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Fachbegriffe Buchstabe F


Farbe    FAT    Fax    Fehler    Feld    Festplatte    Fingerabdruckerkennung

Filter    Firewall    Floppydisk    Format    Frame    FTP    Funktionstasten


Farbe

Als Farbe wird eine subjektive Sinnesempfindung, die durch sichtbares Licht bestimmter Wellenlänge auf der Netzhaut des Auges hervorgerufen wird. Der vom Menschen wahrnehmbare Bereich erstreckt sich von Violett am hochfrequenten Ende des sichtbaren Lichts bis zu Rot am unteren Frequenzende. (Das sichtbare Licht ist nur ein winziger Ausschnitt des gesamten elektromagnetischen Spektrums.) Bei der Bildschirmdarstellung werden die einzelnen Farben aus einer Kombination von Hardware und Software erzeugt. Die Softwarekomponente ändert dabei Bitkombinationen, die unterschiedliche Farbtöne darstellen und für bestimmte Positionen auf dem Bildschirm (für Zeichen oder Pixel) bestimmt sind. Die Hardwarekomponente, der Videoadapter, übersetzt diese Bits in elektronische Signale, die wiederum die Helligkeit der verschiedenfarbigen Phosphorleuchteinheiten an den entsprechenden Stellen auf dem Schirm eines CRT-Monitors (üblicher Monitor mit Bildröhre) steuern. Jeweils drei unmittelbar nebeneinander liegende Leuchteinheiten (eine rote, eine grüne und eine blaue) bilden einen Farbpunkt. Das menschliche Auge nimmt dabei bei einem gewöhnlichen Betrachterabstand keine Einzelfarben wahr, sondern die entsprechende Mischfarbe. Um Farben auf dem Monitor zu betrachten oder aus zu drucken, werden oft verschiedene Farbmodelle benutzt. Die 2 bekanntesten Farbmodelle sind das RGB (Rot, Grün und Blau) Modell, so wie das CMYK (Cyan, Magenta, Yellow; Black) Farbmodell. Das CMYK Farbmodell wird häufig gebraucht, um die Farben so an den Drucker zu senden, wie sie in der Bildschirmansicht dargestellt werden. nach oben


FAT (File Allocation Table)

Die Abkürzung "FAT" steht für "File Allocation Table", zu deutsch "Dateizuordnungstabelle". Dabei handelt es sich um eine von DOS verwendete Tabelle mit Informationen, die zur Verwaltung von Verzeichnissen und Dateien auf einem Datenträger dienen. Die Dateizuordnungstabelle ist auf dem jeweiligen Datenträger gespeichert. Dabei können Defekte oder das Löschen der FAT den Datenzugriff unmöglich machen.

Computerviren zielen häufig darauf ab, Festplatten zu löschen. Sofern dies nicht durch Neuformatierung geschieht, zerstören sie einfach die FAT der Platte. Doch es ist möglich, von der FAT eines Datenträgers eine Sicherheitskopie anzulegen?

Zunächst sei bemerkt, dass aus Sicherheitsgründen in der Regel mindestens eine Kopie der FAT bereits auf dem Datenträger vorhanden ist. Diese Sicherheitskopie wird bei Änderungen der Dateistruktur vom System automatisch aktualisiert und von diversen Tools zum Reparieren bei Defekten an der FAT benutzt.
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Fax

Abkürzung für Faksimile. Die Übertragung von Text oder Grafiken über Telefonleitungen in digitalisierter Form. Konventionelle Faxmaschinen tasten ein Originaldokument ab, senden ein Bild des Dokuments als Bitmap, alle Seiten werden als Grafiken übertragen, unabhängig davon, ob sie Texte, Grafiken oder eine Kombination daraus enthalten, und reproduzieren das empfangene Bild auf einem Drucker. nach oben


Fehler

Als Fehler werden Werte oder Bedingungen, die nicht im Einklang mit den richtigen, angegebenen oder erwarteten Werten oder Bedingungen sind bezeichnet. Fehler werden in Computern verursacht, wenn ein Ereignis nicht wie erwartet verläuft oder wenn nicht ausführbare oder illegale Operationen eingeleitet werden. In der Datentechnik wird ein Fehler verursacht, wenn zwischen übertragenen und empfangenen Daten Unterschiede erkennbar sind. nach oben


Feld

Als Feld wird in einer Tabelle jede einzelne Zelle bezeichnet. Enthalten solche Felder, meistens in der 1ten Reihe (Zeile) sogenannte Überschriften, werden in die Felder unter diesen Überschriften die einzelnen Inhalte eingetragen. Jede Zeile enthält dabei einen Datensatz. Jeder Datensatz kann z. B. Felder zur Speicherung von Nachname, Vorname, Adresse, Stadt, Staat, Postleitzahl, Einstellungsdatum, derzeitiges Gehalt, Lohngruppe, Titel, Abteilung etc. enthalten. Zu jedem Feld gehören Informationen, welche die maximale Länge und den Typ (z. B. alphabetisch, numerisch oder Währungsformat) der zu speichernden Daten festlegen. Die Hilfsmittel für die Erzeugung dieser Spezifikation sind in der Regel Bestandteile der Datendefinitionssprache (DDL). In relationalen Datenbank-Managementsystemen bezeichnet man die einzelnen Felder einer solchen Tabelle als "Spalten".

Als Feld wird außerdem auch der Leerraum in einer Bildschirmmaske, in die bestimmte Informationen vom Benutzer eingegeben werden bezeichnet.
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Festplatte

Eine Festplatte ist ein Gerät, das nichtflexible Platten enthält, die mit einem Material beschichtet sind, in dem Daten zusammen mit ihren Schreib-/Leseköpfen, dem Positionierungsmechanismus für die Köpfe und dem Spindelmotor in einem versiegelten Gehäuse, das vor äußeren Einflüssen schützt, magnetisch aufgezeichnet werden können. Durch die geschützte Umgebung kann der Kopf mit 25 bis 65 Millionstel Zentimeter Abstand über der Oberfläche einer Platte bewegt werden, die sich in der Regel mit 3.600 bis 7.200 U/min dreht. Aus diesem Grund können mehr Daten gespeichert, und es kann schneller auf die Daten zugegriffen werden, als dies bei einer konventionellen Diskette der Fall ist. Die meisten Festplatten enthalten zwischen zwei bis acht einzelne Platten. nach oben


Fingerabdruckerkennung

Die Fingerabdruckerkennung ist ein Sicherungsverfahren für den Zugriff auf einen Computer, ein Netzwerk oder ein anderes Gerät bzw. einen Sicherheitsbereich durch Vergleich der abgetasteten Fingerabdruckmuster eines Benutzers. Zu diesem Zweck wird das Fingerabdrucksmuster des jeweiligen Benutzers mit Hilfe eines so genannten Fingerabdrucklesers gescannt. Ein Fingerabdruckleser vergleicht auch die Fingerabdrücke des jeweiligen Benutzers mit einer Datenbank, in der bereits gespeicherter Bilder von Fingerabdrücken sind. nach oben


Filter

Ein Filter ist ein Programm oder Funktionen innerhalb eines Programms, die ihren Standardinput oder zugeteilten Input lesen, den Input wie angegeben umwandeln und anschließend den Output an das Standardziel bzw. an das festgelegte Ziel übertragen. Ein Datenbankfilter kann z. B. Informationen filtern, die ein bestimmtes Alter haben.

In der Kommunikationstechnik und der Elektronik realisiert man Filter sowohl per Hardware als auch per Software, um bestimmte Elemente eines Signals durchzulassen und andere zu eliminieren oder zu minimieren. In einem Kommunikationsnetzwerk muss ein Filter z. B. bestimmte Frequenzen durchlassen, aber darüber liegende Frequenzen (Tiefpassfilter), darunter liegende Frequenzen (Hochpassfilter) oder Frequenzen, die oberhalb oder unterhalb liegen (Bandpassfilter), sperren (dämpfen).

Ein Filter ist außerdem ein Muster oder eine Maske, durch die Daten geleitet werden, damit bestimmte Elemente "entfernt" werden können. Ein Filter, der bei E-Mails oder bei Abfragen zu Newsgroupsnachrichten angewendet wird, ist z. B. in der Lage, Nachrichten anderer Benutzer zu ermitteln.

Im Bereich von Grafikprogrammen stellt ein Filter eine Funktion dar, mit der an Bitmapgrafiken Spezialeffekte und Produktionseffekte durchgeführt werden können. Hierbei kann es sich u. a. um das Verschieben der Pixel eines Bildes, das Festlegen eines transparenten Hintergrunds für einzelne Bildelemente oder um das Verzerren von Bildern handeln. Einige Filter sind in einem Grafikprogramm - z. B. in einem Malprogramm oder in einem Bildeditor - bereits enthalten. Bei anderen Filtern handelt es sich um separate Softwarepakete, die in das Grafikprogramm integriert werden können.
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Firewall

Eine Firewall ist ein Schutzsystem für das Netzwerk einer Organisation gegen externe Bedrohungen. Eine Bedrohung können z. B. Hacker darstellen, die z. B. über das Internet auf das Netzwerk zugreifen. Ein Firewall verhindert die direkte Kommunikation der Computer des Firmennetzes mit netzfremden externen Geräten (und umgekehrt). Es wird stattdessen die Kommunikation an einen Proxyserver umgeleitet, der sich außerhalb des Firmennetzes befindet. Dieser Proxyserver entscheidet, ob bestimmte Nachrichten oder Dateien an das Firmennetz weitergeleitet werden. nach oben


Floppy, Floppydisk

Eine Floppydisk, auch Diskette genannt, ist eine runde Kunststoffscheibe mit einer Eisenoxidbeschichtung, die ein Magnetfeld speichern kann. Wenn die Floppydisk in ein Diskettenlaufwerk eingelegt wird, rotiert sie, so dass die verschiedenen Bereiche (oder Sektoren) der Diskoberfläche unter den Schreib-/Lesekopf gelangen, der die magnetische Orientierung der Partikel verändern und aufzeichnen kann. Die Orientierung in eine Richtung stellt eine binäre 1, die entgegengesetzte Orientierung eine binäre 0 dar. Eine Diskette mit einem Durchmesser von 5,25 Zoll ist von einer flexiblen Plastikhülle umgeben und hat in der Mitte eine große Öffnung, die um die Spindel im Diskettenlaufwerk passt. Je nach Kapazität kann eine derartige Diskette von wenigen hunderttausend bis zu über einer Million Datenbyte speichern. Eine 3,5-Zoll-Diskette, die in einem festen Plastikgehäuse verkapselt ist, bezeichnet man auch als Floppydisk oder Mikrofloppy-Disk. Darüber hinaus waren 8-Zoll-Floppy Disks in DEC und anderen Minicomputersystemen gebräuchlich. nach oben


Format

Der Befehl Format stammt noch aus alten DOS-Zeiten, ist aber auch in Windows 2000 und XP noch aktuell. Mit diesem Befehl (format a:) kann an eine Diskette sogar etwas schneller formatieren als wenn man mit einem Doppelklick den Arbeitsplatz öffnet, dort das Laufwerk A: anklickt und dann auf Datei | Formatieren geht.

Außerdem kann man mit diesem DOS-Befehl mehrere Disketten nacheinander formatieren. Vor dem eigentlichen formatieren wird auch hier mitgeteilt, dass alle Daten auf diesem Datenträger verloren gehen. Diese Mitteilung kann man mit dem Befehl (format a:/autotest) umgehen.
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Frame

Als Frame bezeichnet man bei HTML Dateien die verschiedenen Fensterbereiche wie Navigation, Kopf mit Logo und Namen des Anbieters sowie die Hauptseite (Mainframe), in dem der Inhalt der HTML Seiten angezeigt wird. Die Technik solcher Frame basierten Webseiten ist umstritten. Schaue dazu auch in der Wikipedia nach. nach oben

Frame bei Wikipedia


Freeware

Mit dem Begriff Freeware wird im allgemeinen Sprachgebrauch Software bezeichnet, die vom Urheber zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung gestellt wird. Der Begriff Freeware ist allerdings vom rechtlichen Standpunkt aus gesehen kein genau definierter Begriff. Es gibt auch so genannte Freie Software, die als Freeware bezeichnet wird, die allerdings nicht unbedingt kostenlos sein muss. Für weitere Informationen schaue bitte in der Wikipedia nach. nach oben

Freeware bei Wikipedia


FTP

Das FTP (Dateiübertragungsverfahren) dient zum Senden und Empfangen von Dateien zwischen Client und Server. Es wird hauptsächlich für Up- und Downloads benutzt, beispielsweise wenn man auf dem Rechner erstellte HTML Seiten, zum Beispiel die eigene Homepage, auf einen Server hoch lädt. Siehe dazu auch in der Wikipedia nach. nach oben

FTP bei Wikipedia


Funktionstasten

Die Funktionstasten sind auf einer normalen Tastatur am oberen Tastaturrand angebracht und tragen die Bezeichnungen F1 bis F12. Diese Funktionstasten sind zum größten Teil mit praktischen Funktionen vorbelegt. Hier die Funktionen im Detail:

Funktionstaste

Gültiger Bereich

Funktion

F1

überall Ruft die Hilfe zum aktuellen Arbeitsbereich auf.

F2

Desktop, Arbeitsplatz, Explorer Ermöglicht das Umbenennen des markierten Elements

F3

Desktop, Explorer Startet die Windows Suche, der aktuelle Ordner ist dabei jeweils voreingestellt

F4

Explorer Öffnet die Adressleiste zum Wechseln des aktuellen Ordners.

Alt + F4

überall Beendet die aktuelle Anwendung, schließt aktuelle Fenster und blendet das Dialogfenster von Windows ein.

F5

Desktop, Explorer Aktualisiert den aktuellen Ordner- bzw. Fensterinhalt.

F6

Explorer Wechselt zwischen der Adressleiste und dem Ordnerfenster

F10

Explorer, Anwendungen Aktiviert die Menüleiste, so dass man sich durch die Menüs bewegen kann.

F11

Explorer Wechselt zwischen der Fenster- und der Vollbilddarstellung

Abhängig davon, mit welchem Programm (Word, Excel, Corel Draw etc.) sie gerade arbeiten können einige Funktionstasten auch eine andere Funktion haben. In Word zum Beispiel ruft die Taste F12 den Speichern unter Dialog auf. nach oben




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