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Unser Trip nach Kirchenthumbach zu Maggie's Farm


Schongau, Montag, 21. März 2011

Jörg Kuppler und ich machten uns auf und fuhren am Samstag, 12. März 2011 mit dem kleinen VW-Fox nach Nürnberg zu meinem Bruder.
Dabei kamen wir von Schongau über Donauwörth – WUG– Roth – Schwabach zum Autobahnkreuz Nürnberg. Dort fuhren wir wiederum nach Nürnberg Zentrum und kamen schließlich zum Stadtteil Peter, wo mein Bruder wohnt. Wir begrüßten ihn sehr herzlich. Nachdem wir gegessen und ausgeruht hatten, starteten wir und fuhren nach Kirchenthumbach.
Wir hatten Schwierigkeiten bei der Dunkelheit, diesen Ort, der nördlich an den Truppenübungsplatz Grafenwöhr angrenzt, zu finden. Den Gagglhof fanden wir dort auf Anhieb Nach 21:00 Uhr begann das Konzert.
Die Bob-Dylan-Coverband spielten 1. Klasse.
Es waren 5 Musiker (Zwei Gitarristen, 1 Basser, 1 Keyboarder und ein Drummer).
Sie spielten tolle Songs von Bobby nach.
[sie starteten mit einer Zweierbesetzung mit „How many roads“ und spielten danach noch Klassiker, aber auch Unbekannteres. Z. B. Dignity, Knocking on Heaven’s Door, All along the watchtower, Like a rolling stone, Don’t think twice, The times they are a-changing, und A hard rain’s a-gonna fall]
Es war eine bombige Stimmung. Sie machten 2 Pausen und der Alkohol floß in Strömen. Wir trafen noch einen interessanten Mann vom Ort, der die Texte gut kannte. Nach ein paar Getränken machten wir uns wieder auf den Rückweg nach Nürnberg. Wir übernachteten bei meinem Bruder. Er mußte Sonntag früh wieder sehr bald raus. Jörg und ich fuhren dann an diesem Morgen wieder zurück nach Schongau.
Es war ein tolles Erlebnis.
(Richard Meyer)




Polenreise 2009


Gegen 5 Uhr am 20. April war die Abfahrt vom BITZ mit unserer achtköpfigen Gruppe. Markus Sinn und Woitec (unser polnischer EU-Freiwilliger) starteten mit dem blauen Freizeit- und Bildungswerkbus und uns Teilnehmern – Antje und Walter, Christian, Joachim, Michael und mir. Unsere erste Etappe führte uns nach Breslau (auf polnisch Wroclaw). Der Bus zickte einmal als es einen Buckel hoch ging. Er war vor der Reise in Inspektion gewesen – würde er durchhalten ?
Gegen nachmittag/Abend waren wir in unserem Hostel in Breslau angekommen, das wir dann bezogen. Zum Abendessen waren wir beim Mexikaner, wo uns die Bedienung zwar bauchfrei aber nicht kostenlos mit Nahrung versorgte. Getränke konnte man selber nachholen (Fanta, Cola, ...). Am nächsten Morgen frühstückten wir in unserem Hostel und machten uns in die Altstadt von Breslau mit schönen Fachwerkhäusern im Stadtkern auf. Breslau hat sich mir als junge, hübsche, aufstrebende Stadt präsentiert.
Nächstes Reiseziel war Warschau (Warscawa), die Hautpstadt Polens. Dort sollten wir zwei Mal übernachten. Zwar mussten wir einmal ungeplant umziehen von einem Hostel in ein anderes, da mit der Buchung was schief gelaufen war. Aber wir beharrten nicht auf unserem Recht, sondern zogen um. Am Mittwoch war das Museum des Warschauer Aufstands vorgesehen. Historisch handelte es sich um den Aufstand der Polen Warschaus gegen die deutschen Besatzer, der blutig von den Deutschen niedergeschlagen wurde, während die anmarschierenden Russen vom Osten her warteten, bis diese Schlacht aus war. Warschau wurde dabei zerstört, aber inzwischen großteils wieder originialgetreu aufgebaut.
Nachdem wir von einem ins andere Hostel umgezogen waren ging es zum Kulturpalast, der noch aus der Zeit der Abhängigkeit von Moskau kam. Wir bekamen einen guten Ausblick von oben über die polnische Metropole. Der Aufzug brachte uns in den über 30. Stock.
Nachts konnte ich noch mit Markus und Woitec noch was trinken gehen. Am nächsten Morgen ging es noch in die Altstadt von Warschau und danach auf in unser großes letztes Reiseziel – die Masuren.
Die Fahrt dorthin brachte uns durch die typisch anmutenden allee-mäßig gebauten Straßen – mit Bäumen links und rechts – vorbei an Storchennestern mit Einwohnern, durch viel wenig verbaute Natur bis hin zu unserem Ferienhäuschen in Sichtnähe zu einem schönen See. Dort blieben wir bis Dienstag früh, wo es um 5 Uhr in der Früh wieder hieß Aufbruch in Richtung Heimat. In den Masuren ließen wir es gemütlich angehen. Wir waren ja schließlich im Urlaub. Frühstück ab 9 Uhr. Mal einkaufen im nahegelegenen Dorf/Städchen, mal Grillen, gemeinsame Mahlzeiten und Spazieren gehen. am Sonntag erlebten wir einen Teil einer polnischen Messe mit. Einmal machten wir eine Dampferfahrt mit. Am Montag waren wir noch Ruderboot fahren, wobei ich mir eine kleine Blase zuzog.
Unser Gemeinschaftsraum im Haus war mit einem offenen Feuer, das zeitweise brannte und auch sonst urig eingerichtet. Dort spielte ich mit Markus und Michael „Fang den Hut“ und musste mich aber in zwei Spielen jeweils geschlagen geben. Michael hatte die bessere Taktik.
Der Abschlußdienstag war schließlich noch eine besondere Würze zum Abschluß – gegen 19 Stunden Autofahrt brachten uns wieder zurück nach Herzogsägmühle. Der Bus machte größere Probleme, aber er schaffte es noch.
Zum Schluß: Gott sei Dank ! im wörtlichen Sinne – dass der Bus durchhielt, dass wir in Polen keinen Tropfen Regen und super Wetter hatten, und diese Reise miterleben konnten. Auch Dank freilich an Markus und Wojtec für Ihren Einsatz beim Fahren und für-die-Gruppe-da-sein. Wojtec hat die organisatorische Last geschultert !
Ach, nicht zu vergessen, an einem Abend in den Masuren hatten wir Live-Musik, wo man bisschen dazu abgehen konnte, und da lernten wir Beata kennen, die uns später noch einen Platz zum Essengehen empfohlen hat. Diesen Platz bzw. vielleicht haben wir auch einen anderen erwischt, fanden wir dann zu unserem gepflegten Abschlußessen am Montag Abend.
Gut wars in Polen !

Jörg Kuppler



Das Skiwunder von Oberjoch


Am Montag, dem 10. Januar fuhren die Bewohner (zumindest sehr viele) vom Latterbach in die Ski-Freizeit nach Oberjoch im Allgäu.

Nachdem endlich alle Koffer und Reise-Utensilien in die Busse gestopft waren, trafen sich alle Ski-Profis und Anfänger zum gemeinsamen Frühstück im Haus 11. In gemütlicher Runde beprachen wir noch alle Einzelheiten zum Skifahren in Oberjoch. Nach einer kurzen Verspätung brachen wir dann endlich auch schon in Richtung Allgäu auf.

Nach nicht einmal zwei Stunden waren wir an unserer Unterkunft (eine Art Bauernhof, nur ohne Tiere) angekommen. Zuerst packten wir in kürzester Zeit alle Koffer und Taschen aus den Bussen. Denn wir wollten ja noch Skifahren gehen. Aber es sollte nicht so sein. Dazu später mehr. Nach den Zimmer-Einteilungen kamen wir noch in einer Brotzeitrunde zusammen. Alle freuten sich schon aufs Skifahren.

Die Betreuer aber meinten, dass der Einkauf unserer Verpflegung für die Woche absolut Priorität hätte. Also fuhren wir in den nächst größeren Ort zum Einkaufen. Es begann das große Warten. Nach fast einer Stunde Wartezeit dämpfte der Chef (Herr Strauß) unsere Vorfreude auf den Sport. Denn er meinte, dass es Schwachsinn wäre, jetzt noch eine teure Liftfahrkarte zu kaufen. Alle akzeptierten dies, denn der Lift hatte nur noch für eine kurze Zeit offen. Also nützten wir den restlichen Tag, um die Abfahrten zu besichtigen und für unsere Leute, die keine Ski dabei hatten, Ski und Stecken auszuleihen. Das Verleihgeschäft machte uns einen fairen Preis. Ach ja – Frau Rehfeld besorgte für uns Skipässe. Wie ich erfuhr, auch für einen gastfreundlichen Preis. Aber das Beste war, dass Frau Rehfeld auch gleich eine Skilehrerin für unsere Anfänger (dazu zählte auch ich) engagierte. In lauter Vorfreude verbrachten wir dann den restlichen Tag und gingen früh ins Bett. Wir wollten ja ausgeruht und frisch an unsere Herausforderung (steile Abhänge) gehen.

 

Am nächsten Tag trennte sich die Spreu vom Weizen. Damit meine ich die Ski-Profis und die Ski-Anfänger. Nachdem wir Anfänger auf unsere Skilehrerin warteten, kam sie uns auch schon entgegen. Ich muss sagen, dass ich selten so eine nette Lehrerin wie sie kennengelernt habe. Sie brachte uns den Pflug (eine Art V auf den Skispitzen) bei. Nachdem wir diesen begriffen hatten, lernten wir auch schnell noch, wie man Kurven zu fahren hat. – Berg- und Talski belasten usw..

Danach bekamen wir den großen Schrecken. Denn unsere Skilehrerin fuhr mit uns zum ersten Mal den Lift hoch, um nachher in langsamer Fahrt die Anfängerpiste zu bezwingen. Nach etwa vier Stunden war dann auch schon der Kurs vorbei. Die Skilehrerin verabschiedete sich von uns. Sie meinte, dass viele andere Leute mehr Zeit bräuchten, um das zu können, was wir von ihr gelernt hätten. Sie meinte auch, dass es fast ein Wunder sei, wie schnell wir lernten.

Wir warteten dann für eine kurze Zeit am Lifteingang, denn Herr Strauß wollte mit uns den restlichen Tag weiter üben. Von ihm lernten wir Dinge wie Bremsen und nach einem Sturz wieder aufzustehen. Am nächsten Tag fuhren manche von uns dann schon alleine den Berg runter. So vergingen die Tage. Am vorletzten Tag nahmen Frau Rehfeld und Herr Welzmüller uns Anfänger, die schon etwas drauf hatten, mit auf die Fortgeschrittenen-Piste. Ich muss sagen, dass ich schon großen Respekt vor dem steilen Abhang hatte.

Deshalb verkrampfte ich mich auch und fiel konsequenterweise dann auch öfters auf den Boden. Es hat aber trotzdem viel Spass gemacht. Am selben Abend noch gingen wir alle auf eine Hütte zum Abendessen und besuchten danach noch eine Après-Skiparty. Den Berg zur Hütte fuhren wir mit einem Schneetaxi. Der Tag war echt grandios.

Wie im Flug verging auch dieser Tag. Somit hatten wir nur noch einen halben Tag zum Skifahren. Denn am Vormittag stopften wir wieder alle Taschen und Ski in die Autos. Nachdem die Stunde der Abfahrt schlug, betraten wir bedrückt die Busse. Denn jeder hätte gern mindestens noch eine Woche drangehängt. Aber es sollte nicht so sein. Also brachen wir wieder Richtung Herzogsägmühle auf. Daheim angekommen, packten wir alle Taschen und Koffer aus den Bussen. Wir trafen uns danach noch alle zum gemeinsamen Abendessen, ehe sich dann unsere Wege trennten.

Es war eine echt „geile“ Woche ! Voll von Sonnenschein und guter Laune. Danken möchte ich allen, die uns diese Reise ermöglicht haben. Nicht zuletzt möchte ich mich bei unseren Betreuern, Frau Rehfeld, Herr Strauß und Herr Welzmüller bedanken, die sich jeden Tag super um uns gekümmert haben.

 

Euer David (Haus 16)

[für die WISN, Herzogsägmühle, 2005 - zurück zum Inhaltsverzeichnis]

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