Waren das damals doch noch Zeiten! Man ging ins Internet und surfte wohin man wollte, ohne sich dabei vor einer Bedrohung fürchten zu müssen. Einige Zeit ging das auch ganz gut so, deshalb war es damals noch nicht so wichtig sich selber, seinen Computer und seine Privatsphäre zu schützen.
Seit aber die Computerwelle so richtig boomt, traut man sich schon fast nicht mal mehr mit dem entsprechenden Schutz ausgestattet ins Internet. Eine gute Grundausrüstung zum persönlichen Schutz im Internet sollte das folgende enthalten:
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Das neueste SP (Service Pack) für das Betriebssystem
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Einen guten Virenscanner der auf dem aktuellen Stand ist (Updates)
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Eine gute Firewall
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Vorsicht im Umgang mit aktiven Inhalten auf Webseiten (ActiveX, JavaScript, Java)
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Vorsicht im Umgang mit Passwörtern und Zugangsdaten!
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E-Mails sollten nur im Text-Format oder im RTF (Rich Text Format) gesendet und empfangen werden, da in HTML-Mails bösartiger Code versteckt sein kann.
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Nach Möglichkeit nur sichere und seriöse Seiten im Internet aufrufen.
Wie Sie nun dabei im einzelnen Vorgehen sollen und können, sollen ihnen die folgenden Seiten im Internet zeigen:
Schutz vor Pishing
Beim Phishing sollen Sie dazu gebracht werden, vertrauliche Bank- oder Kreditkartendaten (PIN, TAN oder andere Passworte) an Betrüger zu übermitteln - ein Trick, der offensichtlich in vielen Fällen funktioniert. Wie sie sich davor schützen können erklärt ihnen die Seite Computerbetrug.de umfassend. Sollten Sie eines Tages trotz aller Sicherheitsvorkehrungen doch zum Opfer eines Daten-Fischers geworden sein, bleibt Ihnen nur noch schnelle Reaktion. Wie sie dabei vorgehen sollten wird hier auch sehr schön erklärt.
www.computerbetrug.de
Oben haben sie gelesen, daß Sie, wenn sie ein E-Mail-Programm benutzen, E-Mails nur im Text-Format oder im Rich-Text-Format senden und empfangen sollten. Die Begründung dafür ist, daß in HTML-Mails bösartiger Code versteckt sein kann. Wer wissen will, wie intelligent E-Mail-Viren heute sind, der kann sich die vier Artikel bei Heise Security durchlesen. Sie sind nicht nur echt witzig geschrieben, sondern auch echt interessant.
www.heise.de/security/artikel/59611
Ämter
An erster Stelle steht hier das Bundesamt für Sicherheit im Internet. Mit seinem Angebot wendet sich das BSI an die Nutzer und Hersteller von Informationstechnik. Das sind in erster Linie die öffentlichen Verwaltungen in Bund, Ländern und Kommunen - aber auch Unternehmen und Privatanwender. Als nationale Sicherheitsbehörde ist es das Ziel des BSI, die IT-Sicherheit in Deutschland voran zu bringen - damit alle die Chancen der Informationsgesellschaft voll nutzen können.
www.bsi.de
Im Internet surfen ist wie Autofahren – reinsetzen und starten. Doch halt: Auch auf der Datenautobahn besteht Unfallgefahr! Um einen Zusammenstoß mit Würmern, Viren oder anderen Störenfrieden zu vermeiden, sollten Sie Ihren Computer schützen. Wie, das erfahren Sie auf der Internetseite des BSI für Bürger.
www.bsi-fuer-buerger.de
Auf diesen Seiten können Sie sich ausführlich über "Deutschland sicher im Netz" informieren. Der aus einer Initiative entstandene Verein steht seit Juni 2007 unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums des Innern und setzt sich aus 13 Unternehmen, Verbänden sowie gemeinnützigen Organisationen zusammen. Der Verein "Deutschland sicher im Netz" hat das Ziel, bei Verbrauchern und in Unternehmen ein Bewusstsein für einen sicheren Umgang mit Internet und IT zu fördern, sowie einen praktischen und messbaren Beitrag für mehr IT-Sicherheit zu leisten.
www.sicher-im-netz.de
Programme und Updates
Dass Updates für Programme und Betriebssysteme wichtig sind, wird wohl keiner der sich mit dem Thema Sicherheit im Internet befasst hat abstreiten. Doch wo bekommt man diese Updates her? Für alle Programme und Betriebssysteme, die von Microsoft stammen, bekommen sie die Updates von Microsoft. Diese Updates sind in der Regel kostenlos hier erhältlich. Sie brauchen diese Updates hier nur herunter zu laden und danach auf ihrem PC zu installieren. Das geht normalerweise automatisch, sobald sie eines oder mehrere Updates für ihren Computer hier herunterlasden. Hier bekommen sie die neuesten und aktuellsten Updates für alle Microsoft Produkte.
www.update.microsoft.com
Hier bekommen sie als Privatanwender ein kostenloses Antivirenprogramm, das Sie, wenn sie einen Internetanschluss besitzen online aktualisieren können (ebenfalls kostenlos). Antivir ist eine relativ leicht zu bedienende und doch ziemlich umfassenden Schutz bietende Antivirensoftware, so dass sie gerade für Anfänger zu empfehlen ist.
www.free-av.de
Hier bekommen sie als Privatanwender oder als gemeinnützige Organisation die Firewall ZoneAlarm kostenlos zum Download angeboten. ZoneAlarm ist eine relativ leicht zu bedienende und doch ziemlich umfassenden Schutz bietende Firewall, so dass sie gerade für Anfänger zu empfehlen ist.
www.zonealarm.com
Für Kinder und Jugendliche
Die FSM (Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Dienstanbieter) hat in Kooperation mit dem Deutschen Kinderhilfswerk und MSN (Microsoft Network) Deutschland ein Aufklärungs-Internetportal für Kinder erstellt, das unter www.internauten.de erreichbar ist. Auch Eltern und Pädagogen finden auf der Website wichtige Hinweise, worauf sie bei der Internetnutzung von Kindern und Jugendlichen achten sollten. Zudem steht eine Vielzahl an Materialien zum Download zur Verfügung. Das Portal wurde im Rahmen der Initiative "Deutschland sicher im Netz" ins Leben gerufen.
www.internauten.de
Schon früh werden Kinder mit den verschiedenen Medien konfrontiert. Für einen kompetenten Umgang mit diesen müssen sie konkret auf die Nutzung und die damit verbundenen Schwierigkeiten vorbereitet werden. Kinder müssen auf mögliche Gefahren in Chaträumen und auf Webseiten mit bedenklichem Inhalt, auf die Sie beim Surfen zufällig stoßen können, vorbereitet werden. Dabei will die Seite ProPK online helfen.
kids.polizei-beratung.de
klicksafe.de gibt den Anstoß für eine nationale Sensibilisierungskampagne zur Förderung der Medienverständnisses im Internet. Die Zielgruppen dieser Kampagne sind Kinder und Jugendliche, Eltern, Pädagogen, Multiplikatoren sowie Anbieter von Internetseiten, aber auch die breite Öffentlichkeit. Klicksafe.de informiert umfassend über Sicherheitsthemen im Internet und vernetzt als Plattform Initiativen und Akteure bundesweit. Besonders empfehlenswert ist der Werbespot "Wo lebst Du?" Dieser bewußt überzeichnete Spot, sollte eigentlich wieder alle "normalen Sinnesorgane" auf Empfang schalten, sofern dies nicht schon geschehen ist.
klicksafe.de
Andere informative Seiten
Die Seite netplanet versucht die Frage zu beantworten: "Wie funktioniert das Internet?" Bestimmt stellen Sie sich diese Fragen auch, wenn sie sich noch nicht so eingehend mit diesem Thema befasst haben. Besonders interessant sind hierbei natürlich die Artikel zum Thema Sicherheit im Internet, die alle schon hier angesprochenen Punkte beinhalten, aber auch noch einige, die bisher noch nicht angesprochen wurden. Aus diesem Grunde ist es vielleicht ganz nützlich, mal einen Blick auf diese Seiten zu werfen.
www.netplanet.org/sicherheit
Das Internet wird von Millionen Menschen benutzt. Warum sollten also gerade Sie bzw. Ihr Computer angegriffen werden? Die Antwort ist sehr einfach: Es geht Angreifern meistens gar nicht darum, eine bestimmte Person oder Firma gezielt zu treffen. Vielmehr geht es darum, in möglichst vielen Fällen möglichst leicht Beute zu machen. Diese und andere Fragen zum Thema IT-Sicherheit beantwortet ihnen die Seite Hessen IT - Sicher ins Netz.
www.hessen-it.de/sicher_ins_netz
Die richtige Browser-Konfiguration für alle Surfer gibt es nicht. Wer seinen Rechner nur zum Spielen benutzt und nebenher ein wenig im Internet surfen will, hat niedrigere Ansprüche an dessen Sicherheit als jemand, der darauf wichtige Firmenunterlagen speichert oder Online-Banking betreibt. Und wenn die persönliche Lieblings-Site nur mit Java funktioniert, muss der Surfer eben abwägen, ob er zugunsten der Sicherheit ganz darauf verzichten will, oder ob er das damit verbundene Risiko in Kauf nehmen will. Der c´t-Browser hilft ihnen dabei ihren Browser zu konfigurieren.
www.heise.de/security/dienste/browsercheck
Das Bürger-CERT ist ein Projekt des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Das Bürger-CERT informiert und warnt Bürger und kleine Unternehmen schnell und kompetent vor Viren, Würmern und anderen Sicherheitslücken – natürlich kostenfrei und absolut neutral. Was so alles passieren kann, zeigt das Buerger-Cert in vielen Artikeln und in seinem Archiv.
www.buerger-cert.de
Sehr gut und sehr informativ ist auch die Seite von Cidres-Security. Die Autoren dieser Seite haben sich zum Ziel gesetzt, das Thema IT-Sicherheit so darzubringen, daß es für alle verständlich ist. Hier werden alle Themen angesprochen, die zur Sicherheit im Internet relevant sind. Dabei ist dieses Portal alles andere als oberflächlich. Man sollte sich also Zeit nehmen, wenn man diese Seite besucht.
Cidres-Security.de
Abofallen im Internet
Wer beim Surfen nicht aufpasst, kann schnell Opfer eines Abzockers erden. Hier ist eine kurze Liste von schwarzen Schafen und von guten, alternativen Seiten dazu. Diese Liste ist natürlich nicht vollständig, sondern sie soll ihnen nur einen Einblick in die Machenschaften mancher Seitenbetreiber geben.
Vorsicht Abzocke |
Sichere Alternativen |
www.genealogie.de
Geboten wird hier eine Namens- und Ahnenforschung. Der Zugang kostet jedoch 60 Euro.
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www.verwandt.de
Erstellen Sie kostenlos einen Stammbaum und laden sie verwandte zum Mithelfen ein.
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Von wegen sparen: Die Anmeldung bei dieser Mitfahrzentrale verschlingt 227,60 Euro.
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Dieser Dienst vermittelt kostenlose Mitfahrgelegenheiten in Deutschland und Europa.
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Für die Nutzung des Routenplaners soll man ein Nutzungsentgeld von 59,95 Euro zahlen.
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Googles Routenplaner ist schnell, unkompliziert und vor allem kostenlos.
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Für das Anzeigen von Songtexten werden hier satte 59,95 Euro berechnet.
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Hier gibt es dagegen 450.000 Songtexte und Übersetzungen für lau.
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Software zum herunterladen - allerdings nur gegen eine Jahresgebühr von 96 Euro.
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Das ist der Downloadbereich von PCgo. Hier können sie alles kostenlos downloaden, was hier angeboten wird.
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Statt der erhofften Lehrstelle gibt es hier nur eine saftige Rechnung.
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Diese Seite vermittelt bundesweit Lehrstellen und Ausbildungsplätze.
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Die zahlreichen Kochrezepte schlagen hier mit 84 Euro jährlich schwer auf den Magen.
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Hier findet man viele Kochrezepte und ein übersichtliches Register. Bei lecker.de schmeckt es besser.
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Anstelle von günstigen Tankstellen bekommt man hier eine Rechnung über 90 Euro.
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Hier spüren sie die günstigsten Tankstellen in ihrer Nähe schnell auf.
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Diesen Intelligenztest zu nutzen ist nicht schlau, immerhin kostet er satte 70 Euro.
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Schlichte Aufmachung, dafür ist dieser Intelligenztest komplett kostenlos.
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96 Euro Gebühr für monatlich 111 SMS.
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Täglich bis zu fünf SMS gratis schreiben.
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Wenn Sie trotzdem einmal in solche eine Falle hineingeraten sollten, finden sie auf der Seite: www.computerbetrug.de schnelle und sichere Hilfe. Wer etwa als Erwachsener in solch eine Abofalle tappt, muss nicht zwangsläufig die rechnung bezahlen. Innerhalb der ersten zwei Wochen nach vertragsabchluss kann sich jeder auf sein Widerspuchsrecht berufen. Verbraucherverbände raten dazu, in jedem Fall Widerspruch einzulegen und nicht zu bezahlen. Auf der Internetseite der Verbraucherverbände werden entsprechende Musterbriefe zum herunterladen angeboten.
Quelle: PCgo Heft 6/2009 Artikel "Abofallen im internet"