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Fachbegriffe Buchstabe P


Parallele Schnittstelle    Paritätsfehler    Partitionstabelle    PCI Local Bus

PDA    PDF    Peer-to-Peer    Peripherie    PostScript    Plasmabildschirm

Power-On Self-Test    Prozessor    Proxyserver


Parallele Schnittstelle

Wie die Bezeichnung schon aussagt erfolgt hier die &Üuml;bertragung nebeneinander also parallel und daher relativ schnell. Daher wurden diese Schnittstellen schon früh genutzt für die reinen Ausgabegeräte wie beispielsweise Drucker und Plotter.

Am gebräuchlichsten ist oder war (von 1970 bis 1994) die sog. Centronicsschnittstelle, welche bis zur Einführung des IEEE-1284 Standards, der 1994 herauskam, für parallele Schnittstellen, ein De-facto-Standard für den parallelen Datenaustausch zwischen Computern und Peripheriegeräten darstellte. Die Schnittstelle wurde vom Druckerhersteller Centronics, Inc., entwickelt und umfasst 8 parallele Leitungen sowie zusätzliche Leitungen für Steuersignale und Statusinformationen.

Der grundlegende Unterschied zur sogenannten Centronicsschnittstelle ist der, daß eine parallele Schnittstelle nach dem IEEE-1284 Standard 16 parallele Leitungen umfasst. Somit können gleichzeitig sowohl Daten zum Drucker gesendet werden, als auch Daten von diesem oder einem anderen gerät empfangen werden. nach oben

Quellen: Wikipedia, Hardwaregrundlagen, FH-Würzburg


Paritaetsfehler (parity error)

Ein Paritätsfehler gibt einen Fehler in der Datenübertragung oder im Speicher an. Die Verwendung der Parität zur Kontrolle der Richtigkeit übertragener Daten nennt man Paritätsprüfung (parity check). Bei Computern bezieht sich Parität (parity) in der Regel auf eine Fehlerprüfungsprozedur, bei der die Anzahl der Einsen für jede fehlerfrei übertragene Bitgruppe, je nach Festlegung, immer gerade oder ungerade sein muss. Wenn ein Paritätsfehler bei der Kommunikation auftritt, müssen alle oder ein Bestandteil der Nachrichten neu übertragen werden. Wenn ein Paritätsfehler im RAM auftritt, hält der Computer an. Quelle: Microsoft Computer Lexikon nach oben

Wer mehr über seinen Computer wissen möchte, sollte einmal die folgende Seite besuchen, und hier auf den Link "Wissenswert" klicken: www.hardwaregrundlagen.de


Partitionstabelle

Als Partition (partitio = teilen) bezeichnet man allgemein eine Unterteilung eines Ganzen in mehrere Teile. Die Partitionstabelle gibt die Aufteilung einer Festplatte in einzelne Partitionen an. Partitionen sind mehrere unabhängig voneinander benutzbare Teile der Festplatte. Es ist also auch möglich, auf einer Festplatte mehrere Partitionen einzurichten. Der erste Sektor der Festplatte enthaelt den Master-Boot-Record. Er enthaelt die Partitionstabelle und ein Programm, welches von der aktiven Partition den Boot-Sektor liest. Die Partitionstabelle enthaelt alle wichtigen Daten zu den Partitionen. Zusaetzlich befindet sich der Master-Boot-Record noch am Ende der Festplatte als Kopie im letzten Sektor. Auch wenn nur eine Partition eingerichtet ist, ist eine Partitionstabelle im Master Boot Record vorhanden. nach oben

Quellen: www.master-boot-record.de und Wikipedia.de


PCI Local Bus

PCI (Abkürzung für "Peripheral Component Interconnect") ist ein von Intel als leistungsfähigere Alternative zum VESA-Localbus (VLB) (1992 bis ca. 1995) entwickeltes Bussystem. Der PCI-Bus fand insbesondere mit der Markteinführung der Pentium Prozessoren schnelle Verbreitung, da der VLB dessen erhöhte Leistungsfähigkeit nicht mehr vollständig ausnutzen kann. Der PCI-Bus ist unabhängig vom verwendeten Prozessor und kann daher auch für andere Systeme (z.B. auch für Apple Macintosh) eingesetzt werden.

Der PCI-Standard in der aktuellen Version 2.0 hat eine maximale Übertragungsrate von 132 MByte/s bei einer Datenbreite von 32 Bit. Die Taktfrequenz liegt zwischen 25 und 33 MHz. In Verbindung mit dem entsprechenden BIOS erlaubt PCI eine automatische Konfiguration von Steckkarten. Wie auch schon der VLB, hat der PCI-Bus seine Hauptbedeutung für Erweiterungskarten mit hohem Datendurchsatz, wie z.B. Grafikkarten oder Festplatten-Controller.

Die in Vorbereitung befindliche PCI-Spezifikation 2.1 wird bei einer verdoppelten Datenbreite von 64 Bit Übertragungsraten von bis zu 264 MByte/s unterstützen.
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PDA

Die Abkürzung PDA steht für "Personal Digital Assistant" (Persönlicher digitaler Assistent) und bezeichnet einen kleinen Taschencomputer, der auch als Organizer bekannt ist, den man in der Hand halten und bedienen kann. Ein PDA ist standardmäßig mit Programmen ausgestattet, mit denen sich Termine, Adressen, Telefonnummern und Aufgaben verwalten lasseen. Das macht auch den Unterschied zu den so genannten Handheld PCs aus. Eine PDA Bedienung erfolgt über ein berührungsempfindliches LC-Display. Viele PDAs beherrschen auch eine Handschrifterkennung. Anfang der 90er-Jahre verwendete Apple für sein neu eingeführtes Newton MessagePad erstmals die Bezeichnung PDA. Seit Ende der 90er-Jahre wird die Bezeichnung im deutschen Sprachraum oft synonym für alle tragbaren Kleincomputer benutzt. nach oben

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PDF

PDF (Portable Document Format) ist eine vektorbasierte Seitenbeschreibungssprache, welche die freie Skalierbarkeit der Darstellung erlaubt. PDF-Dateien beschreiben das mit dem Erstellungsprogramm erzeugte Layout in einer vom Drucker und von Voreinstellungen unabhängigen Form weitgehend originalgetreu. Ein häufig verwendetes Programm zur Erzeugung von PDF-Dateien ist Adobe Acrobat Distiller, der aus PostScript-Dateien PDFs erstellt.

Eine Besonderheit von PDF ist der optionale Dokumentenschutz mit 40- oder 128-Bit-Verschlüsselung. Durch Vergabe eines Benutzerpasswortes ist es so möglich, das Dokument nur einem beschränkten Personenkreis zugänglich zu machen.
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Peer-to-Peer

In einem Peer-to-Peer-Netz sind alle Computer gleichberechtigt und können sowohl Dienste in Anspruch nehmen als auch Dienste zur Verfügung stellen. Die Computer können als Arbeitsstationen genutzt werden, aber auch Aufgaben im Netz übernehmen. Kernkomponente in einer Peer-to-Peer-Architektur ist das Overlay-Netzwerk, welches den Peers im Netzwerk die Funktionen Lookup und Suche zur Verfügung stellt.

Mit der Lookup-Operation können Peers im Netzwerk diejenigen Peers identifizieren, die für eine bestimmte Objektkennung (Object-ID) zuständig sind. In diesem Fall ist die Verantwortlichkeit für jedes einzelne Objekt mindestens einem Peer fest zugeteilt.

Mittels der Such-Operation können die Peers nach Objekten im Netzwerk suchen, die gewisse Kriterien erfüllen. Sobald die Peers in dem P2P-System welche die gesuchten Objekte enthalten, identifiziert wurden, wird die Datei direkt, d. h. von Peer zu Peer, übertragen.

In der Informationstechnik ist das Gegenteil zur Peer-to-Peer-Architektur die Client-Server-Architektur. Bei dieser bietet ein Server einen Dienst an und ein Client nutzt diesen Dienst.
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Peripherie

In der Computertechnik wird der Ausdruck Peripherie verwendet, wenn von Peripheriegeräten die Rede ist, das sind z.B. alle Geräte, die an die Zentraleinheit angeschlossen werden. Diese Geräte bedürfen der Steuerung durch die Zentraleinheit und gegebenenfalls einer vorherigen Initialisierung. Dies sind zum Beispiel Drucker, Scanner, Tastatur und Maus, aber auch interne Geräte wie Anschlüsse, Laufwerke und Erweiterungskarten. nach oben

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PostScript

PostScript ist eine Seitenbeschreibungssprache von Adobe Systems mit flexiblen Schriftfunktionen und hochqualitativer Grafikausgabe. PostScript verwendet der englischen Sprache ähnliche Befehle, um das Seitenlayout zu steuern sowie Konturschriften zu laden und zu skalieren. Von Adobe stammt auch Display-PostScript. Diese Grafiksprache für Computerdisplays bietet Benutzern, die sowohl mit PostScript als auch Display-PostScript arbeiten, absolute WYSIWYG-Qualität. Diese Qualitätsstufe lässt sich ansonsten nur schwer realisieren, wenn man für Bildschirm und Drucker unterschiedliche Methoden verwendet. nach oben

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Plasmabildschirm

Ein Plasmabildschirm ist ein Farb-Flachbildschirm, der das verschiedenfarbige Licht mit Hilfe von Leuchtstoffen erzeugt, die durch das von Gasentladungen erzeugte Plasma angeregt werden. Der Aufbau von Plasmabildschirmen ist relativ einfach. Zwischen zwei Glasplatten befinden sich sehr viele kleine Kammern. Jeweils drei Kammern ergeben einen Bildpunkt, einen sogenannten Pixel.

Zur Erzeugung eines Bildes wird jede Kammer individuell mit einem zugehörigen Transistor gezündet, das Gas wird kurzzeitig ionisiert, es wird zum Plasma.

Um nicht nur die beiden Zustände an und aus, sondern auch dazwischen liegende Helligkeitsstufen zu erzeugen, bedient man sich eines Tricks: Man zündet die Kammern in kurzen Abständen (Intervallen) und variiert die Dauer einer Zündung, um die Helligkeit zu variieren. Je länger eine Kammer gezündet ist, umso heller leuchtet sie.

Beim Preis spielt bei einem Plasmabildschirm vor allem die Auflösung, bei einem LCD dagegen vor allem die Größe eine Rolle, so dass große LCDs sehr teuer werden, bei Größen bis 42 Zoll und Full HD aber günstiger als Plasmabildschirme sind.
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Power-On Self-Test

Der Power-On Self-Test (POST) ist ein Selbsttest der beim Einschalten und Hochfahren des Computers abläuft. Das ist ein Vorgang, der im Nur-Lese-Speicher (ROM) des Computers abgelegt ist und verschiedene Systemkomponenten testet, z. B. den RAM, die Diskettenlaufwerke und die Tastatur, um deren ordnungsgemäße Verbindung und Betriebsbereitschaft festzustellen. Bei auftauchenden Problemen alarmieren die POST-Routinen den Benutzer durch mehrere Signaltöne oder Anzeigen einer häufig von einem Diagnosewert begleiteten Meldung auf der Standardausgabe oder dem Standardfehlergerät (in der Regel dem Bildschirm). Verläuft der Post erfolgreich, startet das System und fährt hoch. nach oben

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Prozessor

Ein Prozessor wird abgekürzt auch CPU ("central processing unit", zu Deutsch "zentrale Prozessor Einheit") genannt. Das ist die Rechen- und Steuereinheit eines Computers, also die Einheit, die Befehle interpretiert und ausführt. Die zentrale Verarbeitungseinheit bestand bei Großrechnern und frühen Mikrocomputern aus mehreren Leiterplatten, die mit einer Vielzahl an integrierten Schaltkreisen bestückt waren. Erst die Zusammenfassung aller Bestandteile der zentralen Verarbeitungseinheit auf einem Chip - dieser Chip wird auch als "Mikroprozessor" oder kurz als "Prozessor" bezeichnet - machte den Bau von Personal Computern und Arbeitsstationen möglich. Beispiele für Einchip-CPUs sind die Motorola-Prozessoren der 68000er Serie (68000, 68020 und 68030) sowie die Intel-Prozessoren der Serien 8080 und ix86 (z. B. i486 und Pentium). Ein Prozessor besitzt die Fähigkeit, Befehle zu holen, zu decodieren und auszuführen sowie Informationen von und zu anderen Ressourcen über die Hauptleitung des Computers, den Bus, zu übertragen. Im übertragenen Sinn kann der Prozessor auch als der Chip gesehen werden, der als "Gehirn" des Computers fungiert. nach oben


Proxyserver

Der Begriff Proxyserver ist recht einfach erklärt. Ein Proxyserver könnte man als eine Vermittlungsstelle zwischen dem Client, also dem Benutzer an seinem Heimrechner und dem Internet ansehen. Die Aufgabe dieses Proxyservers liegt nun darin, für die Sicherheit des Heimrechners zu sorgen, beispielsweise diesen vor unerwünschten Eindringlingen zu schützen. Neben dieser wichtigen Aufgabe bietet der Proxyserver des weiteren diverse Zwischenspeicherfunktionen und Steuerungsmöglichkeiten. nach oben

Proxyserver bei exine




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