Gasentladungsbildschirm
GDI
GDI+
GIF
GIS
GMR-Kopf
Gopher
GOTO-Befehl
GPS
GUI
Graustufen
Groupware
Gasentladungsbildschirm
Auch als Plasmabildschirm bezeichnet. Ein Flachbildschirm, der auf einigen portablen Computern verwendet wird, und bei dem Neon zwischen einem horizontalen und vertikalen Satz von Elektroden eingeschlossen ist. Wird eine der Elektroden in jedem Satz geladen, leuchtet das Neon (wie in einer Neonlampe) im Kreuzungspunkt auf und stellt ein Pixel dar.
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GDI
Das Graphics Device Interface (GDI) ist eine Komponente des Betriebssystems Microsoft Windows. Es dient als Programmschnittstelle zu den logischen Grafikgeräten (Grafikkarte, Drucker) und kapselt die Komplexität der Hardware ab. Die Komponenten DIB-Engine (Device-Independent Bitmap) und das ICM Farb-Subsystem (Image Color Matcher) erlauben eine geräteunabhängige Verarbeitung von Bitmaps bzw. Farben. Benötigt ein Programm Informationen über gerätespezifische Eigenschaften (Bildschirmauflösung, Bildschirmtyp) kann es sie vom Device Context beziehen.
Durch GDI wurde die Ausgabe auf dem Bildschirm aber auch langsamer. Für Anwendungen, die eine schnellere Grafikschnittstelle benötigen, vor allem für Spiele, wurde DirectX (bzw. im Speziellen DirectDraw) geschaffen.
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GDI+
GDI+ ist der Nachfolger von Microsofts Grafiksystem GDI und ist seit Windows XP ins Betriebssystem integriert, kann aber auf älteren Microsoft Betriebssystemen (zumindest Windows 2000, nicht Windows NT) über Windows Update nachinstalliert werden. In Windows Vista hat GDI+ GDI fast vollständig verdrängt, so dass GDI-Grafik nur noch an den Desktop Window Manager weitergeleitet wird. Aus diesem Grund ist auch GDI im Gegensatz zu GDI+ seit Windows Vista nicht mehr hardwarebeschleunigt.
Neue Features von GDI+ beinhalten die native Darstellung von JPEG und PNG, verbessertes Pfad-Management (für Vektorgrafiken) und Farben in ARGB. Dies vereinfacht die Implementierung von PDF, SVG und verwandten Technologien. Vergleichbare Grafikbibliotheken sind Quartz für Apples Mac OS X und Cairo.
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GIF
Die beiden im Web am häufigsten vorkommenden Bilddateiformate sind GIF (Graphics Interchange Format) und JPG (Joint Photographic Experts Group), auch als JPEG bezeichnet. Als Alternative zu den Dateiformaten GIF und JPEG wird auch das neue Grafikdateiformat PNG (Portable Network Graphics) verwendet.
Allgemein gilt das GIF-Format als beste Lösung, wenn es um Strichgrafiken und Grafiken mit wenigen Farben oder scharfen Rändern geht. JPEG ist das bevorzugte Format zum Speichern von Bildern mit zahlreichen Farben, beispielsweise Fotografien oder eingescannte Bilder.
GIF wurde als Plattformübergreifender Standard entwickelt und wird von allen grafischen Internet-Browsern unterstützt. GIF unterstützt Farbtiefen bis 8 Bit (256 Farben möglich) und ermöglicht das Speichern von angepassten Paletten gemeinsam mit dem Bild. GIF bietet einige erweiterte Grafikoptionen, darunter transparente Hintergründe, Bild-Interlacing und Animation. Auch hier lohnt sich ein Blick in die Wikipedia.
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GIF bei Wikipedia
GIS (Geographisches Informationssystem)
Ein Geographisches Informationssystem (Geoinformationssystem) ist ein rechnergestütztes System, das aus Hard- und Software, Daten und Anwendungen besteht. Mit ihm können Raumbezogene Daten digital erfasst, überarbeitet, gespeichert und analysiert sowie graphisch und alphanumerisch präsentiert werden. Vorteil von GIS ist die räumliche Zuordnung bestimmter Sachverhalte auf die Flächen im Raum. Mit einem GIS sind z.B. auch Flächenberechnungen möglich. Die Nutzung digitaler Karten im Zusammenhang mit Sachinformationen ermöglicht nicht allein Wissenschaftlern neue Techniken der Analyse und des Erkenntnisgewinns. Vielmehr sind es verschiedene Anwendungen etwa von der Standortplanung z.B. von Betrieben oder Infrastruktur über Routenfindung bzw. -planung (uns allen bekannt aus dem Bereich Fahrzeugnavigation) über die Verwaltung kommunaler o.ä. Einrichtungen bis hin zu Planungsprojekten einschließlich der Bürgerbeteiligung, bei denen Informationen aus verschiedenen fachlichen Bereichen gemeinsam auszuwerten sind. Aus diesem Grund sind GIS Systeme heute auch weit verbreitet.
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GMR-Kopf
Eine von IBM entwickelte Bauform eines Festplattenschreibkopfs, bei der das physikalische Phänomen GMR ("Giant Magnetoresistance Effect" - Riesenmagnetwiderstand) angewendet wird. Dieser von europäischen Wissenschaftlern Ende der 80er Jahre entdeckte Effekt bewirkt große Veränderungen der Durchlässigkeit von Materie für magnetische Felder in Magnetfeldern, wenn verschiedene metallische Werkstoffe in dünnen wechselnden Schichten zusammengesetzt werden. Beim Einsatz in Festplattenköpfen ermöglicht die GMR-Technologie eine sehr dichte Datenspeicherung, derzeit bis zu 11,6 Mrd. Bit pro Quadratzoll. Dies entspricht mehr als 700.000 Schreibmaschinenseiten.
IBM stellte im Dezember 1997 das erste kommerzielle Laufwerk her, das diesen Effekt nutzte. Neben der Anwendung in Festplatten wird der GMR-Effekt auch in Magnetfeldsensoren der Automobilindustrie und Automatisierungsindustrie ausgenutzt.
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Gopher
Gopher ist ein Internetdienstprogramm zum Ermitteln von Textinformationen. Die Daten werden dem Benutzer in hierarchischen Menüs zur Verfügung gestellt, aus denen der Benutzer Untermenüs oder Dateien auswählen kann, um diese herunterzuladen und anzuzeigen.
Gopher ähnelt dem frühen World Wide Web (WWW) und wurde 1991 an der Universität von Minnesota entwickelt. Die Standardportnummer ist 70.
Die Überlegung, die zu Gopher führte, war die umständliche Handhabung des File-Transfer-Protokolls FTP, bei dem man sich einloggen und über Konsolenbefehle in Verzeichnisse wechseln musste, um die gewünschte Datei zu finden und herunterladen zu können. Zudem wollte man ein einfach zu administrierendes Informationssystem schaffen, das wenig Ressourcen benötigt.
Mitte der 90er Jahre hatte nahezu jede Organisation, die über einen Internetzugang verfügte, wie zum Beispiel Universitäten, aber auch Regierungen, einen Gopherserver und stellte der Allgemeinheit Informationen aus allen Bereichen zur Verfügung.
Mit dem Aufschwung des WWW jedoch ging die Zeit des so genannten Gopherspace zu Ende. Ursächlich für den Niedergang war auch die Entscheidung der Copyright haltenden Universität, für die kommerzielle Nutzung von Gopher Gebühren zu verlangen.
Heute gibt es nur noch sehr wenige Gopherserver. Gopher ist damit weitgehend außer Gebrauch und gerät in Vergessenheit.
Für Gopher gibt es eigene Clients, die jedoch nicht bei allen Betriebssystemdistributionen beigelegt werden. Der Internet Explorer beherrscht das Gopherprotokoll seit 2002 nicht mehr, die Funktion wurde wegen Sicherheitslücken im Programm deaktiviert. Man hielt Gopher für nicht wichtig genug, um den Fehler zu beheben. Siehe dazu auch den Artikel in der Wikipedia an.
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Gopher bei Wikipedia
GOTO-Befehl
Der GOTO-Befehl ist eine Sprunganweisung oder ein Sprungbefehl und dient in Programmiersprachen von Computerprogrammen dazu, die Ausführung an anderer Stelle fortzuführen, also Programmteile zu überspringen.
Bei einem Rücksprung wird das Programm an einer Stelle fortgesetzt, die vor der Stelle der Sprunganweisung liegt, so dass Teile des Programmcodes noch einmal durchlaufen werden.
In der maschinennahen Programmierung dient der Goto-Befehl dazu, Unterprogramme aufzurufen; an eine Bedingung geknüpfte Goto-Befehle ermöglichen Verzweigungen. In manchen Assemblersprachen heißt der entsprechende Goto-Befehl jmp (als Abkürzung für englisch jump - Sprung).
In höheren Programmiersprachen wird durch einen Goto-Befehl entweder eine Code-Zeilennummer (zum Beispiel in alten BASIC-Dialekten) oder eine definierte Sprungmarke (Label, zum Beispiel in C oder Pascal) angesprochen.
Die Benutzung des GOTO-Befehls in der Programmierung ist jedoch umstritten. Einige meinen es sei besser dafür Schleifen zu programmieren, weil GOTO-Befehle die Lesbarkeit des Quellcodes erschwerten.
In der Praxis hat sich jedoch gezeigt, dass der Verzicht auf Goto zwar möglich ist, jedoch in einigen Fällen zu sehr aufwändigen Konstrukten führt. Von einigen Entwicklern wurde auf der Linux Kernel Mailing List die häufige Verwendung von Goto im Quellcode von Linux diskutiert. Linus Torvalds sagte dabei, dass die Verwendung von Goto die Lesbarkeit des Quellcodes in vielen Fällen sogar deutlich erhöhen könne. Noch ausführlicher wird das Thema in der Wikipedia behandelt.
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GOTO bei Wikipedia
GPS
Akronym für Global Positioning System, zu Deutsch: "globales Positionierungssystem". Ein Navigationssystem, das vom amerikanischen Verteidigungsministerium entwickelt wurde. Bei diesem System werden 24 Erdsatelliten von Bodenstationen überwacht, um genaue, kontinuierliche weltweite Positions- und Zeitdaten zu erfassen. GPS bietet zwei Dienstleistungen:
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Einen öffentlichen Dienst, SPS (Standard Positioning Service) der für jedermann verfügbar ist. Er erreichte ursprünglich eine Genauigkeit von 100 m. Seit Mai 2000 wurde die künstliche Ungenauigkeit vom US-Militär abgeschaltet; seitdem beträgt die Genauigkeit ca. 15 m.
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Der zweite Dienst PPS (Precise Positioning Service) ist der militärischen Nutzung vorbehalten und ursprünglich auf eine Genauigkeit von 22 m (die aktuelle Genauigkeit ist unbekannt) ausgelegt worden. Diese Signale werden verschlüsselt ausgestrahlt.
Es gibt die folgenden zwei Verfahren, um mittels GPS eine Position zu bestimmen:
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Code: Dieses Verfahren ermöglicht eine recht robuste Positionsbestimmung mit einer Genauigkeit von weniger als 10 m. Alle preiswerten Empfänger verwenden dieses Verfahren. Mittels DGPS sind Genauigkeiten unter einem Meter möglich.
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Code + Trägerphase: Unter guten Empfangsbedingungen und mit präzisen Empfängern ist mit diesem Verfahren eine Genauigkeit von unter 5 m möglich. Die Genauigkeitssteigerung rührt aber nicht nur vom geringeren Rauschen der Trägerphasenmessung her, sondern auch von der Verwendung der zweiten Frequenz zur Ionosphärenmessung. Soll der Millimeter-Bereich erreicht werden, so ist dies bisher nur im DGPS-Betrieb möglich, weil auch die lokalen Effekte der Troposphäre berücksichtigt werden müssen.
In Fahrzeugen können zusätzlich Odometrie-Daten wie Geschwindigkeit und Beschleunigung sowie Richtungsdaten (z.B. Differential-Odometer, Drehratensensor) verwertet werden, um die Position präziser zu bestimmen oder auch noch in Funklöchern wie z. B. Tunneln eine Position ermitteln zu können. Da diese Daten nur von den in der Fahrzeugelektronik implementierten Sensoren gemessen und an das Navigationssytem übermittelt werden können, ist diese höhere Präzision derzeit nur von festeingebauten Navigationssystemen zu erreichen. Wer es noch genauer wissen möchte, sollte sich den Artikel einmal in der Wikipedia ansehen.
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GPS bei Wikipedia
GUI
Oftmals wird das Akronym GUI (Graphical User Interface) verwendet, was wörtlich übersetzt "grafische Benutzerschnittstelle" bedeutet, in der Softwareergonomie in der Regel treffender als "grafische Benutzungsschnittstelle" oder "Mensch-Maschine-Schnittstelle" bezeichnet. Der Begriff "grafische Benutzeroberfläche" ist sprachlich gesehen etwas unglücklich. Dennoch hat sich der Begriff im deutschen Sprachraum neben der englischen Abkürzung GUI durchgesetzt. Ebenfalls synonym benutzt wird "grafische Bedienoberfläche".
Eine grafische Benutzeroberfläche ist eine Softwarekomponente, die dem Benutzer eines Computers die Interaktion mit der Maschine über grafische Symbole erlaubt. Die Darstellungen und Elemente (Arbeitsplatz, Symbole, Papierkorb, Menü) können meist unter Verwendung eines Zeigegerätes wie einer Maus gesteuert werden. Weitere Bedienelemente sind Schaltflächen (Buttons), Toolbars (Werkzeugleisten), Schieberegler, Auswahllisten und Symbole. Darüber hinaus werden Dialogboxen (auch "Dialogfelder" genannt) meist für Benutzerabfragen oder Eingaben verwendet wie beispielsweise die Auswahl eines Druckers.
Auch hierf lohnt wieder ein Blick in die Wikipedia.
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GUI bei Wikipedia
Graustufen
Als Grau wird eine Farbe bezeichnet, die dunkler als Weiß und heller als Schwarz ist, die aber keinen sonderlichen farbigen Eindruck erzeugt. Alle Abstufungen zwischen reinem Weiß und reinem Schwarz werden als neutrale Grautöne oder Neutralgrau bzw. Reingrau bezeichnet.
Für Graus mit leichtem Farbstich gibt es nur Trivialbezeichnungen, etwa Anthrazit, Aschgrau, Betongrau, Mausgrau, Rauchgrau, Schiefergrau, Silbergrau, Zementgrau. Eine graue Künstlerfarbe ist Paynesgrau.
In der Alltagsprache unterscheidet man oft zwischen drei Grautönen: Hell-, Mittel- und Dunkelgrau. Entsprechend bezeichnet man wenig satte Farben im Grenzbereich zu Grau mit Zusätzen wie blass, hell, weißlich, fahl, matt oder dunkel, schwärzlich.
Die meisten Menschen empfinden die Neutralgraus als warm. Eine in der Farbwahrnehmung als neutral bezeichnete Nuance ist bläulich. Der Maler bezeichnet daher als Kühlgrau deutlich blaustichige Graus, etwa die Künstlerfarbe Paynesgrau, die ideale Farbe, um lasierend Schatten darzustellen.
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Als Anthrazit wird ein dunkles, warmes Grau bezeichnet. Vor allem im Umgang mit Kleidung oder Fahrzeugen wird diese Farbbezeichnung verwendet, da es noch den Glanz von Anthrazit-Kohle assoziiert.
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Aschgrau nennt man ein sehr weißliches kaltes Grau.
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Betongrau ist eine deutlich gelbliche, mittelhelle Graunuance.
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Rauchgrau bezeichnet dunklere, leicht blaustichige Nuancen.
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Mausgrau bezeichnet ein visuell neutrales Mittelgrau, die "Unfarbe" schlechthin
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Silbergrau impliziert den Metallglanz von Silber.
Insgesamt gibt es 256 verschiedene Grautöne.
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Groupware
Software, mit der beabsichtigt wird, dass eine Benutzergruppe auf einem Netzwerk gemeinsam an einem bestimmten Projekt arbeiten kann. Groupware enthält u. a. bestimmte Einrichtungen für die Kommunikation (z. B. E-Mail), gemeinsame Dokumenterstellung, Terminplanung und Überwachung. Die Dokumente können Text, Bilder oder andere Informationsarten enthalten. Bekannte Produkte, die als Groupware bezeichnet werden, sind BSCW, Wikis, Lotus Notes von IBM, Collanos Workplace, Groupwise von Novell, Citadel, OpenGroupware.org, i-sense, Open-Xchange, Microsoft Exchange und Microsoft-SharePoint-Technologien.
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