
Auf die Anfrage nach einem Kurzstatement zu Weihnachten für die WISN, die wir an Kostenstellenleiter richteten bekamen wir zwei Rückmeldungen:
Herr Fichtner (Schöneckerhaus) schrieb:
"... ich habe leider keine Zeit, denn vor Weihnachten ist es sehr stressig und mit vielen Veranstaltungen, Berichten, Statistiken gespickt, und heute haben wir noch Überprüfung durch die Heimaufsicht und MDK.
Also bitte ich um Verständnis oder sie nehmen dies als Statement für den Advent."
Stefan Fratzscher (Werkstätten und Wohnung für Menschen mit Behinderung) schrieb:
"Ganz "einfach": Mach’s wie Gott, werde Mensch!"
Darf das nicht unser Trost sein, wenn wir dieses Jahr Weihnachten feiern, dass wir nicht nur wie die Weisen mit Gold, Weihrauch und Myrrhe zur Krippe kommen dürfen, sondern auch mit allem Versagen, aller Schuld, aller Unwahrheit, aller Unaufrichtigkeit, allen Abgründen, aber auch allen Fragen und aller Unsicherheit. Möge uns das Christuskind im Gegenzug für diese Gaben seine Freude schenken.
Natürlich dürfen wir auch unsere Gaben, Fähigkeiten und Stärken mitbringen, die jeder von uns hat (auch wenn sie vielleicht verborgen scheinen mögen).
Das Kind in der Krippe, das später der Mann am Kreuz war und der Auferstandene ist, lädt uns ein, ihm nachzustolpern und will gleichzeitig mit uns gehen.
Lassen wir uns einladen?
Frohe Weihnachten!
(jk)
Wo anders sollen wir die Gnade suchen für alle Untreue, allen Kleinglauben, alles Versagen als in der Niedrigkeit Gottes in der Krippe?
(Dietrich Bonhoeffer)
Wenn die Erde
gewürdigt wurde,
den Menschen Jesus Christus zu tragen,
wenn ein Mensch wie Jesus gelebt hat,
dann und nur dann
hat es für uns Menschen
einen Sinn zu leben.
Hätte Jesus nicht gelebt,
dann wäre unser Leben
trotz aller anderen Menschen,
die wir kennen, verehren und lieben,
sinnlos. (Dietrich Bonhoeffer)
[WISN 1/2004]
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