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Fachbegriffe Buchstabe H


Hacken    Handheld-PC    Handschrifterkennung    HDMI    HD DVD  

HD ready und Full HD    HDTV   Hexadezimal   Hide   Hollerith-Maschine   

Hologramm    Host    Hotkey    HTML    HTTP   Hypermedia


Hacken

Als Hacken bezeichnet man im allgemeinen Tätigkeiten, bei denen Probleme oder Projekte am Computer kreativ und mit hoher Erfindungsgabe in Angriff genommen werden. Das ist richtig eingesetzt natürlich eine sehr gute Sache und viele Firmen stellen dazu extra Fachleute ein, die über sehr gute Computerkenntnisse verfügen. Im ursprünglichen Sinn bedeutet das Wort Hacken "Das Teieln oder das Spalten" eines Gegenstandes.

Leider gibt es aber auch ein paar unsaubere Zeitgenossen, die über solches Wissen verfügen und es dazu nutzen, um illegalin fremde Computersysteme einzudringen und dort dann oft beträchtlichen Schaden anrichten. Wer sein Wissen über dieses Thema noch vertiefen will, sollte sich den entsprechenden Artikel in der Wikipedia ansehen.
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Hacker bei Wikipedia


Handheld-PC

Als Handheld-PC bezeichnet man einen Computer, der so klein ist, dass er in eine Jackentasche passt, und der z. B. in der Lage ist, Microsoft Windows CE (eine abgespeckte Version von Windows 95) sowie die Anwendungen auszuführen, die für dieses Betriebssystem konzipiert sind. Windows CE wurde speziell für die Verwendung in Klein- und Kleinstcomputern, insbesondere für Industrie-, Automotive- und mobile Geräte, entwickelt. Es stellte also "nur" die Basis für das Betriebssystem Pocket PC dar, ist dem aber nicht gleichzusetzen. Allgemein kann man sagen, das ein Handheld-PC ein Computer ist, den man bequem in einer Hand halten kann, während man ihn mit der anderen Hand bedient. Handheldcomputer werden häufig im Transportwesen und in anderen Bereichen der Dienstleistungsindustrie eingesetzt. Sie sind im Allgemeinen für das Ausführen von bestimmten Aufgaben gefertigt. Sie verfügen oft über beschränkte spezielle Tastaturen, kleinere Bildschirme, Eingabegeräte, z. B. Barcodeleser, und Kommunikationseinrichtungen zum Senden der Daten an einen Zentralcomputer. Sie verfügen jedoch selten über Diskettenlaufwerke. Bei der Software von Handheldcomputern handelt es sich in der Regel um das Hard- oder Softwareprodukt einer Firma, das nur als Baustein eines speziellen Computertyps verwendet werden kann. Wer hierzu noch mehr erfahren will, kann dies wieder in der Wikipedia nachschlagen. nach oben

Handheld PC bei Wikipedia


Handschrifterkennung

Als Handschrifterkennung in der EDV bezeichnet man im allgemeinen die Fähigkeit eines Computers, Handschriften - insbesondere eine Unterschrift - zur Identifikation des Benutzers zu erkennen. Aber auch die Fähigkeit eines Computers, handgeschriebenen Text in Zeichen umzuwandeln, die vom Computer erkannt werden können, wird so genannt. Die sogenannte optische Zeichenerkennung OCR (optical character recognition), gehört ebenso dazu. Als optische Zeichenerkennung bezeichnet man einen Vorgang, bei dem ein elektronisches Gerät (Scanner oder optischer Leser) gedruckte Zeichen auf dem Papier untersucht und durch Auswertung der eingelesenen Helligkeitswerte ihre Formen bestimmt. Nach dem Einlesevorgang werden Methoden der Zeichenerkennung angewandt, um die Formen in editierbare Textzeichen umzuwandeln. nach oben

Texterkennung bei Wikipedia


HDMI

HDMI ist die Abkürzung für High Definition Multimedia Interface (zu gut deutsch: Hoch auflösende multimediale Schnittstelle). Mit dieser Schnittstelle ist es möglich, digitales Audio- und Videomaterial zu übertragen und zu empfangen. Das ist insbesondere bei HDTV und Blue-ray DVD notwendig, da dort eine sehr hohe Datenrate übertragen werden muss. Ohne diese Schnittstelle wäre es unmöglich wirklich hochauflösendes Bild- bzw. Filmmaterial am Bildschirm zu betrachten.

HDMI ist sehr schnell, die Daten werden mit einer Bandbreite von insgesamt bis zu 5 GB pro Sekunde übertragen. Daher sind übertragungsbedingte Artefakte (z.B. Ruckeln oder Klötzchenbildung) auch bei komplexen Bildinhalten und extrem schellen Bewegungsabläufen nicht zu befürchten.

DVD-Recorder, die mit einer HDMI-Schnittstelle ausgerüstet sind, dienen ausschließlich dazu, Videosignale (und Ton) vom DVD-Recorder zum Wiedergabegerät zu transportieren. Eine Aufnahme über HDMI ist nicht möglich. Dies verhindert der Kopierschutz HDCP (High-bandwidth Digital Content Protection). HDCP wird erst in der bildwiedergebenden Komponente entschlüsselt. Aufnahmegeräte wie z.B. Festplattenrecorder werden nicht mit einem HDCP-Entschlüsselungsalgorithmus ausgestattet sein. Das Modifizieren von Geräten oder der Handel mit solchen Geräten ist nach dem seit 01.10.2003 geltenden neuen Urheberrechtsgesetz unter Strafe gestellt. Das Erstellen digitaler Kopien soll somit aus Sicht der HDMI-Erfinder nicht möglich oder zumindest wirksam verhindert sein. Dies war von Anfang an die Voraussetzung dafür, dass HDMI von den Hollywood Studios wie z.B. Fox und Universal unterstützt wurde. Erst die Unterstützung der Filmindustrie hat letztlich HDMI maßgeblich zum Durchbruch verholfen. Das HDMI-Konsortium HDMI-Konsortium selbst hat verkündet, dass es durch HDMI voraussichtlich zu einer Flut von Freigaben bisher im Home-Entertainment-Sektor nicht erhältlicher Filme kommen wird.

Allerdings kann man analog (über SCART/RGB oder YUV) aufgenommenes Material über HDMI zum Wiedergabegerät leiten. Dann allerdings trotz HDMI nur in der Qualität, die die analoge Aufnahme gestattet. Noch nicht sicher ist, ob HDMI in der Lage ist, auch die Analogen Ausgänge zu sperren und so jegliche Aufnahme einer TV-Sendung (oder Blu-ray Disc bzw. HD DVD) zu verhindern.
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HDMI bei Wikipedia    HDMI bei HIFI-Regler.de


HD DVD (High Density Digital Versatile Disc)

Die HD DVD (High Density Digital Versatile Disc, zuvor: Advanced Optical Disc, kurz: AOD) ist ein Datenträgerformat und wurde zwischen 2005 und Februar 2008 neben Blu-ray Disc und VMD als ein mögliches Nachfolgeformat der DVD gehandelt.

Das DVD Forum hat am 19. November 2003 die HD DVD als HD-Nachfolger der DVD nach der HD-DVD-Spezifikationen für Read-Only-Discs bezeichnet.

Am 19. Februar 2008 gab Toshiba eine Pressemitteilung heraus, in der bekannt gegeben wurde, dass die Entwicklung, Herstellung und Vertrieb der HD DVD sowie entsprechender Geräte nicht weiter vorangetrieben wird und somit Ende März 2008 endgültig eingestellt wird. Daraufhin gaben die Universal Studios noch am selben Tag bekannt, von der HD DVD auf das Blu-ray-Format zu wechseln.

Nach dieser Entscheidung im Formatkrieg um die DVD-Nachfolge hat am 25. Februar 2008 schließlich auch Microsoft bekanntgegeben, die Produktion von externen HD-DVD-Laufwerken für die Spielkonsole Xbox 360 einzustellen.

Für weitere Informationen zu diesem Thema schlagen sie bitte in der Wikipedia nach:

HD DVD bei Wikipedia

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HD ready und Full HD

Das sind 2 Begriffe, bei denen man sich zunächst fragt, ist denn das nicht dasselbe und somit egal? Vorweg gesagt: Es ist nicht dasselbe und somit auch nicht egal!

HD ready bezeichnet einen Bildschirm, der in der Lage ist, vertikal 720 Zeilen darzustellen. Das normale Video-Format, das in der Regel im 4:3 Verhältnis dargestellt wird, hat eine Auflösung von 768 x 576 Pixeln. Das heißt, wir haben 768 Zeilen in der vertikalen Darstellung und 576 Zeilen in der horizontalen Darstellung. Davon zeigt ein Bildschirm, der nicht HD ready ist in der Regel nur ca. 720 x 576 Zeilen an. Für das normale DVD Format genügt das auch voll und ganz.

Für eine Darstellung in HD Qualität braucht man allerdings einen Bildschirm, der in der Lage ist ´horizontal 720 Zeilen darzustellen. Das volle HD Format beträgt allerdings wesentlich mehr nämlich 1280 x 1080 bzw. 1920 x 1080 Pixel. Ab 720 Zeilen in der horizontalen Darstellung spricht man dann davon, dass dieser Bildschirm HD ready ist. Bildschirme, die 720 Zeilen in der horizontalen darstellen können dürfen darum das Zeichen (Plakette) HD ready tragen.

Ein Bildschirm mit der Plakette Full HD muss das volle HD Format darstellen können. Das heißt, ein solcher Bildschirm ist in der Lage, horizontal 1080 Zeilen darzustellen. Vertikal kann solch ein Bildschirm 1280 bzw. 1920 Zeilen darstellen. Eine Blu-Ray Disc zum Beispiel hat immer das volle HD Format im Gegensatz zu vielen Filmen in HD Qualität, die vom Fernsehen ausgestrahlt werden. Hier genügt ein Bildschirm, der HD ready ist. Um allerdings eine Blu-Ray richtig zu genießen, braucht man einen Bildschirm, der die Plakette Full HD trägt.
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HDTV (High Definition Television)

Um HDTV empfangen und richtig genießen zu können, benötigt man ein HD fähiges Fernsehgerät. Dies ist meistens ein Flachbildschirmgerät. HD fähige Flachbildfernsehgeräte gibt es als Plasmabildschirm und als LCD Bildschirm. Außerdem benötigt man zum Empfang eines TV-Programms in HD-Qualität einen so genannten Satelliten-Receiver mit HD Empfang. Dieser besitzt in einen HDMI Anschluss, um den Receiver an das TV Gerät anzuschließen. Ein HDMI Kabel überträgt nämlich digitale Signale an das TV Gerät. HDTV kann also nicht über Kabel empfangen werden, da dieses nur analoge Signale übertragen kann.

Einen Satelliten-Receiver mit HD Empfang erkennt man also daran, dass er statt einem Scart Anschluss einen HDMI Anschluss besitzt. Dieser ist etwas schmaler als ein Scart Anschluss - ansonsten sieht er aber gleich aus. Außerdem müssen beide Geräte, sowohl das HDTV Fernsehgerät als auch der Receiver, das HD Logo gut sichtbar angebracht haben.

Ein normaler Fernseher, der noch einen Kabelanschluss besitzt, hat in der Regel ein Grieseln im Bild, wenn eine Sendung in HD ausgestrahlt wird. Das kommt daher, weil HDTV oder Sendungen in HD Qualität eine andere Pixelauflösung haben, wie ein normales PAL Fernsehprogramm. Beim PAL Empfang (diese Norm gilt für Europa) hat man eine Auflösung von 720 zu 576 Pixeln.

Bei HDTV oder Sendungen die in HD ausgestrahlt werden, hat man eine Auflösung von 1280 zu 720 Pixeln (HDTV 720p) oder aber 1920 zu 1080 Pixeln (HDTV 1080i).
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HDTV bei Wikipedia


Hexadezimal

Das Hexadezimalsystem verwendet nicht den Wert 10 als Basis fär die Darstellung von Zahlen durch Ziffern, sondern den Wert 16. Das Hexadezimalsystem verwendet die Ziffern 0 bis 9 und die Buchstaben A bis F, um die Dezimalzahlen 0 bis 15 darzustellen. Ein hexadezimales Zahlzeichen entspricht 4 Bit. 1 Byte kann durch zwei hexadezimale Zahlzeichen ausgedräckt werden. Die Binärzahl 0101 0011 entspricht der Hexadezimalzahl 53. Um Verwechslungen mit Dezimalzahlen zu vermeiden, werden Hexadezimalzahlen in Programmen oder Dokumentationen in der Regel der Buchstabe H nachgestellt. Andere Schreibweisen sind: 5316, 53hex, und 0x53.

Fär das Zählen und Rechnen im Hexadezimalsystem gibt es eine Eselsbräcke: A = 10 und B = 11 kann sich jeder merken. C wie zwölf, D wie dreizehn, E fär vierzehn kommt vor F wie fänfzehn. Auch hierfür finden sie in der Wikipedia eine sehr ausführliche Dokumentation zu diesem Thema.
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Hexadezimal bei Wikipedia


Hide (verstecken, verbergen)

Der Ausdruck Hide ist eigentlich ein programmiertechnischer Ausdruck. Er bewirkt, das Ausblenden des aktiven Fensters der Anwendung, ohne diese zu beenden. Wenn ein Objekt ausgeblendet ist, wird es vom Bildschirm entfernt und die zugehörige Visible-Eigenschaft wird auf False festgelegt. Auf die Steuerelemente eines ausgeblendeten Objekts kann der Benutzer nicht zugreifen, sie werden jedoch der ausgeführten Anwendung programmseitig zur Verfügung gestellt sowie anderen Prozessen, die mit dieser Anwendung über Automatisierung und Ereignisse des Timer-Steuerelements kommunizieren.

Versteckte Fenster können durch entsprechende Befehle an das Betriebssystem wieder angezeigt werden.
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Hollerith-Maschine

Eine elektromechanische Maschine, die von Herman Hollerith im ausgehenden 19. Jahrhundert entwickelt wurde. Sie gilt als die Erfindung der Datenverarbeitung, die mit Lochkarten arbeitete. Durch die an vordefinierten Positionen in den Lochkarten vorhandenen Löcher wurden Stromkreise geschlossen. Dadurch konnten Signale an Rechen- und Auszählungsmaschinen übertragen werden. Man geht davon aus, dass diese Maschine den erforderlichen Zeitaufwand für die Auswertung der im Jahre 1890 durchgeführten Volkszählung um zwei Drittel reduzierte. Die Herstellung dieser Maschinen erfolgte Anfang des Jahrhunderts durch die Hollerith's Tabulating Machine Company, die schließlich durch Fusionieren zur International Business Machines Corporation (IBM) wurde. nach oben


Hologramm

Eine per Holografie erzeugte dreidimensionale "Fotografie". Eine Holographie ist ein Abbildungsverfahren, bei dem der abzubildende Gegenstand mit dem Licht eines Lasers abgetastet wird und so eine Fotoplatte belichtet. Bei erneuter Bestrahlung mit einem Laserstrahl wird aus dem Negativ ein räumliches Bild des Gegenstandes aufgebaut. Ein Hologramm besteht aus einem Lichtinterferenzmuster, das auf einem Medium, z. B. einem fotografischen Film, aufgezeichnet wurde. Werden Hologramme entsprechend beleuchtet, wird ein Bild erzeugt, dessen Erscheinung sich mit dem Betrachtungswinkel ändert. Wer noch mehr über Hologramme und Holographie wissen möchte, sollte sich die entsprechenden Artikel in der Wikipedia ansehen. nach oben

Hologramm bei Wikipedia und Holografie bei Wikipedia


Host

Jeder Rechner, der am Internet teilnimmt, ist mit einer IP-Adresse im Netz angemeldet. Rechner, die ans Internet angeschlossen sind, werden als Hosts oder Host-Rechner bezeichnet. Wenn Sie also mit Ihrem PC im Web surfen oder neue E-Mails abholen, sind Sie mit einer IP-Adresse im Internet angemeldet. Ihr Zugangs-Provider, über dessen Host-Rechner Sie sich einwählen, kann feste IP-Adressen für Sie einrichten. Große Zugangs-Provider, etwa Online-Dienste wie T-Online oder AOL, vergeben auch personenunabhängig dynamische IP-Adressen für jede Internet-Einwahl. Wer mehr Informationen zu diesem Thema möchte, sollte sich die Seite von SELFHTML dazu anschauen. nach oben

Basis-Standards im Internet bei SELFHTML


Hotkey

Als Hotkey (auch Tastenkürzel, Tastensequenz, Tastaturkombination, Tastaturbefehl, Hotkey, Short Cut) bezeichnet man das gleichzeitige oder aufeinanderfolgende Drücken mehrerer Tasten auf Computertastaturen in einer bestimmten Reihenfolge.

Durch den Einsatz solcher Kombinationen können bestimmte Steuerbefehle an ein Programm gegeben werden (Datei öffnen, Fenster schließen, Programm beenden usw.), aber auch bestimmte Betriebssystemfunktionen können so direkt aufgerufen werden (Starte Notepad usw.). Außerdem können damit Sonderzeichen eingegeben werden, auch wenn sie nicht auf der Tastatur aufgedruckt sind.

Bei fast allen modernen Programmen sind die Tastenkombinationen mehr oder weniger flexibel einstellbar. Viele Programme (beispielsweise desselben Herstellers oder die, die für ein Betriebssystem geschrieben sind) benutzen die gleichen Tastenkombinationen, was die Bedienung erheblich erleichtert. Siehe dazu auch den entsprechenden Artikel in der Wikipedia.
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Hotkey bei Wikipedia


HTML (Hyper Text Markup Language)

HTML ist eine Abkürzung und steht für Hyper Text Markup Language, das heisst, das HTML eine standardisierte Auszeichnungssprache darstellt. HTML ist die Auszeichnungssprache, die für Dokumente im World Wide Web verwendet wird. HTML ist in seiner ursprünglichen Form eine Anwendung von SGML (Standard Generalized Markup Language zu Deutsch etwa Normierte Verallgemeinerte Auszeichnungssprache), die Tags verwendet, um Elemente (z. B. Text und Grafiken) in einem Dokument auszuzeichnen.

HTML, das Anfang der 90er-Jahre entstand, wurde mit Hilfe von SGML definiert. Bis einschließlich HTML 4.x ist das auch heute noch der Fall. Im Zuge von XML und seiner wachsenden Bedeutung für immer mehr Dateiformate, die auch im Web ihren Einsatz finden, entstand der Wunsch, auch HTML mit Hilfe von XML zu definieren anstatt wie bisher mit SGML. Damit kein Versionenwirrwarr entsteht, entschloss man sich dazu, dieses neue, XML-basierte HTML mit einem neuen Namen und eigener Versionenkontrolle auszustatten. Heraus kam dabei XHTML (Extensible HyperText Markup Language = erweiterbare Hypertext-Auszeichnungssprache).

Seit Januar 2000 liegt XHTML 1.0 als Empfehlung des W3-Konsortiums vor und hat damit den gleichen verbindlichen Stellenwert wie etwa HTML 4.0. XHTML 1.0 ist nichts anderes als der Versuch, das SGML-basierte HTML 4.0 mit Hilfe von XML "nachzubauen". Dahinter steckt keine Spielerei von Designern künstlicher Sprachen, sondern es gibt gute Gründe dafür:

XHTML ist syntaktisch hundertprozentig kompatibel zu wichtigen XML-Standardsprachen wie SVG, WML, SMIL usw. XHTML kann dadurch als Dateninsel innerhalb anderer Sprachen eingebunden werden, und ebenso ist es möglich, diese anderen Sprachen wieder als Dateninsel innerhalb von XHTML einzubinden. So ist es beispielsweise problemlos möglich, eine SVG-Grafik als Dateninsel in eine XHTML-Datei einzubetten. Die SVG-Grafik muss dadurch nicht mehr referenziert werden, sondern ist Bestandteil der XHTML-Datei.

Durch die gemeinsame syntaktische Grundlage auf der Basis von XML ist es auch möglich, das Auslesen und Verarbeiten über Programmiersprachen zu vereinheitlichen. Genau das geschieht beim DOM (Document Object Model = Dokument-Objektmodell). Das DOM definiert Objekte, Eigenschaften und Methoden für den Zugriff auf Dokumente, die in einer XML-basierten Sprache abgefasst sind. Möglich ist eine solche Anwendung aber nur, weil alle diese Sprachen denselben, XML-bedingten syntaktischen Grundmustern folgen. Da die syntaktischen Grundmuster von HTML denen von XHTML sehr ähnlich sind, ist das DOM in der Praxis auch auf HTML anwendbar. Doch der Wunsch ist verständlich, ein HTML zu haben, das sich exakt an die Syntax von XML hält. Was für Script-Sprachen gilt, gilt ebenso auch für Stylesheet-Sprachen. Die selbst XML-basierte allgemeine Stylesheet-Sprache XSL (Extensible Stylesheet Language = erweiterbare Formatsprache) ist genau für diese Zwecke entworfen worden. Sie stellt eine einheitliche Grundlage für alle XML-basierten Sprachen zur Verfügung.

XHTML ist also XML-gerechtes HTML. Der "Nachbau" von HTML 4.0 in XHTML 1.0 ist so weit gelungen, dass es in XHTML die gleichen Elemente, Attribute und Verschachtelungsregeln gibt wie in HTML. Systembedingt durch die Syntax von XML gibt es jedoch diverse Unterschiede im Detail, die Sie kennen müssen, wenn Sie Ihre Web-Seiten in XHTML statt in HTML schreiben wollen. Noch mehr Informationen zu HTML und XHTML sowie XML finden sie auf der Seite von SELFHTML.
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HTML und XHTML bei SELFHTML


HTTP (Hypertext Transfer Protocol)

Das Hypertext Transfer Protocol (Hypertext-Übertragungsprotokoll) ist ein Protokoll zur Übertragung von Daten über ein Netzwerk. Es wird hauptsächlich eingesetzt, um Webseiten und andere Daten aus dem World Wide Web in einen Webbrowser zu laden.

Das Protokoll wurde 1989 von Tim Berners-Lee am CERN zusammen mit dem URL und der HTML entwickelt, wodurch praktisch das World Wide Web geboren wurde.

Jede HTTP-Anfrage wird vom Server mit einem HTTP-Statuscode beantwortet. Er gibt zum Beispiel Informationen darüber, ob die Anfrage erfolgreich bearbeitet wurde oder teilt dem Client, also etwa dem Browser, im Fehlerfall mit, wo (z. B. Umleitung) bzw. wie (z. B. mit Authentifizierung) er die gewünschten Informationen (wenn möglich) erhalten kann. Noch genauer kann man den ganzen Vorgang in der Wikipedia verfolgen.
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HTTP bei Wikipedia


Hypermedia

Als Hypermedia oder Hypermedialität bezeichnet man eine Spielart von Hypertext unter expliziter Betonung des multimedialen Aspektes. Ein multimediales Programm ist jedoch nicht automatisch auch ein Hypermediasystem. Das Wort Hypermedia setzt sich zusammen aus dem Wort Hypertext und dem Wort Multimedia.

Sowohl Hypertext als auch Hypermedia beruhen auf der Verknüpfung von Knoten (nodes = Ausdruck von Programmiersprachen); diese Knoten können verschiedene Medien enthalten wie Text, Grafik, Video und Ton.

Hypermedia baut auf der Idee auf, eine Arbeits- und Lernumgebung anzubieten, die dem menschlichen Denken gleichkommt, d. h. eine Umgebung, die es dem Benutzer ermöglicht, Assoziationen zwischen den Themen herzustellen anstatt sich schrittweise (wie in einer alphabetischen Liste) von einem zum nächsten zu bewegen. Beispielsweise kann eine Hypermediapräsentation zur Navigation Verknüpfungen zu Themen wie Astronomie, Vogelflug, Geografie, Satelliten und Radar enthalten. Wenn die Informationen hauptsächlich in Textform vorliegen, nennt man das Produkt Hypertext. Von Hypermedia spricht man insbesondere, wenn Video, Musik, Animation oder andere Elemente eingeschlossen sind.
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