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Vortrag von Jürgen Fliege vom 26.11.10
Nach der Begrüßung von Bürgermeister Herrn Gerbl und der verdi-Sprecherin kam gleich als Erstes ein Lob an die Herzogsägmühle, für die Solidarität und Menschlichkeit, die hier herrschen. Herr Knorr sagte, dass sein Gehalt im Verhältnis zum Krankenpfleger 4 zu 1 sei und nicht 40 zu 1, oder 400 zu 1 wie das bei der Deutschen Bank üblich sei. Außerdem sagte er, dass Spenden für die Kinderhilfe Oberland gesammelt würden. Es wird viel Geld benötigt, weil ein Platz für ein behindertes Kind 700.- € pro Monat kostet. Dann sprach Andreas Kohl (von der KAB – Katholischen Betriebsseelsorge) über den Menschen als Urheber und Ziel in der Arbeitswelt und das Leid der Menschen, die bei Hörbiger, Zarges (140 Menschen) und Getinge (190 Menschen) durch die Schließung ihren Arbeitsplatz verloren haben. Es geht um zu geringe Arbeitsgehälter und unmenschliche Arbeitsbedingungen. Immanuel Kant sagte: „Die menschliche Würde ist soviel wert, dass sie nicht mit Geld aufzuwiegen ist.“ Das Thema des Diskussionsabends war „Was ist der Mensch noch wert ?“ Herr Fliege nannte es auch „Was ist Arbeit noch wert ?“ 50 % der Angestellten sagten, die Arbeit ist nicht gut, sie quälen sich in die Arbeit. 30 % sagen, es ist erträglich und nur 20 % sagen, sie fühlen sich anerkannt und respektiert in der Arbeit. Bei ver.di, IG Metall und KGW und anderen wird viel privatisiert – der Mensch ist nicht mehr soviel wert. Jürgen Fliege, ist 1968 geboren, gelernter LKW- und Fernfahrer. Er fragte das Publikum: „Was stellen wir dem Markt nicht zur Verfügung ?“ Seine Antwort: „Das Recht. Die Politik auch nicht. Und den Bayerischen Wald.“ Er meinte das Wort „Tabu“ ist karibisch und bedeutet „heilig“. Tabu ist: die Schöpfung. Die Eltern sind bereit ihr Leben zu geben für ihre Kinder. Das hat etwas mit Nachhaltigkeit zu tun. Kinder werden organisiert von der Familie. Es gibt viele, die Herzogsägmühle gut finden, weil hier Kinder als heilig gelten. Statistisch gesehen ist Bayern mit 1,3 Kindern pro Familie Schlusslicht in der Europäischen Union. Herr Fliege tritt dafür ein, dass die Kinder in der Familie wieder heilig gesprochen werden. Familie ist in seinen Augen auch heilig. Nachhaltigkeit beschreibt er so, dass man von sich zwei Generationen nach vorn und 2 Generationen nach hinten betrachtet. Frage: Was sagen die Toten ? Die Toten sagen: „Es ist genug !“ Was sind die 7 Tugenden der Nächstenliebe ?
Tapferkeit Maßhalten Weisheit Mut Glaube Liebe Hoffnung
Erstens und Viertens lohnt sich nicht, dafür muss ich hart bezahlen. Aber das hält die Welt aufrecht. Er beschreibt es an dem Beispiel mit dem Totempfahl von den Indianern. Oben sind die Kinder, in der Mitte wir und unten die Großeltern – die in den Boden gehen, nur langsamer als die Menschen. Das bedeute die Würde der Eltern, nicht die Würde der Kinder. Man soll erst das Heilige, dann die Kinder würdigen. Herr Fliege sagte, Ihr müsst etwas für Heilig erklären. Z. B. die Würde des Alters. Bsp.: Eine Frau, deren Eltern und Großeltern Pflegefälle wurden und schlecht gepflegt wurden, will keine Kinder kriegen. Eine Frau, deren Eltern und Großeltern Pflegefälle wurden und gut gepflegt wurden, z. B. in einem guten Altenpflegeheim, will Kinder kriegen. […] Der Vater von G. W. Busch ist aus Mönchengladbach. Gotteserfahrung ist „Geduld“. Nach der Arche Noah hat Gott verzichtet für das Gute zu kämfen und gegen das Böse zu kämpfen. Jürgen Fliege wohnt am Starnberger See. „Wer geht da schon zu ver.di ?“, fragte er. Depressive schauen immer nach unten, weil sie nicht spüren, dass ihre Vorfahren ihnen Geborgenheit geben. Herr Knorr sprach an, dass er mit Familien zu tun hat, wo der Vater seine Kinder vergewaltigt. Die Kinder müssen sich abgrenzen von diesem Vater, um zu leben. Damit der Markt eine Zukunft hat, muss man mit den Kindern rechnen. Herr Knorr deutete auf die Wortmeldungen im Publikum. Herr Fliege meinte: „Du kannst keine Solidarität aufbauen, wenn Du keine eigenen Wurzeln hast.“ Die Schwester von Jürgen Fliege saß auch im Publikum. Jürgen Fliege hat außer ich noch vier Geschwister. Er und seine Schwester haben sich am Grab vom Vater versöhnt.. „Der Wert ist nicht Arbeit sondern Liebe in den Familien.‘“ „Glaube ist eine Form von Heimat !“ „Die Bayern glauben, dass sie im schönsten Land der Welt wohnen.“ „Im „kleinen Prinzen“ steht: „Glauben heißt Gelauben, heißt Gelieben.“ Vor dem Tod sagst Du: Ach hätte ich doch mehr geliebt, ach hätte ich mich doch mehr lieben lassen !“ „Gewerkschaft ist nicht nur Streiken !“ Am Schluss bekam Herr Fliege noch einige Nachfolgeaufträge. Ich fand man konnte gut annehmen, was er sagte und er kann gut auf Menschen eingehen. Über seinem Autogramm, was ich mir geben ließ, schrieb er: Take care ! (Beschütze Dich !)
Birgit Kühle
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Louis de Wohl heißt der Author zahlreicher historischer Romane, von dem ich in letzter Zeit viel gelesen habe. Er schreibt recht spannend und versteht es einen am Lesen zu halten.
Das erste Buch, das ich von ihm gelesen habe war ein Roman über Franz von Assisi. Sympathisch wird der Weg von Franz als Sohnes eines wohlhabenden Kaufmanns nachgezeichnet bis zum Bettelmönch, der seine Sache vor dem Pabst vertritt.
Mein zweiter Louis de Wohl - zu Weihnachten - war über den bekannten Kirchenvater Augustinus – sein Lebensweg wird mit seinen Irrungen und Wirrungen im Denken und auch sonst beschrieben.
Julian Philosopha Apostata (Julian der Abtrünnige) handelt von Kaiser Julian, der die Christianisierung des Römischen Reiches zumindest teilweise wieder rückgängig machte. Gegen Ende seines Lebens wird er aber im Roman zitiert mit „Jetzt hat der Galiläer doch gewonnen.“ oder sinngemäß (auf Jesus bezogen).
„König David“ ist die Lebensbeschreibung des zweiten Königs von Israel.
„Der Baum des Lebens“ ist die Geschichte der Heiligen Helena und ihres Sohnes Kaiser Constantin, der das Christentum im Römischen Reich zur Staatsreligion machte.
„Atilla“ – der Hunnenkönig wird mit einer Faszination beschrieben – sein Aufstieg und Fall.
„Der Zeuge Longinus“ ist der Roman über den römischen Hauptmann Longinus, der zur Zeit Jesu in Israel seinen Dienst versah (lt. Roman). Er ist dann der, der Jesus in die Seite stach und so bezeugte, dass Jesus wirklich tot war. Er wird auch Zeuge der Geschichte am Grab und einer derer, die sich als erste taufen lassen. Doch bis dahin ist es eine längere Geschichte, in der Longinus diesem Jesus zuerst ablehnend gegenübersteht.
Zum Geburtstag bekam ich „Licht über Aquino“ über den Dominikanermönch Thomas von Aquin. Der exzellente Denker und Dominikanermönch wird sympathisch geschildert.
Zweiter de Wohl zum Geburtstag war „Ein Mädchen aus Sienna“, in dem das Leben der Heiligen Katharina nacherzählt wird. Mit der Gabe eines Glaubens von entwaffnender Einfachheit und Schlichtheit besticht sie ihre Kritiker und ist sich aber bewusst, dass Sie keine Wunder tun kann – aber sie war ein Werkzeug, wodurch sie geschehen konnten.
Am Besten mal selber einen Louis de Wohl lesen !
Was mich etwas irritiert ist, dass er Astrologe war. Im Zweiten Weltkrieg war er im England im Bereich der Psychologischen Kriegsführung tätig und legte dort die Sterne gegen Nazi-Deutschland aus. (jku)
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Alex Voigts - True Love |
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Viele unserer Leser kennen die Pater Brown-Stories in Buchform oder als Verfilmung – ganz berühmt z. B. mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle als Pater Brown. Eine moderne Anlehnung daran sind die „Pfarrer Braun“-Sendungen mit Ottfried Fischer. Chesterton beschreibt sein Finden des christlichen Glauben so, indem er sich vergleicht mit einem Yacht-Inhaber, der in Südengland landet und sich als Entdecker einer neuen Südseeinsel wähnt. Dabei ist er nicht der Erste, der seinen Fuß auf dieses Land setzt, sondern der Letzte – aber für sich selbst hat er eine riesige Entdeckung gemacht. Im 2. Kapitel „The Maniac“ (Der Wahnsinnige/Irre) macht er einige interessante Feststellungen – von denen ich hier einige präsentieren möchte und von denen ich meine, dass sie zumindest teilweise auch etwas mit meiner eigenen Geschichte zu tun haben. „... Genau genommen, was tatsächlich Wahnsinn hervorbringt ist die Vernunft (im Sinne von Rationalität) ... Dichter werde nicht verrückt; doch Schachspieler werden es. Mathematiker werden verrückt, und Kassierer; doch schöpferische Künstler sehr selten ...“ „Dichtung ist gesund, weil sie leicht in das unendliche Meer fließt; die Vernunft versucht das unendliche Meer zu überbrücken und es so endlich zu machen. Das Ergebnis ist geistige Erschöpfung ...“ „Den Dichter verlangt es danach, seinen Kopf in den Himmel zu halten. Der Logiker versucht den Himmel in seinen Kopf zu bekommen. Und sein Kopf zerbricht daran.“
„Das Letzte, was man von einem Wahnsinningen nachsagen kann ist, dass seine Taten grundlos wären. ... Es ist der fröhliche Mensch, der grundlose Dinge tut; der Kranke ist nicht stark genug um sich dem Müßiggang hinzugeben. ...“ „ ... der Verrückte sieht allgemein gesehen zuviel Ursache in Allem. Der Verrückte würde eine verschwörerische Bedeutung in diese „grundlosen Dinge“ hineinlesen. ... Er würde denken, dass das Däumchen drehen ein Signal an einen Komplizen bedeutet. ... Wenn der Wahnsinnige für einen Moment achtlos (im Sinne von „sich-nichts-dabei-denken“) sein könnte würde er gesund werden. ...“ „Der Verrückte ist nicht der Mensch, der seinen Verstand verloren hat. Der Verrückte ist der Mensch, der Alles außer seinem Verstand verloren hat. Die Erklärung von etwas, die ein Wahnsinniger hat ist immer vollständig und oft auf rein verstandesmäßíge Weise zufriedenstellend. Oder - genau genommen – die verrückte Erklärungsweise ist, wenn nicht schlüssig, so doch unbeantwortbar. ... wenn ein Mensch z. B. sagt, dass Andere eine Verschwörung gegen ihn hätten, kann man das nicht bestreiten, außer dass man ihm sagt, dass all die Anderen leugnen sich gegen ihn verschworen zu haben – wobei das genau das ist, was Verschwörer tun würden. ... seine Erklärungsweise deckt die Tatsachen genauso wie die Ihrige ...“ „... sein [das des Wahnsinnigen] Denken bewegt sich in einem vollständigen, aber engen Kreis ... das untrüglichste Zeichen von Wahnsinn ist diese Kombination logischer Vollkommenheit und geistiger Engführung. Die Theorie des Wahnsinnigen erklärt eine große Anzahl von Dingen, doch sie erklärt sie nicht in umfassender Hinsicht. Ich meine, dass wir, wenn wir mit einem Geist zu tun haben, der dabei ist zu erkranken, sollten wir uns hauptsächlich darum bemühen, ihm weniger Argumente, als Luft zu geben, um ihn davon zu überzeugen, dass es da etwas Reineres und Kühleres gibt außer dem einen Alles erstickenden Argument. ...“ „... In diesen Fällen ist es nicht genug, dass der unglückliche Mann nach Wahrheit verlangt; ihm muss nach Gesundheit verlangen. Nichts kann ihn retten als ein blinder Hunger nach Normalität. ... Ein Mensch kann sich nicht aus seiner üblen geistigen Lage herausdenken, denn tatsächlich ist es das Organ des Denkens selbst, das krank geworden ist ... er kann nur durch Wille oder Glaube gerettet werden. ...“ Diese Zitate aus Chestertons „Orthodoxy“ (Orthodoxie) finde ich bedenkenswert. Vielleicht kannte Chesterton noch keine Psychopharmaka ... ich hoffe meine Übersetzungen kommen Chestertons Intentionen sehr nahe. (jku)
Eine Reise durch die Welt der Sprichwörter
Ich liebe Zitate und Sprichwörter. Manchmal glaube ich, man kann alleine durch das Studieren von Sprichwörtern zu Weisheit und tiefgreifenden Erkenntnissen gelangen.
... Wie so viele einsame Single-Männer landete ich schließlich eines Tages auf einer Kontaktanzeigen-Website, bei der man unter anderem ein Motto eingeben musste. Also las ich mir zunächst einmal durch, was die holde Weiblichkeit so an Mottos zu bieten hatte. Entsetzt musste ich feststellen, dass es sich hier in den meisten Fällen nur um eine langweilige, völlig uninspirierte Ansammlung von Nichts-sagenden-Platitüden handelte. Der am häufigsten vorkommende Spruch war: „Lebe jeden Tag so als wäre es Dein letzter“ Aha, also alles arbeitslose Frauen. Denn wer würde wohl am letzten Tag seines Lebens noch zur Arbeit gehen? Fast ebenso häufig kam folgendes vor: „Träume nicht Dein Leben, sondern lebe Deinen Traum.“ Gähn. Auch schon 100.000 Mal gehört.
Nach weiteren 0-8-15-Floskeln wie z.B. „Jeder Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag“ oder „Lächeln ist die eleganteste Art, einem Gegner die Zähne zu zeigen“ stieß ich auf: „Das blöde Programm lässt mich nicht weitermachen, wenn ich kein Motto eingebe!“ Hier handelt es sich zumindest um einen Fall von erfrischender Ehrlichkeit, der mich wieder etwas hoffen ließ.
Es ging weiter mit sensationellen Erkenntnissen wie „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“ oder „Man sieht nur mit dem Herzen gut“ nur kurz unterbrochen von ein paar amüsanten Einlagen wie „Frauen sind die einzigen Beutetiere, die ihre Jäger absichtlich anlocken“ oder „Ich bin einzig, aber nicht artig“. Aber was soll ich von einer Frau halten, deren Motto lautet „Wo ein Wille ist, ist auch ein Gebüsch“ ? Mit „Wer mich net lieb hat, kann mich mal gern haben“ ging es amüsant weiter, bis mit „Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich gerne hätten“ endlich etwas Tiefgründigkeit ins Spiel kam.
Und dann passierte es ... so ungefähr als ich die 35. Seite von Frauen zwischen 22 und 34 aus Bayern aufgerufen hatte, kam er: Der ultimative Mega-Knüller. Ein Zitat, dass mich schlichtweg umgehauen hat. Ein Meisterwerk. Es lautet: „Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.“ Poh, ey! Da sammle ich seit Jahren Zitate aus aller Herren Länder und es gibt tatsächlich noch solche mir entgangenen Schätze. Der Dame wurde auf jeden Fall meine volle Aufmerksamkeit zuteil und ich schrieb ihr in meiner Begeisterung gleich eine Mail. Dieser geniale Spruch erinnerte mich daran, dass ich vor einigen Jahren mal eine Kontaktanzeige in einer Zeitung geschaltet hatte, die mit dem Satz begann: „Anstatt den richtigen Partner zu suchen, sollte man sich besser darauf konzentrieren, der richtige Partner zu sein.“ Auf keine Anzeige, die ich jemals veröffentlichte, bekam ich mehr Reaktionen als auf diese. Nun, zugegebenermaßen, habe ich doch wieder mit dem Suchen angefangen, denn wäre ich sonst auf besagter Internet-Seite gelandet?
...Aber welches Motto sollte ich nun selbst eingeben? Eines, dass mir am besten entspricht, oder eines, mit dem ich die Frauen beeindrucken kann ? Am besten wäre natürlich eine Kombination aus beidem. Sehr hübsch finde ich zum Beispiel: „Nehmen Sie sich selbst nicht zu ernst. Und nehmen Sie es nicht zu ernst, dass Sie sich nicht zu ernst nehmen.“ Ich glaube schon, dass mir dieses Motto entspricht, aber könnte man (frau) mich dann nicht fälschlicherweise für einen lustigen, fröhlichen Party-Draufgänger halten? Dabei bin ich doch eher ein ruhiger, nachdenklicher Typ. Also besser nicht. ... Ich bin ja ein Mensch, der am liebsten so leben würde wie die Comic-Figur Gustav Gans, der an einem Angel-Wettbewerb ohne Angel teilgenommen hatte, mit den Worten: „Bei meinem Glück springen mir die Fische sicherlich von alleine ins Boot“ . Also die berühmte „durchs-Fenster-geflogen-kommende“ Traumfrau. Nachdem ich mir ein Märchenbuch gekauft hatte mit dem Thema „Märchen vom Glück“ , kam ich jedoch ins Grübeln. Im Vorwort hieß es sinngemäß: Zu keinem kommt das Glück, der die Hände in den Schoß legt - in allen Märchen ist es so, dass die Helden, die später glücklich werden, etwas riskieren und eine Reihe von Prüfungen absolvieren müssen. In den Worten von Aristoteles ausgedrückt: „Glück ist die Folge einer Tätigkeit“. Diesen Spruch brachte ich gleich zu Papier und hängte ihn an meine Zimmerwand. Außerdem hängt da noch: „Ich beklagte mich ständig darüber, dass ich keine Schuhe hatte, bis ich jemanden sah, der keine Füße hatte“ . Die arabische Variante lautet: „Wer humpelt, soll den besuchen, der sich ein Bein gebrochen hat.“ Dem steht jedoch gegenüber: „Alle Not kommt vom Vergleich“ . Ein Dilemma. Ich schlage folgenden aus China stammenden Kompromiss vor: „Vergleiche Dich mit dem Bessergestellten, und du bist unzufrieden; aber vergleiche dich mit den Schlechtergestellten, und du hast mehr als genug.“
Anfangs hatte ich ja die Behauptung aufgestellt, dass man alleine durch Sprichwörter zu tiefgreifenden Erkenntnissen kommen kann. Aber viele Sprichwörter haben auch einfach „nur“ eine enorme lebenspraktische Bedeutung. Hier ein paar Beispiele aus China: „Hastige Arbeit, doppelte Arbeit“ - „Willst du nicht betrogen werden, so frag nach dem Preis in drei Läden“ - „Wer fragt ist für fünf Minuten ein Narr; wer nicht fragt, bleibt ein Narr für immer“ – „Wer hat jemals darunter gelitten, dass er NICHT schlecht von anderen sprach?“ - „Die Götter können dem nicht helfen, der Gelegenheiten vorübergehen lässt“ – „Mach die glücklich, die nahe sind, und die weit entfernten werden kommen“ – „Zahlst du den Arzt nicht, der dich geheilt hat, so hüte dich davor, wieder krank zu werden“ – „Denk nicht an Deinen Ruf und Du kannst tun, wozu Du Lust hast“ – „Wer Angst hat, die Würfel zu schütteln, wird niemals eine Sechs würfeln“ – „Wer nicht lächeln kann, soll keinen Laden aufmachen“ - „Inmitten einer großen Freude soll man nichts versprechen, inmitten eines großen Ärgers keinen Brief verschicken“.
Braucht man im Angesichte solcher Sprichwörter noch irgendetwas anderes, um sein Leben meistern zu können und ein glücklicher Mensch zu werden ? Ein richtiges Zitat, zur richtigen Zeit erinnert und alle Bücher über Lebenshilfe oder Psycho-Therapien werden überflüssig! Hast Du Angst davor, eine Frau anzusprechen, dann denk an das jüdische Sprichwort: „Bist Du schüchtern, so wirst Du keine Kinder haben“ ; redest Du mit jemanden, der schlecht über einen anderen spricht, dann denk an „Wer mit Dir schwatzt, wird über Dich schwatzen“ oder an „Besser sinnvoll schweigen als dumm schwätzen“ oder an „Wer schwatzt, begreift nicht; wer begreift, schwatzt nicht.“ Und so lösen sich alle Probleme in nichts auf.
... Für welches Motto hatte ich mich denn nun entschieden? Nun, es lautet: „Wahre Freude ist die Freude am anderen.“ Ach, und das von einem Egozentriker wie mir!? Vielleicht entspricht es mir auch gar nicht, es lässt jedoch mein Herz höher schlagen, und ich spüre, dass ich da hinkommen will. Und zum Schluss noch einmal China: „Das Glück ist aus dem Wunsch nach dem Wohlergehen anderer entstanden, das Elend entstand, wenn man sich dem Eigennutz ergab.“
In diesem Sinne hoffe ich, Ihnen mit diesem Artikel ein bisschen Freude gemacht zu haben.
Dieter Häußinger, Februar 2008
P.S.: Ich habe die Hoffnung aufgegeben, eine Frau zu finden. Verantwortlich dafür sind die arabischen Sprichwörter: „Je mehr Du hoffst, desto mehr leidest Du.“ sowie „Seelenruhe bekommt man, wenn man aufhört zu hoffen.“
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Buchbesprechung Martin Luther King jr. „Kraft zum Lieben“
Betrachtungen und Reden des Friedensnobelpreisträgers
„Die Größe und Bedeutung von Martin Luther King Liegt wohl darin , dass er nicht nur ein harter und entschlossener Kämpfer war, sondern darüber hinaus ein Mensch, der selbst seine ärgsten Feinde liebte. Die in diesem Band gesammelten Predigten und Reden zeigen, aus welchen Quellen Martin Luther King seine Kraft schöpfte. Er geht in ihnen mehr von den Gesetzen aus, die sich in Gottes Lehre widerspiegeln., als von den Geschehnissen, die ihn zu einer großen Persönlichkeit werden ließen. Er spricht mit prophetischer Eindringlichkeit, und auch in gedruckter Form behalten seine Predigten die Schlichtheit und Überzeugungskraft eines Menschen, der sich von nichts niederdrücken ließ, und den sein Mut auch in der Verfolgung nie verließ. Christlicher Glaube und politischer Auftrag bildeten für Martin Luther King eine untrennbare Einheit. Ökumene war ihm als Vorstufe zur Brüderlichkeit aller Menschen selbstverständlich, und er glaubte leidenschaftlich daran, dass die Kirche auch die wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse mitgestalten muss, wenn sie das Evangelium Christi voll erfüllen will.“ (Klappentext des Buches)
In Buch geht es um Konflikte zwischen Schwarz und Weiss. Ich finde es sehr eindrucksvoll..
Julia Schmidt-Suma
Jeremia 29:11 Denn ich selbst weiss ja, welche Gedanken ich euch gegenüber habe, ist der Ausspruch Gottes, Gedanken des Friedens und nicht des Unglücks, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben.
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Ich stieß einmal in einer Buchhandlung auf ein Buch, bei dem mir das Wort „Shrewsbury“ auffiel. Da ich in diesem Örtchen in England nahe der Grenze zu Wales schon einmal übernachtet hatte, war eine innere Verbindung hergestellt.Die Autorin des Buchs heißt mit Künstlernamen Ellis Peters und ist 1913 in Shropshire in England geboren. Ihre Mittelalterkrimis spielen rund um die Abtei des Benediktinierklosters von Shrewsbury, oder auch mal etwas weiter weg. Der Detektiv ist der lebenserfahrene Mönch Bruder Cadfael, der bevor er ins Kloster ging schon etwas herumgekommen ist. Er ist eigentlich für den Kräutergarten der Abtei zuständig, doch kann er es nicht lassen dort nachzuspüren, wo ein Unrecht begangen oder ein Todesfall aufgetreten ist.In „Bruder Cadfael und das Geheimnis der schönen Toten“ wird z. B. die mysteriöse Geschichte einer Frau, deren Überreste beim Umpflügen eines Ackers gefunden wurden aufgeklärt. Ellis Peters versteht es Verwicklungen und menschliche Tragödien in Worte zu fassen. 21 Bruder-Cadfael-Romane sind erschienen und einige davon auch verfilmt.Wen es interessiert, der kann in der nächsten Buchhandlung sicher mehr über erhältliche Ausgaben erfahren – viel Spaß beim Selbstlesen !(jku)
An den Weihnachtsfeiertagen war es wieder soweit. Wie fast jedes Jahr wurde dem geplagten deutschen Fernsehzuschauer vom „Seifen-Oper-Katastrofenfilm-Sender-RTL“ wieder ein „Schmankerl“ der besonderen Art vorgesetzt, das wie ich ehrlich zugeben muss, aufwendig und in hoher technischer Perfektion serviert wurde.
Nicht nur zufällig(?) musste es auffallen, dass die dunklen, hässlichen wie so oft die Bösen waren, während die blonde, hübschadrette Herrenrasse „nämlich die Guten“ letztendlich doch wieder mal, wenn auch gerade noch, über das rohe „aggressiv , primitiv-brutale Halbmenschentum siegten.
Man wird mir den Vergleich zu einigen Propagandafilmen des 3.Reichs doch hoffentlich nicht übel nehmen und wenn man nachdenkt erkennen, dass die berüchtigten Hetzfilme der Nazis, bei Weitem nicht so hinterhältig und perfide waren, wie dieses Machwerk, das geeignet erscheint, zumindest unterschwellig all die niedrigen Brandstifterinstinkte im pseudo-intellektuellen deutschen Biedermann zu wecken.
Unwillkürlich musste ich bei einigen Szenen an Filme wie z.B. der Jud Süß, bzw. auch an den national-mortalen Erguss: „Der Kampf um Kollberg“ denken. Somit kommt man zu dem Schluß, dass diese Art der Hetze nicht etwa subtil, sondern (im Gegenteil direkt) an die latent rassistischen Synapsen der „westlich-nordischen Herrenmenschen-Gehirne andockt.
Auch ein Vergleiche mit den in nicht allzu langer Zeit zu erwartenden anstürmenden dunklen Horden der ausgehungert-leprösen Drittwelt, denen man sich mit allen erdenklichen Mitteln der waffentechnischen Errungenschaften erwehren muss, drängen sich hier unwillkürlich auf.
Diese Art von „Phantasy-Filmen" sind in der Tat nicht nur überflüssig, sondern im höchsten Maß dazu in vielerlei Hinsicht geeignet, Menschen, die nicht über eine gewisse Grundbildung verfügen, anstatt realer historischer Ereignisse, ein nur diffuses Gefühl von „edler grauer Vorzeit“ zu vermitteln. Immerhin gilt als nahezu erwiesen, dass eine Zeitschrift „Osara“, die sich mit demselben Genre befasste, mit einer der geistig kulturellen Wegbereiter für Adolf Hitlers blindwütig rassistischem Wüten war.
Deshalb mein Fazit für dieses Machwerk: Faschistoid-rassistischer Giftmüll der Sonderklasse. Ab in die Lava !
Konklavius
08.01.08
Sägespäne Ausgabe 1 Artikel im Forum diskutieren
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Darf´s ein bißchen MEHR sein?
Zwei Meister ihrer Klassen im gnadenlosen Showdown (Live-Bericht aus der Deckerhalle)
Herzogsägmühle (dpa) „Notebook-Kauf ist Vertrauenssache“ – so, oder so ähnlich wird es wahrscheinlich jeder formulieren, der daran denkt, sich ein Notebook anzuschaffen: Denn eine Investition von einem Betrag von sagen wir ´mal knapp 700,- Euro will gut überlegt sein... (sagt allein schon der common sense!) Aus aktuellem Anlaß wollen wir von den SÄGESPÄNEN (genauer gesagt unser Redaktionsmitglied jke) uns mit diesem Sachgebiet auseinandersetzen: Darf´s ein bißchen MEHR sein, mehr an Technik, mehr an guter Verarbeitung...? Oder zählt allein der „schnöde Mammon“? Diesen – und anderen Fragen – wollen wir in diesem Artikel auf den Grund gehen! Ein´s vorweg: Klare Sieger sind selten in diesem Metier – leider! So kann man nur sagen: „Augen auf beim Notebook-Kauf“!!
 So, nun wollen wir unsere Kontrahenten etwas näher beschreiben, bevor es zum gewohnt gnadenlosen Showdown kommt... In der einen Ecke sehen Sie... -das styyyyyyyyyyylische MACBOOK! In verführerischer white-Optik kann es den Wettkampf gar nicht erwarten, sein Intel(R) Core 2 Duo T5600 zittert schon vor gespannter Erregung! Und in der anderen, der Meister seiner Klassen, daaaaaaaaaaaaaaaaaaaas HP Compaq nx7300, zwar mit nur knappen 0,1 Ghz Geschwindigkeitsunterschied – aber mit dem kleineren Bruder, dem Celeron M, bestückt! Tja, manche werden nun sagen, „puuuuuuuuuh, Schiebung, Schiri, wir wissen, wo Dein Auto steht...!“ – kein Wunder, ist es doch fast schon eine Glaubensfrage „Mac-Notebook“ und „Dose“ zu vergleichen... – doch längst keine Geldfrage mehr: Gibt es doch diese „weiße Schönheit“ (=MacBook) schon für knappe 1.000,- Euro beim Apple-Händler Ihres Vertrauens! Zwar nicht gerade mit üppiger Ausstattung (nur 512 MB Standard-RAM, integrierte Grafik, Combo-Laufwerk), aber mit dem Kaufversprechen, das „einfach bessere“ Notebook zu besitzen. Das HP hingegen überzeugt v.a. durch den günstigeren Preis (mindestens 300,-Euro günstiger) und seine solide Verarbeitung (ist eben ein echter HP Compaq!). Doch nun in die Details: Der Kampf geht in die erste Runde, das APPLE-Notebook zunächst in klarem Vorteil (Core Duo, das einfach-bessere Betriebssystem), doch der HP Compaq schlägt zurück – „Wow!“, das war eine rechte, DAS tat weh (300,-Euro gespart) und nun die linke (laut einem begeisterten User „eines der besten Keyboards auf dem Markt“), und noch eine rechte (DVD-DL-Brenner), doch das MacBook kontert (schickes Combo mit Einzugstechnik, gnadenlos-geniale iLife-Programme mit dabei) – und der Kampf stockt: Beide sind von der Grafik her etwas „schwachbrüstig“ (da integriert), auch RAM ist etwas mager bestückt (bei beiden nur 512MB). Doch wieder ein heftiger Schlag vom HP Compaq: Es hat ein größeres Display (15,4“ vs. 13,3“ von Apple) – doch das Apple Display hat einfach ein besseres Bild! Letzte Runde: Anschlüsse!
Das nx7300 hat einen USB-Port mehr, aber nur eine Mini-FireWire-Buchse – das MacBook dagegen 2x USB + 1x FireWire (400) in Normalgröße! Leider aber nur eine Mini-Videobuchse (analog/digital). Und KEIN Modem!
Das nx7300 hingegen sowohl Modem, 10/100-Netwerk, Wireless-LAN – aber kein Bluetooth-Modul, das Apple´s Einstiegsklasse vorweisen kann. Dafür sucht man einen PC-Card-Slot beim Apple MacBook vergeblich. Doch die Domäne der Apple-Notebooks, die Akku-Laufzeit, beträgt über 4 Stunden – das HP Compaq kommt mit dem Standard-Akku im Normalfall auf knappe 3 Stunden... – tja, beide Kontrahenten stehen nun erschöpft in der Ecke, keiner konnte den anderen niederringen, wenn auch das HP Compaq nx7300 die Sympathien auf seiner Seite hat (günstigerer Preis): Das MacBook ist nun ´mal ein ECHTER Apple!  Entscheiden Sie nun selbst, liebes Publikum!!!
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HP Compaq nx7300
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Macbook |
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Das Comeback Ein schöner Film über den Boxer Jimmy und seine Familie. Jimmy - sehr sympathisch gespielt von Russel Crowe – muss seine Boxkarriere beenden, da er mehrmals verloren hatte. Er schlägt sich mit Gelegenheitsjobs durch und seine Familie lebt am Existenzminimum. Als er später wieder die Chance hat einen Kampf zu bestreiten gewinnt er unerwarteterweise und kommt so zu seinem Comeback ! Ein sehr bemerkenswerter gefühlvoller Mutmachfilm !
Nirgendwo in Afrika Die Familie Redlich mit den Eltern Walter und Jettel, sowie der Tochter Regina müssen während des Dritten Reichs emigrieren – es verschlägt sie nach Kenia. Regina findet Freunde, besonders einen Afrikaner, der Redlichs auf der Farm hilft. Als England im Krieg mit Deutschland ist wird Walter interniert. Das Ehepaar lebt sich im fremden Land ein Stück weit auseinander und als Walter die Möglichkeit bekommt nach dem Krieg wieder in Deutschland zu arbeiten ist nicht sicher, dass seine Frau und seine Tochter mit kommen möchten. Wie sie sich entscheiden und ob die Familie in die Brüche geht ? Soviel sei verraten – ich finde es ist ein Happy End.
ROCKY Ich hätte vor einiger Zeit wohl nicht gedacht, dass ich mich für Boxerfilme begeistern könnte. Habe derletzt im Fernsehen doch mal Rocky I gesehen und habe gespürt, dass der Film was hat. Die Story ist simpel und gerade – ob dass ein Stück weit auch den Reiz ausmacht ? Rocky trainiert hart, findet seine große Liebe, kämpft wie ein Bulle und kann einstecken wie ein Weltmeister – nach dem großen Kampf ruft er nach seiner Madame Adrian und er sagt ihr dass er sie liebt. In Rocky Teil zwei kommt es zur Revanche gegen den Boxchampion der knapp gegen Rocky nach Punkten gewonnen hatte. Rocky ist durch den Wind, weil seine Frau nicht will, dass er noch weiterkämpft und nicht hinter ihm steht. Als sie ihm Ihre Unterstützung zusagt kann er wieder voll Gas geben und gewinnt schließlich einen bis zuletzt spannenden Kampf.
Joe Strummer – The Future is unwritten Ein Dokumentationsfilm über Joe Strummer, den Frontman von der Punkband The Clash. Ein interessantes Lebensbild über den Leader von The Clash, der vom Hippie zum Punk und wieder zurück findet und auf seinem Lebensweg Höhen und Tiefen durchlebt.
Good-bye Bafana Ein Film über die Beziehung des Leibwächters von Nelson Mandela zu dem damals prominenten schwarzen Gefangenen in Südafrika. Gespielt von Joseph Fiennes (Luther) durchläuft der Leibwächter in der Beziehung zu Mandela einen Prozeß von Ablehnung und Skepsis bis zu letztlich Sympathie. Mandela’s Kampf und Weg im Gefängnis, der Beziehung auf Distanz zu seiner Frau und letztlich der Sieg über das weiße Apartheitsregime werden eine Stück weit nachgezeichnet. Der Leibwächter muss dann auch Ablehnung spüren, als seine Haltung zu Mandela freundlicher wird.
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"Blumenstrauß" - Antje Okroi - Aquarell |
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Jeder von uns eignet sich im Laufe seines Lebens ein bestimmtes Wissen an. Vieles von dem, was wir wissen oder zu wissen glauben, stammt aus den sogenannten Medien, also Bücher, Radio, Fernsehen und Zeitungen. Dies sind die Hauptquellen unseres Wissenserwerbs darüber, was so in der Welt vor sich geht. Doch wie können wir eigentlich sicher sein, dass das uns präsentierte Wissen der Wahrheit entspricht, oder dass die Ereignisse, die uns am Fernsehbildschirm präsentiert werden, wirklich passiert sind ?
Nehmen wir mal als Beispiel das Thema Ernährung. Was es zu diesem Thema an widersprüchlichen Informationen gibt, geht ja inzwischen gar nicht mehr auf die berühmte Kuhhaut. Ohne Übertreibung lässt sich sagen, dass es zu jedem Nahrungsmittel eine Studie darüber gibt, dass es gesund ist, und auch eine Studie, dass es schädlich ist. Kaum glaubt man etwas über dieses Thema zu wissen, schon wird es von den „allerneuesten Erkenntnissen“ wieder in Frage gestellt oder sogar gänzlich verworfen.
Oder nehmen wir mal das Thema „Aids“. Wenn man ein bisschen im Internet herumforscht, stößt man da auf einige interessante Alternativ-Theorien. So gibt es zum Beispiel einige Wissenschaftler, die behaupten, dass es überhaupt gar kein HI-Virus gibt. Eine andere Gruppe von Wissenschaftlern behauptet, dass es zwar ein HI-Virus gibt, dass es aber völlig harmlos ist. Und dann gibt es natürlich noch die offizielle, von den Medien und der Mehrzahl der Menschen akzeptiere „Aids-Theorie“. Aber welcher dieser Theorien ist wahr ? Jede Gruppe von Wissenschaftlern präsentiert zur Untermauerung ihrer Theorien immer eine stattliche Anzahl von Fakten, von denen wiederum einige von den anderen Gruppen angezweifelt oder bestritten werden. Wie können wir nun herausfinden oder erkennen, welche Theorien der Wahrheit entsprechen und welche nicht ? Eines ist ja schon mal klar: Nur weil die Mehrzahl von irgendwelchen „Autoritäts-Personen“ (Wissenschaftler, Ärzte etc.) irgendetwas behauptet, muss es noch längst nicht so sein. Es wäre an dieser Stelle müßig, über alle Irrtümer der Wissenschaft in den letzten hundert Jahren zu referieren. Doch was man sich immer vor Augen halten sollte: “Die Popularität einer Ansicht sagt nichts über Ihren Wahrheitsgehalt aus.“ Auf der Seite der Mehrheit zu stehen, schützt einen nur vor Anfeindungen, nicht aber vor Irrtümern. Die Wahrheit lautet, dass wir – die „Normalbürger“, die nicht in irgendwelchen Labors arbeiten – keine Chance haben, zu überprüfen, welche dieser sogenannten Fakten der Wahrheit entsprechen und welche nicht.
Im Nachrichten-Fernsehen werden uns ständig Bilder präsentiert, die mit bestimmten Worten des Nachrichten-Sprechers oder eines Reporters begleitet werden. Aufgrund dieser Kombination Bilder / Worte, die einen scheinbar logischen Zusammenhang ergeben, glauben wir das was wir da sehen dann auch und bilden uns eine Meinung zu diesem Thema. Doch wie können wir eigentlich sicher sein, dass es hier mit rechten Dingen zugeht ? Vielleicht sind die Bilder, die uns aus dem Irak präsentiert werden, in Wirklichkeit in Marokko oder in Ägypten aufgenommen worden. So wurden z.B. während des ersten Krieges Amerika-Irak Bilder von im Öl verendeten Vögeln gezeigt (die Iraker hatten angeblich Öl in den Persischen Golf geleitet). Diese Bilder stammten aber von einer vorher stattgefundenen Ölpest in der Nordsee. Zumindest behauptete das jemand in einer Medien-kritischen Sendung. Doch hier haben wir schon das nächste Problem: Auch Berichte darüber, dass bestimmte Informationen in den Medien falsch sind oder gefälscht wurden, stammen natürlich wiederum aus den Medien ! Vielleicht wurden ja auch einige von den scheinbaren Welt-Ereignissen in einer Art Spielfilm-Manier konstruiert. Diktaturen haben immer angebliche „Grenzzwischenfälle“ als Rechtfertigungen für ihre Eroberungspläne genommen – es gehört aber nicht viel Phantasie dazu, um zu ahnen, dass die meisten dieser Zwischenfälle selbst inszeniert waren. Ohne irgendwelchen Verschwörungs-Theorien anzuhängen, betrachte ich die Verlautbarungen der Amerikaner im Zusammenhang mit ihren kriegerischen Aktionen auch mit einer gewissen Skepsis. Auch hier gibt es z.B. wieder einige, die behaupten, dass die Entführung und Befreiung der Amerikanerin Jessica Lynch im zweiten Krieg Amerika-Irak eine geniale Propaganda-Aktion war, um ein Helden-Ideal zu konstruieren. Doch auch hier gilt wieder: Nichts genaues weiß man nicht. Ohnmächtig stehen wir der Informations-Flut gegenüber, und haben keine Chance, zu überprüfen, welche Berichte der Wahrheit entsprechen und welche nicht.
Doch genug lamentiert: Wie können wir nun einen Ausweg aus dieser unbefriedigenden Situation finden ? Ich für meinen Teil gehe hier folgenden Weg: Aus dem Dilemma heraus, dass man so gut wie nichts von dem, was einem an Wissen oder an Nachrichten vorgesetzt wird, überprüfen kann, habe ich mich dazu entschlossen, grundsätzlich keinen Informationen mehr Glauben zu schenken, sondern nur noch mir selbst und meinen eigenen Gefühlen zu vertrauen ! Wenn mir meine Gefühle mitteilen, wie sich etwas verhält, dann können von mir aus alle Wissenschaftler dieser Welt das Gegenteil behaupten, ich gehe dann eben davon aus, dass sich alle Wissenschaftler dieser Welt irren. Dieser Weg schützt einen vielleicht auch nicht vor Irrtümern – aber er macht frei ! Natürlich kann auch ich nicht existieren, ohne bestimmten Informationen glauben schenken zu müssen, doch das Entscheidende ist: Ich habe mich dann bewusst dazu entschlossen, diesen Informationen glauben zu schenken und sie nicht blind übernommen. Es kommt meiner Meinung nach in erster Linie auf das Reflexions-Bewußtsein an, also die Fähigkeit, sich selbst und seine eigenen Ansichten zu überprüfen und einzuräumen, dass immer auch die Möglichkeit eines Irrtums besteht.
Um noch einmal auf das Thema Ernährung zurückzukommen: Hier habe ich schon längst aufgegeben, nach objektiven „Wahrheiten“ zu suchen, sondern frage einfach meinen Körper, was dieser will. Oder spüre in mich hinein, und meistens kommt die Antwort in einer zwar subtilen, jedoch eindeutigen Form.
Manch einer mag einwenden: Seinen Gefühlen vertrauen ! So chaotisch und unlogisch wie diese meistens sind! In der Tat besteht jeder Mensch aus einem Sammelsurium von unterschiedlichen inneren Stimmen und Gefühlen, die von verschiedenen Ebenen her kommen. So gibt es z.B. die Stimmen der Angst, die sich manchmal raffiniert tarnen können. Aber ich behaupte: Es gibt eine höhere Instanz im Universum, die für jeden Menschen auf dieser Welt das beste will, und jeder Mensch, der bei Sinnen ist, kann sich mit dieser Instanz verbinden und hilfreiche Informationen über sich selbst und sein Leben bekommen. Um mit dieser „höheren Ebene“ in Kontakt zu kommen, ist nichts weiter notwendig, als den Wunsch zu äußern und darum zu bitten. Wenn die vorgetragenen Bitten nicht egoistisch sind und alle daran Beteiligten dadurch bereichert werden, gibt es für die „höheren Mächte“ meistens keinen Grund, unsere Bitten abzuschlagen. Leider ist an dieser Stelle nicht genug Platz, um erklären zu können, wie man die vielen unterschiedlichen Stimmen in sich selbst unterscheiden lernt. Doch wenn Sie das nächste Mal etwas von einer sogenannten Autoritäts-Person (z.B. von Ihrem Arzt) gesagt bekommen oder einen wissenschaftlichen Artikel lesen, dann spüren Sie doch einfach mal in sich hinein und fragen: „Ist das, was mir hier präsentiert wird, auch für mich stimmig?“ Es ist nämlich durchaus möglich, dass Sie selbst am besten wissen, was gut für Sie ist - . So schließe ich nun diesen Artikel ab mit der Hoffnung, dass Sie sich Ihr selbständiges und kritisches Denken immer bewahren. Es grüßt alle Suchenden ... Dieter Häußinger
Sägespäne Ausgabe 1
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20.4.07 - Porsche Arena - Stuttgart
Die Anfahrt war schon ein Erlebnis. Mein Bruder kam mit dem Motorrad von Nürnberg, und wir beide fuhren von Schongau über Marktoberdorf - Kaufbeuren - durch ein schönes Tal - von Mindelheim nach Krumbach in das grüne Stuttgart. Wir wurden freundlich aufgenommen. In einem Appartement kamen wir unter und konnten abends gut zu Fuß die Porsche Arena erreichen.
Das Konzert begann pünktlich um 19:30 Uhr in der ausverkauften Halle. Wie immer begann Bob Dylan das Konzert ohne Begrüßung! Ziemlich am Schluß stellte er die Band vor. Bobby hat abwechselnd Gitarre und Keyboard gespielt, und natürlich auch gesungen. Ich habe allerdings die Background-Sängerinnen, wie auf manchen früheren LPs, vermisst!
Einige Songs: - „It´s alright, Ma (I´m only bleeding)
- „It ain´t me Babe“
- „Masters of War“
Von den christlichen LPs „Slow Train coming“, „Saved“ und „Shot of Love“ hat er nichts gespielt.
Die Musiker waren alle Profis. Sie spielten fabelhaft. Am Schluß gab´s noch das am Besten gespielte Lied:
„All along the Watchtower“
Alle sechs Musiker verließen die Bühne im Gänsemarsch. Bekleidet waren alle Musiker in Schwarz mit dunklen Hüten – nur Bob hatte einen weißen Hut.
Es war ein schönes Konzert!
Schongau, 6.5.07, Richard Meyer
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Buchbesprechung
Sumaya Farhat-Naser ist eine Palästinenserin, welche einer arabisch-christlichen Familie entstammt. Sie wurde 1948 in Birseit bei Jerusalem geboren und studierte an der Universität Hamburg Biologie, Geographie und Erziehungswissenschaft. 1982 bis 1996 war sie Dozentin an der Universität Birseit. Seit 1997 ist sie Leiterin des palästinensischen „Jerusalem Center for Women“. In dem Buch „Thymian und Steine“ erzählt Sumaya Farhat-Naser ihre Lebensgeschichte. Man bekommt einen sehr guten Eindruck über die Lebensweise einer arabischen Familie. Dabei ist zu betonen, daß sich Samaya Farhat-Naser trotz der Spannungen mit der israelischen Bevölkerung stets für den Friedensprozeß mit Israel einsetzt. Wenn man ihre Lebensgeschichte betrachtet, fällt besonders die Zerrüttung zwischen den israelischen und dem palästinensischen Volk auf. Doch diese Zerrüttung ist für Sumaya Farhat-Naser kein Hindernis, sich für Friedensarbeit auf zwischenmenschlicher Ebene zu engagieren. Dieses Buch zeigt, daß trotz schwieriger politischer Situationen doch immer wieder Ansatzpunkte entstehen, welche sehr wichtig sind und zur Besserung der Völkerverständigung beitragen können. Ich kann dieses (sehr informative) Buch jedem empfehlen, der sich mit der Geschichte Palästinas befassen möchte !
Michael Grimme
Sägespäne Ausgabe 1
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Vom 04. bis 07. Februar 2007 war in Herzogsägmühle Bibelwoche mit Diakon Friedrich Rößner.
Der Vortrag vom Sonntag, dem 04.02.2007 ist hier im pdf-Format zum Lesen und Herunterladen:
Bibeltage - Glaube eine Herausforderung.pdf
Den Acrobat-Reader zum Lesen von pdf-Dokumenten können Sie sich hier herunterladen (Klick auf Button):

Sophie Scholl – Die letzten Tage Ein Film voll innerer, geistiger und äußerer Schlichtheit und Schönheit. Eindringlich, aber nicht aufdringlich. Prädikat – wertvoll – unbedingt anschauen !!! Die Geschwister Scholl verteilten in der Uni Flugblätter mit Inhalten, um ihren Mitstudentinnen und Mitstudenten die Augen zu öffnen, daß Hitler die Deutschen ins Verderben führt. Sie werden gefangen genommen, verhört und verurteilt. Trotz des grausamen Filmendes, nämlich der Enthauptung durch die Guillotine, wird klar, daß sich die dargestellten Personen dennoch auf eine Weise getragen fühlten – ihr Einsatz für Gerechtigkeit unter dem ungerechten Naziregime war nicht umsonst, und für sie war mit dem Tod das Leben nicht zu Ende.
Ray Das Porträt des Pianisten Ray Charles, der mit einer Mischung aus Gospel und Rhythm & Blues – Soul - die damalige Musikwelt begeisterte. Natürlich mit viel Musik (z. B. „Hit the road Jack“) und der Story, die sich mit den Höhen und Tiefen dieses Musikgenies auseinandersetzt. Blind mit 6 Jahren, sein Einstieg ins Musikbusiness, das Kennenlernen seiner Frau, seine Heroinsucht, die Therapie davon, seine Weigerung, in Konzerten mit Rassentrennung zu spielen, die Affäre mit einer seiner Sängerinnen, der Erhalt einer Auszeichnung – eindrücklich werden die Stationen seines Lebens nachgezeichnet.
Ruby und Quentin Was passiert, wenn ... ein einfältiger Kleinkrimineller, der den Leuten durch seine naive redselige Art schnell auf den Wecker geht, mit einem toughen Killer aus der Knastpsychiatrie ausbricht ? Wer es in diesem Film herausfinden will, der wird sich um die Aktivität seiner Lachmuskeln keine Sorgen machen müssen – zumindest für die meiste Zeit, die er diesen Film verfolgt. Gerard Depardieu spielt genial witzig den Kleinkriminellen ...
Jörg Kuppler
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Intuitive Erkenntnisse kontra wissenschaftliche und religiöse Dogmen
Guten Tag meine lieben Leser. Stellen wir uns einmal vor, dass die Menschheit nur scheinbar eine Ansammlung von Individuen ist, die getrennt voneinander agieren. Gehen wir davon aus, dass es einen „Superorganismus“ namens Mensch gibt, in dem alle auf der Erde lebenden Menschen enthalten sind. Im Rahmen dieses „Gesamtorganismus Mensch“ ist es nun so, dass jede nur denkbare Fähigkeit, jeder nur denkbare Charakterzug und fast jeder denkbare körperlich-geistige Zustand von mindestens einem Menschen auf dieser Welt zum Ausdruck gebracht wird. Vielleicht hat der eine oder andere Leser den Film „Unbreakable“ mit Bruce Willis gesehen. In diesem Film werden die beiden existierenden Pole sehr schön beschrieben: Es gibt einen Menschen, der sich bei der kleinsten Bewegung sämtliche Knochen bricht. Am anderen Ende des Pols befindet sich der „Unverwundbare“. Und irgendwo dazwischen befindet sich der Großteil der Menschheit. Und genau nach diesem Prinzip ist die Natur aufgebaut: Es gibt ein paar Idioten, ein paar Genies, und die Mehrzahl der Menschen befindet sich intellektuell gesehen genau dazwischen auf einer Art Durchschnitts-Norm. Es gibt Fettleibige und Magersüchtige oder Kleinwüchsige und Riesenwüchsige Menschen, die meisten jedoch sind wiederum genau in der Mitte platziert. Auch die scheinbaren „genetischen Defekte“ sind nichts anderes als bestimmte Varianten des Menschseins. Es gibt eine „Krankheit“ namens Progerie, bei der die Kinder bereits aussehen wie Greise. Auch hier existiert wieder das Gegenteil: Erwachsene, die sich noch im Körper eines Kindes befinden. Und überflüssig zu erwähnen, dass sich die meisten Menschen zur Mitte der beiden Pole hin wieder auf eine Art Durchschnitt zubewegt. Allen darwinistischen Ansichten zum Trotz behaupte ich: Es gibt keinen Kampf ums Überleben, kein Überleben des Stärksten und Tüchtigsten, keine natürliche Auslese, keine Selektion oder wie sich die menschen- und lebensfeindlichen Begriffe, die uns von Seiten gewisser Wissenschaftler präsentiert werden, sonst noch nennen. Die Natur liebt es, sich selbst in allen möglichen Variationen zu manifestieren. Alles nur denkbare wird von mindestens einem Menschen auf dieser Welt verwirklicht: Es gibt musische Genies, handwerkliche, sprachliche oder mathematische Alles-Könner. Oder schauen wir uns den Bereich des Sexuellen an: Es gibt Hetero- und Homosexuelle, Bisexuelle, Sex mit Kindern ( warum gibt es dieses Bedürfnis wohl ? ), Sex mit Tieren, Transvestiten, Zwittermenschen, Frauen, die Männer sein wollen und umgekehrt. Glauben Sie, dass die Natur hier irgendetwas ausgelassen hätte ? In der Dominikanischen Republik verwandelten sich in den 70-er Jahren einmal 38 Mädchen zu Beginn der Pubertät in Knaben . Blinde, Taubstumme, Menschen ohne Arme, die sehr geschickt mit ihren Füßen umgehen können, überhaupt alle Arten von Behinderungen: Jeder Mensch erforscht eine bestimmte Art des Menschseins. Jeder Mensch hat etwas einzigartiges und trägt ganz besonders wichtige und einmalige Erfahrungen zu dem „Gesamtorganismus Mensch“ bei. Das gleiche trifft allerdings auch auf Eigenschaften und Verhaltensweisen zu, die von den meisten von uns als nicht so angenehm empfunden werden: Haß, Gewalt, Eifersucht, Neid, Aggressionen, die ganze Palette von „zerstörerischen“ Gefühlen. Diese gehören genauso zum Menschsein und damit zu unserer Welt und werden dementsprechend auch von bestimmten Menschen (zu einem gewissen Prozentsatz natürlich von uns allen) zum Ausdruck gebracht: Wenn also irgendwo auf der Welt die Menschen besonders friedfertig und sanftmütig sind, dann muss es anderswo auch welche geben, die besonders gewalttätig sind. Von dieser Position ausgehend könnte man tragische Welt-Ereignisse auch einmal von einem ganz ungewöhnlichen Standpunkt aus betrachten: Wenn sich im Irak oder in Israel und Palästina die Menschen gegenseitig die Köpfe einschlagen, dann brauchen wir das nicht zu verurteilen, sondern können dankbar dafür sein, denn dadurch, dass diese Personen das dem Menschen innewohnende Gewaltpotential zum Ausdruck bringen, brauchen wir es nicht tun. Noch einmal: Jeder Mensch erforscht eine bestimmte, einzigartige Art des Menschseins, und im Rahmen dieses riesengroßen „Gesamtplanes“ gibt es so etwas wie gut oder schlecht, gut oder böse überhaupt nicht. Was also ist der Sinn des Lebens ? Er ist es überhaupt nicht, sich auf irgendeine bestimmte Art und Weise verhalten zu müssen (wie z.B. die 10 Gebote). Er ist es auch nicht, etwas besonderes leisten zu müssen. Der Sinn des Lebens ist es nicht, ein „nützliches Mitglied der Volksgemeinschaft“ zu sein, er besteht überhaupt nicht darin, etwas tun zu müssen, sondern ist allein im Sein verankert. Manche Menschen machen Erfahrungen mit Themen wie Hilflosigkeit oder Abhängigkeit und brauchen Zeit ihres Lebens Unterstützung und Pflege, und dies sind natürlich keine sinnlosen Existenzen oder keine „unnützen Esser“, sondern auch hier manifestiert sich das Prinzip der Natur, alles nur denkbare irgendwie verwirklichen zu wollen. Der Sinn des Lebens ist es, sein eigenes Wesen zu erkennen und dann seinen Bedürfnissen und Fähigkeiten entsprechend zu handeln – auch und gerade dann, wenn diese Bedürfnisse den Idealbildern der Gesellschaft ( wie z.B. Arbeit, Partnerschaft, Familie, Selbständigkeit ) widersprechen. Oft sind dies nämlich nicht die wahren Bedürfnisse eines Menschen, sie werden aber aus Angst, sonst zum Außenseiter zu werden, übernommen. In erster Linie kommt es im Leben auf Erfahrungen und die damit verbundenen Gefühle an. Jeder Mensch bekommt „von ganz oben“ bestimmte Lebensaufgaben zugewiesen und bearbeitet in seinem Leben bestimmte Themen, die meistens im seelischen Bereich angesiedelt sind. Günstig wäre es nun, diese Aufgaben zu erkennen, doch auch hier gibt es natürlich wieder unsere zwei entgegengesetzten Pole: Menschen, die einen hohen Grad an Bewusstheit erlangen und solche, die völlig unbewusst für innere Mechanismen sind. Da der Großteil meiner Leserschaft mit psychischen Problemen „zu Kämpfen“ hat, kann ich getrost davon ausgehen, dass die meisten von euch eher auf der „bewussten Seite“ angesiedelt sind, denn wie sonst nichts auf der Welt sind gerade psychische Krankheiten eine Aufforderung, sich mit den Inhalten seiner Psyche auseinanderzusetzen. Und wie es mir im Kontakt mit „Psychisch kranken Menschen“ -ich war selbst 3,5 Jahre in Herzogsägmühle – aufgefallen ist, handelt es sich hier in vielen Fällen nur um Menschen (mich eingeschlossen), die für sich selbst und ihr Innenleben andere Ausdrucksmöglichkeiten benötigen, als im Rahmen unserer Gesellschaft, in der in erster Linie Leistung, regelmäßige Arbeit und Geldverdienen zählen, möglich sind. „Erkenne Dich selbst, mach Dich frei von den Erwartungen anderer und handle nach Deinem eigenen Werte-System“. Dadurch verwirklicht man seinen Lebenssinn auf die bestmögliche Weise, kann die größtmögliche Erfüllung erreichen und trägt auf eine magische Art auch zur Erfüllung aller anderen bei. Doch dazu vielleicht nächstes Mal mehr.
Literatur: Dieter Häußinger / Die Natur der Realität (nicht im Buchhandel erhältlich)
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In der Vorgeschichte zu seiner CD schreibt Gerhard Schöne von dem liegengebliebenen Koffer, den er auf einer Versteigerung der Bahn gekauft hat. Darin hat er viele Fotografien gefunden und läßt mit seinem Album „Die Lieder der Fotografen“ sein Publikum einen Blick in den Koffer werfen. Gerhard Schöne ist ein ostdeutscher Liedermacher. Er hat schon zahllose Lieder geschrieben und viele Platten und CD‘s veröffentlicht. Ich habe ihn beim ökumenischen Kirchentag beim Brandenburger Tor (eine Riesenmenge) und beim Kirchentag in Hannover jeweils bei der sog. „Nacht der Lieder“ live erlebt und in Hannover sogar ein Autogramm bekommen.
Ich mag Gerhard Schöne sehr gerne; viele seiner Lieder lassen mir das Herz aufgehen. Und seine Stärke ist genau das, daß es ihm gelingt, die Tür zu unserem Herzen aufzuschließen und es behutsam und feinfühlig zu betreten, und sowohl unsere Feinheiten, Eigenheiten als auch Gemeinheiten ans Licht zu bringen. Dadurch, daß er ganz menschlich uns da abholt, wo wir stehen, nimmt er uns als Zuhörer mit auf die Reise in seine fantasievoll erzählten Geschichten. Bei seiner aktuellen CD, die auf dem Kirchentag verkauft wurde und frisch aus der Presse kam, sind in dem kunstvoll gestalteten Booklet 22 Schwarz-Weiß-Fotografien abgebildet und jeweils mit dem Songtext versehen. Die Fahrt durch das magische Wunderland der Geschichten und Worte beginnt mit „Martha“, dem Song über einen kleinen Jungen von 12 ½ und einem Austauschmädel aus Ungarn, ihr gemeinsames Spiel und ihrer zu frühen Abreise. In „Elternträume“ geht es um die Träume, die manche Eltern für ihre Kinder träumen. „Kinder, Kinder spielt euch frei ... Solang euch keiner in die Zügel zwingt“ heißt es im nächsten Lied. Das nächste Foto zeigt möglicherweise eine schlafende Flüchtlingsfamilie und zeigt das nicht so Selbstverständliche für uns oft „Selbstverständliche“ auf. Darauf sehen wir eine Frau mit Kind, die offensichtlich vor einer Grenzkontrolle stehen – „Maria durch den Dornwald ging“ ist der Titel und zum Schluß heißt es „Lieber Gott ziehe ein in erloschene Blicke und in Herzen aus Stein! Jesus und Maria.“ In „Schaun sie rüber“ wird zum Bild von einem Zelt erzählt „... ja da wohnt er, der berühmte Jesus Christ ... Er will nicht für die Satten noch das Sahnehäubchen sein. Aber denen, die ihn brauchen, hilft er raus aus der Not. Er ist Licht für die im Dunkeln und für Hungrige das Brot.“ In „Himmelsakrobaten“ sind die Sterne Drahtseilkünstler, in „Pierre“ hält die Mutter ihrem Sohn, der Zirkuskünstler ist, die Standpauke, er solle sich nicht noch mehr in ein Mädel aus dem Publikum verlieben, die ihm schöne Augen macht, in „Die Hochstammrose“ erzählt ein Mann von seinem Hochstammröslein, das er nun auf den Balkon pflanzt, weil er den Garten verkaufen mußte. Bei „Der Jahrmarktsaffe“ kommt eben jener zu Wort, „Der Walzer“ ist ein tolles Stück darüber, was ein Walzer alles ausrichten kann. „Das Cello“ ist eines meiner Lieblingsstücke und handelt von einem Soldaten, der tat, was Menschen leider oft im Krieg tun und erzählt, wie er ein Violoncello fand und darauf spielt, daß eine alte Welt in ihm wiedererwacht, so z. B. „... die wunderbare Magie der Worte, die Psalmen Rilke und Hölderlin ...“, und er dadurch wie verwandelt wird und „... er hinaustrat aus diesem Hof als ein andrer Mann.“ In „Fährmann hol über“ wird ein alter Mann beschrieben, der nun endlich auch über den Jordan im positiven Sinne will, und den „Fährmann“ schon sehnlich erwartet hat. „Onkel Alfred“ war das schwarze Schaf der Familie, erlitt mit seinem Kahn Schiffbruch, wurde auf der Kannibaleninsel vom Häuptling tätowiert, singt nun auf Sankt Pauli fromme Lieder für die Heilsarmee und sind die Mütter nicht zu Haus, malen die Enkel seinen tätowierten Körper mit Filzstift aus. „Frau Prolatkas Engel“ geht ihr stets zur Hand, doch sie würdigt es in keiner Weise. In „Zwei Brüder im Boot“ geht es um Jugend, Alter und Erziehung. „Bei nimm mich mit, kleine Frau“ singt ein kleiner Hund einem Mädchen zu, es soll ihn doch mitnehmen, denn er will nicht mehr bei „Madame“ sein, die vier Katzen hat und sich jede Nacht mit der Rheumamilch einreibt ... „Manuel J.“ ist der freundliche Kinoplatzanweiser, der während vorne auf der Leinwand Gremlins über Schulkinder herfallen die heilige Bibel liest und am Ausgang stumm seinen Segen über die Besucher spricht. In „Nanina, mein Kleines“ findet die schon erwachsene Tochter Trost in dem Arm ihrer Oma. „Typisch Tante Lu“ ist COOL, hier ein Auszug: „...Sie sperrn dein Konto. Du meinst, ‘ne Kuh hat sowas auch nicht. Die sagt nur Muh! Und ist zufrieden. Typisch Tante Lu ... Du bist so typisch, so typisch DU. Auf Katastrophen gehst du drauf zu und machst ein Fest draus ... könnt dich küssen, Tante Lu.“ „Hab kein Wieglein, keinen Wagen“ ist das Lied des Säuglings, der neben seiner Mutter liegt, die gerade eine Handarbeit macht und genug hat und kein Spielzeug braucht - sie leben im ärmeren Teil unserer Welt. „Kleine Pfützen“ ist das neckisch heitere, aber auch philosophische Schlußlied, und rundet unseren Rundgang durch dieses geniale sowohl visuelle, dichterische als auch musikalische Fotoalbum. Wer mal Muse und genug Geld hat sollte sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen – und wer nicht genug Geld hat kann es sich vielleicht schenken lassen ! (Jörg Kuppler)
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Sicherlich waren Sie in Ihrem Leben schon mindestens einmal verliebt, und viele von uns kennen natürlich auch das unglücklich verliebt sein. Stellen wir uns einmal folgende Situation vor: Ich, ein Mann, liebe eine Frau, die aber einen anderen Mann liebt und nicht mich. Die normale Reaktion in solchen Fällen ist nun, dass ich tottraurig und enttäuscht darüber bin, dass meine Liebe nicht erwidert wird und meine Wünsche und Bedürfnisse keine Erfüllung finden. Doch ich behaupte: Dies entspricht nicht dem wahren Wesen der Liebe. Wenn man einen anderen Menschen liebt, dann muß man sich nämlich darüber freuen, wenn dieser Mensch glücklich ist, notfalls auch ohne einen selbst. Im Idealfall sollte Liebe nicht an die Befriedigung der eigenen Bedürfnisse gekoppelt sein, sondern das Glück und die Freude des geliebten Wesens an erster Stelle stehen.
Im Klartext: Wenn ich eine Frau liebe und diese ist mit einem anderen Mann zusammen, dann müsste ich mich also darüber freuen, dass diese Frau auch ohne mich glücklich ist. Liebt man einen Menschen und ist unglücklich darüber, wenn diese Liebe nicht erwidert wird, dann ist es in Wirklichkeit gar keine Liebe, sondern Besitzdenken und das Befriedigen-Wollen von Bedürfnissen.
Auf der Partnerschafts-Ebene kommt viel Leid auf dieser Welt durch die Einstellung zustande „Wenn man jemanden wirklich liebt, darf man nicht gleichzeitig noch jemanden anders lieben .“ Als ob die Liebe so beschränkt wäre, dass man sein ganzes Leben lang als Mann nur eine Frau und als Frau nur einen Mann lieben kann oder darf. Natürlich kann man als Frau auch zwei Männer oder als Mann zwei Frauen gleichzeitig lieben. Die Liebe zu einem Menschen wird nicht dadurch geschmälert, dass man noch jemanden anderen liebt. Eifersucht hat mit wahrer Liebe nichts zu tun. Viele Probleme werden auch durch die Einstellung verursacht, dass man Sex nur mit einem einzigen, geliebten Partner haben sollte. Liebe und Sex haben aber grundsätzlich erst mal nichts miteinander zu tun. Man kann Menschen lieben, ohne dass man Sex mit ihnen hat, z.B. seinen Vater, seine Mutter, seine Kinder und so weiter. Man kann also natürlich mehrere Menschen gleichzeitig lieben. Und man kann logischerweise auch Sex mit jemanden haben, ohne diesen Menschen zu lieben. In diesem Falle wäre das die reine Ebene der Bedürfnis-Befriedigung, gegen die im Übrigen auch nicht das geringste einzuwenden ist, wenn beide Sex-Partner damit einverstanden sind und von vorneherein mit offenen Karten gespielt wird.
Wahre Liebe stellt keine Forderungen. „Ich liebe Dich nur, wenn...“ „Ich liebe Dich nur, wenn Du mir treu bist“ „Ich liebe Dich nur, wenn Du außer mir keinen anderen liebst“ „Ich liebe Dich nur, wenn Du Dich so und so verhältst“
Wahre Liebe versucht auch nicht, einen anderen Menschen fest an sich zu binden, sondern respektiert die persönliche Freiheit des geliebten Wesens an jedem Tag und in jeder Sekunde. Hinter dem Wunsch, seinen Partner fest an sich binden zu wollen steht nämlich in erster Linie das Bedürfnis nach Sicherheit.
Dem christlich-abendländischen Modell der Liebe zwischen einem Mann und einer Frau, dass letzten Endes im Ehe-Verhältnis gipfelt, möchte ich also folgendes gegenüberstellen:
„Zwei Menschen, die beide in völliger Freiheit leben, treffen sich ab und zu, um sich gegenseitig Freude zu bereiten, ohne dabei an den anderen irgendwelche Forderungen zu stellen“ Dies ist das Wesen der wahren Liebe
Dieter Häußinger
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Die neue U2-CD "How to dismantle an atomic bomb" ist meiner Meinung nach eines der besten, wenn nicht das beste U2-Album.
Von Musik und Texten her ist es wohl das reifste.
Der typische U2-Sound kommt immer durch – wie zum Beispiel die Hallgitarre von Gitarrist The Edge – sei es auch mal weniger häufig wie z. B. im ersten Song, gleichzeitig der ersten Single-Auskoppelung: "Vertigo".
Nach den Alben Boy, October, War, The Unforgettable Fire, The Joshua Tree, Rattle & Hum, Achtung Baby, Zooropa, Pop und All that you can’t leave behind ist diese CD das elfte U2-Album, wenn ich richtig gerechnet habe und man die Maxi Under a bloodred sky (live) nicht mitzählt.
U2 spielen immer noch in ihrer Urbesetzung – Larry am Schlagzeug, Adam an der Bass-, The Edge an der E-Gitarre und schließlich Bono Gesang.
Ein Interview-Zitat von Bono zum Albumtitel: "Man fragt sich vielleicht, inwiefern bezieht sich der Titel auf das Album? Ich würde sagen: Das Album gibt einen Einblick in die persönliche Seite der Band."
So verarbeitet Bono zum Beispiel in zwei Songs – nämlich "Sometimes you can’t make it on your own" und "One step closer to knowing" – die Krankheitszeit und den Tod seines Vaters.
Nochmal ein Zitat aus dem Rolling Stone zu den Songs der CD: "Bono fiel erst später etwas auf: Das Album spannt einen ganz bestimmten Bogen – we take it from fear to faith. In diesen Zeiten gibt es ja grundsätzlich zwei Strategien wie man Entscheidungen treffen kann: Entweder man wird von Angst bestimmt und erlaubt ihr, zu entscheiden, wie man lebt und agiert. Oder man beschließt, Glauben als konstruktivere Herangehensweise anzunehmen. Diese beiden Strategien bestimmen den Bogen des Albums. Erstaunlich, wie sich versteckte Logik manchmal unbewusst auswirkt." Oder, wie Bono es ausdrückt: "Das Album ist eine Reise, die an diesem freakigen angstbesetzten Ort der Paranoia namens ‚Vertigo‘ (‚Vertigo‘ heißt übersetzt ‚Schwindel‘) beginnt und auf den Knien endet, mit ‚Yaweh‘."
Musikalisch die drei rockigsten Songs sind ‚Vertigo‘, ‚Love and peace or else‘ und ‚Because of you‘. Mit der ‚Miracle drug‘ (Wunderdroge) - wie der zweite Song heißt - mag der gemeint sein, von dem sich Bono angesprochen fühlt "I was a stranger and you took me in" (Ich war ein Fremder und ihr habt mich aufgenommen) - Jesus - vgl. Matthäus-Evangelium 25,35].
In ‚Love and peace or else‘ ermahnt Bono alle "dauthers of Zion" und "Abraham’s sons" (Töchter Zions und Abrahams Söhne) "Lay down your guns" (sinngem.: legt eure Waffen nieder).
In ‚All Because of you‘ singt Bono "I’m not broke but you can see the cracks You can make me perfect again All because of you ... I am" (Ich bin nicht zerbrochen aber man kann die Risse sehen Du kannst mich wieder ganz und heil machen Nur wegen Dir ... bin ich) – das will ich einordnen als ein offenes Bekenntnis zu Jesus Christus, der uns wieder ganz machen kann.
Zwei tolle Lieder bezüglich der Liebe zwischen Mann und Frau sind in den Songs "A man and a woman" und "Original of the species" auf der CD.
In "City of the blinding lights" und "Crumbs from your table" sind zwei schöne Stücke aufgenommen. Für U2 typisch, wie ich finde, ist (nicht nur bei diesen 2 Songs) (mir) manchmal nicht ganz klar, ob der/die Angesprochene eine Frau oder Gott oder mal so, mal so, ist.
Diesbezüglich eindeutig ist das letzte Stück des Albums "Yahweh" (das ist der Gottesname, den fromme Juden nicht in den Mund nehmen). Hier Auszüge: "... Yahweh, Yahweh Always pain before a child is born Yaweh, tell me now Why the dark before the dawn? ... Take this heart And make it break" (Yahwe, Yahwe Immer Schmerzen bevor ein Kind geboren wird Yahwe sag mir jetzt Warum die Dunkelheit vor der Dämmerung? ... Nimm dieses Herz und zerbrich es). Zum Nachdenken sind diese U2-Texte allemal.
Am besten selber hören und lesen !!!
[Jörg Kuppler, WISN 1/2004]
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Unser Vater der du bist im Himmel!
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Gib uns heute unser tägliches Brot.
Und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldnern.
Und führe und nicht in Versuchung, sondern errette uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit Amen.
Denn wenn Ihr den Menschen ihre Verfehlungen nicht vergebt, so wird euer himmlischer Vater euch auch nicht vergeben.
Ich betete das Vaterunser und es begab sich bei mir eine wundersame Wandlung. Es machte mich sehr froh, daß mir meine Sünden vergeben sind.
Ich mache auch niemanden mehr schlecht wegen seiner Eigenarten.
Bisher dachte ich immer ich müsse mich für sie strafen und mich deswegen schlecht fühlen.
Ich dachte auch ich müsse mich dafür strafen, daß ich seelisch krank geworden bin.
Seitdem ich das Gebet gesprochen habe bin ich ein froherer Mensch.
Ich möchte Gott dafür danken.
Antje Okroi
Sinnsprüche
Jesus sagt: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.
Jesus: Ich bin zu euch gekommen um euch zu erquicken.
Wer seinen Körper nicht liebt, liebt auch seine Seele nicht.
Die Gedanken machen die Gefühle.
Die Bibel: Schlägt dich jemand auf die rechte Backe, halte ihm die linke Backe hin.
Den meisten Menschen geht es so gut wie sie wollen.
In der Welt ist es so friedlich wie jeder einzelne Mensch friedfertig ist.
[zusammengestellt von Antje Okroi, WISN 1/2004]
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