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Interview mit Oliver Wölfle - Bauerntheater



SSP: Hallo Oliver Wölfle ! Nochmal eine Theatergruppe in Herzogsägmühle. Was ist das besondere am Bauerntheater ?

Oliver: Wir hatten in Herzogsägmühle noch nie ein „Bauerntheater“ im eigentlichen Sinne. Im Gegensatz zum Theater Tam-Tam ist Bauerntheater eher pure komödiantische Unterhaltung.

SSP: Oliver, Du hast den Text geschrieben und führst Regie. Du bist schon seit 30 Jahren irgendwie mit dem Theater verbunden. Fällt Dir das Schreiben leicht ? Brauchst Du Muse dazu ?

Oliver: Mit Fantasie kann jeder schreiben. Ich bin durch Direktor Knorr zum Schreiben gekommen, weil ich in seinem Stück die Beleuchtung gemacht habe. Auf die Frage wie man schreibt legte er mir die 3 Punkte Was – möchte ich für ein Stück schreiben -, Wer – soll darin vorkommen – und Wie – soll das Stück aufgebaut sein – ans Herz. Ich bin durch die Theatergruppe meiner Schule zum Theater gekommen. Wir spielten z. B. den „Heiligen Martin“ und Stücke von Johann Nepomuk Nestroy.
Die Leidenschaft für die Bauernbühne kam bei mir durchs Zuschauen. Für mein aktuelles Stück brauchte ich 3-4 Monate. Manchmal fliegen einem die Ideen zu und manchmal wartet man zwei, drei Wochen darauf.

SSP: Ein anderer Bereich beim Theater ist die Choreographie – was gehört alles zu diesem Bereich ?

Oliver: Die Choreographie umfasst die nicht gesprochenen Handlungen. Also die dargestellten Elemente, wie z. B. Bewegung, Gestik und  Mimik. Die Choreographie muß im Einklang mit dem gesprochenen Wort sein.

SSP: Kannst Du etwas über die Story des ersten Stücks sagen ?

Oliver: Das Stück spielt im Fuchstal. Ein junges Pärchen will heiraten und kommt zu Pfarrer Siebenschlau. Doch beim Bräutigam Herrn Vogelbauer fehlt die Geburtsurkunde. Die Haushälterin des Pfarrers, die den Namen des Bräutigams nebenher mitbekommt fällt daraufhin in Ohnmacht.
Wie das Stück weitergeht, dazu kommen Sie in die Deckerhalle – Uhrzeit und Datum wird noch bekanntgegeben. Das Bühnenbild wir von Latterbach 13 gestaltet. Frau Reinartz vom Telezentrum hat das Logo entworfen.

SSP: Was macht für Dich den Reiz des Theaterspielens und Stückeschreibens aus ?

Oliver: Die Leute zu unterhalten.

SSP: Hast Du Vorbilder in Punkto Theater ?

Oliver: Ja, den Komödienstadel, z. B. Beppo Brem, Hans Clarin und Gustl Bayrhammer.

SSP: Wollt ihr mit euren Stücken etwas vermitteln, oder sollen Sie hauptsächlich einfach unterhaltsam sein ?

Oliver: Sie sollen unterhaltsam sein und man soll Sorgen & Probleme mal außen vor lassen können. Wenn’s den Leuten gefällt freut uns das natürlich auch.

SSP: Wen hast Du denn schon für Rollen gewonnen – kannst Du ein paar Namen sagen ?

Oliver: Drei Leute kann ich nennen – einmal Hilde Lubos, Jutta Huber und Sascha Nuber.

SSP: Etwas privat noch – wo ist Dein Platz in Herzogsägmühle ?

Oliver: Ich arbeite nicht mehr im Telezentrum als Telefontante vom Dienst und bin jetzt Küchenbulle im Kapellenfeld.

Anmerkung von Oliver:
Wir brauchen noch dringend Mitspieler in den Altersklassen von 18 – 70 egal welchen Geschlechts.
Bitte melden bei Jutta Huber (Regieassistentin) unter Tel. 4423 oder bei Oliver Wölfle.

SSP: Danke für das Interview !



Interview mit EU-Freiwilligem Olcay Kumova


Olcay

Ssp: Hallo Olcay – in zwei Tagen fährst Du wieder zurück in die Türkei. Du warst 1 Jahr lang hier EU-Freiwilliger.

Wie bist Du auf Herzogsägmühle aufmerksam geworden ?

Olcay: Ich habe im Internet nach EU-Projekten geschaut und habe mich in Herzogsägmühle beworben.

Ssp: Wie alt bist Du ?

Olcay: Ich bin 25 Jahre jung.

Ssp: Treffen sich EU-Freiwillige auch untereinander in Deutschland ?

Olcay: Ja, wir hatten 2x Seminar in der Nähe von Bonn und in einem kleinen Dorf bei Hannover. Es gab viele EU-Freiwillige, die überall in Deutschland arbeiten und ich habe viele Freunde unter den EU-Freiwilligen gefunden und es war eine super Zeit mit ihnen.

Ssp: Was hast Du vor dem Freiwilligenjahr gemacht ?

Olcay: Ich habe in Antalya studiert im Bereich Wirtschaft und Verwaltung.

Ssp: Was waren Deine Hauptaufgaben in Herzogsägmühle ?

Olcay: Ich war zwei Tage in der Woche in der Schule und habe dort türkische, aber auch deutsche Schüler betreut. Drei Tage pro Woche war ich im Büro, bei der Organisation der Aktivitäten des Freizeitwerks.

Ssp: Welche Reisen hast Du miterlebt ?

Olcay: Ich war in Elba 15 Tage auf Trekkingtour, 3 Tage in Salzburg und in Griechenland 10 Tage. Die Reisen waren eine „super lustige“ und spannende Zeit für mich, besonders Elba.

Ssp: Was hast Du für Hobbies?

Olcay: Ich mache gerne Sport, höre Musik, schreibe Geschichten und lese gerne Bücher.

Ssp: Was für Filme und Musik magst Du ?

Olcay: Liebesfilme, Actionfilme, und manchmal Thriller. Musik: Türkische Popmusik. Deutsche Musik mag ich auch: Sido, Ich + Ich, Lena.

Ssp: Wie war es für Dich mit der deutschen Sprache ?

Olcay: Am Anfang war es sehr schwierig, aber es ging dann immer besser.

Ssp: Was hast Du jetzt in der Türkei vor ?

Olcay: Ich muß zum Militär gehen – das dauert 5 Monate. Dann versuche ich eine Arbeit zu finden in einer Bank.

Ssp: Welche deutschen Persönlichkeiten findest Du interessant ?

Olcay: Angela Merkel – sie sieht aus wie eine nette Oma, aber sie führt das Land gut. Stefan Raab – er ist ein sehr lustiger und erfolgreicher Mensch.

Ssp: Welche Unterschiede zwischen Deutschland und der Türkei sind Dir besonders aufgefallen ?

Olcay: Das Wetter: Deutschland ist sehr kalt. Die Mentalität der Leute ist ganz anders. In Deutschland muss man immer pünktlich sein und Disziplin und Regeln sind sehr wichtig. Ihr trinkt Bier, wir trinken Tee.

Ssp: Was möchtest Du noch gerne den Sägespäne-Lesern sagen ?

Olcay: Es war eine sehr gute Erfahrung in Herzogsägmühle zu leben und zu arbeiten. Ich möchte Allen danken für die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft. Ich verlasse Herzogsägmühle mit guten Erinnerungen. Vielleicht sehen wir uns wieder.
Auf wiedersehen an Herzogsägmühle und Deutschland. :-)

Ssp: Vielen Dank für das Interview.



Interview mit Christoph Schweiger



(ehemaliger Mitarbeiter der Tagesstätte Kuckucksnest in Schongau)

Sägespäne:     Wie lange warst Du hier bei uns im Kuckucksnest?

C. Schweiger:  Im Januar 1998, damals noch mit langen Haaren, startete ich hier im Ku-
                      ckucksnest und war somit über 12 Jahre hier.

Sägespäne:     Was hast Du davor für Stellen gehabt?

C. Schweiger:  Ursprünglich kam ich ja aus der Metallbranche und arbeitete in einem sechs-
                      Mann-starken Werkzeugbaubetrieb. Nach dem Zivildienst in der Arbeitstrainings-
                      maßnahme der Herzogsägmühler WfB entschloss ich mich, dass eine zweite
                      Berufsausbildung vielleicht ganz nützlich sein könnte und absolvierte dann eine
                      Arbeitserzieher-Schule in der Nähe von Ravensburg. Neben der Arbeit im Kuckucksnest
                      hatte ich noch einen Minijob beim Kreisjugendring und seit April 2004 arbeitete ich auch
                      noch im übergreifenden Dienst des Schöneckerhauses.

Sägespäne:    Welche Ausbildungen und Berufe hast Du?

C. Schweiger: Zunächst absolvierte ich eine Betriebsmechaniker- und anschließend die
                     Arbeitserzieherausbildung. Nach Übungsleiterausbildungen im Bereich Ski- Alpin und
                     Skitour setzte ich noch eine erlebnispädagogische Zusatzausbildung drauf.
                     Ausschlaggebend für meinen Wechsel war zuletzt die Vollzeitausbildung zum Fachwirt im
                     Sozialwesen.

Sägespäne:    Wo bist Du jetzt?

C. Schweiger: Jetzt bin ich im Werdenfelser Integrationsprojekt in Murnau. Dort versuchen wir,
                     Langzeitarbeitslose wieder für den ersten Arbeitsmarkt fit zu machen. Die Teilnehmer
                     kommen von Montag bis Freitag in das Projekt und werden bei produktionsnahen
                     Tätigkeiten von Arbeitsanleitern begleitet. Meine Hauptaufgaben sind die pädagogische
                     Betreuung der Teilnehmer, die Kontaktaufnahme mit potenziellen Firmen und das ganze
                     Berichtswesen in Verbindung mit dem Jobcenter Garmisch-Partenkirchen.

Sägespäne:    Wie bist Du zum Kuckucksnest gekommen?

C. Schweiger: Während des Anerkennungsjahrs zum Arbeitserzieher am Latterbach, „entdeckte“ mich
                     die damalige Leiterin des Kuckucksnests, Susanne Digel und warb mich ab.

Sägespäne:    Was kannst Du aus Deiner Zeit hier im Kuckucksnest mitnehmen?

C. Schweiger: Sehr, sehr viel menschliche Wärme. Viele, zumeist positive zwischenmenschliche
                     Begegnungen und daraus resultierende Beziehungen von denen ich hoffe, dass wir diese
                     auch nach meinem Dienstende noch erhalten können. Für mich war das Kuckucksnest
                     über weite Strecken mein zweites Zuhause und in den 12 Jahren hab ich hier soviel
                     erlebt, das würde ein ganzes Buch füllen.

Sägespäne:    Was war Dein eindrücklichstes Ereignis?

C. Schweiger: Im positiven Sinn gab es natürlich viele Ereignisse. Die herzliche Abschlussfeier war aber
                     sehr ergreifend.

Sägespäne:    Welche Musik hörst Du gerne?

C. Schweiger: Das ist bei mir sehr stimmungsabhängig und geht von klassischer Musik (Vivaldi...) bis
                     hin zu Trip Hop (Massive Attack, Portishead…) und endet irgendwo bei guter Crunch Musik
                     (Nirvana, Muse…). Mein Autoradio kennt aber nur die Frequenz 100,7 mit dem genialen
                     österreichischen Sender FM 4.

Sägespäne:    Was magst Du für Filme und Bücher?

C. Schweiger: Ich liebe englische Komödien mit schwarzem Humor (Mounty Pyton Filme…) und
                     sozialkritische deutsche Filme. Bei den Büchern mag ich es gerne etwas spannend und
                     mein Lieblingsbuch ist Illuminati von Dan Brown.

Sägespäne:    Wenn Du 3 Dinge auf eine einsame Insel mitnehmen dürftest, was wäre     Deine Wahl?

C. Schweiger: ein Radio mit eingestelltem FM 4 Sender
                     einen Ball zum kicken
                     eine „Wunschmaschine“

Sägespäne:    Wen würdest Du gerne einmal treffen?

C. Schweiger: Meine Kinder wenn sie so alt sind wie ich.

Sägespäne:    Was möchtest Du dem Kuckucksnest noch mitgeben?

C. Schweiger: Die Hauptsache ist, dass wir lächeln können über unser Leben, unsere Pflichten und
                     unsere Leiden.

[Sägespäne-Redakteure hier: Richard Meyer, Jörg Kuppler]



Interview mit Réka Balovics



SSp:   Hallo Réka ! Du bist EU-Freiwillige und kommst aus Ungarn.
          Wo kommst Du dort her ?

Réka: Aus einem Dorf an der Grenze zur Slowakei – Nord-Ost-Ungarn.

SSp:   Wie alt bist Du ?

Réka:  26.

SSp:   Wie bist Du auf Herzogsägmühle aufmerksam geworden ?

Réka:  Ich wollte Deutsch lernen. Ich habe vom EU-Freiwilligenjahr gehört.
          Dafür habe ich viele Bewerbungen geschrieben und habe in
          Herzogsägmühle einen Platz bekommen.

SSp:   Was hast Du vor dem Freiwilligenjahr gemacht ?

Réka: Ich habe Geografie studiert.

SSp:  Würdest Du die Entscheidung – hierher als EU-Freiwillige zu gehen – 
         nochmal so treffen ?        

Réka: Ja. Ich fühlte mich sehr gut, es war ein sehr schönes Jahr und ich würde
         es nocheinmal so machen.

SSp:  Was hast Du jetzt in Ungarn vor ?

Réka: Ich möchte eine Arbeit finden.

SSp:  Was hast Du für Hobbies ?

Réka: Sport, Fussball

SSp:  Hast Du einen Lieblingsfilm ?

Réka: Forrest Gump.

SSp:  Was für Musik hörst Du gerne ?

Réka: House, Elektro, Techno

SSp:  War es für Dich sehr schwer Deutsch zu lernen ?

Réka: Ja, sehr schwer.

SSp:  Wenn Du auf eine einsame Insel 3 Dinge mitnehmen könntest, was
         würdest Du wählen ?

Réka: einen Freund, einen Fussball – zwei sind genug

SSp:  Welchen Sportler würdest Du gerne einmal persönlich treffen ?

Réka: David Beckham

SSp:  Was hat Dir besonders gefallen hier in Herzogsägmühle ?

Réka: Klettern, Reisen, Radtour 2009 mit vielen netten Menschen

SSp:  Hast Du einen Abschlußgruß an die Sägespäneleser und
         Herzogsägmühle ?

Réka: Es war ein tolles Jahr und Dankeschön an Alle vom Freizeit- und
          Bildungswerk und Herzogsägmühle. Ich hoffe wir treffen uns wieder.

SSp:  Danke für das Interview !   (Sägespäne war hier: Jörg Kuppler)



Interview mit Roy Steinwandel - zum Internetauftritt Meylengeist


SSp:   Hallo Roy ! Du arbeitest in der Herzogsägmühler Hauptverwaltung im Einkauf. Du bist der Initiator von Meylengeist, einem Internetauftritt:
www.meylengeist.de.
Was hat es damit auf sich bzw. wie kam es dazu ?

Roy:   Da in meinem Bekanntenkreis viele neben Ihrem Hauptberuf künstlerisch tätig sind und nicht die Möglichkeit oder Initialkraft haben Ihre Kunstwerke der Öffentlichkeit zu präsentieren, wollte ich mit Meylengeist eine    Plattform im Internet schaffen, auf der sie ihre Bilder ausstellen können. Meylengeist wäre aber nicht ohne Hilfe von den Künstlern Michaela Koriller und Thomas Fergg entstanden, die zur Realisierung von Meylengeist sehr viel beigetragen haben.

SSp:   Gibt es eine „Botschaft“ von Meylengeist ?

Roy:   Ja, nämlich diese, dass auch Hobby-Künstler anspruchsvolle Kunst machen können.

SSp:   Würdest Du der Aussage „Psychisch Kranke sind kreativer als Gesunde“ zustimmen ?

Roy:   Nein, da würde ich nicht zustimmen. Ich persönlich mache da auch keinen Unterschied.

SSp:   Wer kann bei Meylengeist mitmachen ?

Roy:   Jeder der seine Bilder oder Kunstwerke der Öffentlichkeit zeigen möchte. Jedoch ist unsere Aufnahmekapazität auf max. 28 Künstler begrenzt, d. h. auch, dass wir nach eigenem Ermessen die entsprechenden Künstler auswählen .

SSp:   Hat die Seite viele Besucher ?

Roy:   Es schwankt monatlich immer zwischen 200 und 600 Besuchern. Wir freuen uns aber über jeden Neu-Anklicker! Also bitte weitersagen, wenn Ihr dieses Interview gelesen habt!

SSp:   Habt ihr Pläne für die Zukunft, oder steht die Seite jetzt erst mal so ?

Roy:   Es gibt schon Pläne,  - einige sind schon realisiert. Wir präsentieren einmal in 1-2 Monaten unter der Rubrik „Soundcheck“ ein Musikvideo von Newcomer-Bands aus unserem Bekanntenkreis. Ferner gibt es noch die Möglichkeit auf unserer Seite selbst entworfene Schriften downzuloaden, natürlich kostenlos unter der Rubrik „Free Fonts“. Die Schriften lassen sich ganz einfach installieren und danach z.B. in Word anwenden, indem man die Schriften aufruft (wie z.B. Arial) und die installierte auswählt.

SSp:
   Du bist der Webmaster der Seite ?! Ist das viel Arbeit ?

Roy:   Die Realisierung des Grundgerüsts unserer Website war anfangs schon viel Arbeit, aber jetzt wo alles steht ist es halb so wild. Mein Grundsatz für die Seite lautet: so einfach wie möglich und soviel wie nötig!
    
SSp:   Welche Deiner Mitstreiter magst Du uns nennen ?

Roy:   Michaela Koriller und Thomas Fergg

SSp:   Was für Arten von Kunst sind in Meylengeist zu sehen ?

Roy:   Abstrakte Kunst, Expressionismus, Photo-/Computerkunst, und andere.
Generell: zeitgenössische Kunst.

SSp:   Was wünscht ihr euch für die Zukunft von Meylengeist ?
    
Roy:   Wir wünschen uns neue interessante Künstler die „aus der Reihe fallen“ und, dass unser Bekanntheitsgrad wächst!

SSp:   Bleibt uns von der Sägespäneredaktion, euch alles Gute zu wünschen !
Danke für das Interview.

Roy:   Danke für Ihr Interesse!

(Sägespäne war hier: Jörg Kuppler)



Interview mit Herrn Seitz


vom Telezentrum der Herzogsägmühle

Vielleicht könnten Sie sich und Ihren beruflichen Werdegang kurz vorstellen

Ich bin Christian Seitz, bin 35 Jahre alt. Eigentlich komme ich aus einer anderen beruflichen Ecke. Ich war früher erst Industriekaufmann und war bei einem großen Stromversorger, bei dem ich eine EDV-Ausbildung gemacht habe. Dann war ich IT-Fachmann und habe irgendwann beschlossen, dass das nicht alles sein kann. So habe ich anschließend eine Ausbildung zum Heilpfleger gemacht. Nach der Ausbildung bin ich dann hier im Telezentrum gelandet. Momentan bin ich gerade dabei ein Weiterbildung zum Computermedienpädagogen zu machen.

Was beinhaltet Ihre Arbeit im Telezentrum?

Ich bin Arbeitsanleiter, d.h. ich habe mehrere Betätigungsfelder. Unter anderem Dokumentationen der verschiedenen Tätigkeitsfelder. Für die Herzogsägmühle stellen wir die Poster, Flyer, Visitenkarten der Mitarbeiter, Einladungskarte …per Großformatdruck oder Digitaldruck her. Außerdem digitalisieren wir Schallplatten, Dias, Videos und Fotos, machen Video- und Bildbearbeitungen. Diese Dienste können übrigens von jedem genutzt werden, einfach im Telezentrum melden!Ansonsten halte ich mit Kunden Kontakt, bringe Aufträge ins Haus, bzw. die Kunden kommen zu mir. Als Schnittstelle im Telezentrum verteile ich die Aufgaben an die Mitarbeitenden, für die ich auch Ansprechpartner bin. Die Arbeit bei uns ist also abhängig von den Aufträgen der Kunden.

Wie sehen die Arbeitsverträge aus und welche Arbeitsmöglichkeiten gibt es?

Im Telezentrum gibt es die Möglichkeit, bis zu 14,5 Stunden pro Woche zu arbeiten. Dann gibt es einen Urlaubsanspruch von 58 Std im Jahr. Wenn der Mitarbeiter das Gefühl hat, aus gesundheitlichen Gründen länger nicht mehr arbeiten zu können, ist auch ein Sonderurlaub von drei Monaten bis zu einem halben Jahr möglich. Alle halben Jahre werden Hilfepläne mit den Mitarbeitenden gemacht.Hier in der Herzogsägmühle hat man die Möglichkeit in verschiedenen Bereichen zu arbeiten, wie zum Beispiel in der BVB. Auch die Mitarbeit in der Hauswirtschaft mit Hausreinigung ist möglich, ebenso wie in der Wühlkiste, unserem kleinen Laden. Außerdem gibt es in der Herzogsägmühle und in Weilheim noch den I+S Pfaffenwinkel, die Dienstleistungen rund ums Haus und Garten anbieten, wie Entrümpelungen, Malerarbeiten und Hausreinigung.

Welche Voraussetzung müssen erfüllt sein, um einen I+S Arbeitsvertrag zu bekommen?

Jeder, der eine Erwerbsunfähigkeitsrente auf Grund einer psychischen Erkrankung erhält, kann sich bei uns bewerben.Danke, dass Sie sich die Zeit genommen haben.

Das Interview führte Susa

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Interview mit Gordon Sherwood



Sägespäne: Guten Tag Herr Sherwood !
Sie haben sicher in Ihrem Leben schon einige Interviews gegeben – vielen Dank, dass Sie sich auch für die „Sägespäne“, eine Herzogsägmühler Zeitschrift, Zeit nehmen !

 

Sägespäne: Sie haben die halbe Welt bereist – wo hat es Ihnen am besten gefallen ?

 

G. Sherwood: Das ist schwer zu sagen. Es kommt erstens darauf an zu welcher Jahreszeit man dort ist, was für Möglichkeiten zu Essen es gibt, was für Leute man trifft und in was für einer Stimmung man ist. In Istanbul habe ich mich wohlgefühlt – die Leute waren nett und das Essen gut, nur das Wetter war schlecht.

 

Sägespäne: Welche Sprachen sprechen Sie ?

 

G. Sherwood: Deutsch, Englisch. Bei Französisch, Spanisch und Portugiesisch geht es mit dem Lesen gut und sprechen kann ich es ein bisschen.
Im Libanon habe ich Arabisch studiert (69/70) und in Kenia Kisuaheli.

 

Sägespäne: Mit welchem Politiker, welcher Politikerin würden Sie gerne einmal reden und was würden Sie Ihn oder Sie fragen ?

 

G. Sherwood: Angelika Merkel – mit ihr eine Stunde über deutsche Geschichte und Musik reden.

 

Sägespäne: Wie sind Sie zu Ihrer Leidenschaft für die Musik gekommen ?

 

G. Sherwood: In meiner Kindheit durch meine ältere Schwester, die Klavier spielte und sonntags das Hören des Philharmonischen Orchesters von New York (Klassik) – das hat in mir eine Ehrfurcht vor bzw. eine Leidenschaft für die Musik geweckt.

 

Sägespäne: Gibt es ein bestimmtes musikalisches Werk, das Sie unbedingt noch schreiben wollen, eine Idee, die Sie unbedingt noch umsetzen wollen ?

 

G. Sherwood: Ein Werk mit Chor und Orchester mit meiner Fassung der Geschichte von Jesus – geprägt von der indischen Philosophie.

 

Sägespäne: Wer sind Ihre liebsten musikalischen Vorbilder und Werke ?

 

G. Sherwood: Das variiert mit der Zeit – ich habe Hochachtung vor Bach und seinen Zeitgenossen (wie Händel, Vivaldi, Scalatti) und einigen modernen Komponisten – wie z. B. Bartok und Legetti.

 

Sägespäne: Wie würden Sie Ihren eigenen Musikstil beschreiben ?

 

G. Sherwood: Kompromiss zwischen der klassischen Form des Jazz und asiatischer Musik.

Sägespäne: Wenn Sie die Möglichkeit hätten Ludwig van Beethoven eine Frage zu stellen – was würden Sie von ihm wissen wollen ?

 

G. Sherwood: Ich würde ihm sagen, dass er wahrscheinlich seine letzten Streichquartette weniger gut geschrieben hätte, wenn er noch hätte hören können.

 

Sägespäne: Sie sind mit vielen Philosophien und Religionen in Berührung gekommen – wie sind Sie damit zu Recht gekommen ?

 

G. Sherwood: Mein Ideal für einen religiösen Leiter ist der Dalai Lama.
Ein zentrales Motto ist für mich: „Tue niemals jemand Anderen etwas an, was Du nicht willst, dass man Dir tue.“

 

Sägespäne: Haben Sie andere Interessensgebiete als die Musik – welche ?

 

G. Sherwood: Literatur, Wissenschaft, Astronomie, Sprachwissenschaft

 

Sägespäne: Was gefällt Ihnen in der Literatur am besten ?

 

G. Sherwood: Shakespeare; Goethe und Heinrich Heine als Dichter, Henry Miller, Paul Thereaux und Hermann Hesse.

 

Sägespäne: Gibt es etwas, das Sie als Weltreisender Ihre Heimat nennen würden ?

 

G. Sherwood: Das ist fast unmöglich zu beantworten. Heimat bedeutet für mich ein Wohlgefühl und mit sympathischen Menschen zusammen sein.

 

Sägespäne: Haben Sie ein Motto, einen Leitsatz oder eine Richtschnur, die Ihnen im Leben hilft ?

 

G. Sherwood: Die buddhistische Weltanschauung.

 

Sägespäne: Haben Sie einen Lieblingswitz ?

 

G. Sherwood: Ich bin nicht so für Witze. Einige sind sehr klug. Humor ist eine gute Medizin.

 

Sägespäne: Lieber Herr Sherwood – vielen Dank, dass Sie sich Zeit genommen haben für unser Gespräch und alles Gute für Sie und Ihre Arbeit !

 



Interview mit Norbert Toth (EU-Freiwilliger)



WISN: Wo kommst Du her? Welche Sprachen sprichst Du?
Norbert: Ich komme aus der Slowakei in der von Ungarn bewohnten Region.
Ich spreche Ungarisch, Slowakisch, Deutsch und Englisch.

WISN: Wie hast Du erfahren, daß man ein europäisches Freiwilligenjahr
machen kann?
Norbert: Von meinem Freund. Dann habe ich im Internet nachgeschaut.

WISN: Wieviel Urlaub hat man in diesem Jahr?
Norbert: Ein Freiwilliger hat 24 Tage Urlaub pro Jahr.

WISN: Wo wohnt man als EU-Freiwilliger in Herzogsägmühle?
Norbert: In der Herberge in Einzelzimmern, mit gemeinsamer Küche, Bad und Toilette.

WISN: Was sind die Pflichten eines EU-Freiwilligen?
Norbert: Jeder EU-Freiwillige muß 2 Seminare absolvieren - am Anfang ca. der Hälfte des Freiwilligenjahres besucht man das 2. Seminar, das eine Woche dauert, und sich z. B. mit interkulturellem Austausch befaßt.

WISN: Was sind die Pflichten eins EU-Freiwilligen ?
Norbert: Jeder EU-Freiwillige muß 2 Seminare absolvieren - am Anfang ca. in der 6. Woche mit 2 Wochen Dauer das Einführungsseminar. Nach ca. der Hälfte des Freiwilligenjahres besucht man das 2. Seminar, das eine Woche dauert und sich z. B. mit interkulturellem Austausch befaßt.

WISN: Hat die Organisation von der EU aus gut funktioniert?
Norbert: Es hat alles gut funktioniert.

WISN: Wie alt bist Du und was sind deine Hobbies, dein Lieblingsessen, Lieblingsmusik und welche Kinofilme magst Du ?
Norbert: Ich bin 24 Jahre alt, (man kann bis zur Vollendung des 25.Lebensjahres EU-Freiwilliger werden).
Ich mache sehr viele Sportaktivitäten. Ich spiele Fußball, TT und klettere, u.v.m.
Ich esse gerne italienisch und mexikanisch.
Ich mag alle Sorten von Musik. Am liebsten höre ich Trance und Rock.
Ich gehe gerne ins Kino – vor allem mag ich Komödien, Adventure- und Fantasy-Filme. Zu meinen Lieblingsfilmen gehört „Die Matrix“ und die „Herr der Ringe“-Trilogie.

WISN: Welches Betätigungsfeld hat Dir am meisten Spaß gemacht ?
Norbert: Die Sport- und Freizeitaktivitäten und die ECDL-Lehrgänge im Telezentrum.

WISN: Was hast Du nach dem Freiwilligenjahr vor ?
Norbert: Ich fahre nach London und will dort arbeiten und Englisch lernen.

WISN: Ein Gruß an Herzogsägmühle ?
Norbert: Ich möchte mich bei allen MA und allen Herzogsägmühlern bedanken, die ich kenne für dieses schöne Jahr.

WISN: Alles Gute für Deinen weiteren Lebensweg !
Deine WISN-Redaktion
(hier: Jörg Kuppler)

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Interview mit der EU-Freiwilligen Bori (Borbala) Szentpetery aus Ungarn:



WISN: Grüß Gott Frau Szentpetery. Vielen Dank, daß Sie sich zu diesem Interview bereit erklärt haben!
Zunächst ein paar persönliche Fragen:

WISN: Wie lange sind Sie schon in Deutschland?
Frau Szentpetery: Ich bin in Deutschland seit fast 9 Monaten; ich bin Anfang März gekommen.

WISN: Wie gefällt Ihnen die Deutsche Mentalität und wie lebt es sich bei uns?
Frau Szentpetery: Ich glaube, daß ich die deutsche Mentalität nicht wirklich beurteilen kann. Ich wohne in Bayern, in Herzogsägmühle und finde, daß diese Welt ganz anders ist. Ich habe fast immer nette und freundliche Leute getroffen. Natürlich gab es ein paar Ausnahmen, aber die gibt es überall.

WISN: Wie sind Sie ausgebildet?
Frau Szentpetery: Ich habe zu Hause mein Studium beendet. Ich habe Public Administration gelernt.

WISN: Was hat Sie dazu bewogen das EU-Freiwilligenjahr zu machen?
Frau Szentpetery: Nach meinem Studium wollte ich mich in einer neuen und fremden Situation ausprobieren. Ich war auch neugierig, wie ich selbstständig leben kann.

WISN: Wie haben Sie von Herzogsägmühle erfahren?
Frau Szentpetery: Es gibt eine Datenbank für die Freiwilligen, wo sie einfach suchen können. In dieser Datenbank habe ich über Herzogsägmühle gelesen.

WISN: Wie lange arbeiten Sie schon in Herzogsägmühle?
Frau Szentpetery: Seit Anfang März.

WISN: Was ist ihr Aufgabengebiet in Herzogsägmühle?
Frau Szentpetery: Ich arbeite im EU-Projekt-Büro und im Freizeitbüro.

WISN: Wie gefällt Ihnen ihre Arbeit?
Frau Szentpetery: Ich finde meine Arbeit sehr interessant und abwechslungsreich, macht total Spaß.
   
WISN: Jetzt ein paar allgemeine Fragen:
Ist das Gesundheitssystem in Ungarn ähnlich organisiert wie in Deutschland?
Frau Szentpetery: Die Grundlagen des Gesundheitsystems sind ähnlich bei uns.

WISN: Wie sieht es in der ungarischen Psychiatrie aus?
Frau Szentpetery: Ich weiß nicht viel über die ungarische Psychiatrie. Ich glaube, daß viel daran hängt wie gut ein Institut finanziert ist. Im sozialen Bereich und im Gesundheitsbereich gibt es bei uns nicht so viel Geld.
Aber z.B. in Nohacs gibt es eine Psychiatrie, die ganz fortgeschritten ist, mit der Hilfe von Herzogsägmühle.
WISN: Wie lange gedenken Sie in Deutschland zu bleiben?
Frau Szentpetery: Nach meinem Freiwilligenjahr fahre ich nach Hause.

WISN: Was sind Ihre Hobbies, und was machen Sie in Ihrer Freizeit?
Frau Szentpetery: Ich gehe sehr gern wandern, ich lese gern, ich treibe regelmäßig Sport, und wenn ich Zeit habe, koche ich gerne.

WISN: Was gedenken Sie nach Ihrem EU-Freiwilligenjahr zu tun?
Frau Szentpetery: Ich möchte weiter studieren und gleichzeitig auch arbeiten.

WISN: Ich danke Ihnen für die Beantwortung dieser Fragen ! Viel Spaß und Erfolg bei Ihrem weiteren Lebensweg!

[dieses Interview führte Antje Okroi]

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Interview mit Wilfried Knorr



Herr Knorr, Sie sind seit Juli letzten Jahres Direktor von Herzogsägmühle.
Davor waren Sie Leiter der Jugendhilfe.

WISN:  Was war bei diesem Wechsel die größte Umstellung für Sie ?

H. Knorr: Die größte Umstellung war, daß ich jetzt mit viel mehr Personengruppen und dadurch viel mehr rechtlichen Grundlagen zu tun habe.

WISN: Was waren die Stationen auf Ihrem Lebensweg vor Herzogsägmühle ?

H. Knorr: Nach dem Abitur, das ich in Bonn gemacht habe, leistete ich Militärdienst und verpflichtete mich danach auf 12 Jahre und war vor Herzogsägmühle Kompaniechef in Kaufbeuren. Ab ersten Februar 1989 war ich in der Jugendhilfe Herzogsägmühle.

WISN: Was ist in Ihren Augen die größte Herausforderung für Herzogsägmühle in den kommenden Jahren ?

H. Knorr: Die größte Herausforderung für Herzogsägmühle wird sein, den fachlichen und baulichen Standard so zu erhalten, wie er ist.
[zum Stichwort Sozialabbau:] Die öffentliche Hand hat immer weniger Geld und verschlechtert die Rahmenbedingungen für freie Träger (wie Herzogsägmühle) – es steht nicht das „Ob“, sondern das „Wie“ der Hilfe in Frage.

WISN: Herzogsägmühle ist eine diakonische Einrichtung – was bedeutet für Sie „diakonisch“ ?

H. Knorr: Erstens: Wir kümmern uns um die Beziehung der Einzelnen zu sich, zu Anderen und zu Gott. D. h. Seelsorge ist pädagogischer Auftrag.
Zweitens: Ich muß diese Ebene in das Gespräch bringen mit und unter Mitarbeitern.

WISN: Was sind Ihre Hobbies ?

H. Knorr: Kabarett machen, Musik machen, Schach spielen.

WISN: Sie spielen in der MTC (Monday Therapy Connection) – wollten Sie mal Musiker werden ?

H. Knorr: Ne, das wollte ich nie, dafür war ich auch zu schlecht. Außer Motorradfahren und dem, worüber man nicht redet, gibt es nichts Schöneres als Musik.

WISN: Gibt es Momente, in denen Sie die Verantwortung Ihres Berufes gerne tauschen würden - gegen die geringere Verantwortung eines einfacheren Berufes ?

H. Knorr: Höchstens mal nachts um drei für fünf Minuten, wenn man nicht schlafen kann, aber sonst nicht. Verantwortung macht Spaß.

WISN: Wenn Sie für ein Jahr auf eine einsame Insel müßten und nur drei Dinge mitnehmen dürften, was wäre Ihre Wahl ?

H. Knorr: Gitarre, Laptop mit Internetanschluß, Sonnencreme.

WISN: Was essen und trinken Sie gerne ?

H. Knorr: Ich esse leidenschaftlich gerne gut. Ich finde Kapern grauenvoll. Sonst esse ich alles gerne. Ich trinke sehr gerne guten Wein und natürlich Kaffee.

WISN: Was ist Ihr Musikgeschmack ?

H. Knorr: Popmusik von den Beatles bis in die frühen Achtziger, Klassik und seit neuestem auch zunehmend Jazz. Ich mag handgemachte Musik und die Musik von der MTC.

WISN: Was sind Ihre Lieblingsbücher ?

H. Knorr: Ich bin ein leidenschaftlicher Leser. „Dr. Faustus“ von Thomas Mann, „Das Glasperlenspiel“ von Hesse, Buch von Stefan Heym „Ahasver“. Das ist nur eine Auswahl von dreien von einer Vielzahl, die ich sofort nennen könnte.

WISN: Wo würden Sie gerne noch mal hinreisen ?

H. Knorr: Kanada, Schottland sind meine erste Wahl. Fernostasien wäre auch interessant.

WISN: Gibt es einen Spruch, oder ein Motto, der Ihnen für Ihren Alltag und ihr Leben hilft und -wenn wir fragen dürfen -welcher ?

H. Knorr: Der Bibelvers „Fürchte Dich nicht, denn ich habe Dich erlöst, ich habe Dich bei Deinem Namen gerufen, Du bist mein.“ (Jesaja 43,1)

WISN: Haben Sie einen Lieblingswitz ?

H. Knorr: Viele natürlich, z. B. „Liegt das alte Paar im Bett. Sagt er zu ihr: Wärst Du eigentlich auch gerne mal ein Mann ? Sagt Sie: Nein, und Du ?“

WISN: Haben Sie noch etwas, das Sie den Leserinnen und Lesern der WISN mit auf den Weg geben wollen ?

H. Knorr: Alle Leserinnen und Leser der WISN schaffen diese Gemeinschaft, in der ich mich wohl fühle.

WISN: Wir bedanken uns für das Interview. Gute Zeit ! [WISN hier: Andi Stark, Jörg Kuppler]

[WISN 1/2005 - hier zurück zum Inhaltsverzeichnis]

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