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Fachbegriffe Buchstabe N


nativ    natives Programm    natürliche Sprache    Netbook    Netscape

Netzkultur    Netzwerkadministrator    Netzwerkdatenbankmodell

neuronales Netzwerk    Newsgroups    Normalisieren    Nullmodem-Kabel


nativ (natürlich, angeboren)

Das Wort nativ stammt aus dem Lateinischen und heisst übersetzt natürlich oder angeboren, dass heißt in der ursprünglichen Form. Es ist in vielen Anwendungen möglich, Dateien in verschiedenen Formaten zu bearbeiten. Das natürliche oder normale Format einer Anwendung wird deshalb als natives Dateiformat bezeichnet. Die Dateien, die ein anderes Format haben, müssen zunächst von der Anwendung in das native Format umgewandelt werden, bevor sie in der Anwendung bearbeitet werden können. nach oben


natives Programm (natürliches Programm)

Ein natives Programm ist ein Programm, das speziell für einen bestimmten Mikroprozessor entwickelt worden ist, das heisst, für ein Programm, das binärkompatibel zu einem Prozessor ist. Solch ein natives Programm wird in der Regel viel schneller ausgeführt als eine nichtnatives Programm, das nur mit Hilfe eines Emulators ausgeführt werden kann. nach oben


natürliche Sprache

Als natürliche Sprache bezeichnet man jede vom Menschen gesprochene oder geschriebene Sprache im Gegensatz zu einer Programmiersprache oder Maschinensprache. Ein Forschungsziel auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz besteht darin, die einzelnen Programmiersprachen und Maschinensprachen so weit anzupassen, dass sie den natürlichen Sprachen nahekommen. Das würde heissen, dass man in der Zukunft Befehle an Maschinen so eingeben kann, wie man sie einem anderen Menschen geben würde. nach oben


Netbook

Als Netbook bezeichnet man tragbare Computer, die wesentlich kleiner als herkömmliche Notebooks sind. Das bekannteste Modell ist der Asus Eee PC, der seit ca. 2008 in Deutschland erhältlich ist. Solche Geräte sind in der Regel von der Größe, Preis und Leistung kleiner ausgelegt als normale Notebooks. Sie verfügen in der Regel über WLAN und teilweise (bei einem Mobilfunkvertrag) über ein integriertes Mobilfunk-Modem (UMTS). Wer sich weiter in das Thema vertiefen möchte sollte in der Wikipedia nachschlagen.nach oben

Netbook bei Wikipedia


Netscape

Bis etwa 1996 war der Netscape Navigator der führende Webbrowser für die 16-Bit-Betriebssysteme von Microsoft (bis Windows 3.1). Da die Entwicklung Ende 1998 nur noch zögerlich fortgesetzt wurde, verlor der Netscape Navigator im sogenannten Browserkrieg zunehmend Marktanteile an den Internet Explorer. Besonders die Verarbeitung von Java und JavaScript bereitete Netscape in diesen Versionen häufig Probleme. Hinzu kam, dass Microsoft den direkten Konkurrenten des Internet Explorer, Netscape, mit durch Windows bedingte Behinderungen boykottierte und schließlich Netscapes Marktanteil minimierte.

Netscape basiert seit Version 6.0 auf dem Open-Source-Projekt Mozilla und hat nichts mehr mit dem Netscape Navigator 4 gemein. Die Versionen 6 und 7 basieren auf der Mozilla Suite und beinhalteten neben dem Browser somit unter anderem auch einen E-Mail-Client. Seit Version 8 wird Firefox als Grundlage verwendet, bei Bedarf kommt jedoch auch die Darstellungskomponente des Internet Explorer zum Einsatz. Auch hier hält die Wikipedia wieder einen sehr schönen Artikel zu diesem Thema bereit.
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Netscape Navigator bei Wikipedia


Netzkultur

Die Netzkultur oder auch Internetkultur ist die Kultur des Internets. Für viele Menschen ist das Internet aus ihrem Alltag nicht mehr wegzudenken. Es verändert wie jedes neue Medium auch die Gesellschaft. Die soziologischen Auswirkungen der Kommunikation im Internet werden auch mit dem populären Schlagwort der Cybergesellschaft zusammengefasst. Diesen Begriff sollten sie auch einmal in der Wikipedia nachschlagen. nach oben

Netzkultur bei Wikipedia


Netzwerkadministrator

Der Netzwerkadministrator ist der für den Betriebsablauf in einem Netzwerk verantwortliche Mitarbeiter. Die Pflichten eines Netzwerkadministrators können breit gefächert sein und können folgende Aufgaben umfassen:

  • die Installation neuer Workstations und anderer Geräte

  • das Aufnehmen und Löschen autorisierter Benutzer

  • die Archivierung von Dateien

  • die Überwachung des Kennwortschutzes sowie andere Sicherheitsmaßnahmen

  • die Beobachtung der Nutzung gemeinsamer Ressourcen und die Behandlung von fehlerhafter Ausrüstung.

  • Häufig wird mit Netzwerkadministrator die Person beschrieben, deren Aufgabe es ist, Netze zu planen und pflegen, sowie Router, Switche und andere Netzkomponenten zu konfigurieren. Bei dieser Definition kümmert sich ein Netzwerkadministrator nicht um die Server oder PCs selbst, sondern nur um die Kommunikationswege zwischen diesen Rechnern (siehe Schwerpunkt: Netze/Infrastruktur).

  • Ein Netzwerkadministrator wird auch dadurch definiert, wenn ein Systemadministrator sich nicht nur ausschließlich um einzeln stehende Rechner kümmert, sondern auf einem Server einzelne Dienste für ein Netz bereitstellt.

Der Virenschutz eines Netzwerkes fällt normalerweise nicht in den Aufgabenbereich des Netzwerkadministrators, das ist normalerweise die Aufgabe des Systemadministrators. Fehlt dieser in einem Netzwerk, muss der Netzwerkadministrator dessen Aufgabenbereich zum Teil mit übernehmen. Schaue Dir dazu auch bitte den entsprechenden Artikel in der Wikipedia an. nach oben

Das Thema bei Wikipedia


Netzwerkdatenbankmodell

Das Netzwerkdatenbankmodell verkörpert ein heute nicht mehr besonders verbreitetes Datenbankmodell. Hierbei kann ein Datensatz mehrere Vorgänger haben. Auch können mehrere Datensätze an oberster Stelle stehen. Es existieren meist unterschiedliche Suchwege um zu einem bestimmten Datensatz zu kommen. Diese Suche wird Navigation genannt.

Das Netzwerkdatenbankmodell hat sich aus dem hierachischen Datenbankmodell entwickelt und wurde hauptsächlich auf Großrechnern eingesetzt.

Seit den 1990er Jahren wird das Netzwerkdatenbankmodell vom relationalen Datenbankmodell mehr und mehr verdrängt. Siehe dazu auch den entsprechenden Artikel in der Wikipedia.
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Netzwerkdatenbankmodell bei Wikipedia


neuronales Netzwerk

Ein neuronale Netzwerk ist ein System aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz, das Neuronen (Nervenzellen) eines biologischen Nervensystems modelliert und die Art und Weise simulieren soll, in der ein menschliches Gehirn Informationen verarbeitet, lernt und sich erinnert. Ein neuronales Netzwerk besteht aus einer Vielzahl untereinander verbundener Verarbeitungselemente, die jeweils eine begrenzte Anzahl von Eingängen sowie einen Ausgang aufweisen. Diese Verarbeitungselemente können "lernen", wie eine entsprechende Ausgabe durch Korrektur, Uhrzeit und Wiederholung erfolgt, wenn gewichtete Eingaben vorgenommen werden. Prädestinierte Einsatzgebiete dieser Netzwerke sind u. a. Mustererkennung, Sprachanalyse und Sprachsynthese. Schaue Dir dazu auch die beiden Artikel in der Wikipedia an. nach oben

Neuronales Netzwerk bei Wikipedia und Künstliches neuronales Netz bei Wikipedia


Newsgroups

Eine Newsgroup ist einem schwarzen Brett vergleichbar, an das Sie Nachrichten heften (posten) können, die alle Besucher lesen können. Jede Newsgroup behandelt einen Themenbereich. Insgesamt sind mehrere zigtausend Newsgroups registriert. Es gibt praktisch nichts, zu dem es nicht eine Newsgroup gibt. Egal ob Sie sich für die Konfiguration Ihres PCs interessieren, für Origami oder für vermisste Kinder - für alles finden sich eine oder mehrere Newsgroups. Die Newsgroups gelten allgemein als der verrückteste Teil des Internet. Manchen Leuten sind sie aber auch ein Dorn im Auge, denn es gibt auch etliche Newsgroups mit pornographischen und extremistischen Inhalten. Siehe Dir dazu auch den artikel bei Newsgroups bei SELFHTML und den entsprechenden Artikel in der Wikipedia an. nach oben

Newsgroups bei Wikipedia


Normalisieren

In der Datenbankverwaltung bezeichnet "normalisieren" die Anwendung einer Reihe von Methoden auf eine relationale Datenbank, um doppelt vorhandene Informationen zu minimieren. Normalisieren vereinfacht in starkem Maße die Behandlung von Abfragen und Aktualisierungen, wozu auch Aspekte der Sicherheit und Integrität zählen. Das Normalisieren wird allerdings mit einer größeren Anzahl von Tabellen erkauft.

In einer relationalen Datenbank eine Methode zur Strukturierung von Informationen. Normalformen vermeiden Redundanz und Inkonsistenz und fördern effiziente Verwaltung, Speicherung und Aktualisierung von Informationen. Dabei werden verschiedene "Regeln" oder Ebenen der Normalisierung gemeinhin anerkannt - jede stellt eine Verfeinerung der vorangegangenen dar. Von diesen werden Formen werden in der Praxis meist drei verwendet: die erste Normalform (1NF), die zweite Normalform (2NF) und die dritte Normalform (3NF). Die ersten Normalformen sind am wenigsten strukturiert und stellen Gruppen von Datensätzen dar (z. B. Angestelltenlisten), in denen jedes Feld (Spalte) eindeutige, also nicht wiederholende Daten enthält. Die zweiten und dritten Normalformen gliedern die ersten Normalformen auf, indem sie diese in unterschiedliche Tabellen aufteilen, wobei der Reihe nach feinere Wechselbeziehungen zwischen den Feldern definiert werden. Die zweiten Normalformen enthalten dabei nur Felder, die Untermengen von Feldern mit Primärschlüssel darstellen. Beispielsweise kann eine zweite Normalform, die einen Schlüssel auf den Namen eines Angestellten aufweist, nicht gleichzeitig den Dienstgrad und den Stundentarif enthalten, wenn die Bezahlung vom Dienstgrad abhängig ist. Die dritten Normalformen enthalten keine Felder, die Informationen über Felder außer dem Schlüsselfeld zur Verfügung stellen. Eine dritte Normalform, die einen Schlüssel auf den Angestelltennamen aufweist, kann z. B. nicht den Projektnamen, die Arbeitsgruppennummer und den Gruppenleiter enthalten, solange die Arbeitsgruppennummer und der Gruppenleiter nur dem Projekt zugewiesen sind, an dem der Angestellte arbeitet. Weitere Verfeinerungen für Normalformen sind die Boyce-Codd-Normalform (BCNF), die vierte Normalform (4NF) und Projektions-Kombinationsnormalform (englisch "projection-join", Abkürzung: PJ/NF). Letztere wird auch als "fünfte Normalform" (5NF) bezeichnet. Diese Ebenen sind jedoch weniger gebräuchlich wie die ersten, zweiten und dritten Normalformen. Quelle: Microsoft Computer Lexikon
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Normalisierung bei Wikipedia


Nullmodem-Kabel

Als Nullmodem-Leitung wird eine Leitung bezeichnet, welche zwei PCs über die serielle Schnittstelle mit einem speziell gekreuzten Kabel miteinander verbindet. Der Name Null-Modem rührt daher, dass Computer auf lange Distanz meist über Modems miteinander verbunden werden, die man jeweils über serielle Schnittstellen an die Computer verbindet. Bei einer direkten Verbindung, bei der die Computer nur wenige Meter voneinander entfernt stehen, entfällt das Modem allerdings.

Gegenüber der Verbindung eines Computers mit einem Modem müssen verschiedene Anschlüsse in der Leitung gekreuzt werden (z. B. Receive Data und Transmit Data, Pin 2 und 3 der Buchsen). In einem speziellen Nullmodem-Kabel ist diese Vertauschung fest eingebaut.

Die Nullmodem-Leitung hat grundsätzlich beidseitig "weibliche" Kontaktbuchsen. Auch hierüber hält die Wikipedia einen sehr interessanten Artikel mit vielen Abbildungen bereit.
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Nullmodem-Letung bei Wikipedia




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