Unix
Update
Upgrade
Upload
UPS
URL
Usenet
Unix
Unix ist ein Mehrbenutzer- und Multitasking-System. Das bedeutet, daß in einem bestimmten Augenblick sowohl mehrere Benutzer auf einer Unix-Maschine gleichzeitig arbeiten können, als auch, daß jeder einzelne dieser Benutzer mehrere Programme aufrufen kann, die alle zur gleichen Zeit ausgeführt werden.
Damit jeder dieser Benutzer seine Daten vor dem Zugriff der anderen Benutzer schützen kann, muß man sich, bevor man mit einem Unix-System arbeiten kann, erst einmal anmelden, das heißt, einen speziellen Benutzernamen und ein Passwort eingeben. Dadurch erfährt das System, welcher Benutzer da gerade die Arbeit aufnehmen möchte, und kann diesem Benutzer seine persönliche Arbeitsumgebung zur Verfügung stellen.
UNIX kennt zwei Benutzerklassen. Die normalen Benutzer sind voneinander abgeschottet, das heißt, jeder besitzt seinen eigenen Arbeitsbereich. Der Superuser, normalerweise der Systemadministrator, kann und darf alles. Er kann auf jede Datei zugreifen und Benuter eintragen oder löschen. Er kann auch Systemdienste aufrufen, die normalen Benutzern verwehrt sind.
Bei UNIX-Rechnern kann der Rechner nicht einfach ein- und ausgeschaltet werden, denn speziell beim Ausschalten müssen alle Benutzerprozesse zuvor abgeschlossen und alle Dateien ordnungsgemäß geschlossen sein. In der Regel laufen UNIX-Systeme deshalb auch Tag und Nacht durch. Wer es ganz genau wissen will, sollte sich den entsprechenden Artikel der Fachhochschule München dazu einmal ansehen.
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Unix bei der FH München
Update
Update ist die englische Bezeichnung für eine Aktualisierung. Eine Aktualisierung auch Update genannt, beschreibt den Vorgang, etwas bereits Vorhandenes auf den neuesten Stand zu bringen. Eine Programm-Aktualisierung, umgangssprachlich meist Software-Update, bezeichnet die neue Version eines Computerprogramms, die meist kostenlos ist und Programmmängel korrigiert oder kleinere Programmverbesserungen enthält.
Von besonderer Wichtigkeit sind so genannte Sicherheitsaktualisierungen, umgangssprachlich "Security Updates", die dafür sorgen sollen, dass Sicherheitslücken in Programmen geschlossen werden. Wichtig ist, dass bekannte Sicherheitslücken so früh wie möglich beseitigt werden; vor allem bei einer Neuinstallation von Windows ist es daher wichtig, alle verfügbaren Aktualisierungen zu installieren, bevor sich der Computer erstmals mit dem Internet verbindet.
Aktualisierungen beinhalten selten neue Funktionen, und wenn, dann sind diese nicht von zentraler Bedeutung für das jeweilige Programm. Für neue, wichtige oder umfangreiche Funktionen muss eine neuere oder höherwertige Programmversion beschafft werden, was dann umgangssprachlich als Upgrade (Aufrüstung) bezeichnet wird. Siehe dazu auch wieder den entsprechenden Artikel in der Wikipedia nach.
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Update bei Wikipdia
Upgrade
Upgrade ist der englische Ausdruck für eine Aufrüstung oder Verbesserung von etwas vorhandenem und bezeichnet im Computerbereich eine Steigerung der Nützlichkeit oder Qualität von Hard- oder Software. Das Upgraden von installierter Software auf dem Computer ist immer ein Risiko. Ein Upgrade ist gleichzusetzen mit einer Neuinstallation einer Software. Oft wird dabei die ältere Version dieser Software gelöscht, oder aber überschrieben, um die erweiterten Funktionen installieren zu können. Nach einem Upgrade kann es also passieren, dass die Software nicht mehr fehlerfrei, oder auch überhaupt nicht mehr funktioniert.
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Upload
Mit dem Ausdruck Upload ist das übertragen von Dateien oder Informationen oder einer Dateikopie vom eigene Computer auf einen anderen meist fremden Computer gemeint. Der umgekehrte Vorgang, nämlich das herunterladen von Dateien oder Informationen von einem anderen Computer auf den eigenen Rechner wird als Download bezeichnet. Beide Vorgänge können entweder über das HTTP Protokoll oder auch über das FTP Protokoll erfolgen. Es gibt zwar auch noch andere Protokolle, zum Beispiel im Usenet, aber in der Regel werden die Netzwerkprotokolle HTTP (Hypertext Transfer Protocol) oder FTP (File Transfer Protocol) benutzt.
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UPS
UPS ist die Abkürzung für Uninterruptible Power Supply und heißt auf Deutsch Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV). Eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV), wird eingesetzt um bei Störungen im Stromnetz die Versorgung kritischer elektrischer Lasten sicherzustellen. Dabei handelt es sich um ein Gerät, das zwischen einen Computer (oder eine andere elektronische Einrichtung) und eine Energiequelle geschaltet wird, um Unterbrechungen der Stromversorgung durch einen Netzausfall zu überbrücken und meist auch den Computer gegen mögliche Schäden aufgrund von Spannungsspitzen oder Brownouts zu schützen. Alle UPS-Einheiten sind mit einer Batterie und einem Unterspannungssensor ausgerüstet. Stellt der Sensor einen Spannungsabfall fest, schaltet das Gerät auf Batteriebetrieb um, so dass der Benutzer noch Zeit hat, seine Arbeit zu sichern und den Computer abzuschalten. Entgegen dem genauen Wortlaut der Bezeichnung kann bei einfachen Ausführungen von unterbrechungsfreien Stromversorgungen die Stromversorgung für einen kurzen Zeitraum unterbrochen sein, der jedoch nur wenige Millisekunden beträgt.
Unterbrechungsfreie Stromversorgungen finden daher vor allem in Krankenhäusern, Leitstellen und Rechenzentren Verwendung. Diese haben statt einer Batterie in der Regel ein Notstromaggregat, mit dem auch bei einem Stromausfall noch mehrere Stunden gearbeitet werden kann.
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URL
URL ist die Abkürzung für Uniform Resource Locator. Mit diesem Begriff ist ein eindeutiges Adressierungsschema gemeint, das sowohl den Internetdienst, den Server und den Ort angibt, wo die gewünschte Information zu finden ist. Diese Adresse wir im Adressfeld des Browsers eingegeben, wenn man eine Webseite aufrufen will. Ein URL ist immer nach dem gleichen Schema aufgebaut:
-
Das Protokoll (meistens http) gefolgt von einem Doppelpunkt (:). Dieses Protokoll kennzeichnet den Internetdienst, der genutzt werden soll (http = Hypertext Transfer Protocol).
-
Nach dem Doppel-Slash (//) folgen der Rechnername, die Domain und die Top Level Domain. Für Herzogsägmühle würde das dann so aussehen:
www.herzogsaegmuehle.de
| www |
= |
Rechnername |
= |
World Wide Web |
| herzogsaegmuehle |
= |
Domain |
= |
Herzogsägmühle |
| de |
= |
Top Level Domain |
= |
Deutschland |
-
Jede URL enthält also immer die vollständige Adresse des Rechners.
Diese Adressen werden in einer großen Datenbank (für Deutschland ist das Denic) gespeichert, da jede Domain im Internet eine eigene IP Adresse bekommt. Anhand dieser IP Adresse können Ämter genau sagen, wo dieser Internetanschluss zu finden ist.
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Usenet
Das Usenet ist ein weltweites elektronisches Netzwerk von UNIX-Systemen, das Diskussionsforen (Newsgroups) aller Art bereitstellt und an dem grundsätzlich jeder teilnehmen kann. Der Teilnehmer verwendet dazu üblicherweise einen Newsreader. Der Name Usenet selber leitet sich aus den englischen Begriffen Unix User Network ab.
Ursprünglich wurde Usenet mit Hilfe von UUCP-Software (UNIX-to-UNIX Copy) und Telefonverbindungen realisiert. Diese Methode der Kommunikation bleibt weiterhin von Bedeutung, obgleich modernere Methoden wie NNTP und Netzwerkverbindungen im Allgemeinen häufiger zum Einsatz kommen.
Eine Newsgroup ist einem schwarzen Brett vergleichbar, an das Sie Nachrichten heften (posten) können, die alle Besucher lesen können. Jede Newsgroup behandelt einen Themenbereich. Insgesamt sind mehrere zigtausend Newsgroups registriert. Es gibt praktisch nichts, zu dem es nicht eine Newsgroup gibt. Egal ob Sie sich für die Konfiguration Ihres PCs interessieren, für Origami oder für vermisste Kinder - für alles finden sich eine oder mehrere Newsgroups. Täglich werden zigtausend Nachrichten in Newsgroups gepostet. Es werden Fragen gestellt und Antworten gegeben, es wird debattiert und geflachst. Die Newsgroups gelten allgemein als der verrückteste Teil des Internet. Manchen Leuten sind sie aber auch ein Dorn im Auge, denn es gibt auch etliche Newsgroups mit pornographischen und extremistischen Inhalten.
Um das Usenet übersichtlich zu gestalten, wird es in einzelne Newsgroups unterteilt. Das sind Gruppen, in denen nur über ein bestimmtes Thema diskutiert wird. Zum Beispiel über Festplatten, Kinofilme oder Politik. Newsgroups sind baumartig nach Themen geordnet, was sich auch in ihren Namen widerspiegelt.
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Usenet bei Wikipedia