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Fachbegriffe Buchstabe V


Validatoren    VBA    Vektorgrafik    Verhalten im Internet    Verschlüsselung

Versionsnummer    Verstecken    Vertrauen    Videokonferenz    Virus


Validatoren

Wenn man eine Webseite veröffentlichen, sollte man sie vorher prüfen (validieren) lassen. Dazu gibt es im Internet so genannte Validatoren. Ein Validator prüft eine Webseite darauf hin, ob falsch geschriebene oder fehlerhafte HTML-Tags (HTML Befehle) auf der Webseite sind. Viele arbeiten ja mit so genannten WYSIWYG (What you see is what you get = Was Du siehst, ist das was am Ende herauskommt) Editoren. Doch gerade diese haben oft eine hohe Fehleranfälligkeit, nämlich wenn man einen Satz, den man geschrieben hat wieder löscht und dafür einen anderen Satz hinschreibt, wird oft ein leeres Tag gelassen von solchen Editoren.

Wenn man den Code von Hand geschrieben hat, ist es sowieso wahrscheinlich, dass sich einige Fehler eingeschlichen haben. Für diesen Zweck stellt das World Wide Web Consortium (www.w3.org), welches die Regeln und Standards des Internets zu standardisieren versucht, einen kostenlosen online Validator bereit. Sie finden diesen Validator unter der Adresse validator.w3.org

Früher, zu Zeiten als man Webseiten noch in HTML statt in XML oder in XHTML erstellt hat, war es zwar nicht unbedingt schlimm, wenn sich solche Fehler einmal auf der Seite eingeschlichen haben, aber jetzt, wo fast alle Webseiten auf XHML umgestellt werden, stellen sich verschiedene Browser doch quer, wenn sich solche Fehler auf der Seite einschleichen. Entweder wird die Seite dann gar nicht, oder aber nicht so angezeigt, wie sie angezeigt werden sollte. Deshalb sollte man seine Webseiten stets validieren lassen. nach oben


VBA

Die Programmiersprache VBA (Visual Basic for Applications) ist eine Version von Visual Basic auf der Basis einer Makrosprache. Visual Basic wurde von Microsoft für das Erstellen von Windows-Anwendungen entwickelt. Visual Basic for Applications ist eine Verbesserung der Programmiersprache Visual Basic, da sich mit ihr auch Makros programmieren lassen, die häufig wiederkehrende Arbeitsschritte automatisch durchführen können. Sie wird zum Programmieren von zahlreichen Windows Anwendungen eingesetzt und ist in den meisten Microsoft-Anwendungen enthalten. Weitere Informationen zu Visual Basic for Applications sind unter der Webadresse von VB-fun, dem Visual Basic Magazin, für alle die Spaß am programmieren haben. nach oben

VBA bei VB-fun.de


Vektorgrafik

Im Prinzip ist eine Vektorgrafik nichts anderes als eine mathematisch angeordnete Reihe von Punkten, die durch Linien miteinander verbunden sind. Solche Grafiken werden darum auch als Objekte bezeichnet. Jedes dieser Objekte hat bestimmte Eigenschaften wie zum Beispiel Farbe, Form, Umriss und Größe.

Die Eigenschaften solcher Objekte kann man beliebig verändern (vergrößern, verkleinern etc.) ohne das die Qualität der Darstellung darunter leidet. Hier haben wir auch schon den Unterschied zu einer Bitmapgrafik. Außerdem beanspruchen Vektorgrafiken weniger Speicherplatz als Bitmapgrafiken.

Bitmapgrafiken hingegen, die auch als Rasterbilder oder Malprogramm-Bilder bezeichnet werden, setzen sich aus einzelnen Punkten zusammen, die Pixel genannt werden. Jedes Pixel wird mit einer eigenen Farbe versehen. Die Pixel werden so angeordnet, daß sich daraus ein Muster ergibt. Wird eine Bitmap vergrößert, bedeutet dies, das die einzelnen Pixel vergrößert werden, so dass in den Linien und Formen Unregelmäßigkeiten entstehen.
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Verhalten im Internet

Für das verhalten im Internet und in Diskussionsforen ist eine spezielle Verhaltensweise entworfen worden, die Nettiquette! Diese gilt sowohl für den E-Mail Verkehr, als auch für Diskussionsforen und Newsgroups sowie alle anderen öffentlichen Internetseiten. Ein Beispiel für solch eine Internetseite ist unser Forum hier im Sägeweb. Wer mehr über die Nettiquette erfahren möchte, sollte sich den Artikel in der Wikipedia einmal ansehen. nach oben

Nettiquette bei Wikipedia


Verschlüsselung

E-Mails werden auf dem Weg durch das Internet mittels zahlreicher Rechner weitergeleitet, bis sie bei ihrem eigentlichen Empfänger ankommen. Jeder, der Zugang zu diesen Netzwerkrechnern hat oder sich verschafft, kann diese E-Mails mitlesen. Eine E-Mail ist vergleichbar mit einer Postkarte, die jeder lesen kann, der sie in die Hände bekommt.

Um dies zu verhindern, sollten E-Mails verschlüsselt gesendet werden. Zur Verschlüsselung von E-Mails eignen sich besonders sogenannte asymmetrische Verschlüsselungsverfahren wie beispielsweise PGP (Pretty Good Privacy). Eine frei zugängliche und kostenlose Implementation von PGP ist GnuPG.

Hier soll nun die Funktionsweise von solchen Verschlüsselungsprogrammen mal etwas näher unter die Lupe genommen werden. Das geschieht anhand des Programmes PGP.

Wenn Sie eine E-Mail verschlüsselt senden und empfangen wollen, so stehen ihnen im Programm PGP verschiedenen Schlüssel zur Verfügung. Die 2 wichtigsten Schlüssel hierfür sind der private und der öffentliche Schlüssel. Der private Schlüssel ist nur auf ihrem Computer verüfgbar, während ihr öffentlicher Schlüssel auch anderen zugänglich sein muß! Allerdings sollten sie diesen Schlüssel dann nur an die Personen weitergeben, denen sie ihre E-Mails verschlüsselt senden wollen.

Beide Schlüssel, der private als auch der öffentliche Schlüssel, benutzen dasselbe Verschlüsselungsverfahren! Das ist eigentlich schon der ganze Clou bei der Sache. Ohne diese Schlüssel können ihre E-Mails nicht gelesen werden. Deshalb müssen sie dem oder den Empfängern von solchen verschlüsselten Nachrichten auch ihren öffentlichen Schlüssel zukommen lassen. Wer es ganz genau wissen will, sollte sich diesen Artikel einmal in der Wikipedia anschauen.
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PGP bei Wikipedia


Versionsnummer

Eine Nummer, mit der ein Softwareentwickler ein bestimmtes Programm auf einer bestimmten Entwicklungsstufe kennzeichnet. Im Allgemeinen besteht eine Versionsnummer aus zwei Teilen, die durch einen Punkt getrennt sind. Nachfolgende Programmversionen werden durch eine höhere Nummer gekennzeichnet. Größere Änderungen eines Programms versieht man mit einer höheren Hauptversionsnummer vor dem Punkt. Geringfügige Änderungen gibt man in der Versionsnummer durch die nächsthöhere Zahl nach dem Punkt an. nach oben


Verstecken

Das verschlüsseln von Dateien ist schon ein guter Schutz vor neugierigen Blicken zum Beispiel bei E-Mails, aber verschlüsselte Dateien bringen oft das Problem mit sich, dass sie als solche erkannt werden, und deshalb erst recht die Aufmerksamkeit auf den Inhalt lenken. Deshalb ist es besser, solche verschlüsselten Dateien zu verstecken! Ein geeignetes Programm dafür wäre Beispielsweise die Privacy Suite von Steganos. Mit diesem Programm können sie ihre verschlüsselten Dateien zum Beispiel in Bildern oder Tondateien verstecken. Ein neugieriger Beobachter sieht dann nur ein harmloses Bild oder eine andere harmlose Datei, während die wirklich wichtige Datei auf den ersten Blick nicht zu sehen ist. Weitere Informationen finden sie auf der Homepage von Steganos. nach oben

Homepage von Steganos


Vertrauen

Sicher kennen sie den Satz: „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“. Das gilt ganz besonders im Internet. Viele Webseiten beinhalten nämlich aktive Programme, z.B. Java-Anwendungen oder ActiveX-Steuerelemente, welche wenn Sie diese Seiten besucht haben, auch nach ihrem Besuch noch auf ihren Rechner zugreifen und in der Lage sind, auf ihrem Rechner unerwünschte Aktionen auszuführen. Deshalb sollten sie die Einstellungen für die Sicherheitszone im Internet Explorer an ihre Bedürfnisse anpassen. Dazu brauchen Sie nur den Menüpunkt EXTRAS | INTERNETOPTIONEN aufrufen und auf der Registerkarte SICHERHEIT den Punkt VERTRAUENSWÜRDIGE SITES anklicken. Hier sollten sie aber nur Webseiten eintragen, bei denen sie sicher sind, dass sie ihnen Vertrauen können. Das Gegenteil sind dann die EINGESCHRÄNKTEN SITES. Hier sollten Sie alle Webseiten eintragen, mit denen sie schon schlechte Erfahrungen gesammelt haben. Außerdem sollten sie noch die allgemeine Sicherheitsstufe des Internet Explorers an ihre Bedürfnisse anpassen. Hier können sie festlegen, ob für die Sites, die sie besuchen ActiveX-Steuerelemente oder Java-Anwendungen und Cookies zugelassen sind. Zugegeben, diese Steuerelemente können gefährlich sein, sie haben aber auch ihre guten Seiten. Deshalb sollten sie hier genau überlegen was sie einstellen. nach oben


Videokonferenz

So nennt man eine Telekonferenz, in der Videobilder zu den Teilnehmern einer Besprechung gesendet werden, die geografisch (räumlich) voneinander getrennt sind. Ursprünglich wurden bei diesem Verfahren analoge Videosignale an Satelliten geschickt. Mittlerweile ist die Technik jedoch so weit fortgeschritten, dass bei Videokonferenzen komprimierte digitale Bilder über Weitbereichsnetze oder das Internet übertragen werden. Ein Kommunikationskanal mit 56 Kilobit pro Sekunde (Kbps) unterstützt Freezeframevideo. Bei einem T1-Kanal mit 1,544 Megabit pro Sekunde (Mbps) können bereits Fullmotionvideos übertragen werden. nach oben


Virus

Ein Virus ist ein Programm, das Kopien von sich selbst in Computerdateien einfügt und diese damit infiziert. Sobald man eine derartige Datei in den Speicher lädt und startet, wird in der Regel auch eine Kopie des Virus aktiviert, der damit andere Dateien befallen kann. Viren haben oft zerstörerische Wirkung auf Datenbestände, die zum Teil beabsichtigt sind. Einige Viren können z. B. die Festplatte eines Computers zerstören oder Speicherplatz einnehmen, der anderenfalls von Programmen verwendet werden könnte. Um sich davor wirksam zu schützen sollten sie auf jeden Fall ein aktuelles Virenprogramm benutzen und dieses regelmäßig auf den neuesten Stand bringen. Zusätzlich sollten sie noch eine Firewall und ein Antispywareprogramm verwenden, um unerwünschte Aktivitäten aus dem Netz vorzubeugen. nach oben




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