hinsetzen konnten. Über den Tischen waren weiße Zelte aufgestellt, im falle eines Regens. Frau Röckl organisierte eine der beiden angebotenen Hausführungen für uns, so dass wir uns um 15.15 Uhr im Esszimmer, wo schon die Tische fürs Buffet aufgebaut waren, trafen. Ein kleines Grüppchen, das Flo, ein regelmäßiger Gast vom "Lichtblick" leitete und durchs Haus führte.
Wir guckten uns die nicht allzu großen Räumlichkeiten auf zwei Ebenen an und erfuhren einiges über die Münchner. Im Großen und Ganzen ist diese Tagesstätte etwa doppelt so groß wie das Clubhaus in Garmisch, mit durchschnittlich 28 Besuchern am Tag – etwa 18 Besucher essen dort täglich zu Mittag und zahlen etwa 1,76 Euro dafür. Es gibt wie bei uns verschiedene Arbeitsbereiche, die täglich, wöchentlich und seltener, eingeteilt werden, wie etwa Rasen mähen – denn wie gesagt, einen Garten gibt es ja im Gegensatz zum" Rendezvous "auch. Natürlich gibt es auch eine Bürogruppe und eine Zeitungsgruppe bei den Münchnern. Das Clubhaus Magazin erscheint dort monatlich, während wir, als kleineres Clubhaus nur zweimal im Jahr eine Zeitung herausbringt.
Nachdem wir uns mit Kaffee und Kuchen gestärkt hatten, guckten wir uns das angebotene Theaterstück, eine griechische Tragödie, aufgeführt von den dortigen Clubhausbesuchern, an. Es war in lustigen Reimen verfasst und mit bekannten Melodien unterlegt, so dass es am Schluss viel Applaus erntete. Je länger wir uns bei den Münchnern aufhielten, desto wohler fühlte ich mich und konnte die wertfreie Atmosphäre, in der jeder Mensch sein darf, mit Schwächen, Krankheit und Fehlern, genießen. Alle hatten hier schon Leid und schlechte Zeiten, wirtschaftlich und gesundheitlich, kennen gelernt und niemand beurteilte danach ob ein Porsche vor der Tür stand, oder ob, der Intelligenzquotient etwa mit dem von Einstein vergleichbar wäre. Man spürte, hier ist man als Mensch angenommen.
Das Buffet nahte. Wir holten uns eine Auswahl aus verschiedenen Salaten, Reis- und Nudelgerichten, sowie Fleischstückchen und Würstchen. Als Nachtisch gab es Obststücke und eine Art Pudding auf den ich aber verzichtete, weil mich die beiden Würstchen soooo satt gemacht hatten.
Als letztes gab es noch ein Quiz, mit Fragen zum Thema Griechenland! Wir leisteten unser Bestes und wussten zum Beispiel, dass griechischer Tanz "Sirtaki“ heißt, aber bei den geschichtlichen Fragen biss es aus, so dass wir nicht auf den ersten Platz landeten.
Na ja, die Preise aus der Tombola – ein Los einen Euro – waren uns sicher, so dass wir um 19 Uhr voll bepackt wieder abfahren konnten.
(Erni H.)
Ablauf:- Kaffee und Kuchen
- Hausführung
- Tombola
- Theaterstück: „Liebe, Mord und Totschlag vom Anfang bis zum Schluss – die Story vom Ödipus“(geschrieben und gereimt von Mitgliedern und Mitarbeitern des Lichtblicks).
- Büffeteröffnung
- Quiz
- Karaoke-Singen
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Unsere Jahrespraktikantin Ulrike hatte uns schon eine Menge über ihre Fachhochschule in Benediktbeuern berichtet. Immer wieder spürten wir in ihren Erzählungen ihre große Verbundenheit zu diesem Ort. Kurz vor Ablauf des Praktikums in der Oase, lud uns Ulrike zu einer Fotoralley ins Kloster ein. Es sollte eine Besichtigung mal ganz anderer Art werden. Vor Beginn unseres Rundgangs bekommen wir eine Fotomappe überreicht und eine entsprechende Einweisung, wie wir uns mit ihrer Hilfe im Kloster zurechtfinden können. Und los geht es am Haupteingang in den Arkadengang des Klosterflügels in dem die katholische Stiftungsfachschule Benediktbeuern für „ Soziale Arbeit“ und „Katholische Theologie“ mit insgesamt circa 650 Studenten und Studentinnen untergebracht ist. Ulrike berichtet die Studenten genießen den Klosterhof, „die Geborgenheit und Schönheit dieses besonderen Ortes.“ Die zu findenden Objekte werden immer kleiner, dafür werden unsere Adleraugen immer geschulter. Auch ein Blick in den Klosterladen mit Andenken, Postkarten, Büchern, Rosenkränzen und vieles mehr, ist möglich. An jedem Ziel finden wir Hinweise für den weiteren Weg. Selbst die Grundmauern eines Vorgängerbaus des Klosters aus dem 8. Jahrhundert bleiben uns nicht verborgen. Viele Einrichtungen gäbe es noch anzuschauen, z.B. das ZuK, das Zentrum für Umwelt und Kultur, ein Bildungs- und Tagungszentrum für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Naturschutz und Naturerleben wird dabei ganz groß geschrieben. Nach diesem intensiven Suchen und Informieren haben wir uns eine Stärkung verdient, die finden wir im Biergarten des Kosterbräustüberl. Bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen wird die informative und abwechslungsreiche Ralley abgeschlossen.
Irmgard
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Endlich, nach vielen Terminverschiebungen, war es am Dienstag, 16.06.2009, soweit. Gut besetzt mit Bus und einem PKW fuhren wir Richtung Süden. Zum 2. Mal besuchten wir die „Startler“. Seit der Clubhaus-Konferenz 2006 Hat sich zwischen unseren Tagesstätten ein angenehmer Kontakt entwickelt.Wir waren gespannt auf die neuen größeren und helleren Räume. Unser Navi führte uns sicher durch Innsbruck bis zum Ziel Tageszentrum in der Karmelitergasse 2, Innsbruck. Dort wurden wir schon freudig von Michael Fiedler, dem Leiter des Zentrums und Malini Häuselmeier, der Leiterin der Tagesstätte, erwartet. In dem großzügigen, hellen Eingangsbereich, einer ehemaligen Fabrik gab uns Herr Fiedler einen Überblick über den Tagesablauf. Sofort hatten unsere Raucher, den durch eine Glaswand abgetrennten, gemütlichen Raum entdeckt, der mit einem Abzug ausgestattet war. Eine Raucherpause muss sein. So gestärkt ging es neugierig durch die verschiedenen Räume, in denen unterschiedliche Angebote stattfinden, z.B. Ergotherapie, Computerkurse, Zeitungsgruppe, Gymnastik und Yoga. Herr Fiedler berichtet über die Kampagne seiner Einrichtung zur seelischen Gesundheit Seelisches Gesundsein heißt nicht, sich ständig wohl zu fühlen, sondern schwierige Situationen gut bewältigen zu können.So individuell die Belastungen sind, so individuell sind auch die Strategien, um das eigene Wohlbefinden zu stärken. Allgemeine Tipps, die sich für viele Menschen bewährt haben, sind: sich selbst annehmen, aktiv bleiben, mit Freunden in Kontakt bleiben, Neues lernen, darüber reden, um Hilfe fragen, etwas Kreatives tun, sich entspannen, sich beteiligen, sich nicht aufregen. Diese Präventionscampagne wurde ursprünglich aus dem englischen Sprachraum übernommen (10 steps to mental health), in Niederösterreich erfolgreich umgesetzt und sind für die „Startler“ eine wichtige Grundlage. Inzwischen hatte der erfahrene Koch in der professionellen Küche mit eifriger Hilfe ein typisches tirolerisches Essen gezaubert: „Tiroler Gröstl“. Das köstliche Essen verstärkte die freundliche Atmosphäre, und ein reger Austausch fand statt. Für den wunderschönen Tag wollten wir uns ganz herzlich bedanken, Egbert und Sibylle hatten extra ein Musikstück für 2 Flöten einstudiert. Der Raum füllte sich mehr und mehr mit Menschen, die ergriffen lauschten und anschließend lange applaudierten. Ein gelungener und ausgefüllter Tag mit vielen tiefen Begegnungen.
Irmgard
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Uns gibt’s jetzt schon seit 7 Jahren. Wir treffen uns einmal im Monat an einem schönen Ort, der uns allen gefällt. Bei uns darf auch mal über die Politik geschimpft werden. Kraftvolle Witze sind noch erlaubt, denn herzhaftes Lachen tut gut. Auch für persönliche Gedankengänge sind Zeit und Raum da. Wir erinnern uns gerne an unseren verstorbenen Besucher Gerd, der uns mit seiner Freude am Leben immer wieder angesteckt hat. Wir freuen uns auf viele genussvolle Treffen im neuen Jahr. Frank
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Mitte September unternahmen wir unseren ersten richtigen Ausflug mit unserem neuen Bus. Mit 13 Mitgliedern, 4 Mitarbeitern und 3 Hunden im Gepäck ging es nach Bad Kohlgrub zur Besteigung des Hörnle. Mit guter Laune, bei leichtem Nebel und perfekten Bergwetter kamen wir um 11.30 Uhr am Fuß des Hörnle an. Die meisten von uns verzichteten auf den Lift und wagten zur Mittagszeit den Anstieg. Der Sommerweg war teilweise ganz schön steil und trotzdem brauchten die schnellsten von uns gerade mal eine Stunde für den Weg und wurden am Gipfel mit Applaus von den Liftfahrern begrüßt.
Zur Belohnung gab es oben dann für die meisten von uns Kaiserschmarrn. Einige belohnten sich auch mit Weißbier oder einem deftigen Schweinsbraten. Unser Martin wurde von dem einen oder anderen Mitglied zum Packesel degradiert, doch bewies er wieder einmal seine Sportlichkeit, indem er mit drei Rucksäcken beladen den Berg erklimmte. Nach der Stärkung auf der Hütte und einem kurzen Besuch am Gipfelkreuz ging es auch am Nachmittag wieder zum Abstieg des Berges. Sichtlich erschöpft machten wir uns mit unserem Bus auch wieder auf den Heimweg in unsere „Oase“.
Zum Andenken an diesen tollen Ausflug blieb vielen von uns mehrere Tage lang ein Muskelkater erhalten, was uns aber nicht davon abhält schon wieder an die nächste Berg-Tour zu denken.
Nico, Franz F.
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Am 28. August 2009 haben wir einen Radelausflug nach Stillern in den Biergarten gemacht. Wir waren 2 Gruppen - die Radler und die "Gehbehinderten" oder "Faulen". Das Wetter war gerade optimal für so ein Unternehmen und als wir alle im Biergarten waren, konnten wir feststellen, dass die Beteiligung supergroß war. Ich war das erste Mal dabei und muss sagen - es war toll. In einer anderen Umgebung gibt man sich gleich ganz anders und wir haben viel gelacht. Das Essen war gut und jeder konnte essen was sein Geldbeutel zuließ. Wir waren sehr begehrt - vor allem bei den Wespen, die in Scharen um uns schwirrten und mitessen wollten. Um 17 Uhr fuhren wir wieder zurück nach Weilheim. Es war ein sehr schöner Ausflug und es werden noch viele folgen.
Uta
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Mit dem Zug fuhren wir von der Oase aus nach Augsburg in den Tierpark. Das Besondere an diesem Zoo ist, dass er etwas kleiner und übersichtlicher ist als z.B. der Münchner Zoo und dass dort seltene Tierarten zu bestaunen sind. Unter anderem kann man sich über die Takine wundern, die Köpfe wie Gnus, Füße wie Ziegen, einen Körper wie Moschusochsen haben, und aussehen wie Wolpertinger. Oder der Dhagestanische Tur, der dem Steinbock ähnelt und nur sehr selten anzutreffen ist. Der Augsburger Zoo hat es sich seit 1993 zur Aufgabe gemacht, diese Tierart nachzuzüchten. Noch ein lustig aussehendes Tier ist der Chinesische Muntjak der ein kleines Geweih und lange Eckzähne hat. Weil die Sonne so schön schien und die Luft so angenehm kühl war, drehten wir nach dem Imbiss im Biergarten gleich noch eine Runde. Einer von uns meinte, dass er die Elefanten am liebsten mag, weil sie ihm am ehesten ähnelt und mich beeindruckten die Paviane am meisten, wegen der großen Anzahl und dem Tumult, den sie veranstalteten. Eine aus unserer Gruppe war ganz angetan von der Schneeeule. Die Seehunde taten sich hervor um die Umstehenden zu belustigen. Nur dass die Tiere ihrer Freiheit beraubt sind, das tat uns sehr leid. So hatten wir viel Spaß im Tierpark und denken noch heute gern an den Tag zurück. Leni
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Nach einigen Jahren bergsteigerischer Pause haben wir uns im Herbst wieder einmal unser „altes alpine Ziel“ in den Ammergauer Alpen vorgenommen. Das Interesse für eine Hörnle-Besteigung war immens und alle Teilnehmer erreichten den Gipfel bzw. die Hütte. Schweißtreibend war der Aufstieg nicht nur für die Wanderer. Manchem Sessellift-Benutzer stand der Angstschweiß auf der Stirn…. Gemütliche Einkehr auf der Terrasse der Hörnle-Hütte, Kaiserschmarrn, alles gar nicht so schlimm. Schee war`s. In dieser Stimmung entstand die Idee, so was öfter zu machen und eine Alpin-Gruppe zu gründen. So trafen wir uns am 29.09.09 um weitere Bergziele zwischen Pfaffenwinkel und Karwendel zu planen, zu organisieren und möglichst viele in der Oase für neue Touren zu begeistern. So steht im Herbst noch eine Tour zum Grasberg oberhalb des Pflegersees auf dem Programm. Im Winter ist eine Schlittentour geplant und nächstes Jahr, da greifen wir´s so richtig an.
Martin
Seit Martin den Artikel über die Alpin-Gruppe geschrieben hat ist schon wieder ein wenig Zeit vergangen und es ist an der Zeit euch auf den neusten Stand zu bringen. Der oben erwähnte Ausflug zum Grasberg fand am 16.10.09 nun auch endlich statt. Mit sechs Mitgliedern und Martin und Nico im Gepäck wagten wir bei sonnigem Wetter den Anstieg zur Grasbergalm zur frühen Mittagsstunde. Da das Wetter in diesem Herbst ein wenig verrückt spielte wurden wir von einer traumhaften Winterlandschaft überrascht. Warme Kleidung und feste Schuhe waren angesagt. Die Kälte brachte uns Alpinisten nicht aus der Ruhe, doch stellte sie gleichzeitig ein nicht zu unterschätzendes Problem dar, da man bei zu langen Pausen drohte auszukühlen. Also ging es schnellen Schrittes und ohne längere Aufenthalte auf den Gipfel zu. Dort bot sich uns ein wunderbarer Panorama-Blick über das schneebedeckte Garmisch-Partenkirchen und die Alpen, was uns direkt dazu veranlasste schon die nächsten Ziele für unsere Bergtouren auszusuchen. In der Hütte gönnten wir uns dann eine kleine Stärkung und genossen die urige Atmosphäre. Am frühen Nachmittag begaben wir uns dann wieder auf den Abstieg und fuhren zurück in die „Oase“ um von unserem Ausflug zu erzählen und uns wieder aufzuwärmen.
Nico
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Zu acht gingen wir vom Hostel in die City zum Striezelmarkt bummeln. Jedoch, oh je, wie schnell verging die Zeit, denn wir wollten doch zur Aufführung in die Semperoper. Zum Umziehen ins Hostel, nein dazu war es zu spät. Zu fünft wollten wir in "La Bayadere" eine Balettaufführung. Aber mit unserer derben Kleidung...? Wir beschlossen schnell etwas zu kaufen und uns im Geschäft umzuziehen. Wie ihr Euch denken könnt, wurde es sehr lustig. Die drei Männer die nicht in die Oper wollten, bekamen kurzerhand die Tüten mit der alten Kleidung in die Hand gedrückt und wir fünf machten uns zur Oper auf. Schon draußen sprachen uns Schwarz-Karten Verkäufer an. Jedoch viel zu teuer. Aber das gleiche dachten wir auch vom Kassenvorverkauf. Somit gingen wir das Risiko ein, keine Karten mehr zu bekommen und warteten auf den Resteverkauf an der Kasse. Und da kam Freude auf. Wir hatten Glück. Wir bekamen Karten für 10 Euro pro Person! Freudestrahlend gingen wir zu unseren Plätzen. Gute Plätze, Parkett dritte Reihe, und wir saßen alle zusammen. Wir konnten in der Zwischenzeit den Saal bewundern. Die Zehn-Minuten-Uhr oberhalb der Bühne, die schon Sempers Sohn kontrollierte, wurde nach dem großen Brand 1869 neu und auch modernisiert wieder hergestellt. Oberhalb der Bühne bewunderten wir ein lang gestrecktes Fries, dass von James Marschall geschaffen wurde. Flankiert von Gestalten aus Oper und Drama. Dann öffnete sich der schwer bemalte Bühnenvorhang, in welchem die roten Farbklänge dominieren. Wir bekamen unser Ballett zu sehen. Die Künstler erhielten einen rauschenden Applaus, der nicht mehr enden wollte. Wir fünf waren fasziniert und sehr begeistert. Es war ein wunderschöner Abend.
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Im Sommer 2008 kommt der Vorschlag eine mehrtägige Reise vom Clubhaus aus zu veranstalten. Die Resonanz ist groß. Ziele wie Prag, Salzburg oder Wien sind im Gespräch. Die Wahl fällt auf Dresden, die Landeshauptstadt von Sachsen, die sehr viele Sehenswürdigkeiten zu bieten hat.
Die Planung (Termine, Unterkunft etc.) übernimmt das Team. Ein zweiter Bus wird von der Herzogsägmühle ausgeliehen, da ja der Tagesbetrieb im Clubhaus weiter laufen muss. Mit zwei Mitarbeiterinnen (Fr. Bollinger-Schönnagel und Fr. Krause), sowie sechs Mitgliedern geht es am 8. Dezember morgens um 8.00 Uhr von Garmisch-Partenkirchen aus los. Ca. 600 km Autobahn liegen vor uns. Die Stimmung ist sehr gut. An einer Autobahnraststätte in der Nähe von Hof übernehmen wir ein Navigationsgerät, das soll uns die Weiterfahrt erleichtern. Etwa gegen 14.00 Uhr erreichen wir Dresden. Unsere Unterkunft ist ein modernes Hostel, nur ein paar Minuten vom Hauptbahnhof entfernt. Alle Zimmer sind mit Dusche, WC und TV ausgerüstet. Im achten Stock ist eine große Dachterrasse, hier hat man einen tollen Ausblick auf die Stadt. Nach kurzem "Frischmachen" geht es zu Fuß zum ersten Kennen lernen in die City. Wir sind alle sehr neugierig auf den weltweit bekannten Striezelmarkt (Weihnachtsmarkt). Am Abend gibt es noch eine riesengroße Überraschung. Darüber haben wir uns so gefreut, dass wir davon extra berichten wollen (s. Artikel Semperoper). Nach einem großen reichhaltigen Frühstücksbuffet geht es wieder zu Fuß ins Zentrum. Dresden hat ca. eine halbe Million Einwohner und es gibt sehr viele Sehenswürdigkeiten, die man am besten mit einer Sightseeing-Tour erkunden kann. Das interessante bei dieser Stadtrundfahrt war, dass es 22 Haltestellen gab, bei denen man zu einer Besichtigung aussteigen, und danach wieder mit einem anderen Bus weiterfahren konnte. Am letzten Abend besuchten wir die Frauenkirche, die mit einer adventlichen Andacht zur Besinnung einlud. Diese Stunde ging uns allen zu Herzen.
Aber wie immer gehen solche Tage viel zu schnell vorüber. Am 10. Dezember müssen wir wieder die Heimfahrt antreten, aber vorher machen wir noch einen Abstecher ins Erzgebirge. In Annaberg legen wir noch eine größere Pause ein. Wir haben noch einmal die Möglichkeiten weihnachtliches Kunstgewerbe aus der Region zu bestaunen und zu kaufen.
Nach siebenstündiger Rückfahrt erreichen wir alle wieder wohlbehalten Garmisch-Partenkirchen. Ich denke, dass alle Teilnehmer dieses Erlebnis so schnell nicht mehr wieder vergessen werden, und wir würden uns alle sehr freuen etwas Ähnliches zu wiederholen. (Burkhard R.)
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„Wohin soll denn die Reise gehen?“.. fragten sich bestimmt die Menschen am Bahnhof in Weilheim, als sie unsere Gruppe gesehen haben.…ins Sealife soll die Reise gehen, wo wir die schönen Fische seh`n. Dieser Ausflug war für uns ein Highlight, da es für uns ganz neu war. Wir gingen mit unterschiedlichen Vorstellungen hin. Schon auf der Fahrt nach München betätigten sich unsere Mitarbeiterinnen Maren und Andrea als wahre Paparazzi. In München angekommen übernahm Gerda die Führung durch das Gewirr des Bahnhofdschungels und siehe da, es klappte alles. Alle sind ein und auch wieder ausgestiegen. Also gab es keine Verluste, was ja nicht immer so war...! Von der U-Bahn Station zum Sealife war es nur ein Fußweg von ca. 10 Minuten. Im Sealife angekommen wurden wir von einer sehr freundlichen Mitarbeiterin in Empfang genommen, die uns das System des Aquariums erläuterte. Wir sind dann quasi den Weg von der Isar an aufwärts über die Donau, das Donaudelta, Schwarzes Meer, Mittelmeerhafen bis zum tropischen Ozean gegangen. Es gab die verschiedensten Fische und Korallen. Zu allen einzelnen Becken waren Erläuterungen angeschrieben, wo alles über die Lebensgewohnheiten der Wassertiere zu lesen war. In einem kleinen Streichelbecken saß ein adretter, junger Mann und erklärte uns alles über die Korallen. Wir haben Schalen von kleinen Haibabys gesehen und durften diese auch in die Hand nehmen. Für mich war das sehr interessant. Die Mitarbeiter vom Aquarium habe auch mehreren Tieren Namen gegeben. So hießen zwei Haie Bonny und Clyde. Wir haben erfahren, dass bei den Seepferdchen die Männchen die Babys aufziehen. In ihrer natürlichen Umgebung bietet Sealife seinen Besuchern auch die Möglichkeit, das Verhalten dieser Tiere zu studieren. Sealife möchte sich damit für den Schutz der Meere einsetzen, wirbt für den Umweltschutz, engagiert sich weltweit bei Schutzprogrammen und setzt sich für die Artenerhaltung ein. Wir haben Seesterne, Seeigel und Krabben gesehen. Im Schwarmring habe wir Rochen und Knurrhähne beobachten können. Die sehr bunte Unterwasserwelt des tropischen Ozeans faszinierte uns alle. So viele Farben – es war einfach herrlich. Zum Abschluss haben wir uns alle in der Aufenthalts- und Brotzeitecke getroffen, bis Gerda und Brigitte sich vom Geschenkladen lösen konnten. Gemeinsam ging es Richtung Bahnhof und wieder nahm Gerda die fachkundige Führung in die Hand, so dass wir alle wieder wohlbehalten in Weilheim ankamen. Auf alle Fälle war es ein schönes Erlebnis für uns Landpomeranzen mal einen Blick ins Meer zu werfen. Uta
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Ende Mai machten sich die Mitglieder Brigitte, Tilla, Leni und Mitarbeiterin Natasa auf den Weg zum Olympiapark in die Event-Arena. Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus, was uns die große Ausstellung zur Archäologischen Weltsensation über Tutanchamun >Sein Grab und die Schätze< geboten hat. Wir konnten den Augenblick sehr gut nachempfinden als der Archäologe Howard Carter, im Jahre 1922 zum ersten Mal das Grab des Pharaos öffnete. Die vielen goldglänzenden, steinernen und hölzernen Repliken standen auf Sockeln oder Bühnen und alles war in ein Halbdunkel getaucht. Angetan von der stimmigen Atmosphäre und etwas besser informiert über die Zustände im alten Ägypten fuhren wir mit dem Zug wieder gen Süden. Leni
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An einem wunderschönen Frühlingstag um 09:30 Uhr treffen wir, Angelika, Peter und Andrea, uns am Bahnhof in Weilheim, um eine Hospitation im uns unbekannten CH Lichtblick in München zu machen. Wir kommen im Münchner Hbf an und finden auch sofort die U-Bahn! Prompt landen wir auf dem falschen Bahnsteig, da heißt es schnell rüber aufs andere Bahngleis, Richtung Messestadt-Ost und ausgestiegen in Bahnhof Giesing. Von dort ist der Weg leicht zu finden und wir kommen pünktlich um 11 Uhr an. Gerade macht sich die Nordic-Walking Gruppe zum Abmarsch bereit. Aha, auch hier wird gesportelt! Allerdings haben die Lichtblicker eine professionelle Trainerin, die von Spenden und Eigenmitteln der Mitglieder finanziert, einen richtigen Kurs abhält (wir erblassen vor Neid!) Herzlich werden wir empfangen von den Mitarbeiterinnen Andrea und Melanie, der Praktikantin Andrea und dem Fachoberschüler Bernhard, und natürlich vielen freundlichen Mitgliedern.
Sofort kredenzt man uns eine Tasse Kaffee, der uns nach dem Stress auf den Bahnhöfen gut tut. Anschließend führt uns das Mitglied Frank durch die Räume. Dank seiner ausführlichen und genauen Erklärungen erfahren wir viel über die Arbeitsweise im Lichtblick: gleich am Eingang gibt es einen Empfang für Gäste, Mitglieder und Telefonanfragen. Dort ist auch eine Wand mit Fotos aktiver Mitglieder und deren Namen angebracht, damit das Kennen lernen leichter fällt für neue Interessenten und Gäste (wir überlegen, ob es auch was für uns wäre?). Weiter geht es in den großen Aufenthalts- und Speiseraum. Wie bei uns hängen auch hier Tafeln mit täglichen und wöchentlichen Diensten vom CH. Büro- und Küchentätigkeiten sind allerdings noch genauer aufgeteilt. Heute werden an einigen kleinen Tischen und einer langen Tafel 30 Personen verköstigt! So viele Esser sind selbst im Lichtblick enorm.
Im Anschluss an diesen Raum geht es direkt in den Küchenbereich über, der mit Profigeräten ausgestattet ist, jedoch mehr Platz bietet als unsere Küche. Gegenüber der Küche und dem Speiseraum befindet sich eine kleine, freundliche und frisch gestrichene Cafeteria mit einem Durchgang zum Garten. Hinter einer Theke verbirgt sich eine richtige Kasse, Kühlschrank, Getränke, Kaffeemaschine und Geschirr. Und Klaus-Peter, der uns den Kaffee gekocht hat. Eine Couch und Bistrotische laden hier zum ruhigen Ratsch ein. Draußen genehmigen sich die Raucher gerade eine Zigarette auf einer Gartenbank und genießen die warmen Sonnenstrahlen. Peter gesellt sich gleich dazu und findet nette Gesprächspartner. Wir sind mitten in München und sitzen doch ganz ruhig im Grünen, unter großen Bäumen!
Weiter führt Frank uns in den Redaktionsraum im Tiefgeschoss, wo der Zeitungsgruppe fünf PCs zur Verfügung stehen. Eine Tafel gibt Aufschluss darüber, welcher Artikel von wem wie weit geschrieben und bearbeitet wird. Auch werden hier Texte aus dem Englischen ins Deutsche transferiert, um Original- Clubhausartikel für alle verständlich veröffentlichen zu können. Ein Mitglied sitzt auch gerade an dieser Arbeit - Respekt vor dieser Leistung! Hier unten befindet sich das Mitarbeiterbüro, das für Gespräche und Krisenfälle genutzt wird. Leider ist eine unbeobachtete Atmosphäre wie bei uns in der Oase kaum möglich, da es lediglich durch eine Glaswand abgetrennt ist. Den Abschluss der Führung bildet der Werkraum, der zugleich Waschküche und Abstellkammer ist. Vielen Dank Frank! Wir unterhalten uns nun angeregt mit verschiedenen Mitgliedern und werden anschließend auch zum Essen eingeladen: Spaghetti Bolognese mit grünem Salat, als Nachtisch Erdbeerquark! Gerne trocknen wir im Anschluss ab, es hat uns gut geschmeckt! Kaffee und Kekse ab 14 Uhr geben uns Weilheimer Oaslern und den Münchner Lichtblickern nochmals die Gelegenheit, uns gegenseitig auszufragen und alles anzusprechen, was noch ungeklärt blieb.
Was uns dreien bei diesem Besuch besonders positiv im Gedächtnis haften blieb: - die Bildergalerie der Mitglieder
- die Möglichkeit, sich 2x im Monat am Wochenende in Eigenverantwortung
- im Clubhaus zu treffen (heute werden für diesen Anlass Kuchen gebacken)
- die professionelle Art der Artikelbearbeitung
- die offene Art und Herzlichkeit der Mitglieder und Mitarbeiter
Deshalb haben wir die Lichtblicker auch herzlich zu unserem Sommerfest eingeladen und ihnen eine offizielle Einladung versprochen. Aufgrund der regen Nachfrage der dortigen Mitglieder haben wir unseren Oasen - Flyer geschickt und uns nochmals herzlich für die Gastfreundschaft und kurzweiligen Besuch bedankt. Gerne besuchen wir München wieder und können diesen Ausflug nur jedem Oasler empfehlen!
Vielen Dank liebes Clubhaus Lichtblick! Angelika, Peter und Andrea
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An einem strahlenden Apriltag machten wir uns mit dem Bus auf den Weg Richtung Oberammergau ins Graswangtal zum Schloss Linderhof, das König Ludwig II. erbauen ließ. Da wir in der Vorsaison unterwegs waren, fanden sich nur vereinzelte Besucher ein. Die schneebedeckten Berge, die sanften Hügel und das malerische Schloss mit Teehaus und Grotte waren eine Augenweide. Die Führung durch das, im französischen Stil König Ludwigs XIV. geschaffenen Gebäudes, wurde für uns als Kleingruppe extra abgehalten. Der Spiegelsaal und das Schlafzimmer waren wohl die Räume, die uns am meisten beeindruckten. Auf dem Rückweg kehrten wir noch in einer Gaststätte ein und fuhren nach diesem rundum schönen Tag zurück nach Weilheim. Leni
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Nachdem wir die Renovierungsarbeiten im neuen Büro abgeschlossen hatten, stand der Ikeabesuch ganz oben auf der „to-do-Liste“. Wir brauchten neue Bürostühle, Regale, Lampen und so dies und das. Also starteten wir an einem Donnerstag gegen 11 Uhr und fuhren gemütlich nach München mit einem super tollen Bus. Wir kamen gut durch München und fuhren dann in Richtung Nürnberg. Bei Eching fuhren wir ab und sahen schon von der Autobahn aus das Möbelhaus Ikea. Mit viel Mühe haben wir es geschafft einen Parkplatz gleich vorne am Ausgang von Ikea zu finden. Martin fuhr mit dem riesigen Bus souverän in die kleine Parklücke.
Der erste Weg war das Restaurant, erst einmal stärken! Es war lecker und recht billig. Dann marschierten wir gemeinsam durch den oberen Teil von Ikea, wo die ganzen großen Möbel zum Anschauen waren. Dann kamen wir nach unten, wo jeder seinen eigenen Weg ging, denn dort gab es viele Kleinigkeiten, in denen man richtig stöbern konnte. Gegen drei Uhr trafen wir uns dann mit den vollen Einkaufswägen an den Kassen. Als ich das sah dachte ich nur, gut dass wir so einen großen Bus dabei haben. Durch geplantes Packen brachten wir wirklich alles (auch uns Mitglieder) in den Bus. Dann meinte Natasa „komm wir fahren noch zum Feinkost Spina“, um dort einen sehr guten Espresso zu trinken. Schließlich marschierten wir dann erst durch den Laden in dem es günstige italienische Feinkost gibt. Eigentlich ist das auch kein Supermarkt sondern eher ein Lieferant für Restaurants. Es war echt super dort. Dann fuhren wir los in Richtung Heimat. Natasa schmissen wir an der Donnersberger Brücke raus. Wir anderen fuhren weiter. Es ging nun etwas langsamer durch München, auch bei Starnberg war wieder ein Stau. Es war halt zur Abendzeit, wenn die Leute auf dem Heimweg sind. Dann gegen 18 Uhr kamen wir an der Oase an. Wir luden noch aus und jeder ging nach Hause. Es war ein schöner Tag für mich gewesen und auch sehr interessant. Ich wäre dafür, wenn wir öfters solche Ausflüge machen würden. Susa
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Wir hatten am Freitag den 5. September eine Radltour geplant. Zum Glück war es ganz tolles Wetter. Viel besser als angesagt. Ich glaube wir waren 8 Personen die mit Anne geradelt sind. Die anderen fuhren mit Maren mit dem Auto und liefen ein Stück durch den Wald an der wilden Ammer entlang zum Ammerstüberl. Unterwegs beim Radeln meinte die Anne auf einmal, dass ja schon so viele Herbstzeitlosen blühen und sie war trotz schöner Blütenpracht etwas enttäuscht. Sie meinte nämlich, wenn die Herbstzeitlosen anfangen zu blühen, ist der Sommer zu Ende und der Herbst fängt an. Aber ich fand es schön, wie es überall blühte. Es gibt ja auch wunderbare Herbsttage, die man noch genießen kann. Z. B. für Radltouren.
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Wir machten uns also ganz bequem auf den Weg mit kurzen Pausen zwischen drinnen. Es war schön, die Sonne schien von oben und wir fuhren an der Ammer entlang. Dann im Stüberl angekommen, waren die anderen schon da und auch schon beim Schmausen. Aber ich denke uns Radlern hat es besser geschmeckt, denn nach der Tour hat man richtig Appetit.
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Der Rückweg ging für mich schneller, obwohl mir schon mein Allerwertester sehr wehtat. Ich überlege mir eine Radlerhose zu kaufen, um zu probieren, ob das besser ist beim Radeln. Wir sind alle gut nach Hause gekommen und hatten viel Spaß dabei. Es wäre schön, wenn wir die Tour nächstes Jahr wieder machen könnten, es hat mir wirklich viel Freude gemacht. Susa
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Nach dem Morgentief, der erste Gedanke: Shit! Termin, 15h Oase, Gögerl-Spaziergang mit Führung. Das Wetter diesiggrau und windig. Zweiter Gedanke: E-ventuell fällt´s aus, dann könnte man die Depressionen wenigstens gründlich auskosten. Man hat sich diese perfekt, das Leben vermiesende Sache, doch nicht umsonst zugelegt!
Ja, wo komm ma denn da hin, wenn einen was in eine schönere Welt entführen würde. Schließlich ist doch unser interner Oasenwitz:
Der Optimist hofft, dass wir in der bestmöglichen aller Welten leben. Der Pessimist befürchtet, dass genau dies der Fall ist!
Trotz aller Rückzugsphantasien konnten wir mit der Naturschutz- und Agendafrau Monika Propach die Wanderung am Fuße des kleinen Buckels starten. Jede Menge Informationen über unsere eigene Heimat gab uns die aus Berlin stammende Frau, die auch noch Künstlerin ist. Das frühere Wort für Hügel war Gögerl, ein Urzeitgletscher hat ihn aufgehäuft, Kalkstein entstand und das ist jetzt die absolut beste Voraussetzung für die Vielfalt an Gräsern und Blumen. Vor zehn Jahren hat die Weilheimer Agendagruppe durch teilweises Abholzen und durch das Weglassen von Dünger seltenen Pflanzen zum Leben verholfen. Früher hat da unser Stadtapotheker die Kräuter selbst angebaut und gesammelt, berichtet Frau Propach.
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Oft gehen wir an einer Blumenwiese entlang und denken, es ist alles so schön bunt hier, doch wer kennt die Namen und die Heilkräfte der oft unscheinbar aussehenden Gewächse. Etliche, auf die uns die Naturkundige aufmerksam machte, hätten wir gar nicht bemerkt. Da gibt´s z.B. den Hornklee, die Zypressen-Wolfsmilch, den Thymian, das Ochsenauge, den Wiesenkerbel, das Zittergras und die vielen heimischen Baumarten sind auch zu bewundern. Es dauert zehn Jahre bis sich die Wiesen nach dem intensiven Düngen soweit erholt haben, bis die jetzige Vielfalt entstehen kann. Es wird nur ein bis zwei Mal gemäht aber erst, wenn die Samen abgefallen sind. Es schaut so aus, als ob das Frau Propach´s eigener Garten wäre, weil plötzlich lacht sie vollauf als sie besondere Blumen entdeckt, die sich heuer das erste Mal hier angesiedelt haben. Also, ich für meinen Teil, bin jedenfalls sehr beeindruckt von ihrer Liebe und Fürsorge für die Natur.
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Die Gegend nutzen heute Frisbee-Golfer, Hundehalter, Schwammerlsucher und wenn man bedenkt, dass ganz, ganz früher die Leute eine Wallanlage gebaut haben, um die feindlichen Horden abzuwehren, ist das schon mal eine Überlegung wert. Dann Rast auf einer Bank, vorbei an riesige Schwarzkiefern, an der Franziskanerklause von seinerzeit, zu einer kleinen Lichtung, Eine große Hoffnung der Agendagruppe ist, dass hier in absehbarer Zeit ein Aussichtsturm uns die umliegende, wunderschöne Gegend von oben ermöglichen würde, so die Aussage der Agendafrau. Von dort oben wären nicht nur die komplette Bergkette, der Hohenpeißenberg, der Starnberger See, der Ammersee, Weilheim natürlich, sondern sage und schreibe fünf Klöster zu sehen: Polling, Wessobrunn, Andechs, Benediktbeuern, Bernried und wei-ter weg noch Schlehdorf. Kein Wunder, dass unsere Ecke >Pfaffenwinkel< heißt! Manche von uns kehrten noch in der Gögerlwirtschaft ein und die kleinen Blumen-sträuße vom Gögerl stehen jetzt auf den Oasentischen. Wer kann sich denn noch an all ihre Namen erinnern? Aber wenn uns jemand fragt: "Sag´mir wo die Blumen sind, wo sind sie geblieben?", können wir antworten: "Komm mit, wir zeigen sie dir."
Leni
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Es war ein sonnig-luftiger, warmer Tag! Die Fahrtdauer betrug 1½ Stunden durch Lenggries, Vorderriss und Hinterriss zum Ziel die Eng! Wir hatten eine angenehme Fahrt mit unserem Oasebus. Anschließend haben wir uns die Umgebung angeschaut, wobei viel Neues, z. B. Pflanzen und Gestein, zu sehen war. Vor uns türmten sich riesige Berge das Karwendelgebirge zum Greifen nahe. Dann waren auch viele kleine Häuschen, die entweder zum Übernachten, eine Käserei, oder auch Souvenirgeschäfte waren, zu sehen! Links und rechts viel grün nebst vielen Rindern, die sich ihr Futter zu Gemüte führten. Es war eine Freude, ihnen zuzuschauen, diesmal ohne Umzäunung. Das Gasthaus, das sehr preiswert war, lud uns noch zum Verweilen ein! Es hat mir sehr gut gefallen und ist eine Reise wert.
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Egbert B.
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Wir trafen uns am Sonntag, den 3. August in der Früh um 8 Uhr. Wir waren 15 Teilnehmer, davon 3 Betreuer. Am Freitag luden wir bereits unsere Räder und Zelte ein. Nach einem Gruppenfoto fuhren wir los. Um 19.00 Uhr erreichten wir die Jugendherberge von Chalon En Champagne und feierten Armins Geburtstag. Am Montag fuhren wir auf einen Campingplatz in Erdeven. Dort blieben wir eine Woche. Von dort machten wir Ausflüge. Am 8. Tag trafen wir uns mit den Radlern, die eine eigene Tour gemacht hatten und machten wiederum Ausflüge. Am vorletzten Tag ließen wir es uns gut gehen und gingen zum Essen. In der Früh darauf packten wir unsere Sachen und luden alles in die Busse. Um 21.00 Uhr erreichten wir Nancy und übernachteten noch mal in einer Klosterjugendherberge. Am nächsten Tag nach dem Frühstück feierten wir den Geburtstag von Markus, der sich dann von uns trennte, um seine Mutter zu besuchen. Wir machten noch eine Pause vor der deutschen Grenze, an welcher die Christa uns verließ. Am letzten Tag kamen wir gegen 16.00 Uhr wieder in Herzogsägmühle an. Besonders gut gefiel mir während meiner Reise das Hafenfest in Etel, zu dem es auch ein Feuerwerk gab.
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Wenn jemand eine Reise tut, So kann er was erzählen. D`rum nahm ich meinen Stock und Hut Und tät das Reisen wählen………
Von Matthias Claudius
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Die Perle der Oberpfalz
Als es darum ging, gemeinsam zu überlegen, wohin uns unser nächster Ausflug bringen sollte, schlugen einige Oasler Regensburg vor. Kenner dieser Region rührten derart die Werbetrommel, dass die Entscheidung für diese Stadt schnell feststand.
Am 17.10.2008 machten sich 13 Oasler auf den Weg zu diesem lohnenden Reiseziel. Die eine Gruppe fuhr mit dem Bus, hingegen reiste die andere Gruppe mit der Bahn an. Der gemeinsame Treffpunkt war mittags die alte Traditionswirtschaft „Kneitinger“. Bei deftigem Essen wie Schweine-, Sauer-, und Zwiebelrostbraten sowie, wer konnte und durfte, einem frisch gezapften Brauweißbier Kneitinger konnten wir uns stärken. Danach in guter Laune stellten wir uns auf die eigenen Füße und machten uns auf, diese herrliche Stadt zu erobern. Aus zeitlichen Gründen konzentrierten wir uns auf die engere Innenstadt mit dem Donauufer. Alles konnten wir nicht besichtigen wie die Universität oder das Schloß St. Emmeran.
Das historische Zentrum dieser liebens- und lebenswerten Stadt präsentierte sich als gute Mischung aus Geschäften, Büros, Wohnungen, Hotels, Restaurants und Cafe´s. Wir hatten Glück und konnten uns auf unserem Innenstadt-Bummel einem waschechten Regensburger, unserem Johannes, anvertrauen. Dieser brachte uns mit Humor und einigen Anekdoten das Flair dieser Stadt näher. Die prächtigen Patrizierhäuser entstanden aus dem Reichtum des Salzhandels. Das Salz wurde über die Donau in diese Stadt gebracht. Das Donauufer zierte sich mit dem urgemütlichen Schlemmerlokal der „Wurstküche“ und vor allem mit der Steinernen Brücke. Als baulicher Höhepunkt zeigte sich der gotische Dom, die Bischofskirche der Stadt. Wir waren fasziniert von der Anmut des Inneren des Domes. Viele Eindrücke und Sehenswürdigkeiten prägten sich uns ein. Zur erholsamen Stärkung kehrten wir noch in ein originelles Selbstbedienungs-Cafe´ ein. Danach machten wir uns wieder auf den Heimweg.
Allen Interessierten unter den Lesern können wir aus voller Überzeugung zurufen: „Auf geht`s nach Regensburg!“
Peter G.
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Ausflug zum Schloss Schleißheim
Auf den Weg nach Oberschleißheim bei München kann man auch im Stadtteil München/ Hasenbergl enden. So geschehen bei unserem Ausflug. Die dadurch enstandene Stadtrundfahrt war so spannend, dass ich sie glatt verschlief. Aber zwei, drei Straßen weiter waren wir wieder auf richtigen Kurs. Am Ziel angekommen hatten wir die Qual der Wahl zwischen Alten- oder Neuen Schloss, Schloss Lustheim oder Schlossgaststätte. Bekanntlich kommt die Arbeit zuerst (im Sinne eines Spaziergangs mit Besichtigung der Parkanlagen) danach der gemütliche Teil im Biergarten. Einige von uns beherzigten diesen Spruch auch und gingen an dem schönen Flüsschen, das an einem großen Springbrunnen endet, entlang. Oder besichtigten eine Kunstaustellung im alten Schloss. Danach kam der gemütliche Teil im Biergarten. Frei nach dem Motto „Fahr ma nach Minga mitm Floss geht ja vui schneller als mitm Ross, und beim Steira Wirt kehr ma ei, da gibt’s a Bier und an guaden Wein.“ Nachdem wir auch noch am angrenzenden Flugplatz (an dem sich auch die Flugwerft vom Deutschen Museum befindet) zusehen konnten wie ein Zeppelin startete und landete, war bei dem Ausflug für jeden etwas dabei.
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am 12. September 2008: Am Freitag, den 12.09.08, fuhren Frank, Rainer, Georg, Egbert, Johannes H. und ich, Johannes B. (der neue Praktikant), als Spieler und Margarete als Zuschauerin nach Murnau. Dort trafen wir Besucher und Mitarbeiter der anderen drei Clubhäuser in Weilheim, Schongau und Garmisch-Partenkirchen. Alois teilte uns in Dreier- und Vierergruppen auf, sodass von jedem Clubhaus ein Mitspieler in der Gruppe war. So begannen wir den Minigolf-Parcours zu spielen. Mit dem Wetter hatten wir Glück, denn es war heiter bis wolkig und die Tage darauf sollte es viel regnen. Der obere Minigolf-Parcours in Murnau ist sehr schön angelegt mit Blumen, Sträuchern und Bäumen, sodass sich die vielen Menschen gut im Gelände verteilten und es mir gar nicht so voll vorkam. Die ersten Bahnen der Parcours sind noch recht einfach – diese konnten noch von allen gut bewältigt werden. Aber je weiter wir kamen, desto anspruchsvoller wurden sie und es wurde immer schwieriger das Loch am Ende zu treffen. Man hatte maximal sechs Schläge pro Bahn, um das Loch zu treffen und die gebrauchten Schläge wurden auf einem Block notiert. Je mehr Schläge ich brauchte, desto nervöser und frustrierter wurde ich und ich habe gesehen, dass es anderen genauso erging. Oftmals reichten die 6 Schläge auch nicht aus, um das Loch zutreffen. Ich versuchte, mich nicht deprimieren zulassen, sondern es auf humorvolle Weise zunehmen. Am Ende des Parcours wurde der Ball von der Bahn direkt behalten und wir zählten unsere Schläge zusammen. Alois errechnete dann eine Wertung, derweil wir uns mit Getränken und Kuchen stärkten. Wer die wenigsten Schläge gebraucht hatte, wurde Erster – das war natürlich wieder er selbst. Von unserem Clubhaus war Johannes H. der Beste. Alois errechnete auch eine Haus-Wertung – leider wurde unser Clubhaus nur Vierter. Aber wir bekamen eine Urkunde und eine kupferne Medaillie überreicht. Ich scherzte, dass ich gedacht hätte, dass derjenige mit den meisten Schlägen gewinnen würde – dann wäre ich nämlich Dritter geworden. So fuhren wir nach einem schönen Nachmittag in Murnau zufrieden wieder nach Penzberg zurück und hängten die Urkunde und die Medaillie im Gemeinschaftsraum auf.
Johannes B.
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Nachdem wir auf einen Bittbrief des FC Bayern, uns einige Freikarten zu übersenden, eine Absage erhalten hatten, war die Enttäuschung zunächst sehr groß.
Dann gab es aber während unserer Weihnachtsfeier am 11. 12.07 eine Riesenüberraschung für Helmut H., Albert B. und mich. Der Vater unseres Zivi Matthias hatte uns zu einem UEFA Cup Spiel des FC Bayern in die Allianz Arena eingeladen. Wir waren sprachlos.
Am 19. 12. abends ging es von Garmisch aus los. Die sonst von weitem zu sehende, rot erleuchtete Arena steckte voll im Nebel. Schade! Nach einigen Kontrollen waren wir endlich drin - im Bayerntempel. Nach dem Erwerb der Arena Card, d. h. alles läuft bargeldlos ab, gingen wir auf unsere Plätze. Das Stadion war total ausverkauft, 66000 Zuschauer. Der Gegner hieß Aris Thessaloniki, eine Mannschaft aus Griechenland. Dank eines großartigen Luca Toni stand es am Ende 6: 0 für den FC Bayern. Die Stimmung war also großartig. Zum Abschluss wurde für die treuen Fans noch ein Feuerwerk veranstaltet. Gegen 1.30 Uhr waren wir wieder in Garmisch. Die Nacht war also kurz, aber es hatte sich wirklich gelohnt.
(Burkhard R.)
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Ein schöner, ruhiger Nachmittag stand uns bevor als wir das geschäftige Weilheim in nördlicher Richtung verließen. Angekommen am Waldrand parkten wir und betrachteten erst einmal die ersten Eiben genauer. Gedrehte, knorrige Stämme und Äste, die Rinde rötlich und schuppig, das dichte Nadeldach taucht die Gegend in ein kühles Dunkel. Beim Durchschreiten des Wäldchens treten wir auf weichen , aufgeschütteten Pfaden, beachten die Schilder, die uns Fragen stellen; wie alt diese und jene Eibe wohl sein mag, wie schnell sie wächst. Diese immergrünen Bäume lassen sich Zeit, sie haben Zeit genug. Was sind schon 50 oder 100 Jahre! Sie durchleben die Tage, die Nächte, die Jahreszeiten. Viele Menschengenerationen können sich ihrer erfreuen. Sie lassen die Sonne in Strahlenkränzen durch ihre dunkelgrünen nadelförmigen Blätter scheinen, so dass der bemooste Waldboden über und über mit Lichtklecksen besprenkelt ist. Klare Luft und eine große Stille umgeben uns. Wir lauschen dem verhaltenen Gezwitscher der versteckten Vögel, erschrecken eine Blindschleiche, die ins kalte Wasser des schmalen Baches gleitet und ja, man könnte sich vorstellen, dass Hänsel und Gretel auftauchen oder zumindest die Hexe. In unserem Oasengarten steht auch eine sehr junge Eibe. Sie dürfte so ca. 50 Jahre alt sein, ist aber noch sehr dünn, weil der Schatten der nun gefällten Fichte sie am Wachsen gehindert hat. Vielleicht können wir uns irgendwann unter ihr Dach setzen und von unserem Ausflug in diesen stimmungsvollen Wald träumen. Er ist der größte zusammenhängende Eibenwald Europas, liegt keine 10 km von Weilheim entfernt und hat einigen von uns die besondere Atmosphäre in einem Wald in Erinnerung gerufen.
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Um es gleich vorweg zu nehmen. In Langenwied bei Nacht ist auch nichts los. Aber das ist eine andere Geschichte....
Da unsere geplanten Outdoor - Ausflüge reihen-weise ins Wasser gefallen sind ( immer verregnete Freitage), wollten wir auf Nummer sicher gehen und fuhren nach München ins Deutsche Museum.
Nach einer Zugfahrt durchs verschneite Oberland und einer S-Bahnfahrt trafen wir beim deutschen Museum ein, um uns erst einmal in kleine Grüppchen aufzuteilen.
Die Interessen waren natürlich verschieden und schließlich ist die Neugier ein guter Lehrmeister. So gingen die einen in den Untergrund, ... nicht um dummes Zeug zu machen, sondern um sich über den Bergbau zu informieren.
Andere wiederum fanden sich schnell bei den Musikinstrumenten im dritten Stock ein.
Dort fanden sich kuriose Gegenstände, bei deren Betrachtung man sich oft fragte, ob sie die Bezeichnung Musikinstrumente überhaupt verdient haben. Die menschliche Kreativität kennt scheinbar keine Grenzen.
Unsere Mittagspause samt Brotzeit verbrachten wir alle auf den Bänken vor dem Spaceshuttle, wo wir mit jedem Happen schlauer wurden, mit welchen Umständen Astronauten so zu kämpfen haben.
Das Deutsche Museum ist ein Kosmos für sich. Den meisten wird ja bekannt sein, dass man unmöglich alles an einem Tag bestaunen kann. Doch alles, was der Blick des Betrachters streift, fesselt sofort die Aufmerksamkeit. Alles wird liebevoll präsentiert, die Informationen sind knapp und gut verständlich und die Experimente übersichtlich dargeboten. Doch warum sich das Perpetuum mobile ständig bewegte, bleibt mir ein Rätsel.
Unser Besuch im Deutschen Museum war eine sinnvolle Abwechslung und offenbar hat es allen gefallen.
Ulf u. Maren
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sondern auch im BOTANISCHEN GARTEN auf Minga. Gerda hatte die Info, dass es bis zum 16. März eine Schmetterlingsausstellung gab. Also machten wir uns eilends auf, diese zu bestaunen. Wir, das sind vier Oasenmitglieder und unsere neue Praktikantin Julia. Bevor wir uns den Schmetterlingen widmeten, arbeiteten wir uns, zum Glück ohne Machete, durch 7 Gewächshäuser: Gewürzpflanzen, andere Tropenpflanzen, Orchideen, Azaleen, Bromelien (Ananasgewächse), Kamelien, Kakteenhaus. Dort waren die Schwiegermüttersessel (runde stachelige Kakteenart) wenig einladend, dafür war das Klima eher kühl. Bei den Tropenpflanzen gerieten wir in feuchte Hitze von 28 ° C. Trotzdem war es wunderschön – eine fremde Urlaubswelt, es fehlten nur noch Cocktails und Liegestühle. Schließlich kamen wir zum ersehnten Schmetterlingshaus. Zwischen Becken mit Wasserpflanzen flatterten Schmetterlinge, die ursprünglich in Mittelamerika und Afrika zuhause sind. Wie z.B. der Monarch, ein großer Falter mit weißen, schwarz geränderten Flügeln. Um die Arten zu schützen, werden Puppen angeliefert und gezüchtet. Bei einer Lebensdauer der Schmetterlinge von 4 – 6 Wochen sind Nachzuchten dringend nötig. Die Schmetterlinge setzten sich auf Blätter, wo man Sie genau beobachten konnte, aber nicht berühren durfte. Ein großer Blauer wurde von Brigittes blauen Rucksack angezogen und ließ sich dort nieder. Vielleicht hielt er ihn für ein großes Weibchen. Gefüttert wurden die Schmetterlinge mit Sirup und kleingeschnittenen Bananen. Man konnte sehen, wie sie ihre Rüsselchen ausrollten und in die nahrhaften Süssigkeiten steckten. Davon bekamen wir auch Hunger und machten im Pausenraum Brotzeit. Voller Schmetterlings-eindrücke und etwas müde machten wir uns nach ungefähr 3 Stunden mit großen Augen vom vielen Schauen auf den Heimweg.
Verfasserin Gerda und Brigitte
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Am 14.08. fuhren wir mit unserem Bus nach Salzburg. Um 8.00 Uhr ging es los. Zum Glück hatten wir schönes Wetter und es war warm. Meine Jacke habe ich umsonst mitgenommen. Die lange Fahrt war etwas anstrengend. Die Tiefgarage, in der wir parkten, war furchtbar.
Aber ich war schon sehr gespannt auf Salzburg, da ich es nur im Winter kannte. Zunächst gingen wir auf den Marktplatz, wo mir die Mozartstatue und die Pferdekutschen besonders gefielen. Dann besichtigten wir die Freilichtbühne und den Dom. Im Dom habe ich nicht viel gesehen. Es war dort dunkel. Außerdem war gerade ein Gottesdienst und wir wollten nicht stören. Ich hätte gern das Mozarthaus gesehen, aber 15 Euro Eintritt waren uns zu teuer. Danach ließen wir uns in einem Stadtkaffee nieder. Mein Kuchenstück fand ich etwas klein. Zum Schluss gingen wir noch in den Blumenpark, den ich auch sehr schön fand.
Während der ganzen Zeit hatte ich meinen Fotoapparat dabei und machte Bilder für die Oase. Auf dem Rückweg verfuhren wir uns etwas und ich war geschafft.
Aber der Tag hatte sich gelohnt.
Christa
Zurück Ausgabe No. 2007/2008
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Nach einer reibungslosen einstündigen Fahrt nach Innsbruck erreichten wir die Tagesstätte „Start“. Es war ein herzlicher Empfang, dem ein gemütliches Beisammensein mit Kaffee und Kuchen folgte, wobei wir die Gelegenheit hatten, uns näher kennen zu lernen. Anschließend durften wir die Räumlichkeiten der Tagesstätte näher besichtigen. In einem geräumigen Altbau befinden sich gut ausgerüstete handwerkliche und therapeutische Einrichtungen. Auf einem gemeinsamen Spaziergang durch die kleinen Gassen zwischen Fachwerkhäusern und schönen Altbauten bekamen wir das berühmte Goldene Dach zu sehen und betraten die heiligen Hallen des Innsbrucker Doms. Wir waren beeindruckt von der Größe und Schönheit der Stadt, die mit 118 000 Einwohnern die fünftgrößte Stadt Österreichs darstellt. Das Angebot der Tagesstätte „Start“ machte einen guten Eindruck auf uns. Neben gemeinsamen Ausflügen und Fahrten werden zum Beispiel in den Werkstätten Puppen und andere schöne Dinge angefertigt.
Wir waren so von Innsbruck eingenommen, dass wir das schlechte Wetter ganz vergaßen und einen sehr angenehmen, aufregenden Tag verlebten.
Egbert
Zurück Ausgabe No. 2007/2008
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Über einen Arbeitskollegen habe ich erfahren, dass im August das alljährliche Fischerstechen in Schlehdorf stattfinden soll. In der Tagesstätte schlug ich dieses Ziel für den Samstagsausflug vor. Schnell hatten sich genügend Teilnehmer für die Fahrt angemeldet. Man brauchte keinen Eintritt zu bezahlen, aber durch den Kauf von Abzeichen unterstützten wir die Erneuerung des Stegs. Nachdem wir uns mit Getränken und Essen versorgt hatten, suchten wir uns einen guten Platz am Kochler See. Es gab Damen- und Herrenmannschaften. Je ein Boot war mit einem Ruderer und einem „Kämpfer“ besetzt. Die Kämpfer hatten Badesachen an und manche trugen Kostüme. Sie waren mit einer Lanze bewaffnet, deren Spitze aus Schaumstoffkugeln bestand. Immer zwei Boote steuerten aufeinander zu. Die Kämpfer standen auf einem Brett, das über die Bootsspitze hinausragte. Die Balance zu halten mit den schweren fast 2 Meter langen Lanzen erforderte äußerste Konzentration und Geschicklichkeit. Spannende und lustige Situationen wechselten rasch einander ab. Die Zeit verging wie im Flug.
Peter B.
Zurück Ausgabe No. 2007/2008
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Die Penzberger Moschee erlangte in letzter Zeit einen hohen Bekanntheitsgrad auch außerhalb von Penzberg. Daher entschlossen wir uns, das Gebäude einmal von innen zu besichtigen.
Sehr freundlich wurden wir von der Religionslehrerin für Islam Frau Yerli empfangen. Bevor wir den Gebetsraum betraten, zogen alle die Schuhe aus; wir spürten eine angenehme Wärme an diesem herrlich sonnigen Tag. Durch das große Glasfenster flutete das Sonnenlicht und es wirkt, als ob man den blauen Himmel sehen könnte.
Es folgte eine Erklärung des Gebetsraumes: Die Gebetsnische ist in Richtung Mekka ausgerichtet, wie es die Tradition verlangt.
Durch Farbstreifen auf dem Boden ist die Platzverteilung geregelt, welche für die optimale Nutzung des Platzes sorgen. Wie auch früher in katholischen Kirchen üblich, beten Männer und Frauen getrennt. Während die Männer unten auf dem Boden beten, finden Frauen und Kinder Platz auf einem Balkon oberhalb.
An den Wänden sind keine Heiligenfiguren oder Gemälde zu sehen, da alles sehr schlicht gehalten ist. Arabische Schriftzeichen sind über Decken und Wände verteilt. Die Seitenfenster machen das Gebäude für Außenstehende durchsichtig, um zu garantieren, dass sich hinter diesen Wänden nichts Unheimliches abspielt.
Wer hier ein altmodisches Zentrum für Gläubige erwartet, liegt falsch: Im eigenen Multimediaraum stehen Internet und Computer bereit, die Bibliothek bietet umfassende Literatur in verschiedenen Sprachen.
Das islamische Zentrum steht auch Leuten mit anderer Konfessionszugehörigkeit offen; man findet Schulungsräume, Räumlichkeiten für Kindergarten und Nachhilfe sowie Hausaufgabenbetreuung. Deutschkurse für neu eingereiste Muslime werden angeboten. Und auch Jugendliche kommen mit einem eigenen Aufenthaltsraum und einer Möglichkeit für Tischtennis auf ihre Kosten. Die Moschee bietet Raum für gemeinsame islamische Feste.
Die traditionellen Gebetsschnüre, deren 99 Perlen an die die 99 Begriffe für Allah erinnern, wurden uns gezeigt.
Im Kommunikationsraum genossen wir türkischen Tee mit Honig und Knabbereien. Wir hatten die Möglichkeit, Fragen zu stellen, die umfassend beantwortet wurden.
Viele Vorurteile konnten durch diesen Besuch abgebaut werden;
wir waren begeistert von der Sachlichkeit, Freundlichkeit, Offenheit, dem friedvollen Miteinander. Das Aufeinanderzugehen, haben wir Eindruck, wird in Penzberg großgeschrieben.
Reinhard
Zurück Ausgabe No. 2007/2008
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Um kurz vor 14.00 Uhr ging es mit unserem Oasebus Richtung Weilheim Hochlandhalle. Um 15.30 Uhr begann die Veranstaltung. Von unserem Sperrsitz in dem riesigen Zelt hatten wir einen wunderbaren Ausblick.
Der Zirkusdirektor eröffnete das Programm. Die Elefantennummer mit den weiblichen Reitern in ihren exotischen Kostümen beeindruckte uns sehr. Auf dem Rücken der Tiere führten die Akrobatinnen atemberaubende Kunststücke vor. Als ein Elefant über eine am Boden liegende Frau stieg, hielten wir alle die Luft an.
Später folgten die asiatischen Samurai-Kämpfer. Einer der mutigen Männer legte sich auf ein Nagelbett, ein zweiter Mann legte einen großen Stein auf ihn, um anschließend den Stein mit einem schweren Hammer zu zertrümmern. Vor lauter Staunen rissen wir Augen und Mund auf, das konnte doch nicht gut gehen. Doch der Fakir stand unverletzt wieder auf und wischte munter die letzten Steinbrösel von seinem Bauch. Andere Kämpfer sprangen durch einen brennenden Reifen ohne den geringsten Schaden davonzutragen. Der darauf folgende schnelle und geschickte Schwerterkampf hat uns ebenfalls sehr in Atem gehalten.
Die Raubtiernummer ließ unser Herz schneller schlagen. Der König der Löwen saß erhaben in der Manege. Zu seinen Füßen saßen die Löwinnen nervös auf einem Hocker. Sie fletschten die Zähne und reagierten ganz empfindlich auf die Befehle des Dompteurs. Die Löwinnen waren ständig in Bewegung, sie sprangen über- und untereinander. Der Trainer hatte seine Raubtiere gut im Griff.
Ein einzigartiges Kunststück in ganz Europa kündigte der Direktor an. Eine riesige Metallacht hing am Zeltdach. Plötzlich bestieg ein Artist dieses Gebilde und brachte es in Bewegung. Ohne angeseilt zu sein, lief der Mann außen um das sich drehende Gestell und machte einen dreifachen Salto.
Vieles gäbe es noch über das spannende dreistündige Programm zu berichten. Auf unserer Heimfahrt waren wir überwältigt von dem vielfältigen Angebot.
Irmgard
Zurück Ausgabe No. 2007/2008
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Es sollte ein ganz besonderer Tag werden. Wir alle wollten vom Alltag abschalten.
Und wo geht dies besser als im Affenhaus! Hier begann unser fünfstündiger Rundgang durch den Zoo. Die kleinen verspielten Äffchen, der große Graurücken Schimpanse. Es war fantastisch sie zu beobachten.
Weiter im Schlangenhaus fragte Herr R.:
„Fr. M., wenn sie in der Wüste eine Schlange sehen, was tun Sie dann?
„Ich würde rennen“, meint Frau M.
„Nein, da müssen Sie sich hinten anstellen“
Die neunköpfige Gruppe brauchte nun eine Pause. Somit packte Johannes unser Zivi seinen großen Rucksack aus: zum Vorschein kam eine Porzellanschüssel, ein Löffel, Müsli, eine Literflasche Milch, Karottensaft und eine Schlangengurke. Johannes, wir wünschen dir guten Appetit!
Dann folgte die Zigarettenpause, pfui!
Im Bärenhaus erfuhren wir, daß die Bären zwischen den Zehen kleine Schwimmhäute haben. Dann marschierten wir weiter vom Ameisenbär rüber zu den Tigern.
Es war ein guter Fußmarsch für die neunköpfige Truppe. Die ganze Zeit über suchte Fr. W. ihre heiß geliebten Hängebauchschweine.
Vor dem Robbengehege wurde es lustig, die Leute in der ersten Reihe wurden naß gespritzt. Jedoch Hr. R. ganz besonders, denn er hielt einer großen kräftigen Robbe ständig sein Waffeleis hin.
Vom Puma, der nordamerikanischen Raubkatze, rüber zur Villa Dracula. Dies war das Ziel von Fr. K. Es war dunkel und auch gruselig. Hinter der Glaswand sah man im blau gehaltenen Licht, kleine schwarze Gestalten umherfliegen, es waren Fledermäuse.
Zum Schluß ging es dann noch durch den Streichelzoo. In der Hoffnung, Fr. W. würde doch noch ihre Hängebauchschweine treffen. Nein, es gab leider auch hier keine. Statt dessen gab es eine Menge Ziegen im Streichelzoo, die Fr. W. natürlich streicheln wollte. Aber auf unser Abraten hielt sie sich zurück, denn sonst hätte sie nicht in den Bus zur Heimfahrt gedurft. Der Ziegengestank hätte an ihr gehaftet.
Es war ein so schöner Tag, aber auch anstrengend. Besonders die Füße von Fr. M. bedurften der Ruhe.
Zurück Ausgabe No. 05/2007
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Heute steht wieder einmal der Besuch des Dorffestes in Herzogsägmühle an. Sowohl Dorffest, als auch der Weihnachtsmarkt in Herzogsägmühle sind sehr beliebt und so ist der Bus wieder einmal bis auf den letzten Platz besetzt.
Rechtzeitig zum Gottesdienst sind wir vor Ort. Es ist ein schöner, heißer Tag, ideal zum Feiern.
Nach dem festlichen Gottesdienst schlendern wir an den vielen Ständen vorbei, die auf den Vorplatz aufgebaut sind.
Hier gibt es jede Menge kulinarischer Köstlichkeiten: Reisgericht, Salate, Pommes, Leberkäse, Kartoffelsalat, Bratwürste, Schupfnudeln und Sauerkraut. Für die „süßeren“ unter uns: Waffeln und Crepes, Eiscreme, später auch noch Kaffee und Kuchen. Da können wir kaum widerstehen und schlagen ordentlich zu. Schade, daß man nicht alles probieren kann, aber bei der Hitze ist der Appetit nicht so groß.
Musik rundet das gemütliche Beisammensein ab; eine Jazzband und eine mitreißende Trommlergruppe sorgen für den musikalischen Rahmen.
Auch für die vielen Kinder ist gesorgt, es gibt eine Menge Möglichkeiten zu spielen und sich zu beschäftigen.
Gegen 15.00 Uhr verlassen wir das geschäftige Treiben und fahren in unserem (Gott-sei-Dank!) vollklimatisierten Bus wieder Richtung Garmisch-Partenkirchen.
Zurück Ausgabe No. 05/2007
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Zum Jahresende fand in Herzogsägmühle eine Silvesterfeier statt. Alle Gäste wurden persönlich von Herrn Direktor Knorr begrüßt. Beim Empfang der Gäste wurde von jedem ankommendem Gast ein Foto gemacht, dass anschließend für die Tombola verwendet wurde. Die Bilder sind später an einer großen Pinnwand befestigt worden. Im Laufe des Abends wählte man drei Gäste aus und ließ sie mit verbundenen Augen auf die große Pinnwand mit je einem Dartpfeil werfen. Die Gäste, deren Bilder von den Dartpfeilen getroffen wurden erhielten Geldpreise. Für das leibliche Wohl war mit einem üppigen kaltem Buffet und Gulaschsuppe gesorgt. Als Nachtisch wurde eine Eisbombe hereingetragen. Wir kamen uns vor wie auf dem Traumschiff. Teil der Feier war auch der Auftritt eines Komikers, der uns alle lauthals zum Lachen gebracht hat. Die anschließende Discomusik hielt uns bis Mitternacht wach. Dann stießen wir mit Sekt und Orangensaft an und freuten uns über das Feuerwerk das den gesamten Himmel erleuchtete. Es war ein gelungener Start in das neue Jahr 2007. Wir sind immer wieder gern in Herzogsägmühle, weil wir dort immer so herzlich aufgenommen werden.
Von Egbert und Peter B.
Ausgabe No. 2006/2007
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Am 26. Oktober machten wir uns bei Sonnenschein in Garmisch-Partenkirchen los, um nach Südtirol zu fahren.
In Mittenwald wo es stürmte, stiegen noch 2 Mitglieder dazu.
Wir fuhren über den Seefelder Sattel hinunter nach Zirl, wo unser Fahreer Johannes sehr viel bremsen musste. Wir rochen die "Heißgewordenen" Bremsen.
In Insbruck angelangt, ging es über den Berg Isel, bei den Sprungschanzen, weiter zum Brenner. In Martei fuhren wir auf die "Autostrada" Richtung Brennero zur Ausfahrt nach Sterzing. Dort bogen wir in eine Strasse, die immer enger wurde bis wir dann das Schild "Centro" sahen. Als wir im Zentrum waren, parkten wir in einer Tiefgarage. Von da aus liefen wir zum historischen Stadtkern, zur Fußgängerzone.
Es war noch kalt und nebelig und doch kam die Sonne zum Vorschein und es wurde warm. Wir flanierten durch die Fußgängerzone und fanden sogar einen 99 Cent Landen, wo wir Halloween Hüte kaufen.
Als Highlight leisteten wir uns in einem der viele Straßencafes Cappucino und Latte Macciato und genossen die Sonnenstrahlen.
Gegen Mittag trafen wir uns wieder beim Bus und die Fahrt ging gen Brennero, dem Grenzort zwischen Italien und Österreich.
Hier war es sonnig aber windig kalt. Wir tummelten an den verschiedenen Märkten und erlaubten uns am Wurststand ein paar Bratwürste a la lecker!
Unser "Spitzenkoch" besorgte in der Metzgerei verschiedene Wurst wie, originale Südtiroler Speck, Kaminwurzen, Salumi Marsili, Schüttelbrot und Käse, als Vorbereitung für unser Törggelen in der Tagesstätte.
Danach schlenderten wir noch an diversen Einkaufsläden wie Weinhandel und Lederwaren vorbei.
Gegen halb zwei fuhren wir wieder nach Österreich rüber und über Innsbruck nach Zirl. Der Zirler Berg machte unserem Bus ganz schön zu schaffen, unser Fahrer fuhr im 1. Gang hoch und in der Mitte fanden wir einen Parkplatz zur kurzen Motorverschnaufpause.
Danach ging es über Seefelder Plateau nach Scharnitz zum Grenzpunkt in Deutschland und wieder zurück in unser Stammhaus in die Faukenstrasse.
Ausgabe No. 04/2006
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Am 28. September 2006 machten sich 12 Teilnehmer unserer Gruppe mit der Bahn auf den Weg Richtung Oktoberfest. Der Zug war beim Zusteigen in Garmisch erst halbvoll, so dass wir alle in einem Abteil Platz hatten.
Gegen 11.30 Uhr Ankunft im Hauptbahnhof München; anschließender Fußmarsch durchs Bahnhofsviertel Richtung Theresienwiese, ca. 25 Minuten. Am Fuße der Bavaria Treff mit der nachfolgenden Gruppe aus München.
Beim Schlendern durch die Schaustellerstraße kam einigen von unserer Gruppe die Idee, an folgenden Fahrgeschäften teilzunehmen: Autoscooter 4 Personen, aufs Riesenrad und Topogan trauten sich jeweils nur eine bzw. eine von uns. Jedoch die mutigste von uns, unsere Theopraktikantin Mathilde wagte sich auf eines der wildesten Fahrgeschäfte des ganzen Oktoberfestes, bei der man fast wie in einer Waschmaschinentrommel, aber in luftiger Höhe (50 Meter) über der Wies´n kopfüber Richtung Erde geschleudert wird. Den anderen Teilnehmer unserer Gruppe wurde schon beim Zuschauen schlecht....
Einer der besten und fest in unserer Erinnerung bleibender Eindruck war die Außenvorführung vom "Schichtl" ("heute Hinrichtung !"). Die schlagfertigen Sätze des Stimmungsmachers sind unübertroffen.
Nach einer kurzen Erholung mit Brotzeit und Getränken ging unser Weg weiter von der Schausteller- in die Festzeltstraße. Die letzte halbe Stunde erholgen wir uns in der Außenbestuhlung des Paulanerfestzeltes. Danach ging es schnurstracks per U-Bahn zum Hauptbahnhof. Unser vereinbarter Zeitpunkt zur Heimreise war gut gewählt, wir hatten alle in einem Abteil einen Platz gefunden.
Es hat uns allen so gut gefallen, dass wir uns schon auf den Wiesnbesuch nächstes Jahr wieder freuen!
Ausgabe No. 04/2006
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Am Freitag den 23.6 sind wir in Schongau eingeladen. Der Bus ist voll, das Wetter ist wunderbar, es geht los!!!
Nach der herzlichen Begrüßung gibt es wie immer ein reichhaltiges und leckeres Küchenbüffet, ein Alleinunterhalter sorgt für gute Stimmung. Während die Lose für die Tombola verkauft werden beginnt der Spielepacour, der in diesem Jahr ganz auf die Fußball WM abgestimmt ist. Nach der Siegerehrung gibt es schon wieder was zu Essen, Leberkäs, Würstel vom Grill und ein großes Salatbüfett. Das warten hat sich gelohnt denn zum Abschluß tritt noch eine orientalische Bauchtänzerin auf! Als wir um 21 Uhr wieder in Garmisch sind, sind wir alle Todmüde von den vielen schönen Ereignissen dieses Tages.
Am Freitag, den 7 Juli feiern die Penzberger ihr 5-Jähriges Jubiläum, wir sind auch eingeladen J Da die Tagesstätte in Penzberg etwas zu klein ist für so viele Gäste, wurde der Pfarrsaal nebenan noch angemietet. Nach zahlreichen Reden gibt es ein bayrisches Wurstbüfett mit Brez´n . Den Höhepunkt des Festes ist der Auftritt einer Zauberin, die uns mit ihren faszinierenden Kunststücken in Staunen versetzte!. Nach der gemeinsamen Kaffeetafel heißt es leider Abschied nehmen und auf zurück nach Garmisch!
Doch der Höhepunkt in diesem Jahr war natürlich am 21. Juli das 10-Jährige bestehen der Tagesstätte Clubhaus Oase in Weilheim.
Da zahlreiche Ehrengäste eingeladen wurden, wurde die Besucherzahl für uns auf fünf Personen begrenzt. Also führen wir drei Besucher und zwei Mitarbeiter, geehrt das wir unsere Tagesstätte vertreten durften nach Weilheim.
Nachdem wir über DEN roten Teppiche geschritten sind, wurden wir bei einem Sektempfang begrüßt. Wir fanden einen gemütlichen Platz unter einem der im Garten aufgestellten Pavillions und lauschten den Zahlreichen lobenden Ansprachen. Anschließend wurden uns reichlich bestückte Kuchenplatten serviert, währende zur Unterhaltung eine Volksmusikgruppe spielte und sehr gut gemachte Sketsche aufgeführt wurden..
Abends gab es ein wahnsinnig großes Büfett, mit allem was das Herz begehrt und was man sich nur vorstellen kann, über Braten, Geschnetzeltes, Knödel, Nudeln, Spätzle, und alle erdenklichen Salaten. Nachdem wir nochmals Gratuliert und uns bedankt haben, brechen wir wieder nach Garmisch auf wo wir satt, fröhlich und zufrieden, aber auch ganz schön müde um 20 Uhr ankommen.
Ausgabe No. 04/2006
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Am 2. Juli ging es wieder mal „Auf zum Dorffest Herzogsägmühle“. Zwei Autos waren vollgepackt mit Mitgliedern in froher Erwartung.
Dort angekommen wurde zunächst für das „Geistige Wohl“ gesorgt mit einem feierlichen Gottesdienst, der untermalt wurden von modernen Klängen einer jungen Band.
Anschließend im „Sallet´l“ sahen wir eine interessanten Film über das Leben und Wirken der Einrichtung Herzogsägmühle in Schongau.
Danach ging es zum gemütlichen Teil über. Bei strahlendem Sonnenschein verteilten wir uns über die einladenden Plätze im Freien, die mit exklusiven Sonnendächern versehen waren. Danach kam die Schlacht am Buffet. Es gab alles vom Feinsten, dargeboten in Marktständen, von verschiedenen Salaten über eine leckere Reispfanne, Bratwurst, Pommes, Waffeln, Crepes usw.
Später wurde das Verwöhnprogramm mit Dessert, Kuchen, Kaffee und Eiskaffee fortgesetzt. Für Unterhaltung und Stimmung sorgten die Trommler der Herzogsägmühle, die alle Schwungvoll im gelben T-Shirt auftraten.
Die verkauften Lose waren für viele Überraschungen gut und die Kinder die vom Kinderschminken kam waren sehr hübsch anzusehen.
Alles in allem ein gelungenes Fest, mit viel Lieber vorbereitet – Vielen Dank an alle Mitwirkende! C. S.
Ausgabe No. 04/2006
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Das schöne Herbstwetter und der gelungene Fahrradausflug hatte uns zu weiteren Taten motiviert. Wir wollten den Berg bezwingen und hatten uns dafür das Hörnle bei Bad Kohlgrub auserkoren. Viele Oasenmitglieder waren hochmotiviert und mit Rücksäckchen am Treffpunkt Oase erschienen. Als wir am Parkplatz Hörnle ankamen, grinsten alle gutgelaunt in die Kamera und machten sich auf den Weg. Allerdings ging eine größere Gruppe erst mal nur Richtung Sessellift....! Die restlichen Wanderer wussten bald warum...! Der Weg auf das Hörnle ging zügig bergan und so kamen wir ins Schnaufen. Aber mit Dextroenergie und netten Gesprächen erreichten alle glücklich den Gipfel, bzw. die nette Hütte, auf der sich alle wieder trafen ein erfrischendes Radler und so einen leckeren Kaiserschmarren gab. Die Sesselliftfahrer hatten das hintere Hörnle zu Fuß erkundet und verdienten sich die Brotzeit dazu. Zwei Oasenmitglieder waren sogar das erste Mal auf einem Berg!!! WOW Maren
Ausgabe No. 19/2007
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Während die fleißigen Radlfahrer die Berge hinauf und hinab düsten, fuhren die „Radellosen“ gemütlich mit dem Bus durch die schöne Landschaft. So ganz faul waren wir aber auch nicht. Immerhin liefen wir den Weg von Schöffau nach Kalkofen zur Hoftaverne. Und es war ja so ein schönes Wetter...eben Oasenausflugswetter!!! Wenn Engel reisen..... Auf dem Weg zur Taverne fand Gerda ein paar so süße Häschen und war kaum weiter zu bekommen, während Brigitte über die Bedeutung der nach vorne oder hinten gedrehte Kuhhörner philosophierte. Ja ..., wir waren so richtig auf dem Lande.
Die Tierparade ging nach der Ankunft im Biergarten auch gleich weiter. Viele schöne Pferde gab es zu bewundern, Schweinchen und zwei freilaufende Esel, die uns und unser Essen neugierig begutachteten. Das Essen war auch frisch und lecker... und so kämpften wir um unseren Salat... Einfach mal wieder ein schöner Tag!
Brigitte, Angelika, Gerda
Ausgabe No. 19/2007
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Der Mensch soll gut sein und edel, soll viel auf sich nehmen, viel schaffen, Andere andauernd respektieren und wenn irgend möglich, nicht zu viel jammern! Jedoch das Leben stellt Fallen auf und... wennst nicht aufpasst, schon tappst rein. Die diesjährige Radltour der Oase z. B. ist der Beweis. Da reihte sich auf der Strecke Uffing – Schöffau eine Hügelkette an der anderen, dass du denkst: „Oh, ist das eine bucklige Welt“. Und schon begann die Nachhut, das Ende der Radlgruppe, zu jammern.
Das war jetzt die hintere Seite der Medaille. Die vordere sieht so aus: In Uffing am Bahnhof empfing uns, eine kleine Gruppe von RadfahrerInnen aus der Oase, eine strahlende Sonne, dass es schöner nicht mehr ging. Die Luft so klar, die Farben so rein, dass wir zueinander sagten: „Ein ideales Radlwetter“! Da nickten alle, da waren wir uns einig. Nachdem wir besagte Hügelketten überwunden, das komplette, prächtige Bergmassiv linkerhand bewundert hatten, kamen wir nach der letzten Anhöhe direkt am Blaslhof in Kalkofen raus. Dort war die Luft auch so klar und so rein, dass sich ein paar von uns gleich eine Zigarette anzündeten und wieder alles bewunderten. Der Pferdehof, auf dem unsere diesjährige Praktikantin Jessica ihren Araberwallach Kaschmir in Pension hat, lag sehr idyllisch. Da gab es nichts zu jammern. Da gab es nichts zu kritisieren. Es war halt perfekt! Nun trafen diejenigen ein, welche mit dem Kleinbus nachgekommen waren. Und auch sie sagten: „Ist das schön hier“. Der Hof lag da im 1 A Zustand. Auch die Pferde, sogar die glänzten um die Wette. Die Farben waren schwarz, fuchsert, rot, blond, semmelblond, kleine und große Rösser und etliche Frauen. Die zwei Esel waren grau und ganz brav. Sie trotteten langsam an unseren Gartentischen vorbei, ließen sich mit überhaupt nichts anlocken. Die Stimmung stieg und stieg. Viele plauderten so lange bis es hieß: „Schön langsam machen wir uns auf den Heimweg“. Nur noch die Bezahlung der wundervollen Speisen, der frischen Gartensalate, ein kleines Schwätzchen mit der reizenden Bedienung.
Am Bahnhof in Weilheim sagten wir wieder: „Das war ein schöner Tag“. Alle nickten. Wir waren uns einig.
Leni W.
Ausgabe No. 19/2007
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Am 27. September fuhren wir bei strömendem Regen mit einem vollen Bus nach Herrsching. Wir hatten für uns ganz alleine einen eigenen Dampfer, die "Ammersee". Der Kapitän erklärte uns sehr freundlich, wo wir überall vorbei fuhren, z.B. Dießen, St. Alban Kirche und Riedenau. Wir hatten eine bombige Stimmung und es wurde trotz des schlechten Wetters viel gelacht. Nach 1,5 Stunden kamen wir wieder in Herrsching an. Zum Abschluss kehrten wir noch in das Seehotel ein. Um 17.00 Uhr fuhren wir wieder nach Penzberg. Leider war die Strecke wegen eines Unfalls gesperrt, deshalb mussten wir einen Umweg fahren.
von Peter B.
Ausgabe 2005/2006
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Am 17. August machte ich mich mit einer Freundin auf den Weg nach Köln. Mit dem Auto unterwegs konnten wir es kaum erwarten, endlich anzukommen und viele Jugendliche aus aller Welt zu treffen. Die Vorfreude war groß und wuchs während der 6-stündigen Fahrt ins Unermessliche, da wir uns gegenseitig mit dem Virus der Vorfreude ansteckten, auch bedingt durch die Radiosender, die nur noch vom WJT berichtete, wir dahin unterwegs waren und dem Event immer näher kamen.
Am Ziel angekommen, wurden wir von einer Welle aus Menschen fast überflutet. Ein Strom von Menschen, der nicht abbrach, kam uns auf den Straßen Kölns entgegen. Sie wehten mit ihren Flaggen, sangen Sprechchöre und strahlten einfach Fröhlichkeit, gute Laune und Heiterkeit aus. Fast jede Nation präsentierte patriotisch ihr Land, indem sie mit Flaggen unterwegs waren und man immer sofort wusste, mit wem man es zu tun hatte. Gerade an den zentralen Punkten, dem Kölner Hauptbahnhof und der Domplatte, waren alle Farben zu sehen, viele bunte Kulturen. Die Stimmung dabei war unglaublich friedvoll, harmonisch, vielfältig, lebendig und kommunikativ. Überwältigt von diesem ersten Eindruck, brachten wir schnell unser Gepäck in die Wohnung, um nicht zuviel zu verpassen. Das Verkehrssystem war mit dieser Menschenmasse überfordert und so haben wir uns fürs Laufen entschieden.
Soviel zum ersten Tag. Kurz zusammengefasst: Erlebnisreich, stimmungsvoll, alle gut gelaunt.
Ich möchte zunächst auf meine positiven Erfahrungen zu sprechen kommen, von denen ich einige gemacht habe.
Gigantisch war für mich die Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft der Kölner. Es reichte schon aus, suchend und fragend auf seinen Stadtplan zu schauen, um die Unterstützung der Kölner zu bekommen. So blieb z.B. ein Radfahrer stehen, als er uns über der Landkarte grübeln sah. Solche Erfahrungen waren keine Seltenheit. Auch die Polizisten, die rund um die Uhr im Einsatz waren und richtig im Stress zu sein schienen, gaben immer freundlich Auskunft. So wandte ich mich an Polizisten, wenn z. B die Domplatte geräumt wurde, da sie uns nett über den neuesten Stand der Sicherheitsmaßnahmen informierten. Die Sicherheitsstufe war gleich hoch wie bei einem Besuch vom amerikanischen Präsidenten. Außerdem war ich begeistert von der Stimmung der Jugendlichen, die nicht viel brauchten, um sich zu freuen. In der Straßenbahn wurde nationenübergreifend einfach miteinander gesungen. Eine Gruppe machte den Anfang und wie beim Dominoeffekt lief es weiter, so dass auf einmal der ganze Waggon sang, eine Erfahrung, die mich zutiefst beeindruckt hat. Darüber hinaus fand ich bewundernswert, wie Menschen so viele Strapazen auf sich nehmen, um den Papst zu sehen. Ich finde es sehr erstaunlich, welche Anziehungskraft der Papst hat und wie er es als Person schafft, so viele Jugendliche aus allen Herren Ländern anzuziehen. Zweifellos sind nicht alle wegen des Papstes nach Köln gekommen, sondern sicherlich auch wegen des Event- und Partycharakters. Aber ohne den Aufruf des Papstes, der sozusagen der Gastgeber war, wäre keiner gekommen. Schade fand ich, dass der Papst so unnahbar war und zwar nicht nur im räumlichen Sinne. Der Kontakt zwischen Papst und Jugendlichen war nicht sehr ausgeprägt. Ich hätte mir mehr Dialog zwischen Papst und Jugendlichen gewünscht. Das Gespräch über die Wünsche und Bedürfnisse von Jugendlichen hätte dabei ein Schwerpunkt sein sollen. Ein einziges Gespräch mit Jugendlichen beim Essen halte ich für nicht ausreichend, um ein umfangreiches Bild von der heutigen Jugend zu bekommen.
Der Papst selber hat sich ausgezeichnet durch seine Warmherzigkeit, Ausstrahlung, Aura, Natürlichkeit, Bescheidenheit, Glaubwürdigkeit, demütiges Auftreten und sein Charisma.
Ich glaube, dass in der schnellebigen Zeit, in der man nicht weiß, was morgen ist, und in der sich alles so schnell ändert und viel nur noch Show ist, die Stars kommen und gehen, Wert auf einen Mann gelegt wird, dem man vertrauen kann. Auf ihn ist Verlass, da seine Worte keine leeren Worte sind und er sich nicht abbringen lässt von seinen, schon sehr strengen Moralvorstellungen. Der Papst hat deutliche Positionen, mit denen zwar nicht jeder übereinstimmt, sondern viele sich daran reiben, aber es ist auch wohltuend und erleichternd, klare Aussagen zu haben. Er ist ein großer Theologe, der es schafft, die Herzen der Menschen zu gewinnen. Er hat gezeigt, dass er nicht nur ein "Papst der Bücher", sondern auch ein "Papst der Menschen" ist. Abschließend kann ich sagen, dass es eine anstrengende Zeit war, da wir den ganzen Tag sehr viel gelaufen sind, wir so viele Begegnungen hatten und Eindrücke sammelten, dass man durchaus von einer Reizüberflutung sprechen konnte. Mit nach Hause nahm ich eine ganze Menge Erlebnisse. Aber der Trip hat sich trotz aller Strapazen gelohnt. Die Kölner haben ihr Naturell der Frohnatur bewiesen und einen positiven Eindruck bei mir hinterlassen. Die Städte Köln und Düsseldorf haben mir gut gefallen, vor allem sind sie beschenkt durch den Rhein und die vielen schönen Brücken, die darüber führen. Allerdings können das Kölsch und Alt mit unserem Weißbier nicht konkurrieren, da ihnen einfach die Kohlensäure fehlt. Wenn man bedenkt, dass der letzte WJT in Toronto war und der nächste in Sydney, war Köln praktisch vor unserer Haustür und die Voraussetzungen für einen WJT hätten nicht besser sein können. Ich bin froh, die Chance genutzt zu haben. Es war ein einmaliges Erlebnis.
Von Elisabeth Obholzer
Ausgabe No. 18/2006
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Wie die meisten ja wissen, kann ich wegen der Schulter-OP nicht mehr richtig schwimmen und habe deshalb im MZT Aqua-Jogging gelernt. Das hat man so in einer halben Stunde raus. Diesen Sport kann ich nun im Wasser machen, anstelle vom normalen Schwimmen.
Dieses Jahr war ich mehrmals zum Aqua-Jogging im Staffelsee mit anderen zusammen, was uns sehr viel Spaß gemacht hat. Beim Aqua-Jogging steht man gerade im Wasser und joggt auf der Stelle. Mit meinen Freunden konnten wir dann so vor uns hin joggen und uns dabei unterhalten... außerdem haben wir eine tolle Aussicht auf die Berge gehabt! Mitte September bin ich dann noch alleine mit dem Fahrrad zum Ammersee gefahren. Das Wasser war ziemlich frisch, aber es war unheimlich schön und erquickend. Auch alleine macht das Aqua-Jogging viel Spaß.
Dann habe ich noch ein Nordic Walking-Wochenende in Bad Tölz gemacht. Ich habe mich einer Münchner Gruppe angeschlossen, die dort am Samstag und Sonntag jeweils 6 Stunden gewalkt ist. Es war schon sehr anstrengend, denn es ging viel bergauf und das machte mich ziemlich fertig, aber meine Ausdauer war sehr gut. Mittlerweile mache ich noch mehr mit der Münchner Gruppe, denn die machen schöne Touren und es ist immer wieder lustig mit denen. Dann war ich noch an einem Samstag bei einem Nordic Walking Wettbewerb, der recht anstrengend war. Für mich war es die erste Veranstaltung, an der ich teilgenommen habe. Es war neben der Anstrengung ganz lustig, da ich unterwegs ein paar nette Leute kennengelernt habe, mit denen ich auch als letzte ins Ziel gekommen bin.
Susa
Ausgabe No. 18/2006
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Es war ein schöner sonniger Tag. Wir sind mit Anne und Elisabeth mit dem Rad von Weilheim den Ammerweg über Raisting nach Stillern gefahren. Immerhin ca. 1½ Stunden. Leider ging ein Radlfahrer auf der Strecke verloren, aber er fand sich im Biergarten wieder ein. Einige sind mit Martin mit dem Auto nachgekommen. Wir sind in den Biergarten eingekehrt und haben Mittag gegessen und etwas getrunken. Den letzten Tag in der Saison im Biergarten haben wir so gut ausgenutzt. von Claudia
Ausgabe No. 18/2006
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Am Mittwoch, den 8.6.05 fuhren wir unternehmungslustig los. Das Wetter war sonnig-wolkig im Wechsel und recht kühl. Auf dem Bugagelände trennten wir uns in zwei Gruppen: Eine schnelle Truppe, die alles sehen wollte und dafür schneller durchgehen musste und eine Schleichtruppe, die zwar auch alles sehen wollte, aber auch an einzelnen Attraktionen länger verweilen wollte. Im Nachhinein glaube ich, beide Gruppen hatten so müde Füße, als hätten sie alles gesehen. Ich gehörte zur Schneckenpost. Am ersten Pavillon informierten wir uns über Umwelttechnologien (z.B. Pelletheizung) und regenerierbare Energien wie Pflanzenöltreibstoffe, Wegwerfgeschirr aus Kartoffelstärke. Wir bekamen auch gleich eine „Plastiktüte“, die damit prahlte: „Ich war eine Kartoffel“. Da wanderten dann alle gesammelten Prospekte hinein, die ich aus Überforderung schon wieder alle ordentlich im Papiersack entsorgt habe. Natürlich außer den gesammelten Bio-Guttis (Müsliriegel und Schokocremes). Alles für mich Wichtige habe ich mir hoffentlich gemerkt. Große beschriftete Strohballen informierten uns grob und führten uns durch den Garten. Die einzelnen Attraktionen waren durch größere Blumenwiesen voneinander getrennt. So gelangten wir in den Nutzgarten mit vielen Salat- und Krautsorten, sowie Beerensträuchern. Wir liefen am Buga-See vorbei, der uns ein bißchen geometrisch lieblos angelegt vorkam. Und das kühle Wetter lud eh nicht zum Baden ein. Irgendwo (ich bin etwas orientierungsschwach) kauften wir leckeren Honig vom Bienenstand. Die Bieneninformation haben wir nicht gefunden oder sonstwie“ verbummelt.“ Ab jetzt übernehme ich keine Garantie mehr für die Reihenfolge der Beete und Hallen. Ich freue mich schon über alles, an was ich mich erinnere. Z. B. das Hortensienhaus. Viele Züchtungen warteten auf staunende Blicke. Irgendwann fanden wir uns zwischen übergroßen, weißen Eiern wieder, in einem Nest aus Baumstämmen. Man sollte sich darin wie ein Küken vorkommen, was ich nicht ganz erfühlte. Eine Strecke weit war alles recht tierisch: Ein übergroßer Maulwurfshügel mit Gängen, ein Mäuselabyrinth aus Bambus und Weiden, die Gänge mit Glasscherben belegt (wann hat je eine Wühlmaus so etwas gebaut?) Man sollte nachempfinden, wie die Vegetation aus der Mausperspektive aussieht. Ein Dimensionengarten sorgte dafür, daß man den Mikrokosmos (also die klitzekleinen Sachen) als Makrokosmos (also als bärig große Sachen) sieht. Auf dem Weg zur Zelle und ihrem Innenleben, ebenfalls die Ministrukturen in Makrostrukturen überführt, konnte man auf einem Tümpel Floß mit Schleppseiltechnik fahren. Das haben wir natürlich ausprobiert. Irgendwo dazwischen lockte eine Duftwand. An verschiedenen Stellen konnte man verschiedene Essenzen, wie Lavendel und Orange identifizieren. Ein Heilkräutergarten mit einem Film über die Medikamentenherstellung aus denselben lehrte uns u.a. Selbsthilfe bei den verschiedensten Krankheiten (Erkältungen, Magen-Darm-Geschichten, als die häufigsten Beschwerden, aber auch Bachblüten, Johanniskraut und Baldrian für die Psyche). Wer es nicht soweit schafft, kann sich eine außergewöhnliche, phantasievolle, symbolreiche, blumenreiche Friedhofsbepflanzung anschauen. Ein Grab war inklusive einem kleinen Wasserfall angelegt. Auch Steine wurden integriert. Es mag den erfreuen, der noch etwas davon hat. Die Seilbahn war etwas teuer (7,50 Euro/Person) und überfuhr nur ein unwesentliches Areal (meinten wir zumindest), so verzichteten wir darauf. Die in Reih und Glied angepflanzten Baumbestände ließen wir links liegen, ebenso wie irgendwelche großen Köpfe von wer-weiß-von-wem. Dafür besuchten wir das sogenannte Dunkelerlebnis. Blinde und Sehende leiteten eine Führung durch einen stockdunklen Wohnwagen. Boden und Wände waren verschieden gestaltet und es gab eine Dunkelbar. Ich kam nur in den Eingangsbereich, dann wurde mir so blümerant, daß ich postwendend wieder ans Licht mußte. Sicherlich habe ich noch einige Sachen vergessen zu beschreiben. Abschließend kann ich sagen: Wir hatten einen informativen, lustigen Tag, obwohl das Schauen und Laufen auch anstrengend war. Alles gesehen haben wir natürlich nicht, aber in Anbetracht des Anspruches von Buga waren die Blumenrabatten etwas dürftig, die Wiesen zu ausgedehnt, die Wege zu geometrisch. Dafür lag die Betonung auf Erlebnisgarten, wer denn diesen Vorstellungen folgen konnte. Positiv war noch die nicht überteuerte Gastronomie, was vor allem für Familien mit Kindern wichtig ist. Also ich war mit unserem Ausflug soweit zufrieden, und wer mich kennt, weiß daß das schon allerhand ist.
Geschrieben und getippt von Brigitte
Ausgabe No. 18/2006
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Angelika D: „Ich war begeistert von den Zengärten (Meditationsgärten). Der Ausflug war schön, aber ich war nicht sonderlich beeindruckt von der Ausstellung“.
Gerda: „Mir haben die Blumenbeete, die mit Tagetes bepflanzt waren, sehr gut gefallen. Der Blindenparkour war sehr beeindruckend, da man nur in völliger Dunkelheit Alltagsgegenstände wie z. B. Telefon, Zahnbürste und Stadtplan erfühlen und ertasten konnte. Es freut mich, dass ich in der Tombola zwei Blümchen gewonnen habe. Insgesamt hätte ich mir mehr Blumen erwartet, was aber nicht Sinn dieser Ausstellung war. Der Schwerpunkt lag bei der Landschaftsgestaltung."
Ursel: „Es war nicht so besonders. Es war sehr kalt. Allerdings war der Gräberschmuck sehr schön“.
Elisabeth Obholzer: „Beeindruckt hat mich das riesige Gelände, bei dessen Gestaltung und Bepflanzung viele Helfer, viel Arbeit und Zeit von Nöten waren. Allerdings war viel Leerlauf durch die großen geradlinigen Felder gegeben. Blumenmeer? Fehlanzeige! Durch die Monotonie, fade Geradlinigkeit und geometrischen Formen konnte keine Atmosphäre, keine Gartenstimmung entstehen. Allerdings argumentieren viele diese Absicht mit der Begründung, wir bräuchten keinen zweiten Englischen Garten. Ein Grund für die geradlinigen, geometrischen Formen liegt an der Intention, den Park dem Stadtteil Gronsdorf anzupassen und am französischen Architekten, der an barocke Gärten erinnern lässt. Das Gelände war zu groß, weitläufig und zu eben, als dass ein romantischer Park entstehen könnte. Man merkte, dass man sich auf einem ehemaligen Flughafen befand. Außerdem gab es durch die erst frisch bepflanzten Bäume kein Schatten, was bei glühender Hitze eine Qual ist. Die vielen Wiesen, auf denen Wiesenblumen angesät waren, waren sehr schön, vor allem die Mohnblumen in verschiedensten Farben. Die Gräber wurden mit größter Sorgfalt angelegt und waren kleine Schmuckstücke, wie man sie selten gesehen hat. Allerdings ist dieser Gräberschmuck kaum in die Realität umsetzbar, da ein Bach oder Springbrunnen auf dem Grab wohl eher zu aufwändig ist. Blumenmeer? Fehlanzeige! Die Themen der Buga Perspektivenwechsel und Nachhaltigkeit wurden gut umgesetzt und manchmal sogar zu gut, sodass sie so gut integriert waren, dass man sie gar nicht mehr feststellte, wenn man nicht akribisch darauf achtete oder darauf hingewiesen wurde. Leider hatten wir mit dem Wetter kein Glück, aber dafür kann die Buga nichts. Schön war auch der Infostand im Glückshaus, das sich wie der Name schon sagt mit dem Thema Glück beschäftigt. Er macht darauf aufmerksam, das man das wahre Glück nur in der Natur finden und nicht erkaufen kann. Die Blumen sehen und die Luft riechen zu können, ist nicht von Geld abhängig. Die Natur kostet nichts und ist jedem zugänglich. Dennoch wurde nicht außer Acht gelassen, dass materialistisches Glück auch seine positiven Seiten hat, denn wer fährt nicht gerne mit einem Sportwagen oder besitzt eine Villa?"
Claudia: „Es war nett mit den anderen einen Ausflug zu machen, aber mir war es zu kalt. Mir waren zu viele Wiesen auf dem Gelände. Ich habe mir eher Blumenbeete vorgestellt. Der Blindenparcour hat mich geängstigt. Ich hatte Angst zu stürzen. Es war aber interessant, sich einmal in die Welt eines Blinden hineinzuversetzen.“
Ausgabe No. 18/2006
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Wandervorschlag vom Clubhaus „Rendezvous“ zur Pfeifferalm
Ausgangspunkt ist der Floriansbrunnen direkt beim Clubhaus.
Vom Clubhaus die Faukenstraße entlang bis zur nächsten Brücke mit Brunnen, diese rechts überqueren, die Hasentalstraße aufwärts gehen, links halten bis zum großen eisernen Weiderost. Unmittelbar hinter diesem rechts abbiegen. Geradeaus bis zur ersten Abzweigung, hier links gehen (ca. 300 m, großer Baum mit Wegweiser zur Pfeifferalm). Diesem Weg mehr oder weniger geradeaus folgend, erreichen sie in ca. 45 Minuten die Pfeifferalm. Hier erwartet sie ein Gasthaus mit herrlicher Aussicht auf das Massiv des Wettersteingebirges. Am Dienstag ist die Gaststätte wegen Ruhetag geschlossen.
Rückweg:
Der Zufahrtsstraße zur Pfeifferalm folgend bis zur nächsten Straßengabelung (Hier könnte man noch einen Abstecher zum Gschwandtnerbauern machen, Gehzeit ca. 45 Min.). Hier rechts herum bergab bis zur nächsten Gabelung, an dieser rechts halten. Von dort erreichen sie in ca. 20 Minuten das Cafe „Schöne Aussicht“. Einige Meter vor dem Cafe gehen sie rechts ca. 100 m geradeaus weiter zu einem Weiderost. Direkt an diesem links bergab, einem schmalen Waldweg entlang, bis zum Humplmayrweg. (Achtung: Diesen Weg nicht verlassen, die Abzweigung nach links bergab zur Fahrstraße nicht benutzen!) Hier rechts über den Humplmayrweg geradeaus zur Römerstraße und auf dieser zurück zum Floriansbrunnen.
Gehzeit ca. 1 Stunde hin und 1 Stunde zurück.
© Gerhard S., Clubhauszeitung Rendezvous GAP, Ausgabe 03/2005
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Es versprach ein schöner Tag zu werden. Nachdem wir mit unserem röhrenden Bus alle Ausflügler eingesammelt hatten, quälte er sich den Ettaler Berg hinauf.
Auf Schloss Linderhof kauften wir uns Eintrittskarten, um dann auf den Einlass zu warten. Zwei Personen unserer Gruppe wollten erst gar nicht mitgehen, was wir sehr schade fanden. Sie warteten im Biergarten auf uns.
Die Schlossführung war wunderschön. Es ist ein kleines, heimeliges Schlösschen und alles auf eine Person ausgerichtet, da König Ludwig II. dort keine Gäste empfing. Ein gutes Beispiel dafür ist das Esszimmer. Der Tisch lässt sich wie in einem Paternoster in die darunter gelegene Küche fahren, um dann gedeckt wieder ins Esszimmer zurück zu kommen. Die Räume sind zwar klein, jedoch allesamt mit viel Prunk ausgestattet. Wir konnten dann durch den Park hindurch zur Grotte spazieren und hier ging das Staunen gleich weiter. Die Grotte konnte auf 20 Grad beheizt werden, womit die armen Diener bereits drei Tage vorher beginnen mussten. Wenn König Ludwig II. es so wollte, konnte der künstlich angelegte See auch beheizt werden. Sagenhaft: Dies alles zur damaligen Zeit, wir waren fasziniert. Zum Schluss kamen wir zum „Maurischen Kiosk“. Was für ein Name: Ich hätte dieses orientalische kleine Gebäude „Teehaus“ genannt. Man fühlte sich für kurze Zeit in eine andere Welt versetzt.
So, jetzt mussten wir erst einmal sehen, wo wir unsere Kameraden gelassen hatten. Wir fanden sie im sonnigen Biergarten, wo wir uns gleich mit einer Wurstsemmel dazu gesellten. Hier fanden wir so viele Japaner vor, dass wir uns fragten, ob wir überhaupt in Deutschland seien. Zurück nach Garmisch, es war ein sehr gelungener Tag.
© Karin R., Clubhauszeitung Rendezvous GAP, Ausgabe 03/2005
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Als Clubhaus-Mitglied in einem fernen Land, in einer fremden Stadt, gleich Kontakt zu Einheimischen zu haben, empfinde ich als sehr angenehm, hat man doch gleich ein Stück Heimat um sich. Diese Woche in Schweden konnten Anne, die Leiterin unseres Clubhauses Oase in Weilheim, und ich als dortiges Mitglied, gut nutzen, um die Gegebenheiten vor Ort zu erkunden.
Das vierstöckige Fontänhuset in Malmö war der Teffpunkt für die vielen, oft nach langen Anfahrten nach und nach Ankommenden aus den verschiedensten Ländern Europas. Sogar aus Island, aus Polen und Russland waren Mitarbeiter und Mitglieder anwesend.
Anne und ich waren früh genug dran, um auch noch den angekündigten Besuch der schwedischen Kronprinzessin Viktoria zu erleben. Als sie an mir vorüberging, hatte ich sogar Gelegenheit ihr die Hand zu schütteln – so ein königliches Lächeln...
Der Empfang im Prunksaal des Rathauses der Stadt sagte aus, dass der Stellenwert des sozialen Aspektes sichtlich höher ist als in so manch anderen Ländern, wohl auch bei uns in Deutschland. Die Begrüßung des Bürgermeisters, die Anwesenheit der Prinzessin, der rote Teppich, der Glanz im Raum, alles beeindruckte uns sehr.
Die einwandfreie Unterkunft in einer Jugendherberge hat uns nochmal die Gelegenheit gegeben, die Münchner, die Österreicher und die Schotten näher kennen zu lernen. Die Schotten sind lustige Leute, für einen Spass immer zu haben.
Die Konferenz im Slagthuset, einem hohen, fast ganz gläsernen Haus, war gut vorbereitet und durchdacht. Wie viel Arbeit die Beteiligten hatten, erfuhren wir von unserem Fahrer, der die Leute von den Unterkünften zum Tagungshaus chauffierte. Er meinte, er als Clubhausmitglied, ist die letzten Nächte kaum zum Schlafen gekommen.
Was mich sehr beeindruckt hat war, dass das Fontänhuset einen gut funktionierenden Freundeskreis hat. Das sind behutsame, freundliche Leute, die als Rentner ihre beruflichen Erfahrungen in die Clubhaus-Arbeit einbringen. Etwas in der Art könnte ich mir bei uns im Clubhaus auch gut vorstellen.
Wir Teilnehmer aus Bayern und Oberösterreich, die wir als Clubhaus-Koalition eng zusammenarbeiten, teilten uns die zahlreichen, sehr informativen Workshops untereinander auf. Ich konnte da erfahren, wie z.B. die Finnen und die Schotten die Aussendienstarbeit bewerkstelligen. Die einen suchen ausbleibende Mitglieder auch zu Hause auf, um zu erfahren, was der Grund für das Wegbleiben sei, die anderen legen viel Wert auf schöne, individuell gestaltete Geburtstags- und Genesungskarten.
Die übrigen Arbeitskreise befassten sich mit dem Clubhaus-Alltag und der Organisation im Allgemeinen, der gesteigerten Lebensqualität von Menschen mit psychischen Erkrankungen durch die Mitgliedschaft, dass man nicht mehr untätig und ohne Sinn dahinvegetieren muss, sondern durch die Clubhaus-Arbeit sich wieder als gleichwertig erleben kann.
Gegen Ende der Konferenz nutzten viele das „offene Mikrofon", um sich zu bedanken und noch einmal die Vorteile für uns Mitglieder durch das Clubhaus hervorzuheben.
Die Abschiedsfeier im Garten des Fontänhuset wurde von der hauseigenen Musikband vom Feinsten begleitet.
Wir können viele Informationen von der Konferenz in die Koalitionsarbeit mit einbringen, haben erfahren, was in anderen europäischen Clubhäusern von den Richtlinien umgesetzt wird, und ich kam mit der Erkenntnis nach Hause: Überall gibt es Menschen, die es manchmal im Leben nicht einfach haben, jedoch durch Gemeinschaft und Geselligkeit alles leichter ertragen.
Leni, Clubhauszeitung Oase WM Ausgabe 17/2005
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Am Montag, dem 10. Januar fuhren die Bewohner (zumindest sehr viele) vom Latterbach in die Ski-Freizeit nach Oberjoch im Allgäu.
Nachdem endlich alle Koffer und Reise-Utensilien in die Busse gestopft waren, trafen sich alle Ski-Profis und Anfänger zum gemeinsamen Frühstück im Haus 11. In gemütlicher Runde beprachen wir noch alle Einzelheiten zum Skifahren in Oberjoch. Nach einer kurzen Verspätung brachen wir dann endlich auch schon in Richtung Allgäu auf.
Nach nicht einmal zwei Stunden waren wir an unserer Unterkunft (eine Art Bauernhof, nur ohne Tiere) angekommen. Zuerst packten wir in kürzester Zeit alle Koffer und Taschen aus den Bussen. Denn wir wollten ja noch Skifahren gehen. Aber es sollte nicht so sein. Dazu später mehr. Nach den Zimmer-Einteilungen kamen wir noch in einer Brotzeitrunde zusammen. Alle freuten sich schon aufs Skifahren.
Die Betreuer aber meinten, dass der Einkauf unserer Verpflegung für die Woche absolut Priorität hätte. Also fuhren wir in den nächst größeren Ort zum Einkaufen. Es begann das große Warten. Nach fast einer Stunde Wartezeit dämpfte der Chef (Herr Strauß) unsere Vorfreude auf den Sport. Denn er meinte, dass es Schwachsinn wäre, jetzt noch eine teure Liftfahrkarte zu kaufen. Alle akzeptierten dies, denn der Lift hatte nur noch für eine kurze Zeit offen. Also nützten wir den restlichen Tag, um die Abfahrten zu besichtigen und für unsere Leute, die keine Ski dabei hatten, Ski und Stecken auszuleihen. Das Verleihgeschäft machte uns einen fairen Preis. Ach ja – Frau Rehfeld besorgte für uns Skipässe. Wie ich erfuhr, auch für einen gastfreundlichen Preis. Aber das Beste war, dass Frau Rehfeld auch gleich eine Skilehrerin für unsere Anfänger (dazu zählte auch ich) engagierte. In lauter Vorfreude verbrachten wir dann den restlichen Tag und gingen früh ins Bett. Wir wollten ja ausgeruht und frisch an unsere Herausforderung (steile Abhänge) gehen.
Am nächsten Tag trennte sich die Spreu vom Weizen. Damit meine ich die Ski-Profis und die Ski-Anfänger. Nachdem wir Anfänger auf unsere Skilehrerin warteten, kam sie uns auch schon entgegen. Ich muss sagen, dass ich selten so eine nette Lehrerin wie sie kennengelernt habe. Sie brachte uns den Pflug (eine Art V auf den Skispitzen) bei. Nachdem wir diesen begriffen hatten, lernten wir auch schnell noch, wie man Kurven zu fahren hat. – Berg- und Talski belasten usw..
Danach bekamen wir den großen Schrecken. Denn unsere Skilehrerin fuhr mit uns zum ersten Mal den Lift hoch, um nachher in langsamer Fahrt die Anfängerpiste zu bezwingen. Nach etwa vier Stunden war dann auch schon der Kurs vorbei. Die Skilehrerin verabschiedete sich von uns. Sie meinte, dass viele andere Leute mehr Zeit bräuchten, um das zu können, was wir von ihr gelernt hätten. Sie meinte auch, dass es fast ein Wunder sei, wie schnell wir lernten.
Wir warteten dann für eine kurze Zeit am Lifteingang, denn Herr Strauß wollte mit uns den restlichen Tag weiter üben. Von ihm lernten wir Dinge wie Bremsen und nach einem Sturz wieder aufzustehen. Am nächsten Tag fuhren manche von uns dann schon alleine den Berg runter. So vergingen die Tage. Am vorletzten Tag nahmen Frau Rehfeld und Herr Welzmüller uns Anfänger, die schon etwas drauf hatten, mit auf die Fortgeschrittenen-Piste. Ich muss sagen, dass ich schon großen Respekt vor dem steilen Abhang hatte.
Deshalb verkrampfte ich mich auch und fiel konsequenterweise dann auch öfters auf den Boden. Es hat aber trotzdem viel Spass gemacht. Am selben Abend noch gingen wir alle auf eine Hütte zum Abendessen und besuchten danach noch eine Après-Skiparty. Den Berg zur Hütte fuhren wir mit einem Schneetaxi. Der Tag war echt grandios.
Wie im Flug verging auch dieser Tag. Somit hatten wir nur noch einen halben Tag zum Skifahren. Denn am Vormittag stopften wir wieder alle Taschen und Ski in die Autos. Nachdem die Stunde der Abfahrt schlug, betraten wir bedrückt die Busse. Denn jeder hätte gern mindestens noch eine Woche drangehängt. Aber es sollte nicht so sein. Also brachen wir wieder Richtung Herzogsägmühle auf. Daheim angekommen, packten wir alle Taschen und Koffer aus den Bussen. Wir trafen uns danach noch alle zum gemeinsamen Abendessen, ehe sich dann unsere Wege trennten.
Es war eine echt „geile“ Woche ! Voll von Sonnenschein und guter Laune. Danken möchte ich allen, die uns diese Reise ermöglicht haben. Nicht zuletzt möchte ich mich bei unseren Betreuern, Frau Rehfeld, Herr Strauß und Herr Welzmüller bedanken, die sich jeden Tag super um uns gekümmert haben.
Euer David (Haus 16)
[für die WISN, Herzogsägmühle, 2005 - zurück zum Inhaltsverzeichnis]
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Am 15. Juni 2004 fuhren wir mit Bus von Irmgard und Edith bei besten Reisewetter nach Prien am Chiemsee. Sechs Besucher nahmen bei unseren Ausflug teil. Per Schiff ging es dann zur Insel Herrenchiemsee. Nach einem Fußweg von 20 Minuten erreichten wir das letztgebaute Schloß von König Ludwig II., einem Nachbau von Schloß Versailles in Frankreich. Wir machten eine hoch interessante Führung durch die zwanzig Räume mit und sahen dabei auch den berühmten Spiegelsaal. Fünfzig Räume sind und bleiben seit der Erbauung 1878 in unfertigem Zustand. Nach der Führung hielten wir auf der Terrasse des Restaurants Mittagspause. Anschließend brachte uns das Schiff wieder nach Prien zurück, wo wir mit dem Bus die Heimfahrt antraten.
Das war ein sehr schöner gemeinsamer Ausflug, und das Wetter spielte auch gut mit.
Hans-Jürgen, Clubhauszeitung Oase PZ Ausgabe 01/2004
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Ermi:
Koffer kaputt, Flug zu ruhig – keine Loopings,
keine Notlandung – nix!
Petra:
Rotwein in Strömen, wollte Teppich kaufen, aber bloß einen fliegenden.
Gerda:
Sonnenbrand vom Feinsten, Schmuck zu
teuer – leider!
Schals, Tücher, Tücher, Schals.
Ringelsocken für alle, weils in Kappadokien sooo kalt war.
Claudia:
mußte sich am Flughafen beim Einchecken ausziehen (nur die Schuhe!), wir wissen bis heute nicht, was sie schmuggeln wollte!
Inge:
ihre Jacke wollte unbedingt in Alanya bleiben – traurig!
Hedi
egal ob kaltes oder warmes Wasser, sie schwimmt und schwimmt und schwimmt.
Ursula
hat ihre Prüfung als Bergziege bei der Besichtigung der Höhlenbauten bei Konja
mit Bravour bestanden – Kompliment!
Gerda, Clubhauszeitung Oase WM Ausgabe 16/2004
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Ausflüge:
Dienstag nachmittags unternehmen wir alle 14 Tage bei schönen Wetter einen Ausflug mit dem Kleinbus.
So besichtigten wir das Kloster Schlehdorf und kehrten anschließend beim „Fischerwirt“ ein.
Ein anders Mal machten wir in Uffing eine Wanderung am Staffelsee entlang.
Zum Minigolf spielen fuhren wir nach Murnau „Ludwigshöhe" und wir hatten viel Spass dabei.
Leider bei Regen, aber trotzdem lustig, war eine Dampferrundfahrt am Starnberger See von Tutzing aus.
Schönes Wetter hatten wir bei unserer Schiffsrundfahrt am Staffelsee, mit Einkehr im Biergarten „Hotel Alpenblick“ in Uffing.
Unser Tagesausflug führte nach Kloster Weltenburg, wo wir eine Führung hatten. Nach dem Mittagsgebet mit den Benediktinern in der prächtigen Asam-Barockkirche und dem Mittagessen in der „Klosterschenke“, ging es mit dem Schiff durch den berühmten Donaudurchbruch nach Kelheim weiter. Am Abend kamen wir, müde von diesem schönen Ausflug, wohlbehalten wieder nach Hause.
Wir fuhren am Dienstagnachmittag in die Herzogsägmühle bei Peiting. Zuerst zeigte uns Frau Bromberger den neuen Film, bevor sie uns durch die Einrichtungen führte. Nachdem wir in der Wühlkiste eingekauft hatten, erholten wir uns in der Cafeteria.
An einem herrlichen Herbsttag lockte uns der Alpenzoo in Innsbruck mit seinen mehr als 2000 Tieren von 150 Arten aus dem gesamten Alpenraum. Er ist der höchstgelegene Zoo Europas (727 m).
Von dem Überschuss in unserer Essens-Kasse gönnten wir uns eine Brotzeit im Biergarten „Klosterbräu“ in Benediktbeuern.
Zum Grillpicknick mit Lagerfeuer fuhren wir an einem lauen Sommerabend zum Grillplatz an der Ach bei Huglfing.
Einmal hörten wir uns das Kurkonzert in Bad Tölz an, und einige Wochen später besichtigten wir das Pferdegestüt Schwaiganger.
(Oase Penzberg)
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Nach mehrmaliger Terminverschiebung haben wir uns dann endlich am 14. April 2003 mit Herrn Keck auf den Weg gemacht. Dem traumhaften Sommerwetter und den Osterferien hatten wir es vermutlich zu verdanken, daß wir in unmittelbarer Nähe sofort einen Parkplatz fanden.
Die Pinakothek der Moderne bildet zusammen mit der Alten Pinakothek und der Neuen Pinakothek einen einmaligen Museumskomplex. Vier bedeutende Museen aus den Gebieten Kunst, Graphik, Architektur und Design aus dem 20. und 21. Jahrhundert sind hier unter einem Dach vereint. Die kühle, unpersönliche Architektur mit lichtgrauen Betonwänden und grauen Granitböden und Glas, mit der unglaublichen Größe und Weite im Eingangsbereich ist schon beeindruckend.
Im Erdgeschoß präsentiert die TU München ihr Architektur-Museum mit wechselnden Ausstellungen, ebenso die Staatliche Graphische Sammlung mit Studiensaal. Im 1. Stock West wird die Klassische Moderne bis 1960, Im 1. Stock Ost die Kunst der Gegenwart ab 1960 und im Untergeschoss wird Design vorgestellt. Im 2. Stock befindet sich die Skulpturen-Galerie.
Ich habe mich für die Ausstellung Design entschieden. Sachlich wurde Design-Visionen 1900-2002, Fahrzeug-Design, Computer-Kultur, und eine internationale Design-Sammlung von 1900 bis 2002, über Jugendstil, Deutscher Werkbund mit Richard Riemerschmid und Henry van der Velde, Bauhaus und Art Deco, nach dem 2. Weltkrieg, die 60er und 70er Jahr und von der Postmoderne zur Gegenwart präsentiert.
Am meisten beeindruckte mich eine Sammlung von Sitzmöbeln der Firma Thonet aus Wien, die bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts bestand, sich in zwei Jahrhunderten von der Herstellung von Unikaten bis zur Massenherstellung entwickelte. Die zierlichen Bugholzmöbel wurden in der ganzen Welt vertrieben, trotz der Stilveränderungen über diesen Zeitraum hat sich zeitloses Aussehen kaum verändert. Vom vergoldeten Stühlchen aus einem Schloß bis zum Bürgermöbel, Kaffeehaus-Stuhl und Kindermöbel, Wintergarten usw. Heute sind diese Bugholzmöbel begehrte Sammlerstücke.
Nach drei Stunden hatte sich jeder sattgesehen und bevor wir uns auf den Heimweg machte
haben wir uns in einen typischen Schwabinger Straßencafe gemütlich zusammengesetzt. Fazit: Sich an schönen Dingen freuen macht der Seele Mut, wir sollten uns ein bisschen mehr der Kunst und Kultur widmen.
Clubhauszeitung Rendezvous Ausgabe 02/2003
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Nachdem wir Männer in der Oase häufig in der Unterzahl waren, kam uns die Idee, einen Männerstammtisch zu gründen.
Am 28. Juni war es dann so weit. Wir trafen uns bei schönstem Wetter im Lokal Seeblick in Uffing. Kaffee und Kuchen schmeckten gut, und der Ausblick auf den Staffelsee war sehr schön.
Anfang August trafen wir uns zum Stammtisch in Polling. Zunächst besichtigten wir die Pollinger Kirche von innen und außen und machten uns mit der Geschichte des Pollinger Klosters vertraut. Dann setzten wir uns zu einer gemütlichen Brotzeit zusammen.
Im Urtaler Hof ging es schon sehr bayrisch zu. Wir trafen uns zum Karten spielen und ließen es uns nicht nehmen, ohne weibliche Begleitung einen ausgelassenen Abend zu verbringen.
Inzwischen ist der Stammtisch Tradition, und wir Männer möchten nicht auf ihn verzichten.
Egbert, Clubhauszeitung Oase PZ Ausgabe 01/2004
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